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  • Carnivore gegen Hashimoto!

    Franziska im Gespräch: Essensgelüste, Blähbauch, Haarausfall, Leberflecken, Gewichtsprobleme Franziska ist auf ihrer Suche nach einer Lösung gegen Hashimoto und für mehr Wohlbefinden vor 1,5 Jahren auf die Carnivore Ernährung gestoßen. Sie hat seitdem viele Verbesserungen erzielt, nicht nur gegen Hashimoto, sondern auch was ihre Haut, ihre Haare, ihre Figur, ihre Essensgelüste und ihre Leberflecken anbetrifft.   Franziska kennt sich mit Ernährung sehr gut aus, insbesondere in Bezug auf die Autoimmunerkrankung Hashimoto. Sie hat unter anderem eine Ausbildung als Primal Health Coach in den USA absolviert. Sie bietet Gesundheits-Coaching in Einzelberatung und auch als Online-Kurse mit Gruppencoaching an.   Sie erklärt uns in dieser Folge auch die Problematiken beim Konsum von lektinhaltigem Getreide bei Hashimoto, insbesondere im Bezug auf den durchlässigen Darm.   Seid gespannt auf diesen Podcast!   Ihr findet Franziska entweder unter www.genussundglueck.de .

  • Metzger im Gespräch

    Einblicke in das Metzgerhandwerk Die Metzgerei Holzner liegt im Osten Münchens und bezieht ausschließlich Fleisch aus der Region im Umkreis von 4 km. Stefan Holzner legt Wert auf eine Nose-to-Tail-Verarbeitung, was bedeutet, dass er auch viele Innereien in seinen Wurstprodukten verarbeitet. Stefan schmecken genauso wie uns Carnivoren eher die fetthaltigeren Stücke vom Rind und vom Schwein. Stefan erklärt, dass Kochwurst gar kein Nitritpökelsalz enthält. In rosa Wurst steckt eigentlich auch nur ein kleiner Anteil von 100 mg/kg verglichen mit Gemüse, wie Salat von 1000 mg/kg. Seit 1,5 Jahren führt Stefan seinen Wurstprodukten keinen Geschmacksverstärker mehr zu, auch keinen Hefeextrakt. Stattdessen verwendet er starke Gewürze wie Muskat, Kardamon, Ingwer, Chilli und Piment. Mit dem Projekt „Kaisersberger Wohlfühlschwein“ leistet die Metzgerei zusammen mit den Landwirten einen Beitrag für mehr artgerechte Haltung und gegen Massentierhaltung. Demnächst möchte Stefan einen Onlineshop eröffnen, und auf unser Zureden hin wird er vielleicht auch fertiges Rinderschmalz im Glas anbieten. Stefan bezeichnet sich als „Chinese unter den Salamiherstellern“, denn er stellt viele Sorten, auch mediterrane, her. Allerdings gibt er zu, dass er aufgrund von zu großer Feuchtigkeit nicht das Original perfekt nachmachen kann. Seine Wurstwaren enthalten nicht mehr als 0,1 % Zucker, was für alle No-Carb-Anhänger natürlich sehr gut ist. Stefan erklärt außerdem, wie man Pulled Beef oder Pulled Pork herstellt und wie die Reifung im Dry Ager funktioniert. Metzgergespräch zu Wurst und Nitrit

  • Trockenfasten

    Traditionelles Fasten für Gesundheit und Anti-Aging Reduktion von Entzündungen, schnelle Fettverbrennung  Intervallfasten, Heilfasten, OMAD (One Meal A Day) sind beliebte Strategien, den Appetit zu regulieren, Insulinresistenz vorzubeugen und geistige Klarheit über den Tag zu gewährleisten. Von der Förderung der Zellteilung, der Reduktion von Entzündungen bis hin zur schnelleren Fettverbrennung: Die Vorteile von Fastenperioden über lange und kurze Zeitfenster sind bereits umfassend erforscht, Trockenfasten jedoch kaum.  Trockenfasten heißt: Nichts trinken!   Wie der Name bereits vermuten lässt, verzichtet man neben fester Nahrung auch komplett auf Flüssigkeiten. Der empfohlene Maximalzeitraum ist jedoch um einiges kürzer und beträgt 48 Stunden. Achtung: Trockenfasten ist eine extreme Methode, die nicht ohne Risiken ist. In schlimmsten Fällen kann es zu Dehydrierung, Nierenbelastung und Elektrolytstörungen führen. Daher sollte diese Fastenmethode nicht bei Hitze und körperlicher Belastung praktiziert werden.   Die letzte Mahlzeit ist entscheidend Beim Trockenfasten spielt die Einnahme der letzten Mahlzeit eine große Rolle. Durch die Abwesenheit von Flüssigkeit werden genau diese zuletzt aufgenommenen Lebensmittel optimal bakteriell gespalten, was eine nachhaltige positive Veränderung im Mikrobiom ermöglicht. Über den Zeitraum der Fastenperiode vermehren sich Bakterien, die Entgiftungsprozesse ermöglichen. Zu den wichtigsten Stämmen, die vorhanden sein müssen, gehören Bifido-, Lactobacillus- und Akkermansiabakterien.    Um diese zu kultivieren, ist der Konsum von proteinhaltigen, tierischen Lebensmitteln ideal.  Vor der Fastenperiode ist es ideal, eine große Fleischmahlzeit zu sich zu nehmen. Durch die Abwesenheit von Wasser wird über einen Zeitraum von 8-10 Stunden eine optimale Nährstoffabsorption gewährleistet. Weder Mineralien oder wasserlösliche Vitamine, noch Bakterien werden ausgeschwemmt.   Zellerneuerung Ohne äußere Flüssigkeitszufuhr muss der Körper stärker auf eigene Ressourcen zurückgreifen, was dazu führen kann, dass entzündliche Prozesse im Körper reduziert werden. Wie bei anderen Formen des Fastens wird auch beim Trockenfasten die Autophagie angeregt – ein Prozess, bei dem beschädigte Zellbestandteile abgebaut und recycelt werden. Dieser Mechanismus unterstützt die Zellerneuerung.   Trockenfasten über kurze Zeiträume, wie es im Ramadan praktiziert wird (from dawn to dusk), führt erwiesenermaßen zu Gewichtsverlust und Verbesserungen bei Insulinresistenz und erhöhtem Blutdruck [1]. Es hat anti-atherosklerotische, anti-entzündliche und anti-tumorale Effekte [2]. Verbesserungen bei Migräne, Allergien, Darmbeschwerden   Weitere ausführliche Studien gibt es allerdings kaum zu dem Thema Trockenfasten. In Facebookgruppen und anderen Social-Media-Plattformen lassen sich jedoch zahlreiche Aussagen über die enormen Vorteile dieser Praxis finden. Von Verbesserungen bei Migräne und Allergiesymptomen bis hin zu Hilfe bei Darmbeschwerden. Ich selbst habe die Vorteile von kurzem aber regelmäßigem Trockenfasten selbst beim Heilungsprozess meiner Neurodermitis erfahren können. Beim Kampf gegen chronische Krankheiten ist Trockenfasten ein extrem unterschätztes Werkzeug. Trockenfasten gegen Prädiabetes   [1] https://www.bcm.edu/news/dawn-to-dusk-dry-fasting-leads-to-health-benefits-in-the-study-of-immune-cells [2] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9731888/

  • Stressoren in der heutigen Zeit, Reduktionsdiäten, etc.

    Uwe Werner, Paleo-Coach im Gespräch Uwe wurde in seinem Studium der Krankenpflege bereits früh skeptisch gegenüber der Schulmedizin, auch wenn er deren Notwendigkeit bei schweren Erkrankungen nicht leugnen möchte. Er war lange Zeit ein Anhänger der vegetarischen Dr. Bruker-Bewegung. Zunächst hat er eine Heilpraktikerausbildung abgeschlossen, später kam er durch Recherchen in die Paleo-Richtung. Bei Dr. Jens Freese absolvierte er schließelich eine Ausbildung zum Paleo Coach. Durch Paleo ist er schließlich auf Carnivore gestoßen, was er nun als Paleo 2.0 bezeichnet.   Er unterscheidet zwischen dem gesundem Mensch, bei dem Prävention im Vordergrund steht, und dem kranken Menschen, bei dem therapeutische Ansätze gefragt sind.   Stress und Darmsanierung sind ein wichtiger Augenmerk in Zeiten von Corona. Eine Reduktionsdiät, PKD (paleolithische ketogene Diät) oder AIP (Autoimmunprotokoll) ist bei leaky gut zur Heilung des Körpers unerlässlich. Letztlich sieht er das Wohlbefinden als besten Indikator für Gesundheit. Die psychische Motivation ist im Coaching essentiell. Coaching braucht Zeit. Ein carnivorer Ansatz ist gerade bei Frauen oftmals sehr schwierig. Bei Pflanzlichem, sollte man sich überlegen, was tatsächlich bereits in der Steinzeit verzehrt wurde. Die Lebenserwartung der Steinzeitmenschen wird fälschlicherweise so niedrig angesetzt. Heute sind aber auch toxikologische Belastungen aus unserer Umwelt nicht zu vernachlässigen. Außerdem sollte man bei jedem Nahrungsmittel berücksichtigen, dass die Interessen von Industrie und Big Pharma sehr groß sind. Die Forschung am Mikrobiom, zeigt, dass bereits ein Umdenken in der Wissenschaft stattgefunden hat. Veganer verstricken sich dagegen in widersprüchlichen Gedanken. Gerade der Dogmatismus ist eine problematische Lebenseinstellung. Uwe erklärt einige Aspekte zum Milchkonsum. Die Mengen, die er empfiehlt, richten sich nach der Aufnahmefähigkeit durch den jeweiligen Patienten sowie nach dessen Verfassung und sportlichem Leistungsgrad. Manchmal findet Uwe deshalb auch Nahrungsergänzungsmittel sehr sinnvoll. Stressoren und Paleo in Blue Zones

  • Paleo, Mikroben und Nährstoffe

    Episode 97: Paul Seelhorst im Interview Paul Seelhorst, 38, ist Unternehmer, Darmimmuntherapeut und Gründer der Firmen Fairment, Medumio und Viktilabs. Im Interview beschreibt er seinen eigenen Gesundungsweg zu Paleo und jetzt zu einer fleischbasierten Ernährung, reich an Nährstoffen und fermentierten Produkten. Er war in Deutschland der Initiator der Paleoconvention in Berlin und vernetzte damals die Paleoanhänger miteinander. Aus diesen Kongressen ist die Initiative zur Herstellung von fermentierten Produkten, wie Kombucha erwachsen. Inzwischen stellt seine Firma fairment außerdem Biotika zur Unterstützung des Darmmikrobioms her sowie Knollen für Kefir und weitere fermentierte Lebensmittel. Mit der Firma medumio organisiert er nun Online-Gesundheitskongresse zu verschiedensten Themen aus dem Gesundheitsbereich. Daraus ist auch die Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln erwachsen. Mit der Firma viktilabs hat er damit eine dritte Plattform gegründet für eine Versorgung mit Nährstoffen. Paleo-Mikroben, Nährstoffe und Blue Zones

  • Uwe Werner: Paleo-Coach über Blue Zones

    Implikationen für eine Carnivore Ernährung Uwe Werner, Heilpraktiker und Paleo-Coach, referiert in seinem Vortrag auf dem Carnivore Convent 2024 über mögliche Gründe für ein längeres Leben der Menschen in den Blue Zones. Eins steht fest: Sie aßen auf alle Fälle auch sehr viel Fleisch. Aber Essen und Nahrung ist nicht alles...   Ihr könnt Uwe erreichen unter u.werner@t-online.de . Blue Zones und Paleo-Mikroben

  • Berichte über die Ernährung antiker Völker

    Kelten, Germanen, Hunnen, Mongolen und Alanen Olympische Athleten aßen viel Fleisch Immer wieder interessant, wie sehr sich die zivilisierten Völker über ihre wilderen Zeitgenossen geäußert haben. Fleisch und tierische Produkte scheinen den Kelten, Germanen, Hunnen, Mongolen und Alanen gut getan zu haben. Aber auch die Athleten bei Olympia aßen viel Fleisch, um diese körperlichen Leistungen vollbringen zu können.   Galen über die Olympioniken: "Schweinefleisch bewirkt das kräftigste Aussehen."   Platon über Polydamas von Skotoussa: "Er ernährte sich zur Steigerung seiner Körperkraft von Rindfleisch" [1].   Über die Essgewohnheiten der Germanen Caesar über die Germanen 1: “Und sie ernähren sich nicht viel von Getreide, sondern größtenteils von Milch und Vieh, sie sind viel auf Jagd. Dies nährt sowohl durch die Art der Nahrung als auch das tägliche Training und die Freiheit des Lebensstils, weil sie von Kind an keine Pflicht oder Disziplin gewöhnt sind und überhaupt nichts gegen ihren Willen machen, die Kräfte und bewirkt Menschen von ungeheurer Körpergröße.” [De bello Gallica IV, 1] Caesar über die Germanen 2: "“Sie treiben keine Landwirtschaft, und der Großteil von deren Nahrung besteht aus Milch, Käse, Fleisch.” [De bello Gallica VI, 22]   Tacitus über die Germanen: “Die Speisen sind einfach, wildwachsende Früchte, frisches Wild oder geronnene Milch: ohne Zubereitung, ohne Gaumenkitzel treiben sie den Hunger aus.” [ Germania 23] Über die Kelten   Poseidonius über die Kelten: “Die Kelten sitzen auf trockenem Stroh und lassen sich ihre Mahlzeiten auf hölzernen Tischen servieren, die sich nur sehr wenig über die Erde erheben. Ihre Speise besteht aus nur wenig Brot, aber einer großen Menge Fleisch, entweder in Wasser gekocht, an Holzkohle oder an Spieße gebraten. Sie essen sauber, aber nach Art der Löwen. Mit beiden Händen halten sie ganze Fleischteile und beißen das Fleisch mit dem Munde ab.” [Poseidonius von Apamea, 135 bis 50 v. Chr.] Über die Mongolen   Chinesen über die Mongolen: “Die Chinesen bemerkten mit Verwunderung und Abscheu die Fähigkeit der mongolischen Soldaten, mit wenig Nahrung und Wasser lange Perioden zu überleben.” [2] Über die Hunnen   Ammanius über die Hunnen: “Die Hunnen benötigen kein Feuer und keine Gewürze. Sie essen die Wurzeln wilder Pflanzen und halbrohes Fleisch aller möglichen Tiere, das sie zwischen ihren Schenkeln oder auf dem Pferderücken halten, um es zu erwärmen.”  Über die Alanen   Ammanius über die Alanen: “Sie haben keine Hütten und benötigen keinen Pflug. Sie leben in Wägen und ernähren sich von Fleisch und Unmengen an Milch. Wenn sie an eine satte Weide kommen, stellen sie ihre Wägen im Kreis auf und essen ausgiebig. Dann ziehen sie weiter, wenn die Weide abgegrast ist. Es fehlt ihnen nie an Nahrung, weder für sich selbst noch für ihre Tiere.” [3]   [1]  "Vor allem die Ringer trieben es beim Essen auf die Spitze" | L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG ( gerda-henkel-stiftung.de ) [2] Gudwis, Elias 2024: Homo Carnivorus, S. 58 [3] Ammanius, Marcellius, XXXI, 2 (Quelle in Homo Carnivorus entdeckt)

  • MTHFR - Genmutation

    Migräne und Thrombosen als Folge Erhöhte Homocysteinwerte MTHFR steht für das Enzym Methylen-Tetrahydrofolat-Reduktase. Es ist für den Abbau von Homocystein nötig. Bei vielen Menschen, hauptsächlich europäischer Herkunft, funktioniert dieser Kreislauf nicht richtig aufgrund vieler Mutationen des Gens MTHFR. 5-7 % der Bevölkerung haben dadurch erhöhte Homocysteinwerte.   Die Folgen hoher Homocysteinwerte sind auch hohe Harnsäurewerte, sowie die Neigung zu Venenthrombose, was wiederum zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Migräne oder Gicht führen kann. Weniger Magerfleisch, mehr Kollagen   Homocystein wird hauptsächlich aus der Aminosäure Methionin gebildet, die man in Muskelfleisch findet. Somit wird Patienten mit dieser Mutation dazu geraten, so wenig Fleisch wie möglich zu essen. Heutzutage versteht ja jeder unter Fleisch nur mehr Muskelfleisch. An das Fettgewebe, die Haut und die Knochen denkt kaum jemand beim Begriff Fleischkonsum.   Das nächste Problem ist nämlich, dass diese Menschen dann Gefahr laufen, Mängel aufzubauen. Was klar ist: Es fehlt ihnen Eisen und Zink. Aber durch den Abbau des erhöhten Homocysteins haben sie einen Folatmangel, Vitamin-B6- und B12-Mangel. Durch den Folatmangel herrscht auch ein größerer Bedarf an Cholin und Glycin. Das alles führt sehr oft zu Migräne, betont Dr. Ben Lynch.   Die B-Vitamine sowie das Eisen und Zink erhält man am einfachsten und am bioverfügbarsten aus ein wenig Leber.   Das Cholin steckt in Eigelb. Und Glycin ist die Aminosäure, die man in Knorpel, Fetträndern, Haut, Sehnen, Knochen und Gelatine findet. Eben allem, was collagenreich ist.   Bei diesem Gendefekt muss man unterscheiden zwischen der homozygoten und der heterozygoten Variante. In der ersten Variante sind beide Allele gleich, in der zweiten sind sie verschieden. Das Enzym für den Methylierungskreislauf besitzt bei der homozygoten Genvariante nur eine Effektivität von 30 %, bei der heterozygoten Variante eine Effektivität von 65 %.   Ich bin heterozygot, was das MTHFR-Gen anbetrifft. Und habe eine Allele C677T (rs1801133(C;T)) sowie ein Allele A1298 (rs1801131(A;C)). Meine Homocysteinraten sind sehr niedrig bei 3,5 μmol/l, waren aber zu Ketozeiten noch bei 10,2 μmol/l. Ich esse heute aber auch keine großen Mengen Muskelfleisch mehr, sondern liebend gerne Fett, Haut und Knochen😊. Bei Dr. Saladino, der auch Carnivore ist und sogar eine homozygote Variante des C677T Alleles besitzt, hat einen Wert von 7, was auch weiter unterhalb der oberen Normgrenze von 15 liegt.   Quellen:   https://www.mgz-muenchen.de/erkrankungen/diagnose/methylen-tetrahydrofolat-reduktase-mthfr-mutation.html   https://www.gesundheit.gv.at/labor/laborwerte/blutgerinnung/mthfr-mutation-677ct-mt6771   https://dietshack.weebly.com/methylation.html   https://carnivoreaurelius.com/mthfr/   https://carnivoremd.com/ben-lynch-methylation/

  • Elias Gudwis, Autor von Homo Carnivorus

    Elias über seinen Weg von vegan zu carnivore In dieser Folge beschreibt Elias Gudwis, Autor des neuen Buches ‚Homo Carnivorus‘, seinen Weg zur Carnivoren Ernährung nach 9 Jahren veganer Ernährung. Als studierter Philosoph hat sich viel mit der Aussagekraft von Studien befasst. Dies erläutert er im Interview. Von einem überzeugten Veganer hat er sich durch ein intensives autodidaktisches Studium der Ernährungswissenschaften und auch durch gesundheitliche Probleme inzwischen zu einem überzeugten Fleischesser hin entwickelt. Wir sprechen im Podcast außerdem über die positiven Aspekte von Cholesterin und rotem Fleisch. Elias Buch könnt ihr über Amazon erwerben. Elias betreibt auch den YouTube-Kanal, namens Elias‘ Philosophie.

  • Mit LowCarb, Keto und Carnivore gegen Typ-2-Diabetes!

    Besser Ernährungsumstellung als Medikamente Folge 68: Stefan im Interview   Stefan erhielt mit 42 die Diagnose Typ-2-Diabetes. Sein Nüchternblutzucker lag bei 300 und sein HbA1C-Wert bei 11,5. Außerdem waren seine Testosteronwerte im Keller.   Er sollte Metformin einnehmen und wurde in die Diabetesberatung geschickt. Dort wurde dann die Verwendung von Süßstoff empfohlen. Außerdem war eine Beraterin selbst diabetisch seit 15 Jahren und auf Medikamente angewiesen. Relativ bald fiel ihm dann auch auf, dass die Grenzwerte, nach denen man als Diabetiker eingestuft wird, von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist. Da begann bei ihm auch die Recherche und er kam auf LowCarb, Keto und später auch auf Carnivore. Er wurde skeptisch, dass die Schulmedizin nur Medikamente als Lösung gegen den Diabetes vorschlagen konnte. Seine Werte besserten sich sehr stark, aber auch dieser unheimlichen Verbesserung schenkten die Ärzte nur wenig Beachtung und priesen weiterhin die medikamentöse Behandlung als die einzig wahre an. Carnivore, Low-Carb und Diabetesinterview   Stefan ist aber auch heute der Ansicht, dass die Normwerte für den Nüchternblutzucker, den Blutdruck oder das Cholesterin viel zu streng sind. Sie wurden mit der Zeit immer weiter herabgesetzt, damit möglichst früh Medikamente verschrieben werden können. Auch dass diese Normwerte nicht abhängig vom Alter der betroffenen Person und deren Gewicht festgelegt werden, ist fragwürdig.    Zu Carnivore kam Stefan etwas mit Gespür. Er fand einfach heraus, dass Gemüse seinem Verdauungssystem nicht gut tut. Anschließend fand er dann auch alles über die darin enthaltenen Giftstoffe heraus.   Stefan isst gerne Geflügelinnereien, aber beim Fleisch hält er sich lieber an rotes Fleisch.   Durch seine Ernährungsumstellung hat sich sein Blutdruck normalisiert, seine chronische Bronchitis ist weg, seine Nüchternblutzuckerwerte sind extrem gesunken, auch sein HbA1C, seine Fettleber ist verschwunden. Low-Carb und Carnivore gegen Typ-2-Diabetes

  • Im Interview über Diabetes, Gewichtsabnahme, Cellulite, Asthma

    Anna über Sport, Mengen bei Carnivore, Ketonwerte Begonnen hat Annas Ernährungsreise als sie nach der Schwangerschaft einen bleibenden Diabetes entwickelt hatte. Sie sollte Metformin nehmen, musste Insulin spritzen und litt außerdem an Schilddrüsenproblemen und Asthma. In ihrem Leben war sie 10 Jahre Vegetarierin und 6 Jahre Veganerin. Mit der veganen Ernährung, erinnert sie sich, war sie ständig müde. Zunächst kam sie zu Keto. Damit verschwand der Diabetes, das Gewicht verbesserte sich und sie erfuhr Verbesserungen am Hautbild. Auch das Asthma verschwand bereits durch Keto. Allerdings stagnierte ihr Gewicht bei Keto. So kam sie über Andreas Bischoff zu Carnivore. Heute isst sie täglich 150 g Fett, wogegen es früher maximal 20 g Fett am Tag waren. Im Grunde, sagt sie, begannen die metabolischen Probleme als Jugendliche seit sie auf fettarm und vegetarisch umgestiegen war.  Mit Carnivore nahm sie schließlich noch mehr ab während sie gleichzeitig noch mehr Energie hatte. Erythrit und die Ketosüßigkeiten stellten für sie bei Keto ein großes Problem dar.   Sie reden weiter im Podcast über die Ernährung in der Familie, Kaffeekonsum, Mineralstoffanalyse, Schlaf, Alkohol, Cheaten und damit verbundene Infektanfälligkeit, Hühnerhaltung, Innereien, Schweineschmalz, Cellulites und Wassereinlagerungen.

  • Naturmenschen haben keine Herz-Kreislauf-Erkrankugen 

    Episode 162: Dr. Jens Freese und Uwe Werner im Interview In diesem Podcast durfte ich zwei Paleospezialisten interviewen. Dr. Jens Freese ist Sport- und Ernährungsimmunologe. Uwe Werner ist Gesundheitsberater und Coach.     Wir sprachen im Interview zunächst über die Studienarbeiten von Loren Cordain, der als Pionier im Bereich der evolutionären Gesundheit und Ernährung geforscht hat.    Jens hat ebenfalls im Zuge seiner Doktorarbeit eine Studie verfasst, bei der er mit Teilnehmern einige Tage in der unberührten Natur verbracht hat. Neben einer Paleo-Ernährung haben die Menschen dort vermutlich durch ein Herausnehmen aus unserer toxischen Umgebung durch Chemikalien, Strahlung und Stress alle wesentlichen Blutwerte verbessern können. Aus weiteren Studien an Urvölkern lässt sich erkennen, dass diese zwar hohe Parasitenbelastungen aufweisen und teilweise auch hohe Entzündungswerte, aber dass sie trotzdem keine Allergien, keine Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch keinen Krebs entwickeln.     Beide sind sich einig, dass unser Mikrobiom sowie unsere Mitochondrien ein wichtiger Marker für unsere Gesundheit sind. Ob eine Dauerketose für den Menschen natürlich ist, bezweifeln sie, da der Mensch saisonal immer wieder Kohlenhydrate in Form von Früchten oder Honig zu sich genommen habe.    Je nach Lebenslage ist sicher auch der Proteinbedarf bei Menschen unterschiedlich, aber die beste bioverfügbare Form findet sich in tierischen Proteinen.     Uwe Werner könnt ihr erreichen unter coachuwewerner@gmail.com .      Dr. Jens Freese könnt ihr erreichen unter www.akademie.dr-freese.com oder auf Instagram unter @dr.freeseakademie     Sein Podcast trägt den Titel “Milieu oder Mikrobe”.

  • Unser Urgetreide!

    Genauso winzig wie das Urgetreide war auch das Urobst! Die Süße und der Stärkegehalt waren geringer. Der Gehalt an Bitterstoffen war höher. Pflanzenfressende Tiere haben sich meist an eine oder wenige Pflanzensorten angepasst. Sie sind dadurch in der Lage die speziellen Giftstoffe auszuleiten und haben einen richtigen Entgiftungsvorgang entwickelt. Pflanzenfressende Tiere fressen von früh bis spät. Das liegt daran, dass diese Pflanzen eine geringe Nährstoffdichte besitzen und sie dadurch große Volumina für ihren Energiebedarf konsumieren müssen. Außerdem benötigen die großen Menge einen langen Verdauungsprozess. Es ist unwahrscheinlich, dass sich unsere Vorfahren bereits von diesen winzigen Getreidesamen ernährt haben. Auch die sonstigen winzigen Obstsorten werden wohl kaum einen bedeutenswerten Anteil ihrer Kalorienzufuhr ausgemacht haben. Vor der neolithischen Revolution, das zeigen auch Untersuchungen an Knochen der archäologischen Funde, haben sich unsere Vorfahren deshalb hauptsächlich von tierischen Lebensmitteln ernährt.

  • Ethisch essen mit Fleisch!

    Buchtipp „Ethisch essen mit Fleisch“   Dass Vegetarier keine besseren Menschen sind und dass sie der Umwelt nicht weniger schaden, möchten Lierre Keith , Autorin, sowie Ulrike Gonder , Übersetzerin, mit diesem Buch aufzeigen.   Ich habe daraus folgende Punkte als besonders wichtig herausgezogen:  1.      Einjährige Pflanzen sind ein Raubbau an unseren Böden Der Anbau einjähriger Pflanzen ist Raubbau an unserem Boden. Er entzieht ihm die Nährstoffe, den Humus sowie die natürliche Feuchtigkeit bzw. Fähigkeit diese zu speichern. (siehe meinen Artikel ‚Ackerbau‘ )  2.      Nährstoffe im Kreislauf der Natur Pflanzen und Tiere leben in einem Kreislauf und sind gegenseitig aufeinander angewiesen. Pflanzen leben vom Aas und von den Exkrementen der Tiere, die ihnen die entzogenen Nährstoffe wiedergeben. Wer dem Boden durch unzählige Ernten und das Züchten großer süßer Früchte ständig nur etwas wegnimmt, ohne es zurückzugeben, der betreibt auch Raubbau an unserer Erde. Die einzige Alternative zu organischem Dünger ist aber fossiler Dünger, der aufwendig in Industrieanlagen hergestellt werden muss und bei dem unsere fossilen Rohstoffe zur Neige gehen. Die Natur ist also eigentlich dazu gedacht, dass Pflanzen und Tiere direkt miteinander in Symbiose leben.  3.      Symbiose verschiedener Pflanzen Auch Pflanzen sind aufeinander angewiesen durch Artenvielfalt. Unterschiedliche Pflanzensorten benötigen unterschiedliche Nährstoffe und bilden unterschiedliche Abwehrstoffe. Sie unterstützen sich in diesem Prozess gegenseitig. Eine Monokultur, wie sie durch den großen Anbau von Getreide und Hülsenfrüchten betrieben wird, geht diesem wichtigen Grundsatz stark entgegen und ist somit wider der Natur.  4.      Der Kreislauf von Leben und Tod Leben kann nur durch Tod entstehen. Es ist ein Kreislauf. Es kann nicht nur Leben, aber keinen Tod geben. Lebt ein Tier, so stirbt eine Pflanze. Stirbt ein Tier, so lebt eine Pflanze. Wer die Existenz des Todes ignoriert, der hat noch keine erwachsene Weltsicht, der befindet sich im Märchenland.  5.      Die Natur ist grausam. In der Wildnis erreichen 90 % der Tiere nicht das Alter der Geschlechtsreife. In der Wildnis sterben die Tiere durch Gewalt, Hunger oder Krankheit. In der Wildnis gibt es auch sinnloses Töten. Man denke an Wölfe oder Koyoten, die oftmals beim Antreffen einer Schafsherde oder einer Hühnerschar nicht nur ein Tier erlegen, sondern aus lauter Tötungslust einen Großteil der Herde töten, ohne sie zu essen und dort ein Massaker anrichten. Würde man zwei Hähne in einem Gelände gemeinsam halten wollen, so würden sie auch bis zum Tod kämpfen. Ein Landwirt, der sich um die Gesundheit und Sicherheit seiner Tiere kümmert und der schließlich einen möglichst harmlosen Tod für das Tier bei der Schlachtung vollzieht, tut alles Menschenmögliche, um der Tierwelt nicht zu schaden.   Des Weiteren erzählt Lierre Keith von ihrer eigenen Leidensgeschichte als Veganerin, bei der sie Stück für Stück ihre Gesundheit verloren hat. Sie erklärt auch ausführlich, weshalb der Mensch anatomisch und gesundheitlich nicht für ein Leben ohne tierische Nahrungsmittel ausgelegt ist.

  • Training und Carnivore

    Laura, Marvin und Dave im Gespräch Laura hat zunächst Fußball in der Regionalliga gespielt und ist dann durch Verletzungen zum Kraftsport und ins Bodybuilding gekommen. Durch die kohlenhydratreiche Ernährung hatte sie aber sehr schwer mit Blutzuckerschwankungen zu kämpfen.  Marvin kommt auch aus dem Mannschaftssport. Er spielte Handball in der Oberliga. Seine Ernährung war auch immer sehr kohlenhydratreich. Trotz Krafttraining war er aber sehr dünn. Mit ca. 18 Jahren begann er mit eiweißreicher und kohlenhydratarmer Ernährung und schwenkte vom Ausdauersport mehr zum Krafttraining über. Schließlich kam er mit 25 auf die carnivore Ernährung. Insbesondere die Erhaltung der Muskelmasse seit Carnivore auch bei Trainingspausen fällt ihm sehr auf.   Dave hat seine Sportlerkarriere mit Basketball begonnen und ist nun beim Boxsport geblieben. Auch er hat gute Trainingserfolge mit Carnivore.   Die drei berichten außerdem über: Umstellung, Kalorienbilanzen, einen definierten Körperbau, Trainingsablauf, Muskelauf- und abbau. Studien zu Ernährungsweisen, die für Carnivoren praktisch ungültig sind. Kohlenhydrate zum Training. Verdauungserleichterungen unter Carnivore. Training und Carnivore-Bodybuilding

  • Enzyme überstehen den Gefrierprozess aber keine Hitze!

    Leichtere Verdauung mit Rohem oder Fermentiertem Raw Primal verbietet Gefrorenes Heute möchte ich einen ehemaligen Beitrag korrigieren! Ich hatte angegeben nach der Theorie der Raw Primal Diet von Aajonous Vonderplanitz, dass Enzyme auch beim Einfrieren denaturiert werden. Habe allerdings inzwischen von mehreren Biochemikern und Biologen die Rückmeldung bekommen, dass dies definitiv nicht der Fall ist! Enzyme werden wohl sehr häufig gezielt eingefroren und dann mit voller Funktionsweise wieder aufgetaut genutzt. Nach wie vor ist es aber die Hitze, die den Enzymen den Garaus macht!! Hier der korrigierte Beitrag: Warum neigen Carnivoren mit der Zeit dazu, immer mehr rohes Fleisch zu essen.   Enzyme werden nur durch Erhitzen zerstört Vermutlich liegt es an den Enzymen, die bei der Verdauung helfen. Für alle drei Makronährstoffe gibt es Enzyme: Amylasen für die Aufspaltung der Kohlenhydrate, von Mehrfachzucker in Einfachzucker, Lipasen für die Aufspaltung von Fetten in Fettsäuren und Proteasen zur Aufspaltung von Proteinen in Aminosäuren.   Enzyme unterstützen die Verdauung Die meisten Enzyme werden von der Bauchspeicheldrüse in den Zwölffingerdarm geleitet. Denn anschließend möchte der Dünndarm die Nährstoffe bereits in seiner zerkleinerten Form aufnehmen. Enzyme und Verdauung im Vergleich Durch Fermentation werden Enzyme erhalten   Wir können zwar viele Enzyme selbst produzieren, aber unsere Vorfahren haben seit jeher auch Rohes oder Fermentiertes gegessen und sehr zu schätzen gewusst. In Rohem oder Fermentiertem sind nämlich die Enzyme noch vorhanden, die man zur Verdauung des jeweiligen Lebensmittels benötigt.   Das betrifft nicht nur Rohmilch, sondern auch rohes Fleisch wie dry-aged Fleisch oder fermentiertes Gemüse. In pasteurisierter Milch fehlen Enzyme zur Verdauung   Beim Pasteurisieren von Milch werden all diese Enzyme zerstört. Es gibt auch viele negative Studien zur Wirkung von pasteurisierter Milch auf unseren Organismus.   Sie entlasten unser Verdauungssystem. Zum einen, weil sie die Enzyme zur Verdauung mitbringen, zum anderen, weil unser Körper weniger Enzyme produzieren muss.   Ab einer Temperatur von 48 °C werden Enzyme aber zerstört. Nur Gekochtes oder Gebratenes bedeutet weniger Nährstoffe   Wer also nur Gekochtes isst, der strengt seine Verdauung auf Dauer zu sehr an. Es werden quasi mit der Nahrung keine Enzyme mitgeliefert.

  • Der Stoffwechsel einer Krebszelle...

    In den USA sterben täglich 1600 Menschen an Krebs, in China 8100 täglich. Prof. Thomas Seyfried ist ein bekannter Krebsforscher. Er ist fest davon überzeugt, dass Krebs keine Krankheit mit genetischen, sondern mit metabolischen Ursachen ist. Die DNA-Mutation, die in den Krebszellen vorkommt, sei eine Folge und nicht die Ursache des Problems. Außerdem tritt sie nicht in allen schnellwachsenden Krebszellen auf und die Mutation sei überall unterschiedlich. Deshalb sei auch die gesamte pharmakologische Therapie, die es zur Zeit gibt, zwecklos. Es müsste hier längst ein Umdenken stattfinden. Aber es steckt natürlich wie immer sehr viel wirtschaftliches Interesse hinter den gegenwärtigen kostspieligen Therapiemöglichkeiten. Auch das Entschlüsseln des Genoms, um Risikofaktoren für gewisse Krebserkrankungen zu finden, heißt nicht, dass Krebs deshalb genetische Ursachen hat. Krebszellen verstoffwechseln Glucose oder Glutamin   Der Stoffwechselprozess in einer Krebszelle läuft nicht über eine oxidative Reaktion ab, sondern immer über eine Fermentation, also eine Vergärung, ohne Sauerstoff. Der Nährstoffbedarf einer Krebszelle ist auch wesentlich größer als der einer normalen Zelle. Krebszellen können zwei mögliche Energieträger verstoffwechseln. Glutamin oder Glucose, manche Krebszellen können beides, manche nur eines von beidem. Glutamin ist eine nicht-essenzielle Aminosäure, also ein Proteinbaustein, den der Körper auch immer selbst herstellen kann. Was Krebszellen nicht verstoffwechseln können sind Ketone oder Fettsäuren. Chemotherapie ist die falsche Herangehensweise   Wer bereits unter Krebs leidet, der kann durch den ketogenen Stoffwechsel seinen Krebs nur um 50 % eindämmen, oder wenn man reine Zucker verstoffwechselnde Tumore hat, sind die Erfolgsaussichten größer. Meistens wird die Lebenszeit durch Ketose aber auf alle Fälle verlängert, durch eine Verlangsamung des Tumorwachstums. Eine bleibende Schwierigkeit ist es, die Krebszellen an der Verstoffwechslung von Glutamin zu hindern, denn auf Proteine kann man in der Nahrung nicht verzichten. Da Krebszellen Macrophagen sind, also große stark energiesaugende Immunzellen, und andere wichtige Immunzellen des Körpers auch Glutamin benötigen, kommt hier die Schwierigkeit auf. Immunzellen können auch in toxischen Umgebungen gut überleben. Sie sind ja dazu gedacht, Bakterien und Viren abzutöten. Durch den Vergärungsprozess wird ja auch Milchsäure gebildet, die die Zelle dann vor dem Angriff durch Immunzellen schützt. Deshalb ist es auch eine falsche Herangehensweise, wenn man Krebs mit toxischer Chemotherapie bekämpfen möchte, so meint Prof. Seyfried. Seine Strategie ist es deshalb, das Glutamin zu „attackieren“ mit Medikamenten während der Körper unter hoher therapeutischer Ketose ist und einen niedrigen Blutzuckerspiegel aufweist. In dieser Zeit, die begrenzt wird, sterben die Krebszellen ab, die harmlosen Immunzellen überleben diese Phase recht gut. Dann wird wieder Glutamin verstärkt gegeben, um das Immunsystem wieder aufzubauen. Der Körper entsorgt dann die toten Krebszellen. Dieser Prozess wird wiederholt und nennt sich „Press-Pulse“. Der Professor erklärt diesen Prozess auch auf YouTube Filmen. Auch die Immuntherapien gegen Krebs seien unsäglich teuer, brächten aber oft nur ein bis zwei Monate mehr Lebenszeit. Die Heilungschancen hätten sich bei Krebs dadurch in den letzten Jahrzehnten überhaupt nicht verbessert. Studiengelder fehlen für günstige Therapien   Er beklagt, dass er Schwierigkeiten hat, Studiengelder zu erhalten. Für die Erforschung des Krebs an sich gäbe es immer Gelder, aber nicht für jemanden, der die aktuellen teuren Therapien durch günstige ersetzen möchte. Auch ist niemand interessiert daran, zu zeigen, dass die ketogene oder carnivore Ernährung gegen Krebs präventiv wirksam sein könnte. Durch Metabolische Therapie, meint Prof. Seyfried, könnten die Todesraten mindestens halbiert werden. Sein Buch zu diesem Thema lautet „Cancer as a Metabolic Disease“.   Im Deutschsprachigen gibt es zu diesem Thema Bücher von Prof. Ulrike Kämmerer „Ketogene Ernährung bei Krebs“, von Dr. Nasha Winters „Stoffwechsel in Balance – Krebs ohne Chance“ und von Dr. Johannes F. Coy „Die neue Anti-Krebs Ernährung“. Krebsstoffwechsel und Stoffwechselflexibilität

  • Der Mensch - ein Lipivore

    Kein anderes Säugetier ist so gut an das Fettessen adaptiert wie der Mensch Informationen von Amber O'Hearn In diesem Beitrag möchte ich den Vortrag von Amber O’Hearn „The Lipovore: What is Fat for?“ auf YouTube zusammenfassen. Amber O’Hearn ist seit 10 Jahren Carnivorin. Sie hat dadurch nicht nur Gewicht verloren, sondern insbesondere ihre Depressionen und bipolaren Störungen geheilt, trotz 12 Jahren LowCarb-Ernährung zuvor. In kürzester Zeit konnte sie ihre Medikamente absetzen. Nur der Mensch gelangt leicht in Ketose Wer sich carnivore ernährt, der ernährt sich hauptsächlich von tierischen Fetten. Das unterscheidet uns auch von den meisten Tieren, die gar nicht so hohe Fettanteile in der Nahrung vertragen. Wir unterscheiden uns aber auch sehr stark durch die Größe unseres Hirns von anderen Lebewesen. Unser Hirn besteht neben Wasser zum größten Teil aus Fett. Und wir sind die Lebewesen auf der Erde, die am besten an die Ketose, also an den Fettstoffwechsel angepasst sind. Andere carnivore Lebewesen wie Hunde oder Katzen sind selbst als reine Fleischesser fast nie in Ketose und höchstens ganz leicht. Auch Mäuse und Ratten, die uns sehr ähnlich sind, müssen wesentlich stärker fettbetont und kohlenhydratarm essen, um einem leichten Zustand der Ketose zu erreichen. Das macht übrigens Tierversuche zur Ketose schwierig. Uns Menschen, die wir als einzige Lebewesen wohl wirklich sehr gut Fett verstoffwechseln, kann man also durchaus als Lipivoren bezeichnen. Menschen sind Fettesser und Lipivoren . Ein menschliches Baby hat den höchsten Fettanteil unter den Säugetieren Ein menschliches Baby kommt mit sehr hohen Fettanteilen zur Welt und unterscheidet sich damit auch von allen anderen Lebewesen, die bei der Geburt wenig Speck am Körper tragen. Amber O’Hearn denkt nicht, dass das Fettpolster alleine als Wärmeschutz dient. Es liegt wohl auch daran, dass ein Neugeborenes 60 % seiner Energie für sein im Verhältnis zur Körpergröße riesiges Gehirn benötigt. Und wie ich bereits im Artikel zu Autismus geschrieben habe, besteht auch 50 % dieser dem Hirn zugeführten Energie aus Ketonen. Somit scheint das Fettpolster beim Baby einen Nährstoffspeicher darzustellen. Auch befindet sich unser Gehirn im Gegensatz zu anderen Lebewesen nach der Geburt noch lange im Wachstum. Hirnwachstum durch den Konsum von reichlich Fett? Wann hat diese Abgrenzung von der Tierwelt begonnen? Es scheint wohl so zu sein, dass das Hirn am stärksten gewachsen ist, als sich durch einen Klimawandel in Afrika Sumpf- und Waldlandschaften in Graslandschaften transformierten. Dadurch entwickelten sich Weidetiere. Weidetiere sind sehr groß und waren früher mit dem Sivatherium oder später dem Mammut noch viel größer. Und große Säugetiere haben immer einen sehr hohen Fettgehalt. Insbesondere kommen die für unser Hirn wichtigsten Nährstoffe, nämlich Protein sowie Arachidonsäure und die tierische Omega-3-Fettsäure DHA im Fleisch von Weidetieren sehr stark vor. Außerdem haben wir Menschen die Fähigkeit entwickelt, mit Werkzeugen Schädel und Knochen aufzuspalten. So kamen wir an das nährstoffreiche fetthaltige Hirn der erlegten Tiere und an deren Knochenmark. Das hat uns bei der Entwicklung unseres Hirns sehr viel weitergebracht. Fett fürs Gehirn: Bessere Konzentration und Stimmung   Kein Wunder also, dass so viele Leute aus der Carnivore Ernährung berichten, endlich klar denken zu können und ihre Depressionen loszuwerden. Endlich geben wir unserem Hirn was es braucht, nämlich tierische Fette. Meine Nahrung enthält zur Zeit 25 % Fettanteil. Somit ist das Verhältnis in Gramm von Fett zu Protein bei 2:1, was einem Kalorienanteil von 80 % Fett bedeutet. Leute, die sich in therapeutischer Ketose aufgrund von Epilepsie oder Krebs befinden, peilen noch stärkere Verhältnisse von 3:1 bis 4:1 an! Für sie ist diese Art zu essen heilsam. Lipivore und Fettquellen

  • Stoffwechsel ankurbeln mit braunen Fettzellen

    Braune Fettzellen verbrennen Fett, weiße Fettzellen speichern Fett Babies haben am meisten braune Fettzellen Warum frieren und bibbern Babys nicht, wenn man sie aus der Badewanne nimmt? Sie haben noch einen sehr großen Anteil an braunen Fettzellen, die aktiv Fett in Wärme umwandeln! Braune Fettzellen sind Thermobooster und jeder Mensch hat sie, vornehmlich im Brustbereich, nur eben manche mehr und manche weniger. Warum heißen sie so? Weil sie wirklich braun aussehen. Mehr Mitochondrien in braunen Fettzellen  Im Gegensatz zu weißen Fettzellen stecken in ihnen mehr Mitochondrien. Und Mitochondrien sind eher braun-rot. Prof. Bikman hat mit Forschungen an Mäusen und in der Petrischale das Wachstum von Braunen Zellen versus Weißen Zellen untersucht. Seine Erkenntnis: Weiße Fettzellen sind inaktiv. Sie speichern Fett braune Fettzellen verbrennen Fett. Gesundes Fett und Stoffwechsel   Durch Kälte braune Fettzellen aktivieren Braune Fettzellen werden aktiviert, wenn unsere Hauttemperatur unter 18 Grad fällt. Diese Temperatur ist auch genau die Grenztemperatur, bei der unsere Muskeln noch nicht erzittern. Glucose wird ebenfalls durch die braunen Fettzellen verbraucht. Deshalb sinkt dann auch das Insulin. Zusätzlich schütten die weißen Fettzellen bei einem Kältereiz mehr Adiponectin aus, was die Insulinsensitivität verbessert. [1] Zudem verhindert Insulin die Produktion von braunen Fettzellen, Ketone dagegen aktivieren sie. [2] Hohe Triglyceridwerte - wenig braune Fettzellen  Dr. Nicolai Worm betont, dass die braunen Fettzellen auch die Triglyceridwerte senken, da sie sich bei ihrer Fettverbrennung an den Fettsäuren im Blut bedienen. Nur bei 4 bis 6 % der Teilnehmer einer Studie konnte man überhaupt aktive braune Fettzellen nachweisen. Außerdem haben junge Menschen mehr braune Fettzellen als alte und Menschen mit gesundem Stoffwechsel mehr als metabolisch Kranke. Die aktivierbare Masse an braunem Fettgewebe beträgt zwischen 70 und 170 Gramm. Dabei handelt es sich um sogenannte „beige“ Fettzellen, die als Zwitterzellen beide Stoffwechselvorgänge, nämlich die der weißen und der braunen Fettzellen durchführen können. Sie verbrennen dann täglich 200 Kilokalorien. Die Umwandlung erfolgt dann durch die Einwirkung von Adrenalin oder Noradrenalin. [3]   Mitochondrien in braunen Fettzellen produzieren Wärme statt ATP Dr. Rainer Klement schreibt, dass der Anteil an weißem Fettgewebe bei Erwachsenen zwar 10 bis 25 % beträgt, der an braunem Fettgewebe dagegen nur 0,05 bis 0,1 %. In Säuglingen liegt er noch bei 2 bis 5 %. Bei der Produktion von Wärme durch braune Fettzellen spricht man von „zitterfreier Thermogenese“. Statt ATPs erzeugen die Mitochondrien darin Wärme. Der Grund, weshalb Übergewichtige weniger braunes Fett besitzen, liegt darin, dass sie eine Resistenz gegenüber Noradrenalin aufweisen und durch größere Mengen an isolierendem Fett nicht die Notwendigkeit besteht, braunes Fettgewebe zu produzieren.. Auch stille Entzündungen führen zu einem Schrumpfen von braunem Fettgewebe. 63 g braunen Fettgewebes verbrauchen so viel Energie wie 4,1 kg weißen Fettgewebes. Durch Kältetraining kann man nicht nur das braune Fettgewebe aktivieren, sondern auch die Glukoseaufnahme von Tumorzellen verringern. Des Weiteren vermindert Kältetraining das Aufkommen von Muskelkater, verbessert die Herzgesundheit und erhöht die anti-oxidative Abwehr sowie die Stresstoleranz. Weitere Anweisungen zur Herangehensweise an das Kältetraining findet man in seinem Buch. [4]   [1] Bikman, Benjamin. 2021: Warum wir krank werden. Insulinresistenz als wahre Ursache für chronische Krankheiten wie Diabetes, Alzheimer oder Krebs - und wie wir sie bekämpfen können. S. 147f [2] S. 170 [3] Worm, Nicolai. 2013. Menschenstopfleber: Die verharmloste Volkskrankheit Fettleber. S. 148 ff [4] Klement, Rainer. 2023: Krebs – Weckruf des Körpers: Krebs verstehen, vermeiden, ganzheitlich behandeln. S. 123 ff

  • „Fett macht Fett"

    Der Ernährungsmythos ist entlarvt. Tiere mästet man nicht mit Fett sondern mit Getreide Im Gegenteil! Wer mehr Fett isst, ist auf Dauer schlanker, nachzulesen z.B. im Buch „Mehr Fett!“. Wer sich fettarm und kalorienarm ernährt, nimmt in der ersten Zeit ab. Allerdings ist diese Diät nicht lange durchzuhalten, weil die Hormone, die zufrieden und glücklich machen, unzureichend produziert werden. Über kurz oder lang gibt man die Diät auf. Unsere Gesellschaft isst große Mengen an fettarmem Essen, mit vielen Zwischenmahlzeiten. Seitdem werden wir immer dicker. Das hat große und häufige Insulinausschüttungen zur Folge. Insulin hemmt die Fettverbrennung und schleust den Zucker in die Zellen. Dort wird er entweder verbrannt (Zappel- oder Zuckelphilipp) oder in Fett umgewandelt. Bauchspeck ist immer durch Insulin hervorgerufen! Tiere mästet man nicht mit Fett, sondern mit Getreide! Mehrfach ungesättigte Fettsäuren oxidieren leicht Ungesättigte pflanzliche Fette findet man zu Unmengen in Saatenölen. Sie sind leider sehr reaktionsfreudig und oxidieren leicht. Oxidation bedeutet Entzündung. Saatenöle erzeugen also im Körper viele Entzündungsprozesse! Gesättigte Fettsäuren sind länger haltbar Tierische Fette sind länger haltbar und vitaminreich. Mit einer fettreichen kohlenhydratarmen Ernährung fördern wir den Fettstoffwechsel und die Produktion von Ketokörpern. Diese Energiepakete der Leber wirken antientzündlich und sind ein prima Brennstoff insbesondere für Herzmuskelzellen und das Gehirn. Sie werden nun als Heilsbringer gegen Alzheimer, Demenz, Autismus, Epilepsie und Migräne angesehen! Warum Fett nicht gleich Fett ist Literaturtipps hierzu: Mehr Fett!, 2010 systemed, Ulrike Gonder, Dr. Nicolai Worm The Big Fat Surprise; Scribe UK 2015, Nina Teicholz The Paleo Diet, Houghton Mifflin Harcourt 2010, Loren Cordain The GAPS-Diet, Dr. Natasha Campbell-McBride

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