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- Fett ist gesund!
Tierische Fette als Wundermittel In dieser Folge geht es um alles, was man über tierische Fette und deren Fettsäuren wissen muss. Gesunde Fette für Frauen & Mädchen Die Firma Seefried gibt es nicht mehr. Hier findet ihr eine Liste an Online-Anbietern für fettes Fleisch von guter Qualität.
- Tierische Fette sind gut für Frauen und junge Mädchen
Episode 165: Das wichtigste Lebensmittel für weibliche Hormongesundheit In dieser Episode habe ich viele Infos von Dr. Elizabeth Bright zusammengefasst. Sie hat die beiden Bücher “Good fat is good for women – menopause" sowie “Good fat is good for girls – puberty and adolescence” geschrieben. Cholesterin für bessere Hormonbalance, für bessere Cortisolspiegel. Tierische Fette für eine ausreichende Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen. Tierische Fette und Hormongesundheit
- Bulletproof Coffee = Kaffee + Butter
im Mixer oder mit Pürierstab Diesen komischen Namen hat der aufgeschäumte Kaffee mit Butter von Dave Asprey bekommen. Er hat die Bulletproof-Diät ins Leben gerufen (bulletproof heißt auf Englisch schusssicher). Die Diät ist im Grunde eine Ketodiät mit intermittierendem Fasten. Um die lange Zeit ohne Essen zu überstehen, empfiehlt er den Bulletproof coffee (kurz bpc), da die fetthaltige Butter den Insulinspiegel kaum hebt und die positive Wirkung des Fastens dadurch nicht beeinträchtigt wird. Zusätzlich legt Dave Asprey einen hohen Wert auf gute Kaffeequalität. Er behauptet, dass die Schimmelpilzbelastung in vielen Kaffeesorten unsere Gesundheit stark beeinflusst. Natürlich hat er einen „schimmelfreien“ Kaffee, den er auch vermarktet. Das Buch gibt es auch in deutscher Übersetzung. Bulletproof Coffee & mentale Diät-Aspekte
- Mit Carnivore und OMAD mit 48 gesünder als mit 32!
Janette über Arthrose, Sportwahn, Selbstwertgefühl, Depressionen Janette ist 48 und hat eine lange Geschichte mit Übergewicht und den daraus resultierenden Erkrankungen hinter sich. Durch Carnivore, welches sie vor 10 Monaten begonnen hat, und durch OMAD hat sie inzwischen 33 kg verloren und auch ihre Gesundheit zurückerobert. Wie sie darauf gekommen ist und welche Verbesserungen sie durch Carnivore erreicht hat, erzählt sie im Podcast. Sie empfiehlt im Podcast das Buch von Jason Fung „Die Schlankformel“ , das Buch von Judy Cho „Carnivore Cure“, sowie die Dokumentation von Arte „Cholesterin, der große Bluff“ . Ich habe den Film „Das System Milch“ auch im Podcast erwähnt. Ihr könnte Janette bei Fragen unter der E-Mail laufenistleben73@web.de erreichen.
- Kalorienzählen bei Carnivore?
Sinn oder Unsinn? In dieser Folge möchten wir uns etwas mit dem Kalorienzählen bei Carnivore beschäftigen. Ist die Kalorientheorie bei Carnivore haltbar? Inwieweit spielt der Darm oder spielen die Hormone eine Rolle bei der Aufnahme und Verstoffwechslung von Kalorien. Welche Proteinmengen benötigt man unter Carnivore? Welche Auswirkungen hat der Konsum von Fett? Wie sind Insulinausschüttungen beim Konsum von proteinreichen Mahlzeiten? Müssen wir eine zu starke Gluconeogenese bei zu viel Protein befürchten? Fällt man bei zu viel Protein aus der Ketose? Wie spielt das Hungerhormon Glucacon hier mit? Kalorienzählen & Gluconeogenese
- Gluconeogenese nur bedarfsgesteuert?
Mit zuviel Protein aus der Ketose Mein Fazit dazu heißt: Nein! Wer zuviel Protein isst, der kommt aus der Ketose und dessen Leber produziert zuviel Glucose. Nur ganz Schlanken macht zu viel Protein nichts aus. Alle anderen kommen dadurch aus der Ketose und in den Modus einer Raupe Nimmersatt! Gewichtsabnahme ist dann schwer! Gluconeogenese kontra Abnehmen Gluconeogenese ist der Prozess, bei dem die Leber aus Protein Glucose produziert, um bei der ketogenen Ernährung ohne Kohlenhydrate für die wenigen Zellen, die noch Kohlenhydrate benötigen, die Glucose zur Verfügung zu stellen. Es gibt Studien aus der Petrischale, die belegen sollen, dass die Gluconeogenese nur stattfindet, wenn die Zellen Glucose benötigen. Diese Behauptung widerspricht aber all den Erfahrungen, die ich mit Klienten gemacht habe. Wer überschüssiges Eiweiß zur Verfügung hat, dessen Leber und zu 30 % auch die Niere, wandeln dieses in überschüssigen Zucker um. Der führt zu denselben Fettpolstern, die sich ergeben würden, wenn man Zucker und Kohlenhydrate direkt konsumiert. Die Tiefe der Ketose sinkt dann meist unter 1 mmol/l und die Leute nehmen wieder an Gewicht zu. Außerdem entstehen in verstärktem Maße wieder Gelüste und Hunger, was man ja gerade in der tieferen Ketose um die 2 mmol/l nicht hat. Warum das auch bei uns teilweise sehr unterschiedlich ist, erklärt sich aus dem Grad der Insulinresistenz und damit einhergehend der Hyperinsulinämie. Wie ist es bei Sportlern? Kraftsportler können mit überschüssigem Protein ihre Glykogenspeicher füllen. Das wiederum ist ja auch ein Zeichen, dass der Körper sich der Gluconeogenese bedient und sie eben nicht nur bedarfsgesteuert ist.
- Heuschnupfen und Ketose
Viele Carnivoren berichten über eine Befreiung vom Heuschnupfen Saisonale Allergien sind alltäglich geworden Millionen von Menschen weltweit sind von saisonalen Allergien mit einer Vielzahl an Symptomen betroffen, die sich äußerst unangenehm äußern und nicht selten den Alltag der Betroffenen stark einschränken. Auslöser dieser wiederkehrenden allergischen Reaktionen sind die Pollen von bestimmten Bäumen und Gräsern, durch welche Pflanzen mithilfe des Windes ihr männliches Erbgut verteilen. Jede Pflanzenart hat ihre eigene Blütezeit im Jahreszyklus, sehr früh blühende Pflanzen können für Allergiker bereits im Januar zur Qual werden, wobei der Höhepunkt des Pollenfluges im Frühjahr von April bis in die Sommermonate Juli und August stattfindet. Die kritischen Zeiträume für Allergiker scheinen sich zudem durch die wachsende Globalisierung immer mehr auszudehnen, denn immer mehr Pflanzenarten, sogenannte Neophyten, sind heutzutage auch in Mitteleuropa zu finden, obwohl sie ursprünglich aus den unterschiedlichsten Klimazonen weltweit stammen. [1] Die typischen Symptome ähneln stark denen einer Erkältung: gerötete und geschwollene Augen mit erhöhter Sekretion der Schleimhäute, begleitet von Juckreiz und Brennen. Im Unterschied zu einer Erkältung treten diese in der Regel aber abrupt und intensiver auf und dauern länger an. [2] Eine Allergie ist eine Autoimmunreaktion des Körpers Bei einer Allergie handelt es sich um eine Autoimmunreaktion des Immunsystems, welches nach Kontakt mit dem Allergen - im Falle vom Heuschnupfen den Pollen - „fehlerhaft“ reagiert: der eigentlich harmlose Fremdstoff wird vom Körper wie ein Krankheitserreger bekämpft. Durch verschiedene Reaktionsketten werden schlussendlich Antikörper gebildet, die den „Eindringling“, ähnlich wie bei einer Erkältung, angreifen. Diese messbaren speziellen, für allergische Reaktionen verantwortlichen, IgE – Globuline produzieren in weiterer Folge das Histamin, einen Entzündungsbotenstoff, der schlussendlich für besagte Symptomatik verantwortlich ist. Es wird vermutet, dass einerseits die rasant wachsende Anzahl an neuartigen Kunststoffen und Chemikalien und andererseits eine übertrieben sterile Umwelt für die Entstehung von Allergien zumindest mitverantwortlich sein könnten, da der Organismus von Geburt an mit weniger Erregern in Kontakt kommt und das Immunsystem nicht ausreichend geschult wird. Zudem sind oft familiäre Häufungen zu beobachten. Ketose & IG4-Allergietest In Ketose sind viele ihren Heuschnupfen sofort los Einige Menschen, welche die Ernährungsform „Ketogen“ praktizieren, berichten nach einer Umstellung ihrer Ernährung von einer Besserung ihrer Allergiebelastung im Jahresverlauf. Bei manchen verschwindet im ketogenen Stoffwechsel die belastende Immunreaktion sogar komplett. Auch im Rahmen der Carnivoren Ernährung tritt der Wechsel in den Ketosestoffwechsel zum Teil automatisch auf, sofern genügend Fette mit gleichzeitig moderater Proteinaufnahme konsumiert werden und auf kohlenhydrathaltige tierische Lebensmittel wie Milchprodukte verzichtet wird. Selten jedoch scheinen sich die Symptome auch zu verstärken. Hier stellt sich die Frage, ob diese durch eine generelle Unverträglichkeit gegenüber dem Histamin hervorgerufen werden: Einige fettreiche Lebensmittel, die oft im Rahmen der ketogenen Ernährung verspeist werden, enthalten hohe Mengen davon. Meist handelt es sich um verarbeitete Produkte wie gereifte Käsesorten, Fermentiertes sowie geräucherte und gepökelte Fleisch- und Wurstwaren. Diese können bei manchen Menschen durch eine Unverträglichkeit zu den unerwünschten Reaktionen führen. [3] Doch warum scheint es dann manchen von uns durch die Umstellung auf die ketogene Ernährung so viel besser zu gehen? Ketose ist antientzündlich Einerseits wirken die freigesetzten Ketonkörper dieser Ernährungsform antientzündlich – fast wie ein Gegenspieler des entzündungsfördernden Histamins. Julia Tulipan hat das in der Fleischzeitpodcastepisode sehr detailliert ausgeführt [4]. Kyra Kauffmann beschreibt die Zusammenhänge zwischen Histamin und Allergien in diesem Interview. Eine Studie zeigt, dass der Ketonkörper Betahydroxybutyrat die Mastzellfunktion reguliert. Die allergischen Symptome sind deshalb wohl vermindert [5]. Unter Kindern mit Epilepsie, die die ketogene Ernährung aus therapeutischen Gründen durchführen, wurde ebenfalls beobachtet, dass allergische Reaktionen vermindert sind [6]. Es wurde auch gezeigt, dass Überempfindlichkeiten beim Fasten durch die vom Körper produzierten Ketone abnehmen [7]. Mit Carnivore heilt der durchlässige Darm Weiters scheinen alle Autoimmunerkrankungen von einem durchlässigen Darm, bekannt als „Leaky Gut“, auszugehen [8]. Ungespaltene pflanzliche Lektine durchdringen dabei die Darmwand und schwirren als Fremdeiweiße im Körper umher. Das Immunsystem reagiert auf diese autoimmun und attackiert sich dabei praktisch selbst. Außerdem hilft die Carnivore Ernährung bekanntermaßen bei der Heilung dieses „Leaky Gut“-Syndroms, indem durch das Weglassen von Getreide und Pflanzen, und somit auch ihrer schädigenden Lektine, keine neuen Fremdeiweiße mehr zugeführt werden und die Darmwand heilen kann. Ketose und weniger Erkältungen [1] Allergie Informationsdienst. Helmholtz Munich: Heuschnupfen - Was ist das? [2] Heumann Pharma: Erkältung oder Allergie? Wenn die Unterscheidung schwerfällt. [3] Keto Clarity Hub: Keto Diet’s Influence on Seasonal Allergy Symptoms. [4] Folge 53: Biologin Mag. Julia Tulipan - im Gespräch über den Ketostoffwechsel. [5] Christina Li-Ping Thio et al. 2022: The ketone body β-hydroxybutyrate mitigates ILC2-driven airway inflammation by regulating mast cell function [6] Traci D. Swink M.D. et al. 1997: CHAPTER 9 - The Ketogenic Diet: 1997. [7] Shigeru Nakamura et al. 2014: Fasting mitigates immediate hypersensitivity: a pivotal role of endogenous D-beta-hydroxybutyrate. [8] Alessio Fasano. 2011: Leaky Gut and Autoimmune Diseases.
- Adipositas, Depressionen und Grenzen von Carnivore
Henrica im Interview @peaceful.recovering ist 46 Jahre alt und wog vor vier Jahren noch 240 kg. Inzwischen ist sie durch anfängliches Kalorienzählen, Keto und schließlich Carnivore bei 130 kg. Mit Carnivore geht es ihr jetzt psychisch und körperlich am besten. Von einer endgültigen Heilung ihrer Essstörung kann sie zwar nicht berichten, aber das Binge Eating ist nicht mehr vorhanden. Sie berichtet im Interview, wie es zu dem schweren Übergewicht kam durch Schicksalsschläge und einem falsch anerzogenen Essensverhalten. Welche Vorteile sie durch den ketogenen Stoffwechsel und jetzt auch durch Carnivore erlebt, beschreibt sie ebenfalls. Es geht in dieser Episode außerdem um: Essen als Trost und Belohnung, mit veganer Ernährung auf 240 kg, Migräne, Medikamentenabhängigkeit, Bandscheibenvorfälle, Insulinresistenz trotz Kalorienzählen, Fettleber trotz Kalorienzählen, Ketose als Balsam für die Psyche, Histaminintoleranz durch keto-vegan, Nahrungsmittelunverträglichkeiten durch Soja- und Erbsenprotein, Umstellung auf Carnivore, Schmerzfreiheit, Rückkehr ins Sozialleben, bessere Belastbarkeit, Gelüste trotz Carnivore, Magen-OP ist für @peaceful.recovering keine Lösung der Probleme, Binge Eating durch Carnivore verschwunden, Stabilität der Psyche durch Carnivore, Verhaltensauffälligkeiten bei unseren Kindern durch zuviel Zucker und Kohlenhydrate, gesellschaftliche Zwänge als Problem für Kinder und Berufstätige, bessere Schlafqualität durch Carnivore. Adipositas, Depressionen & mentale Vorteile von Carnivore
- Buchtipp: Rebellen der Erde
Der Verwüstung entgegengehen Benedikt Bösel wurde zum Landwirt des Jahres 2022 gewählt. Wenn wir den Klimawandel in den Griff bekommen möchten, dann müssen wir unsere Böden wieder fruchtbar machen. Mit den großflächigen Monokulturen in unserem Land sterben die Mikroorganismen im Boden ab und damit auch dessen Fruchtbarkeit. Nährstoffe sollten wieder zurück in den Boden gegeben werden, durch Kompostierung und durch natürlichen organischen Dünger von Tieren aus Weidehaltung. Wurzeln in der Rotationsweidehaltung reichen viel tiefer in die Erde als Graswurzeln bei einer Standweide. Verglichen mit einem Acker, ist aber der Humusaufbau bei jeder Form der Weidehaltung wesentlich stärker. Und Humus ist ein Kohlenstoffspeicher. Je mehr unsere landwirtschaftlichen Flächen für Monokulturen mit Getreide- oder Maisanbau genutzt werden, desto geringer sind die Kohlenstoffspeicher in unserem Land. Eine Diversität der Pflanzen und Gräser führt auch zu einer besseren Widerstandsfähigkeit gegenüber Parasiten. Tiefe Wurzeln bedeuten auch, eine bessere Wasserspeicherfähigkeit des Bodens. Das verbessert das Mikroklima und verhindert Erosion. Alle reden vom Methan, das die Kühe ausstoßen, aber niemand redet vom Lachgas, das bei der Düngung mit chemischen Mitteln frei wird. Lachgas ist ein wesentlich potenteres Treibhausgas als Methan. Solange sich die Zahl der Wiederkäuer nicht erhöht, erhöht sich auch nicht die Menge an durch sie erzeugten Methans, weil es in einem 10-jährigen Kreislauf wieder aus der Atmosphäre in den Boden aufgenommen wird. Alle diese Aspekte und noch viele mehr zur regenerativen Landwirtschaft führt Benedikt Bösel in seinem Buch auf spannende Weise aus. Das Buch ist mit zahlreichen Grafiken und Abbildungen aufgelockert und es enthält auch Tipps zu weiterführender Literatur oder auch Tipps zum eigenen Umgang mit der Erde im Garten. Das Buch könnte ihr auf der Webseite: www.gutundboesel.org bestellen. Buchtipp – Weidehaltung im großen Stil
- Boris Karsten über Bodybuilding und Carnivore
Bitcoin, Krafttraining, Muskelwachstum Folge 124: Boris Karsten über Bodybuilding und Carnivore Boris Karsten, 39, Maschinenbauingenieur, betreibt seit vielen Jahren Bodybuilding. Auch er ist über die Bitcoin-Szene auf Carnivore gestoßen. Viele Bitcoiner, sagt er, sind Carnivore, weil sie die Gemeinsamkeit haben, dass sie über den Tellerrand sehen. Für ihn ist Carnivore eine Befreiung, denn durch eine kohlenhydratreiche Bodybuilder Ernährung war er ständig schlapp, müde und hungrig. Wir sprechen des Weiteren über häufige Fehler beim Krafttraining, Muskelwachstum in der Regeneration, Blutzuckerschwankungen bei einer High Carb Ernährung führen zu Schlappheit und häufigem Hunger, Problem der Ballaststoffe bei großen Essensmengen, Dextrose als praktische KH-Quelle, warum Fleisch besser ist als Proteinpulver, Kreatin Supplementation, Anabolika, Testosteroneinnahme und dessen Nebenwirkungen, Wachstumshormone, Liver King, warum ein Bodybuilder kein einfacher Partner für eine Frau ist. Bitcoin und Carnivore Im Interview erwähnt Boris den Bitcoin YouTuber und Carnivore Saifedean Ammous . Ihr könnt Boris erreichen auf Instagram unter @boris_karsten oder auf Facebook unter Boris Karsten . Sein YouTube Kanal lautet ebenso Boris Karsten . Bodybuilding & Ernährung im Kraftsport
- Natürliches Carnivore Bodybuilding der 50iger Jahre
Ohne Steroide und chemische Nahrungsergänzungmittel Die Außenwirkung und Präsentation der eigenen Person wird gesellschaftlich immer relevanter In einer Ära, in der ein gesunder Lebensstil zunehmend an Bedeutung gewinnt, erfreuen sich Bodybuilding und Fitness einer ungebrochenen Popularität. Die Beliebtheit des Kraftsports in der heutigen Zeit lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen. Zum einen ist es das Streben nach körperlicher Perfektion und Selbstverbesserung, das viele Menschen antreibt. Zum anderen besteht durch den Vergleich über Social-Media eine weitaus stärkere Wettkampfkultur als vor 20 Jahren. Die Außenwirkung und Präsentation der eigenen Person wird gesellschaftlich immer relevanter. Der Wunsch, einen starken und ästhetischen Körper zu formen, der sowohl kraftvoll als auch attraktiv ist, motiviert immer mehr dazu, sich dem Muskelaufbau zu widmen. Muskeln zeugen von Disziplin Um Muskeln aufzubauen, braucht man Beständigkeit und Disziplin. Eigenschaften, die für den Erfolg in vielen anderen Lebensbereichen wichtige Hilfsmittel sind. Strikte Ernährungs- und Trainingspläne, gute Organisation und die Überwindung von einem Trainingsplateau fördern mentale Resilienz Verletzungen nicht zu unterschätzen Die Schattenseiten des Bodybuildings sind den meisten bekannt. Verletzungen der Muskeln und Gelenke durch die dauerhafte Belastung des Körpers sind gerade bei erfahrenen Sportlern keine Seltenheit. Ronny Coleman, mehrfacher Mr. Olympia und einer der erfolgreichsten Bodybuilder aller Zeiten musste sich nach seinem Karriereende zahlreicher Operationen an der Wirbelsäule und Hüfte unterziehen lassen und verlor phasenweise die Fähigkeit, zu laufen. Tendenz zur Körperbildstörung "body dismorphia" Ein weiteres Risiko des Bodybuildings liegt in der Tendenz zur Körperbildstörung. Bekannt unter der psychiatrischen Diagnose Body-Dysmorphia. Der Druck, einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen, kann zu einer obsessiven Fixierung auf das Aussehen und zu verschobenen Wahrnehmungen des eigenen Körpers führen. Chronische Unsicherheit und Unzufriedenheit sind die Folge. Anabolika nicht ohne Folgen Darüber hinaus können synthetische Nahrungsergänzungsmittel und Anabolika ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Von Leberschäden bis hin zu Herzproblemen können lebenslange körperliche Beeinträchtigungen resultieren. Zahlreiche Fälle beweisen das leider. Große Essensmenge belasten den Verdauungstrakt Die übermäßige Ernährung bei Athleten im Masseaufbau ist für viele eher Qual als Genuss. Um den kalorischen Überschuss mit “cleanen” Lebensmitteln zu gewährleisten, nehmen die Sportler eine enorme Belastung ihres Verdauungstraktes in Kauf. Unmengen arsenhaltiger Reis, Phytinsäure in Haferflocken, die die Eisenaufnahme hemmt und Molkeprotein, das schnell unverträglich wird, sind nicht für jeden tolerierbar. Um Trainer und ehemaligen Profiathleten Heiko Kallbach zu zitieren: “Bodybuilding ist kein Gesundheitssport.” Um heutzutage Bodybuilder zu werden, benötigt man enorme Disziplin, Leidensfähigkeit und eine überaus robuste Konstitution. Fakt ist: Fitness Athleten und Bodybuilder, die in einem untypisch jungen Alter sterben, machen nicht selten Schlagzeilen. Vince Gironda Vince Gironda gilt als einer, wenn nicht sogar als “der Urvater des Bodybuildings”. Die schon für die damalige Zeit unorthodoxen Methoden von Gironda, brachten zahlreiche Wettkampfsieger hervor. Auch Arnold Schwarzenegger profitierte von seinem Wissen. Als Ernährungsexperte war Gironda seiner Zeit weit voraus. Er war sich bewusst über die Wichtigkeit tierischer Proteine und ihres vollkommenen Aminosäure- und Nährstoffspektrums. Der Erfolg gab ihm recht. Vegetarische oder vegane Bodybuilder fehlen Nach wie vor gibt es keinen Spitzenwettkämpfer im Bodybuilding, der sich vegetarisch oder vegan ernährt. Nicht nur seine bekannte Steak and Eggs Diet, bei der lediglich Wasser und selten Kaffee als Getränke und tierische Fette wie Butter zum Braten erlaubt waren, basierte auf Fleisch. Auch seine Bulking-Diät priorisierte entgegen jeglicher Fitness-Normen tierische Fette und Protein. Erlaubt waren Fleisch, Butter, Fisch und Innereien. Als Zwischenmahlzeiten empfahl Vince Half&Half eine Mischung aus unpasteurisierter Sahne und Rohmilch. Gironda befürwortete den Konsum von befruchteten Eiern, um den Testosteronspiegel seiner Atheleten zu heben. Gute Blutwerte durch tierische Lebensmittel Eine Krankenschwester sprach Gironda nach einer Routineuntersuchung auf seine auffällig guten Blutwerte und der enormen Sättigung von B-Vitaminen, Eisen und Vitamin A an. Vince führte diese auf seinen regelmäßigen Leberkonsum zurück. Eines der frühesten Nahrungsergänzungsmittel der Fitness-Szene waren die gepressten Lebertabletten von Gironda. Carnivore Bodybuilding und Nahrungsergänzungsmittel Low Fat führt zu hormonellem Ungleichgewicht In einer Zeit, in der die heute mehrfach widerlegte Diet-Heart-Hypothese von 1952 cholesterinhaltige Lebensmittel als Ursache der schlimmsten Krankheiten verantwortlich machte und tierisches Fett mehr und mehr verteufelt wurde, blieb Gironda seinen Prinzipien treu. Dass die extremen Low-Fat, High Carb Diäten aufgrund des Cholesterinmangels zu hormonellem Ungleichgewicht wie Müdigkeit und dem Verlust des Sexualtriebs führten, erkannte der Fitness-Mainstream erst Jahre später. Weniger Kohlenhydrate Gironda hat sich stets gegen den Konsum großer Mengen von Kohlenhydraten ausgesprochen. Für den Muskelaufbau sind sie nicht essenziell. Lediglich Fett und Protein. Auch in dieser Hinsicht ist seine Aussage aus ernährungswissenschaftlicher Sicht korrekt. Kleine Mengen Obst und Zucker in Milchprodukten waren die einzig empfohlenen Quellen. Bei rein ketogenen Diäten für Bodybuilding empfahl er zum Teil einmal wöchentlich eine größere Kohlenhydratmahlzeit, um Glykogenspeicher aufzufüllen. Als Energieträger für den Körper präferierte Gironda stets Fett gegenüber lang- oder kurzkettigen Kohlenhydraten. Kohlenhydrate enthalten Protease-Inhibitoren Auf diese Weise ist es leichter, den Aufbau unnötiger Mengen Körperfett zu verhindern und auch Müdigkeit nach dem Essen vorzubeugen. Laut Vince werden Kohlenhydrate in Kombination mit essenziellen Proteinen nicht optimal verdaut. Hierfür sind Protease-Inhibitoren verantwortlich. Auch hier behielt er recht. Da die großen Mengen an Pepsin und Eiweißspaltenden Enzymen für Protein dafür sorgen, dass Kohlenhydrate im Verdauungstrakt fermentieren und nicht optimal aufgespalten werden. Einfach- und Mehrfachzucker werden primär mit Hilfe basischer Enzyme verdaut. Der Körper ist nicht in der Lage, beide in ausreichenden Mengen gleichzeitig freizusetzen. Leistungssteigerung durch viel Fleisch und Eier Immer mehr Athleten bemerken, dass sie durch Carnivore-Diäten, dazu zählen Animal-based, Lion-Diet und Raw-Primal, ihre Leistung steigern. Muskelaufbau und gleichzeitiger Verlust von Körperfett sind die Folge. Verminderte Müdigkeit und gesteigerte Ausdauer, erhöhte Potenz, verbesserter Schlaf und schnellere Regeneration. Egal ob im Ausdauer-, Kampf- oder Kraftsport. Die Liste von Vorteilen ist lang. Viele Sportler nutzen bewusst oder unbewusst Prinzipien des Iron-Gurus Vince Gironda. Carnivore ist verdauungsschonend Wettkampfbodybuilding auf heutigem Niveau ist ohne Doping selbstverständlich nicht umsetzbar. Carnivore bietet jedoch für Athleten eine nährstoffreiche und verdauungsschonende Variante für den Muskelaufbau. Sportler sind in der Lage, Erkrankungen und Verletzungen besser auszukurieren und gleichzeitig ihre Leistung enorm zu verbessern. Grund hierfür ist unter anderem die Elimination entzündungsfördernder Kohlenhydrate aber auch jeglicher Antinährstoffe in pflanzlichen Lebensmitteln. Lektine in Bohnen, die die Darmschleimwand beschädigen, Oxalate in Spinat und Süßkartoffeln die Gelenkbeschwerden hervorrufen können und die Niere schädigen und Goitrogene im Brokkoli, die in großen Mengen die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen, sind schlichtweg nicht vorhanden. Ohne Goitrogene ist Sport leichter Carnivore Ernährung ist der Schlüssel zum Erfolg Laut Gironda liegt der Erfolg beim Bodybuilding zu 85 % in der Ernährung. Er selbst ist das beste Beispiel für den Effekt von Carnivore. In einer Zeit, in der sich leistungsfördernde Substanzen auf Testosteron und Dianabol beschränkten, lehnte er den Konsum jeglicher Anabolika strikt ab. Vince Gironda´s Aussage "Steroids are for stupid and lazy people", sorgte schon in den 60er Jahren für Empörung. Vince Gironda starb ohne Vorerkrankungen In Bodybuildingforen wird heute noch über seinen Status als “Naturalathlet“ diskutiert. Der Konsens scheint zu sein, dass die Muskulatur an der Grenze des natürlich Erreichbaren liegt. Enttäuscht von der Entwicklung der Fitness- Szene und den neuen Ernährungstrends zog sich der Iron-Guru mehr und mehr zurück. Da in den 1990er Jahren das Interesse an modernen Fitnessstudios stieg und die meisten Stars eigene Personal Trainer hatten, wurde es für einfache Studios mit klassischen Trainingsgeräten schwierig zu überleben. Aus diesem Grund musste Vince Gironda im November 1995 sein Studio schließen. Er verstarb 1997 kurz vor seinem achtzigsten Geburtstag. Vorerkrankungen waren nicht bekannt. Eine in den Augen der Mehrheit extrem restriktive Diät wie Carnivore wird vielleicht nie eine allzu große Popularität erlangen. Einige, die die Disziplin haben, sie strikt umzusetzen, werden belohnt mit Vorteilen jenseits ihrer Vorstellungskraft. Natürliches Bodybuilding zeigt einmal mehr, wozu der menschliche Körper mit einer idealen Ernährung fähig ist.
- Ernährung im Kraftsport, Kohlenhydrate, Cholesterin, etc.
Rubio, Ernährungswissenschaftler Rubio hat Ernährungswissenschaften in Wien studiert. Er berät Sportler und Schauspieler mit ihrer Ernährung, um möglichst gute Leistungen zu erzielen und in möglichst guter Form zu sein. Auf Instagram unterhält er den sehr erfolgreichen Account @rubiofuerte, bei dem er über Ernährungsmythen aufklärt. Inzwischen hat sein englischsprachiger Account über 45 000 Follower. Uns gibt er im Interview Antworten auf viele Fragen: Warum ist die Verstoffwechslung von prozessierten Kohlenhydraten immer nährstoffraubend? Warum kann man mit tierischen Lebensmitteln mehr Vitamin D produzieren? Wie wichtig ist Cholesterin für unseren Stoffwechsel? Welche Rolle spielen die Eiweiße im Kraftsport? Warum ist Rubio nicht unbedingt in Ketose, obwohl er kaum Kohlenhydrate konsumiert? Weshalb nutzt er Kreatin als Supplement? In welchen Zeitfenstern sollte man mit Kraftsport essen abhängig von der Gewichtsklasse? Innereien als nährstoffreiches Elixier. Wie kann man unterscheiden zwischen kurzfristiger und langfristiger Belohnung? Ihr erreicht Rubio hier: Rubio Fuerte
- Fleischverzicht ist niemals zu Gunsten der Gesundheit
Veganer und Vegetarier haben ein verdoppeltes Risiko an Depressionen zu erkranken Klimakrise, Herz-Kreislauferkrankungen, Ethik im weltweiten Diskurs Der Konsum von Fleischprodukten ist gesellschaftlich mehr denn je verpönt. Man beteiligt sich nicht nur an unnötigem Tierleid, sondern trägt auch zur Verschlechterung der globalen Klimakrise bei. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist seit den 50er Jahren erwiesen, dass Fleisch und Eier verantwortlich für Herz-Kreislauferkrankungen sind. Bekanntlich die Nr. 1 Killer weltweit. Wer also schließlich nur noch aus Genuss, Gewohnheit oder irgendeinem anderen fadenscheinigen Grund Fleischprodukte zu sich nimmt, ist also entweder komplett weltfremd oder einfach nur rücksichtslos. Ein Mensch, der nicht an seine Umwelt denkt und den unnötigen Tod unschuldiger Tiere in Kauf nimmt. Warum nicht einfach ohne Fleisch leben, wenn es mit leckeren Veggie-Alternativen leichter denn je ist? Veggie-Lifestyle ist Mainstream Mit diesen ideologischen Argumenten sind die Hauptargumente für Veganismus und Vegetarismus schnell zusammengefasst. Ernährungsphilosophien, die längst nicht mehr nur eine Randerscheinung sind. Mittlerweile verzichten 12 % der deutschen Bevölkerung auf Fleisch. 9 % leben vegetarisch und 3 % komplett ohne tierische Erzeugnisse. Man kann also mit gutem Gewissen sagen, dass der Veggie-Lifestyle zum Mainstream geworden ist. Deutschland hat tatsächlich die meisten Vegetarier in ganz Europa. Eine Entwicklung, die vor nicht allzu langer Zeit absolut unvorstellbar gewesen wäre. Das liegt primär daran, dass der gesellschaftliche Wohlstand uns überhaupt ermöglicht uns genau auszusuchen, was auf unserem Teller landet. Vegan gibt es erst seit 1944 Historisch betrachtet gab es tatsächlich Zivilisationen, die sich zumindest vegetarisch ernährten. Seit jeher ist der Verzicht auf Fleisch ein Kernelement von Buddhismus und Hinduismus. Der Begriff „vegan“ wurde erstmals 1944 von Donald Watson geprägt, dem Gründer der Vegan Society. Er kombinierte die ersten und letzten Silbe von 'veg-e-ta-ri-an', um einen Begriff für eine Ernährungsform ohne tierische Erzeugnisse zu finden. Zivilisationen, die sich also langfristig und nachhaltig vegan ernährten, hat es nie gegeben. Cholesterin ist nicht der maßgebliche Faktor Das Cholesterin in tierischen Produkten der maßgebliche Faktor für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen ist, ist längst widerlegt. Dennoch hält sich diese Meinung hartnäckig. Die Wahrheit ist: Cholesterin ist unentbehrlich für die Hormonproduktion, die Zellgesundheit sowie die Bildung von Vitamin D. Der Gesamtcholesterinspiegel sagt nach neuesten Erkenntnissen nichts über die Gesundheit der Arterien aus Die positiven Aspekte von Cholesterin 2019 wurde in einer Studie der schützende Effekt von Cholesterin gegen Schlaganfälle festgestellt [1]. Ergebnis war folgendes: Mit jeder Erhöhung der Aufnahme von 10 g gesättigtem Fett am Tag ist eine relative Risikoreduktion der Schlaganfallrate um 6 % verbunden Cholesterin ist unentbehrlich für die Hormonproduktion, die Zellgesundheit und die Bildung von Vitamin D. Cholesterin und Gesundheit Vegan und vegetarisch selten auf Dauer Statistisch gesehen sind vegane und vegetarische Ernährungsformen so gut wie nie dauerhaft [2]. 84 % von 11000 US-Amerikanern kehrten wieder zurück zum Fleischkonsum. Woran liegt das? Nährstoffdefizite sind bei langfristigen Veggie-Diäten unvermeidlich. Der bekannte Vitamin-B12-Mangel wird daher oftmals mit Supplementen bekämpft. Der Konsum hoher Mengen von Cobalamin hilft jedoch oft nicht, Mangelerscheinungen wie Müdigkeit und Gedächtnisschwäche zu beseitigen. Die Blutwerte scheinen sich zu verbessern, jedoch hat der Körper Schwierigkeiten, das synthetische Molekül, das im Blut ist, effektiv zu nutzen. Der menschliche Organismus hat sich entwickelt, um Nährstoffe aus natürlichen Lebensmitteln zu absorbieren. Chemische Moleküle, die in ihrer Struktur ähnlich sind, reichen nicht aus, um den Zellen zur Verfügung zu stehen. Nicht selten bleiben synthetische Überreste von Vitaminpräparaten unverwertet im Körper und richten dort Schaden an. Viele Nährstoffe ausschließlich in Tierischem Eine große Anzahl wichtiger Nährstoffe wie Vitamin B12, K2 oder C lassen sich ausschließlich in tierischen Produkten finden und dazu in verfügbarer Form. Ein gutes Beispiel liefert Vitamin A. Betacarotin, dessen Vorstufe in Möhren oder Spinat, lässt sich metabolisch nicht optimal nutzen. Die Hälfte der Frauen in Großbritannien könnte demnach aufgrund ihrer genetischen Prägung an einem Mangel an Vitamin A leiden [3]. Insgesamt sind auch die Biomarker für Selen und Zink bei Vegetariern und besonders bei Veganern niedriger, was bestätigt, dass eine ausreichende Versorgung mit diesen Spurenelementen wesentlich schwieriger zu erreichen ist, wenn man eine pflanzliche Ernährung befolgt [4]. Selen ist ein wesentliches Spurenelement, das eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden des menschlichen Körpers spielt. Als Bestandteil von Selenoproteinen agiert es als kraftvolles Antioxidans, das Zellen vor oxidativem Stress schützt und somit vorzeitiges Altern und die Entwicklung chronischer Krankheiten bekämpft. Ähnlich wie Zink ist es für die Reproduktion wichtig, da es die Fruchtbarkeit bei Männern und Frauen unterstützt und die Entwicklung von Spermien und Eizellen beeinflusst. Die Rolle von Zink ist unverzichtbar für die hormonelle Gesundheit und Nervenfunktion des Menschen. Ein erschreckender Fakt ist, dass jeder vierte Vegetarier und 80 % aller Veganer an Jodmangel leiden [5]. Folgen sind Probleme mit der Schilddrüse, einschließlich Schilddrüsenunterfunktion und Kropfbildung. Schwere Mängel während der Schwangerschaft können die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen und zu Kretinismus führen, einer starken Entwicklungsstörung. Bei Kindern kann ein Jodmangel zu Lernschwierigkeiten und Entwicklungsverzögerungen führen. Depressionen sind eine Folge des Nährstoffmangels Nicht wunderlich, dass auch das Risiko für Depressionen bei fleischfreier Ernährung erhöht ist. Unabhängig von sozioökonomischen Faktoren sowie Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum und körperlicher Aktivität haben Veganer und Vegetarier ein verdoppeltes Risiko. Diese Erkenntnis resultiert aus einer Studie mit über 14000 Brasilianern [6]. Aus Ernährungswissenschaftlicher Sicht ist der Verzicht auf Fleisch keine sinnvolle Maßnahme. Wem Vitalität, Leistungsfähigkeit und mentale Gesundheit wichtig ist, der sollte regelmäßig auf die besten Hormonbooster der Natur wie Steak und Leber zurückgreifen. Nicht umsonst wird man keine Spitzensportler finden, die langfristig mit veganer oder vegetarischer Ernährung erfolgreich sind. Nach einer Weile des Verzichts braucht es nur ein einziges Stück Fleisch, um zu verstehen, wie signifikant der Effekt der Nährstoffe, Mineralien und des ausgewogenen Aminosäurespektrums für den menschlichen Körper ist. Etliche Ex-Vegetarier und Veganern beschreiben dieses Phänomen. Bei all den guten Absichten der Menschen mit pflanzenbasierten Ernährungsweisen. Ohne seine eigene Gesundheit an erste Stelle zu setzen, nimmt man sich selbst die Möglichkeit für seine Umwelt die bestmögliche Hilfe zu leisten. Und ja: Ethischer Fleischkonsum abseits der Massentierhaltung ist möglich. Ohne schädlich fürs Klima zu sein. Mit Tieren, die in friedlicher Symbiose mit dem Menschen leben und kranke Böden remineralisieren. Fleischverzicht vs. gesundheitliche Rettung [1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31791641/ [2] https://faunalytics.org/a-summary-of-faunalytics-study-of-current-and-former-vegetarians-and-vegans/ [3] https://www.sciencedaily.com/releases/2009/11/091118072051.htm [4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10459941/ [5] https://karger.com/anm/article-abstract/47/5/183/39938/Iodine-Deficiency-in-Vegetarians-and-Vegans?redirectedFrom=PDF [6] https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0165032722010643#ab0005
- Keto bei Ausdauersport, Proteinbedarf, Biohacking, etc.
Daniel Pugge im Gespräch Daniel Pugge ist ein bekannter YouTuber, hat Sport studiert und war bei der Bundeswehr im militärischen Fünfkampf. Als Sportler interessierte er sich früh für Ernährung und kam auf LowCarb und Keto. Mit Keto hatte er schließlich sehr viele Erfolge, erreichte auch Bestzeiten und konnte diese Erfolge in verschiedenster Hinsicht messen. Daniel beschreibt, was er so über einen Tag verteilt isst. Mit Dave diskutiert er über Ballaststoffe, die Belastung der Verdauung beim Laufsport, Nährstoffe in Eiern und Milchprodukten. Ketonwertmessungen findet er nicht so wichtig, da die Fettverbrennung wichtiger ist als die Ketonmenge im Blut. Zu hohe Ketonwerte nützen deshalb nichts. Wie klappt ein Leben mit dem ketogenen Stoffwechsel, metabolische Flexibilität, welches Umstellungsprobleme erwarten einen. Durch kohlenhydratreiche Kost, sind die Glykogenspeicher gefüllt. Dann ist bei sportlicher Betätigung eine höhere Lactatproduktion in Gang, sprich Milchsäure. Die Ausdauer ist dadurch nicht so langanhaltend im Vergleich zu einem ketogenen Stoffwechsel ohne Wassereinlagerungen. Daniel erklärt aber, wie man gezielt mit kleinen Kohlenhydratmengen während oder kurz vor dem Wettkampf seine Leistungen verbessern kann. Ein CGM bietet sich als gutes Kontrollwerkzeug an, um zu sehen, wie der Körper auf bestimmte KHs reagiert. Über Obst, Beeren und deren Preis-Leistungsverhältnis, insbesondere was die Nährstoffdichte anbetrifft, diskutieren Dave und Daniel. Ganz ohne KHs zu leben, ist ein Stressfaktor für den Körper, wenn er die Gluconeogenese ganz hochfahren muss. Das ist auch beim abendlichen Einschlafen ein Problem. Ein Blick auf die Naturvölker. Über die Notwendigkeit von Innereien. Ernährungstabelle von Daniel Pugge mit Excel programmiert. Lebensmitteldatenbanken, Nährstoffabdeckung. Ernährungscoaching, Tracking, Fettmessung, Körperfettanteil. Mehr Körpergewicht bedeutet mehr Belastung für die Gelenke. Ohne die Glykogenspeicher ist das alleine schon ein großer Vorteil. Proteinbedarf als Sportler, psychische Stimmung mit mehr Protein. Gluconeogenese bei zu viel Protein. Videokurse zu neuen Themen, wie Dopamin, Zuckersucht, Schlafqualität, dauerhafte Ketose, Biohacking, Darmprobleme, Diabetes, Honig, Studien in vitro zu sekundären Pflanzenstoffen, Elektrolyte, Natrium, Kalium, Magnesium und die Verträglichkeit mit dem Magen, Dogmagtismus. Ihr findet Daniel auf Instagram unter @danielpugge, insbesondere auf YouTube unter Daniel Pugge oder auf seiner Webseite www.danielpugge.de . Keto, Ausdauersport & Rückkehr in den Sport
- Dein Herz braucht Ketone!
Warum die Ketose das Beste fürs Herz ist Ketone liefern mehr Energie Das Herz ist ein hochaktives Organ und benötigt ständig Energie. Ketone sind eine besonders effiziente Energiequelle, da sie mehr ATP (die Energieeinheit der Zellen) pro Molekül Sauerstoff produzieren als Glukose oder Fettsäuren. In Zahlen: 100 g Ketone führen zu 10 g ATP, wohingegen 100 g Glucose nur zu 8,7 g ATP führen. Es gibt zwei Zustände, in denen das Herz zu einem Großteil Ketone und Fettsäuren verstoffwechselt: 1. Bei niedrigem Insulin, also im fastenden Zustand, oder bei der ketogenen Ernährung. 2. Während einer Herzinsuffizienz [1]. Herzgesundheit durch Ketone 50 % der Herzinfarktpatienten haben kaum Arterienverkalkung Dr. Stephen Hussey berichtet [2], dass aus den anatomischen Berichten von Dr. Giorgio Baroldi hervorgeht, dass 50 % der Herzinfarktpatienten eigentlich keine ausreichende Arterienverkalkung für einen Herzinfarkt aufwiesen, teilweise sogar gar keine [3]. Kann also Arterienverkalkung als Hauptursache für den Herzinfarkt ausgemacht werden? Dr. Hussey vermutet ein Versorgungsproblem des Herzens. Die Herzzellen, so behauptet er, verbrennten lieber Fett oder Ketone als Glucose. Das sei auch der Grund, weshalb es keinen Krebs des Herzens gebe [2]. Bei Herzinsuffizienz beziehen die Herzmuskeln Ketone Bei niedrigem Insulinspiegel, im Nüchternzustand, bezieht das Herz seine Energie zu über 50 % aus Ketonen und Fettsäuren [4], es können sogar bis zu 80 % sein [5]. Dasselbe geschieht bei einer Herzinsuffizienz. Es liegt also die Frage nahe, ob eine fehlende Versorgung mit Glucose das Herz dazu zwingt, auf Ketonkörper zurückzugreifen, denn das Herz läuft um ca. 25 % effizienter, wenn es auf Ketonkörper als Energiequelle zurückgreifen kann [1][5]. Ist eine Herzinsuffizienz eine Insulinresistenz am Herzen? Kann es also sein, dass eine Herzinsuffizienz letztlich ein Zeichen von Insulinresistenz der Herzmuskelzellen ist? Ähnlich wie bei der Ketoazidose eines Diabetikers bedient sich das Herz dann möglichst der Ketone, um an Energie zu kommen. Diese Vermutung hat eine Studie bestätigt, die gezeigt hat, dass die Nutzung von Ketonen beim Herzen des Diabetikers höher ist als bei Nicht-Diabetikern [6]. Hier scheint also die Insulinresistenz das Herz dazu zu zwingen, mehr Ketonkörper zu nutzen…. sofern sie vorhanden sind. Herzmuskelzellen darben, wenn der Körper keine Ketone produziert Ist ein Mensch nicht fettadaptiert und auch nicht im Ketonstoffwechsel, zwingt er sein Herz, Glucose zu verbrennen. Dies führt zusätzlich bei Stress oder starker Belastung des Herzens zu hohen Mengen an Milchsäure (lactic acid) [4]. Beim Herzen sind Angina oder Herzstechen die Folgen. Erleidet das Herz dauerhaft oder häufiger diesen Zustand, können die Zellen des Herzens kein Calcium aufnehmen, was zur Kontraktion des Muskels benötigt wird. Dadurch entstehen Ödeme, also wassergefüllte Zellen, die auch absterben können. Diese Ödeme blockieren die Zu- und Abflüsse des Herzens. Fehlt Ausdauersportlern die Fettadaption? Auf diese Weise lässt sich im Übrigen erklären, weshalb Ausdauersportler gelegentlich meist gegen Ende einer langen Belastung einen plötzlichen Herztod erleiden: In den allermeisten Fällen sind diese bekanntlich nicht fettadaptiert. Auch psychischer Stress und oxidativer Stress, wie durch Giftstoffe, sind kontraproduktiv für die Herzgesundheit. Beides erhöht den Adrenalinspiegel und Cortisolspiegel, was wiederum die Glucose- statt Fettverbrennung ankurbelt. Herzgesundheit – Von Carnivore zu Keto und zurück [1] Athanasia K. et al. 2021: Ketone bodies and the heart [2] Human Performance Outliers Podcast. Episode 241: Dr. Stephen Hussey [3] Giorgio Baroldi, Malcolm D. Silver. 2004: The Etiopathogenesis of Coronary Heart Disease [4] Ele Ferrannini; Michael Mark; Eric Mayoux. 2016: CV Protection in the EMPA-REG OUTCOME Trial: A “Thrifty Substrate” Hypothesis. [5] Diabetes Deutschland 2019: Infusion von Ketonkörpern zur Behandlung von chronischer Herzschwäche? [6] Yuji Mizuno et al. 2017: The diabetic heart utilizes ketone bodies as an energy source.
- Von Carnivore zu Keto und wieder zu Carnivore
Isa über Verdauung, Panikattacken, Gelenkprobleme, Essstörungen, Schilddrüsenunterfunktion Isa ist 57 Jahre, Bauingenieurin und Mutter von drei erwachsenen Kindern. Ihre gesundheitliche Reise hat sie allerdings viel Energie und Gesundheit gekostet. Sie probierte fast alle Diäten und Ernährungsweisen aus, die es heute gibt. Dabei haben ihr das Autoimmunprotokoll und die GAPS-Diät von Dr. Natasha Campbell-McBridge am meisten geholfen. Hauptsächlich war ihr Verdauungstrakt und ihre Psyche in Mitleidenschaft gezogen. Ihre Panik- und Essattacken sind deutlich weniger geworden. Nachdem sie eine Zeitlang Carnivore gemacht hatte und dadurch viele gesundheitliche Vorteile erfahren durfte, wollte sie dennoch wieder zurück zu Keto und sich wieder mehr pflanzliche Produkte gönnen. Doch der Schuss ging nach hinten los. Es kamen Entzündungen in den Gelenken, vermutlich durch die Oxalate auf. Deshalb ist sie jetzt dafür umso überzeugter, mit Carnivore weiter zu machen. Sie rät insbesondere allen Frauen in der Menopause viel Fett zu konsumieren.
- Sehkraft verbessern, durch Carnivore...
...und Training der Augenmuskulatur Hört sich fast schon so an wie ein Wunder. Aber für die Verbesserungen der Sehkraft unter der Carnivoren Ernährung gibt es eine Erklärung. Augenmuskulatur verbessert sich durch Carnivore Wie sich alle Muskeln und alles Gewebe durch die Carnivore-Ernährung aufbauen, so geschieht es auch um die Augenmuskulatur. Ohne Antinährstoffe durch Pflanzen, kann der Körper endlich alle Mineralien nutzen, die Vitamine sind bioverfügbarer, gesunde tierische Fettsäuren kann der Körper unmittelbar nutzen, und es gibt keine Protease-Inhibitoren mehr, die die Aminosäureaufspaltung verhindern. Sehkraft verbessern – Daniela Pfeifer zu Keto & TCM Kurzsichtigkeit durch falschen Lebensstil Natürlich führt auch das viele Lesen, Schreiben oder Sehen auf Bildschirme zu einer Kurzsichtigkeit in unserer Gesellschaft. Es gibt dazu ganz starke Korrelationen. Aber gerade deshalb sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es eine Schwäche der Augenmuskulatur ist, die uns in die Fehlsichtigkeit steuert. Todd Becker verspricht, dass das Training der Muskulatur die Sehkraft wieder verbessern und komplett wiederherstellen kann. [1] So handelt es sich bei der Kurzsichtigkeit um zwei verschiedene Faktoren. Zum Einen wird der Ringmuskel zu schwach, um das Flachziehen der Linse für das Weitsehen zu bewerkstelligen. Es ist also nötig, möglichst viel in die Weite zu blicken und zwar ohne Sehhilfe oder mit schwächerer Dioptrie. So trainiert man diesen Ringmuskel. Die Länge des Augapfels ist veränderbar Zum Zweiten wird der Augapfel im Zuge der Kurzsichtigkeit immer länger. Das liegt daran, dass man beim Kurzsehen mit Sehhilfe, also mit einer negativen Dioptrie, den Punkt der Bildschärfe hinter den Augapfel bzw. hinter die Retina verschiebt. Dadurch vergrößert sich mit der Zeit auch die Länge des Augapfels, was wiederum eine stärkere Kurzsichtigkeit zur Folge hat und einen Teufelskreis in Gang setzt. Mit schwächerer Brille trainieren Dass die Länge des Augapfels durch das Tragen einer Brille mit positiver Dioptrie aber wieder verkürzt werden kann, zeigt eine Studie von Scott Read aus dem Jahr 2010. [2] Es gilt also folgendes Training durchzuführen: Beim Kurzsehen, also beim Lesen, sollte man ohne Sehhilfe trainieren und zwar idealerweise in dem Abstand, in dem das Lesen gerade noch mit ausreichener Schärfe möglich ist. Zusätzlich kann man als Übung eine Brille mit positiver Dioptrie, also eine Lesebrille aufsetzen, die einem das Scharfsehen erschwert. So verschiebt man den scharfen Punkt wieder vor die Retina und das führt auf lange Sicht wieder zu einer Verkürzung des Augapfels. Bei Weitsichtigkeit umgekehrt Bei einer Weitsichtigkeit kann man diesen Effekt genau umkehren. Auf die Weite also ohne Brille sehen und eventuell sogar eine negative Dioptrie zum erschwerten Training hinzunehmen. Auf die Nähe sollte man dann auch den Abstand so wählen, dass gerade noch ein Scharfsehen ermöglicht wird oder die Brille in einer schwächeren Ausführung wählen. Sehen im Grenzbereich Bei einer Kombination aus Kurzsichtigkeit und Altersweitsichtigkeit ist der Ringmuskel sowohl zu schwach, die Linse flachzuziehen als auch die Linse stärker zu krümmen. Es ist also in beiden Fällen Training mit Sehen im Grenzbereich und dem Tragen schwächerer Brillen nötig. Es kommt jetzt noch ein dritter Faktor mit ins Spiel, der wohl auch mit der Ernährung zu tun hat. Mehr Kohlenhydrate, schlechtere Sehkraft Loren Cordain hat aus Studien gezeigt, dass eine Ernährung mit hoher Kohlenhydratzufuhr zu einem wesentlich höheren Auftreten von Myopia, also Kurzsichtigkeit führt [3]. Weniger Saatenöle, flexiblere Augenlinse Wie mir die Augenoptikerin berichtete, ist zum Beispiel bei der Entwicklung der Altersweitsichtigkeit nicht nur die Muskulatur des Ringmuskels verantwortlich, sondern auch ein Spröderwerden der Linse. Vermutlich hängt das mit der Glykierung der Proteine der Linse zusammen. Proteine können entweder durch Oxidation oder durch Glykierung geschädigt werden. Auf der Haut ist dies durch braune Flecken oder Hautpartien ersichtlich, wovon insbesondere Diabetiker betroffen sind. Dasselbe passiert mit den Linsen der Augen. Auch eine Trübung der Augenlinse, bekannt als Grauer Star, ist darauf zurückzuführen. Vitamin A für bessere Sehkraft Insbesondere die Zufuhr des tierischen Vitamin-A-Äquivalents, Retinol, stärkt die Sehkraft. Retinol steckt in tierischen Fetten, in der Leber, im Hirn und natürlich insbesondere in den Augen eines Tieres und dem Fleisch, Fett und Gewebe um das Auge (Stichwort Kopffleisch!). Früher war die Kopffleischsülze eine Delikatesse hierzulande. Vilhjalmur Stefansson erwähnt in seinem Buch „The Fat of the Land“ mehrmals, dass die Inuit mit großer Begeisterung immer das Fett und das Fleisch hinter den Augen priesen und aßen. Dass dieses Fleisch auch so heilsam ist, war auch den Indianern klar. Im Buch „Ernährung und körperliche Degeneration“ berichtet Dr. Price wie er auf einer seiner Reisen zu den indigenen Völkern einen Ingenieur unter den Goldsuchern in den Rocky Mountains traf. Der erzählte ihm, dass die Indianer ihn vor Blindheit bewahrt hatten. Bei der Überquerung der Rocky Mountains zu Fuß, verlor er sein Augenlicht, was wohl eine Vitamin-A-Mangelerscheinung (Xerophtalmie) war. Er konnte nicht mehr weiter wandern. Ein alter Indianer, der des Weges kam, erkannte das Problem und fing für ihn Forellen aus dem nächsten Bach. Dann gab er ihm die Fischköpfe zu essen und betonte, dass er auch die Augen mitessen solle. Nach zwei Tagen hatte sich seine Sehkraft vollkommen wiederhergestellt [4]. Dr. Surya Narayanan, @carnivore.physician, berichtet auch in unserem Fleischzeitpodcast, Episode 27, von einer Verbesserung seiner Sehkraft um eine Dioptrie durch die carnivore Ernährung [5]. Bei mir hat sie sich um 0,75 bzw. 0,5 Dioptrie von -2,5/-2,23 auf -1,75 beidseitig verbessert. Augenarzt Dr. Chris Knobbe erklärt auch in mehreren Vorträgen, dass die altersbedingte Macular Degeneration (AMD) durch eine veränderte Ernährungsweise umkehrbar und heilbar ist. Er macht insbesondere die Kohlenhydrate und die pflanzlichen Saatenöle dafür verantwortlich. Auch hier ist wieder die Oxidierung bzw. Glykierung der Proteine in den Zellen verantwortlich. Die Erkrankung tritt bei immer jüngeren Leuten und insbesondere bei Diabetikern auf, was eine Stoffwechselerkrankung als Ursache unterstreicht. Um 1900 gab es sie überhaupt noch nicht [6]. Dr. Catherine Shanahan beschreibt in ihrem Buch „Zellnahrung“ auch, dass eine mangelnde Vitamin-A-Versorgung in der frühen Kindheit die Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung verursacht [7] . Im Weiteren berichtet sie, dass der direkte Zusammenhang zwischen der Vitamin-A-Versorgung und der Augenentwicklung auch an einem Experiment an Schweinen in den späten 1930ern von Prof. Hale durchgeführt wurde. Die Säue bekamen während einer Trächtigkeitsperiode Futter ohne Retinol und es kamen Ferkel ohne Augen zur Welt. In der nächsten Trächtigkeit mit ausreichender Vitamin-A-Versorgung brachten dieselben Säue vollkommen normale Ferkel zur Welt [8]. Um möglichst natürlich wie möglich zu leben, habe ich vor 3 Jahren die Sonnenbrille abgeschafft! Stellt euch vor, alle Tiere würden mit einer Sonnenbrille rumlaufen. Was würden wir da denken? Na klar, dass sie auf diese Art und Weise schlechtere Augen bekommen müssten, weil sich ihre Augen gar nicht mehr anstrengen müssen. Den Augenmuskel so zu entlasten ist nicht förderlich und unnatürlich, und ein Blick in die untergehende Sonne vielleicht sogar heilsam! [1] AncestryFoundation vom 12.08.2014, Internetseite https://www.youtube.com/watch?v=x5Efg42-Qn0 [2] Read, Collins, Sander 2010: Human optical axial length and defocus [3] Cordain, Loren et. Al 2002: An evolutionary analysis of the aetiology and pathogenesis of juvenile-onset myopia [4] Weston A. Price 2020: Ernährung und körperliche Degeneration, S. 256 [5] Fleischzeitpodcast vom 21.02.2021, Internetseite https://www.carnitarier.de/2021/02/21/surya-narayanan/ [6] AncestryFoundation vom 12.08.2016, Internetseite https://youtu.be/SmrncwpaZRM [7] Shanahan, Catherine 2020: Zellnahrung, S. 52 [8] Shanahan, Catherine 2020: Zellnahrung, S. 61
- Episode 187: Silja - Diagnose PCOS mit 23
Depressionen, Menstruationsbeschwerden, Immunschwäche, Schlafstörungen Silja hatte mit 23 die Diagnose PCOS. Sie litt außerdem an Depressionen, Schlafproblemen und war als Kind sehr infektanfällig. Als Teenagerin litt sie unter schweren Depressionen und musste hospitalisiert werden. Später kam PCOS dazu mit schwersten Menstruationsbeschwerden sowie Schlafstörungen. Durch Keto verschwand zwar PCOS, aber dafür kamen Verdauungsprobleme auf. Jetzt mit “Dirty Carnivore” geht es ihr so gut wie noch nie, sowohl psychisch als auch körperlich. Ihr könnt Silja erreichen auf Instagram unter @siljacharis. PCOS, Ernährung & Depressionen
- Carnivore Ernährung und positive Auswirkungen auf die Psyche
Die Zahl der Menschen mit psychischen Problemen steigt Wir leben in einer Welt, in der ein noch nie dagewesenens Überangebot an sogenannten "Lebensmitteln" verfügbar ist Angststörung, Depression, Persönlichkeitsstörung, posttraumatische Belastungsstörung und Burnout – nur einige der Begriffe, die noch vor nicht allzu langer Zeit wenig bekannt waren und heute in aller Munde sind. In rasantem Tempo scheinen immer mehr neue psychiatrische Krankheiten wie Pilze aus dem Boden zu sprießen und fast jeder von uns, der nicht selbst einmal im Laufe des Lebens betroffen war, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit von mehreren Menschen in seiner nächsten Umgebung berichten, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Krisen, Kriege und Unsicherheiten scheinen dabei weltweit allgegenwärtig zu sein, und es ist kaum mehr möglich, sich von der dramatisch anmutenden Stimmung der Gesellschaft abzugrenzen, selbst wenn man versucht, die nicht selten reißerische öffentliche Berichterstattung zu meiden. Gleichzeitig leben wir in einer Welt, in der ein noch nie dagewesenes Überangebot an sogenannten „Lebensmitteln“ verfügbar ist – Produkte, die aus einem Chemielabor stammen könnten, und vor unaussprechlichen Inhaltsstoffen nur so strotzen. Carnivore-Ernährung gegen Burnout bei Ärzten Unsere körperliche Gesundheit wirkt sich auf unser geistiges Wohlbefinden aus Das Zitat „Du bist, was du isst“ des Philosophen Ludwig Feuerbach aus dem Jahre 1850 basiert auf der asiatischen Weisheit, dass die Basis aller Gesundheit unsere Ernährung darstellt [1]. Dies bedeutet, dass nicht nur unsere körperliche Gesundheit, sondern auch unser geistiges Wohlbefinden damit zusammenhängt, was wir tagtäglich essen. Und tatsächlich gibt es auch in der wachsenden Carnivoren Gemeinschaft zahlreiche Menschen, die neben den körperlichen Vorteilen auch von positiven Veränderungen hinsichtlich ihrer Stimmung und Persönlichkeit berichten können, bis hin zum Verschwinden psychiatrischer Erkrankungen! Doch in welchen Zusammenhang könnten diese fast wundersamen Verbesserungen mit einer fleischbasierten Ernährungsweise stehen und wie erklären sich diese? Mit einem gesunden Darm geht es auch der Psyche besser Die Darm-Hirn-Achse wird inzwischen als sehr bedeutend angesehen. Ein gesunder Darm ist also wichtig für eine gesunde Psyche. Darauf geht insbesondere Dr. Natasha Campbell-McBride in ihrem Buch ein. [2] Durch die Carnivore Ernährung bessern sich viele Beschwerden im Verdauungstrakt, die oft durch Entzündungen und einem Ungleichgewicht unserer lebenswichtigen Darmbakterien ausgelöst werden. Kein Wunder, denn nicht nur die zahlreichen künstlichen Zusatzstoffe in gängigen Supermarktprodukten, sondern auch die Masse an Antinährstoffen in pflanzlichen Nahrungsmitteln und deren meist hohe Belastung mit Pestiziden bewirken, dass zu wenig Neurotransmitter produziert werden und das fein abgestimmte Gleichgewicht im Gehirn aus den Fugen gerät. Vitamin-B12-Mangel führt zu Depressionen Ebenso bedeutend bei der Entstehung von psychischen Problemen sind Mängel an Mikronährstoffen, da sie oft direkt an der Produktion der Neurotransmitter (sogenannte Botenstoffe im Gehirn) beteiligt sind. In pflanzlichen Lebensmitteln sind diese nicht ausreichend oder, wie am Beispiel des Vitamins B12 ersichtlich, überhaupt nicht vorhanden oder können nicht ausreichend verstoffwechselt werden. Dadurch ausgelöste emotionale Verstimmungen können sich längerfristig bis hin zu Angststörungen, Burnout, Depressionen entwickeln oder sogar schwere neurologische Krankheiten wie Multiple Sklerose oder Demenz begünstigen. [3] Unser Gehirn wird durch unsere Ernährungsweise dopaminresistent Hinzu kommt, dass solche emotionalen Dysbalancen meist nur symptomatisch behandelt werden und die Ursache der Nährstoffmängel dadurch ungelöst bleibt. Auch der Weg zu ungesunden Genussmitteln als Versuch, das eigene psychische Unwohlsein zu verbessern, ist nicht weit und geschieht oft unbewusst: Vor allem Zucker und hochverarbeitete Snacks scheinen hier vermeintlich Abhilfe zu schaffen. Nicht nur, weil wir buchstäblich von Geburt an mit der überlebenswichtigen Muttermilch gelernt haben, Süßes mit Positivem zu assoziieren, sondern auch durch gesellschaftliche Konditionierung: Wer kennt es nicht, die vermeintlich tröstende Tafel Schokolade bei Liebeskummer oder Süßigkeiten in der Schultüte als Belohnung? Und tatsächlich wird dabei immer wieder auch unser Belohnungszentrum im Gehirn getriggert und Dopamin, welches maßgeblich bei der Entstehung von Süchten beteiligt ist, ausgeschüttet. Dieses wiederum kann aber unter anderem aufgrund des Mangels an Mikronährstoffen in der Ernährung nicht ausreichend produziert werden und wir greifen immer wieder zu Süßem, um kurzfristig Abhilfe zu schaffen – ein Teufelskreis beginnt... Fleisch enthält auch Tryptophan, eine Vorstufe von Serotonin In der Carnivoren Ernährungsweise hingegen, insbesondere wenn möglichst alles vom Tier - also auch Innereien - im Speiseplan integriert werden, sind die meisten dieser wichtigen Stoffe in Hülle und Fülle vorhanden: Besonders rotes Fleisch ist eine wichtige Quelle für viele der Nährstoffe, die wir für eine stabile Psyche und allgemeines Wohlbefinden brauchen: B-Vitamine und das auch durch Sonnenlicht aufgenommene Vitamin D schützen vor Depressionen, ebenso wie die Spurenelemente Zink und Eisen sowie wichtige Aminosäuren wie L-Arginin und Tryptophan, eine Vorstufe des „Glückshormons“ Serotonin. [4] Carnivore, Psyche und Serotonin Cholesterin in tierischen Fetten verbessert unsere Stimmung Neben der ausreichenden Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen ist ein weiterer wichtiger Faktor zu nennen, der bei so vielen Menschen zu Verbesserung oder gar Heilung psychischer Probleme beiträgt: Fett. Vorausgesetzt, es wird ausreichend fettes Fleisch verzehrt oder tierische Nahrungsmittel wie fettreicher Fisch, Eigelb und Butter integriert, so wird das Gehirn, welches zu 2/3 aus Fett besteht [5], nun endlich auch ausreichend mit Cholesterin versorgt. Dieser in Verruf geratene Stoff ist essentiell wichtig für unsere psychische Gesundheit und es gibt Studien, die auf einen Zusammenhang zwischen niedrigen Cholesterinspiegeln und Depressionen hinweisen [6]. Carnivore, Psyche und Depressionen Psychische Erkrankungen werden heute nur selten geheilt Selbstverständlich ist es nicht von der Hand zu weisen, dass es psychiatrische Erkrankungen gibt, die durch schwere traumatische Erlebnisse und andere innere und äußere Faktoren verursacht werden, und die auch psychotherapeutisch begleitet werden müssen. Doch wie oft hört man von chronischen Leidenswegen mit nur wenig Erfolgen auch nach mehrjährigen Therapien? Was wäre, wenn das Gehirn durch die Carnivore Ernährung zum ersten Mal ausreichend versorgt wäre und dadurch körperliche und mentale Kapazitäten frei wären, die eine adäquate Psychotherapie überhaupt erst ermöglichen? Wäre es nicht für jeden Betroffenen einen Versuch wert, seine Ernährung zumindest für eine gewisse Zeit lang umzustellen und dadurch möglicherweise ein großes Stück an Lebensqualität zurückzugewinnen? [1] https://de.wiktionary.org/wiki/du_bist,_was_du_isst [2] Liste an deutschsprachigen Bücher zu Carnivore und Keto [3] https://natuerlich.thieme.de/therapieverfahren/naehrstofftherapie/detail/mit-naehrstoffen-stimmung-machen-2025 [4] https://www.nutritionwithjudy.com/the-carnivore-diet-and-mental-health [5] https://wearechief.com/en-us/blogs/articles/the-brain-needs-meat-mental-health-benefits-of-the-carnivore-diet?srsltid=AfmBOooJ2QEFm8CR_P8yx4NP5BFQeA0XhdqYssPtphi_3HDp8urk1Zji [6] https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/cholesterin/2104#:~:text=Demnach%20sollen%20zu%20niedrige%20Cholesterinspiegel,Serotonin%20sind%20bisher%20nicht%20gekl%C3%A4rt .
- Diabetes mit Keto und Fasten stoppen!
Insulinresistenz und Typ 2 Diabetes Welche Therapiemöglichkeiten werden aktuell gegen Diabetes Typ 2 angeboten und wie vielversprechend sind sie? Nach offiziellen Richtlinien können Ärzte nur Metformin verschreiben. Dieses Medikament verringert die Insulinresistenz um 1 %. Zusätzlich wird Sport empfohlen. Auch regelmäßiger Sport reduziert die Insulinresistenz im Schnitt um 1 %. Das war’s, was alle offiziellen zugelassenen Diabetologen anzubieten haben. Dann wird einem noch mit auf den Weg gegeben, dass man für den Rest seines Lebens mit Diabetes leben muss und das Spritzen von Insulin zur täglichen Aufgabe werden wird. Durch den Diabetes steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit an unzähligen weiteren Erkrankungen zu leiden. Zunächst erfahren viele durch das Insulinspritzen eine Gewichtszunahme. Dann werden aber auch Augenleiden, Nierenprobleme, Herzinfarkt, Schlaganfall, Sexualstörungen und Amputationen wahrscheinlicher. Keto & Fasten – Typ-2-Diabetes stoppen Jetzt hört man seit Jahrzehnten, dass unzählige Menschen durch Low Carb, die ketogene Ernährung und auch durch Fasten ihren Diabetes häufig nicht nur reduzieren, sondern auch komplett heilen. Ganz logisch, weil man durch den Verzicht auf Kohlenhydrate kaum mehr Insulin benötigt. Der Blutzuckerspiegel bleibt konstant niedrig. Wer ohne Kohlenhydrate lebt, kann vielleicht bald auf das Spritzen von Insulin verzichten. Damit verschwinden auch alle Risiken für die weiteren Folgeerkrankungen des Diabetes. Hört sich jetzt wie ein Wunder an, ist es aber nicht. Weshalb sich die ketogene Ernährung noch nicht für die offiziellen Empfehlungen durchgesetzt hat, kann sich ja jeder denken…. Geld regiert die Welt… Für weitere Infos hierzu empfehle ich Podcasts mit Dr. Jason Fung oder Prof. Ben Bikman oder das Buch "Diabetes rückgängig machen: Das Ernährungsprogramm, um Diabetes Typ 2 natürlich zu heilen" von Dr. Jason Fung.




















