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- Eine junge Familie macht Carnivore!
Julias Gesundungsweg Schon als Kind mochte Julia kein Gemüse Schon als Baby litt Julia unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Sie bekam aufgrund ihrer Neurodermatitis deshalb statt Kuhmilch früh Sojamilch, welche tatsächlich zunächst eine Besserung zur Folge hatte. Dass Julia nie Lust auf Gemüse hatte, ist für sie nun nachvollziehbar, denn die darin enthaltenen Antinährstoffe haben sie vermutlich zusätzlich belastet. Was sie immer am besten vertragen hatte, waren raffinierte Kohlenhydrate gewesen. Nur leider ist sie, wie so viele Menschen, damit in eine Essstörung geschliddert, die ihr dann auch beschert hat, übergewichtig zu sein. Gelenkschmerzen waren bei ihr an der Tagesordnung. Sie nahm auch psychologische Betreuung in Anspruch und neigte etwas zur Depression. Besonders schwer entwickelte sich ihre Essstörung im Studium unter dem Einfluss von starkem Stress. Ihr Ehemann, der sich auch gesundheitlich nicht sehr gut fühlte, brachte sie dann auf die Carnivore Ernährung. Er hatte viel darüber im Internet recherchiert und für ihn schienen die Gründe für Carnivore auch auf der Hand zu liegen. Mit Carnivore geht es Julia am besten Während ihrer kurz darauffolgenden Schwangerschaft ernährte sich Julia allerdings dann nicht carnivore. Das bereut sie heute, denn trotz des Konsums von reichlich Fleisch hatte sie Eisenmangel. Ein Zeichen also, dass die pflanzlichen Antinährstoffe die Aufnahme von Eisen verhinderten. Die Geburt verlief auch eher schwer und nach der Geburt verfiel Julia in eine Wochenbettdepression. Erst sechs Wochen nach der Geburt begann sie endlich mit der Carnivoren Ernährung. Sie möchte seitdem nicht mehr zurückschauen. Es geht ihr mit ihren Essstörungen, ihrer Schuppenflechte, ihrem Heuschnupfen und ihren Gelenksschmerzen wesentlich besser. Zusätzlich berichtet ihr Ehemann von einer gesteigerten Ausgeglichenheit seit der Umstellung auf Carnivore. Für ihre Tochter wird Julia nun auch eine tierische Beikost einer pflanzlichen klar vorziehen. Dazu stehen ihr die Informationen der Weston A. Price Foundation zur Seite, allen voran mit dem Buch von Sally Fallon „Das Vermächtnis unserer Nahrung“ und außerdem das englischsprachige Buch: „Super Nutrition for Babies“ von Kathrin Erlich . Auf diese Weise ist sie sicher, ihrer Tochter ein Leben ohne Autoimmunerkrankungen zu ermöglichen. Wenn ihr Julia mit ihrer Geschichte weiter verfolgen möchtet, dann besucht sie und ihre interessanten Posts auf Instagram: @julia.carnivore
- Saures führt zu Entmineralisierung
Saures – zerstört die Zähne, führt zu Osteoporose, verhindert die Nährstoffaufnahme Übersäuerung verschwindet mit Carnivore Alle Welt möchte uns Carnivoren erzählen, dass wir mit unserer „Nur-Fleisch“-Ernährung übersäuern. Groteskerweise ist das Gegenteil der Fall. Entzündungen gehen zurück, Gicht verschwindet, Harnsäurewerte sinken. Ist das nur Zufall oder gibt es dafür Erklärungen? Die Schaubkost Deshalb hat es mich sehr gefreut bei den Autoren Schaub und Eglin in „Die Befreiung aus den Krankheitsfallen“(2017) logische Erklärungen zu unseren Beobachtungen zu finden. Zum leichteren Verständnis dieses Artikels empfehle ich jedoch zunächst meinen Artikel „Mythos von der basischen Ernährung“ zu lesen. Zähne und Schleimhäute durch Säuren belastet Kalk löst sich mit Säuren auf. Bei den Zähnen ist es sehr offensichtlich, dass ein häufiges Umspülen mit sauren Flüssigkeiten den Zahnschmelz auflöst und somit den Zahn wesentlich empfindlicher macht. Der Speichel hat normalerweise einen leicht basischen pH-Wert von 7 bis 8. „Ab einem pH-Wert von 6,7 beginnt die Entmineralisierung der Zähne und ab 5,5 wird sogar der Zahnschmelz angegriffen.“ (Dr. Nicolas Gumpert, 06.09.2020) Aus eigener Erfahrung möchte ich hier noch ergänzen, dass wohl auch die gesamte Schleimhaut in Mund- und Rachenraum angegriffen wird. In meinem Fall führte das früher zu üblem Mundgeruch. Zusätzliche Säure im Magen Wie geht es weiter im Verdauungstrakt? Unser Magen ist im ungefüllten Zustand nicht mit Säure gefüllt. Gelangt Essen in den Magen, wird Säure aus Kochsalz hergestellt und gleichzeitig basisches Bicarbonat. Die Säure geht in den Magen, die Base wird ins Blut geleitet. Diese Base im Blut wird im gesamten Körper für den Ausgleich saurer Milieus im Körper genutzt. Wer Säureblocker einnimmt, bei dem wird weniger Säure und somit auch weniger basisches Bicarbonat für das Blut hergestellt, was im restlichen Körper fehlt. Übrigens ist hier auch ein Zinkmangel von Nachteil. Zink aktiviert das Enzym zur Produktion von Bicarbonat. (S. 232) Der Dünndarm muss für ausreichend Basen sorgen Weiter geht es in den Dünndarm. Dort wird der Speisebrei mit Base neutralisiert. Im Dünndarm ist ein basisches Klima wichtig für die Nährstoffaufnahme. Was im Magen jedoch nicht aufgelöst wurde, was bei Obststückchen der Fall ist, das behält seinen sauren Charakter auch im Dünndarm. Im Dünndarm sollte ein pH-Wert von 8 herrschen. Die Verdauungsenzyme können sonst nicht gut genug arbeiten. Nährstoffe können dann nicht aufgenommen werden. (S. 233) Unverdautes im Dickdarm Gelangt dann zu viel Unverdautes in den Dickdarm, machen sich dort zu viele Bakterien ans Werk. Eine bakterielle Besiedelung des Dünndarms ist dann die Folge. Reizdarmsyndrom oder SIBO nennt man das. Die Bakterien produzieren überdies bei ihrem Gärprozess wieder Unmengen an Säuren. Um diese zu neutralisieren muss wieder zusätzlich Bicarbonat in den Dickdarm geleitet werden. Wenn das Klima im Dickdarm zu sauer ist, wird auch die Darmschleimhaut angegriffen. (S. 234) Basen aus Knochensubstanz Je mehr Basen für den Verdauungstrakt hergestellt werden müssen, desto mehr holt sich der Körper basische Substanzen aus dem Körper. Insbesondere Calcium aus den Knochen. Die Knochensubstanz schwindet. Osteoporose ist die Folge. (S. 239) Auch im Gemüse steckt die häufig unterschätzte Oxalsäure!! Bitte dazu meinen Artikel „Oxalsäure“ auch lesen!
- Reizdarmsyndrom, Panikattacken, Essstörung etc.
Aline im Gespräch Aline, alias @karnivorgirl , ist 36 Jahre alt, lebt in Nevada und kommt aus der Schweiz. Mit 10 Jahren wurde sie Vegetarierin, und das für 11 Jahre. Nach langen Jahren mit fettarmen Diäten und später der Bodybuilding-Diät kamen bei ihr schließlich immer mehr gesundheitliche Probleme auf. Reizdarmsyndrom, Panikattacken, Essstörung mit Fressattacken, Müdigkeit durch Epstein-Barr-Virus. Ende 2020 wurde an ihrer Hypophyse jetzt ein Tumor entdeckt. Sie ist froh, dass sie jetzt eine Ursache für alle ihre Probleme gefunden hat. Mit Carnivore hat sie sehr viel verbessert. Folgt Aline auf Instagram oder auf ihrem YouTube-Channel „Karnivor Girl“. Karnivor Girl - YouTube
- Hautprobleme, Fasten, Muskelaufbau
Malik und Dave im Gespräch In dieser Podcastfolge reden Dave und Malik auf Instagram Live und beantworten Fragen der Zuhörer. Dabei erklärt Malik die Vorteile einer tierisch basierten Ernährung in Bezug auf verschiedenste Aspekte unserer Gesundheit. Um folgende Themen geht es bei der Diskussion: Hautprobleme, Fasten, Saftfasten, Darmentleerung, Muskelaufbau, Vorteile tierischer Lebensmittel
- Was und wieviel für beste Ergebnisse?
Carnivore Tipps Wieder einmal ein paar Tipps, die ich aus der www.meatrx.com Seite zusammengefasst und übersetzt habe. Welche Lebensmittel? Am größten ist meist der Anteil an Fleisch von Wiederkäuern, wie Rind, Lamm, Ziege, Reh, Elch, Bison, viele Leute essen außerdem Fisch, Hähnchen, Schwein. Innereien sind gut für eine extra Nährstoffquelle. Eier sind auch für die meisten Leute gut, sollten aber als Beilage gesehen werden. Milchprodukte Manche Leute nehmen außerdem Milchprodukte zu sich. Viele fühlen sich allerdings besser ohne diese. Manche Leute bevorzugen A2 gegenüber A1-Milch, wegen Prolin statt Histidin in den Aminosäuren, manche Leute bevorzugen Rohmilchprodukte trotz des erhöhten Risikos an bakteriellen Infektionen, manche Leute vertragen nur Butter oder Butterschmalz, dagegen aber keinen Käse oder andere Milchprodukte, grundsätzlich wird davon abgeraten, flüssige Milchprodukte zu sich zunehmen, es sei denn derjenige möchte unbedingt an Gewicht zunehmen. Gewürze Gewürze sind für manche Leute eine nette geschmackliche Abwechslung in der Diät. andere Leute haben damit entzündliche oder allergische Probleme gerade im Verdauungstrakt. Fette und Öle Fette und Öle. Von Pflanzenölen wird grundsätzlich abgeraten. Es wird eher die Umstellung auf tierische Fette empfohlen. Gegen die Einnahme von Oliven- oder Kokosöl, die in der ketogenen Szene sehr beliebt ist, ist eigentlich nicht sehr viel einzuwenden. Man sieht darin aber auch keine Vorteile. Schmalz oder Talg aus tierischen Quellen sind für das Kochen oder Braten jedoch hitzebeständiger und schmecken außerdem besser. Roh oder gebraten Rohes versus gekochtes Fleisch. Dr. Baker meint nicht, dass eines von beiden gegenüber dem anderen überlegen ist. Jeder sollte das für sich persönlich nach seinen Belieben entscheiden, aber auch bei rohem Fleisch die Gefahr der bakteriellen Infektion berücksichtigen und somit frisches und hygienisch reines Fleisch konsumieren, insbesondere für Leute, die eine geringere Magensäureproduktion haben. Was trinken? Wasser ist das beste Getränk bei Carnivore. Knochenbrühe ist ebenfalls eine mögliche Form der Flüssigkeitszufuhr, sollte aber ohne Gemüse hergestellt werden. Kaffee und Tee: Viele Leute fühlen sich besser, wenn sie kein Koffein oder Teein mehr konsumieren. Allerdings fällt es vielen leichter bei der Umstellung noch nicht auf Kaffee zu verzichten. Für genauere Informationen: Koffein wird von Pflanzen produziert, weil sie sich damit gegen ihre Fraßfeinde wehren möchten. Es ist also nichts anderes als ein Nervengift! Es wirkt als Stimulant auf das Nervensystem. So werden Leute wach und motiviert. Gleichzeitig beeinflusst es jedoch die Absorption von Mineralien negativ. Außerdem beeinflusst es den Appetit. Zunächst wirkt es appetithemmend, nach einer Weile jedoch appetitfördernd. Die appetitbeeinflussende Wirkung rührt von der Veränderung des Blutzuckerspiegels her. Zunächst wird der Blutzuckerspiegel erhöht. Durch die Adrenalinausschüttung möchte der Körper für „den Kampf oder die Flucht“ bereit sein und erhöht deshalb den Blutzuckerspiegel. Das hat aber wiederum eine Insulinausschüttung zur Folge, was wiederum danach einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel zur Folge hat. Dann kommt der Hunger. Nicht zuletzt wirkt sich Koffein auf den Schlaf aus. Denn es führt dazu, dass die Rezeptoren für Melatonin in der Zirbeldrüse abstumpfen. Die Kaffeeentwöhnung führt allerdings zu Kopfschmerzen. Kaffee und insbesondere schwarzer Tee enthalten viel Oxalsäure. Tipps zur Kaffeeentwöhnung Alkohol: Es ist kein gesundes Lebensmittel und deshalb grundsätzlich nicht zu empfehlen. Manche Leute konsumieren aber dennoch weiterhin kleine Mengen Alkohol, um ihr soziales Leben nicht zu sehr einzuschränken. Es gibt Hinweise, dass gesättigte Fette die Leber gegen Schädigungen von Alkohol schützen, weshalb etwas Alkohol mit einer carnivoren Ernährung vielleicht nicht so schädlich ist wie mit einer anderen Ernährungsform. Süßstoffe Süßstoffe, wie Stevia, Erythrit, Xylit oder Flüssigsüßstoffe: Grundsätzlich ist es wichtig von Süßstoffen jeglicher Art loszukommen, da das ein natürlicheres Verhältnis zu Essen ermöglicht. Deshalb sollte man sich mindestens 6 Monate lang ganz von allen Süßstoffen lossagen. Verarbeitete Fleisch- und Wurstwaren Hier sollte man die Inhaltsstoffe dieser Produkte genau unter die Lupe nehmen. Manche verarbeitete Fleisch- oder Wurstprodukte enthalten Soja, Pflanzenöle oder Gluten. Davon ist natürlich schwer abzuraten. Die meisten Wurstprodukte enthalten aber „nur“ Gewürze oder Nitritpökelsalze, gegen die es wenige Einwände gibt, außer man ist sehr empfindlich gegenüber Gewürzen. Allerdings sollte niemand eine Ernährung ausschließlich mit Wurstprodukten haben. Gras- oder getreidegefüttertes Fleisch Dies ist ein kontroverses Thema, bei dem sich jeder selbst seine Meinung machen sollte. Insbesondere ist eine positive Auswirkung auf den eigenen Omega-3-Spiegel bei reinem grasgefütterten Fleisch nicht erwiesen! Unter den Carnivoren n den USA gibt es unzählige Fälle, denen es sehr gut mit nur getreidegefüttertem Fleisch ohne Supplemente und ohne Innereien geht! [Über die Sojafütterung habe ich bereits an anderer Stelle einen Beitrag geschrieben.] Grundsätzlich ist es für viele vielleicht auch eine Frage des Geldes, welches Fleisch man sich leisten kann. Die carnivore Diät ist zwar in vielerlei Hinsicht günstiger als die Standardernährung, weil einfach große Mengen an teurem Gemüse, Obst, Nüssen, Getränken, Süßigkeiten und Backwaren wegfallen. Auch kann man durch viele Innereien und einen hohen Anteil an Fett viel Geld sparen. Dennoch sind diese Quellen direkt vom Schlachter nicht für alle Leute verfügbar. Dann wird man wohl doch auf das günstigere getreidegefütterte Fleisch zurückgreifen wollen. Und schließlich gibt es auch Leute, denen getreidegefüttertes Fleisch besser schmeckt als grasgefüttertes. Wie zum Beispiel beim Wagyu-Beef. Welche Mengen soll ich essen? Hier gibt es eigentlich keine festen Richtlinien. Im Durchschnitt essen die Leute je nach Fettgehalt und je nach Statur und Energieverbrauch zwischen 400 g und 800 g Fleisch pro Tag. Man sollte sich hier sehr stark nach dem Hungergefühl richten. Wer sich müde oder schlapp und lustlos fühlt, der sollte vielleicht die Mengen erhöhen. Wie oft soll ich essen? Die meisten Leute essen ein bis zwei Mahlzeiten am Tag. Das Problem mit einer Mahlzeit am Tag (OMAD) ist meist, dass die Mengen, die in dieser einen Mahlzeit gegessen werden, für viele zu groß sind. Auch hier sollte man sich nach dem Hungergefühl richten! Es ist wichtig, auf den Körper zu hören! Wann sollte ich essen? Grundsätzlich sollte man immer essen, wenn man hungrig ist! Die meisten Leute möchten ihre letzte Mahlzeit nicht zu spät nehmen, weil das dem Schlafrhythmus nicht gut tut. Wie hoch sollte der Eiweiß- und Fettanteil sein? Es wird angeraten, eher die fetteren Stücke vom Fleisch zu essen. Das wären beim Rind Teile aus der Hohen Rippe (RibEye, Entrecote), Zwerchrippe (Rinderrippe), Rinderbrust (brisket) oder Kronfleisch (skirt steak), Ochsenschwanz. Der Mittelwert für die Eiweißaufnahme liegt bei 2 g pro kg fettfreie Körpermasse, einige werden weniger, einige Leute mehr zu sich nehmen. Im Gegensatz zur Standardernährung muss man sich keine Sorgen um die Eiweißversorgung bei Carnivore machen. Einige Leute empfinden einen höheren Fettanteil in der Nahrung als sättigender. Wer sich sehr um einen stählernen Körper sorgt, der wird vermutlich nach längerer Zeit mit der Carnivoren Ernährung magerere Fleischstücke bevorzugen. Dafür haben diese Leute aber häufiger mit Hunger zu tun. Umgekehrt gibt es auch Leute, die berichten, dass sie erst mit fettreicherem Essen eine Gewichtsabnahme erreichen. Wer in tiefer Ketose ist, der kommt häufig auch mit nur 1 g Eiweiß pro kg Körpergewicht aus.
- Kaffeeentwöhnung!
So wirst du die Droge Koffein loswerden Hunger- und Sättigungsgefühl gestört Während manche mit der Carnivore Ernährung nach wie vor an ihrem Kaffee festhalten, gibt es einige, die sich das Ende der Kaffeeabhängigkeit sehr wünschen. Denn Koffein ist ein Nervengift und Pestizid. Wer kennt es nicht als Mittel, um Schnecken im Garten zu vertreiben. Es führt bei uns zu Adrenalinausstößen, was wiederum den Blutzuckerspiegel um ca. 8 % erhöht. Es gibt keine klaren Aussagen über eine Erhöhung des Insulinspiegels, aber dies müsste eigentlich eine natürliche Folge aus der Blutzuckererhöhung sein. Viele verspüren dadurch zunächst eine Suppression des Hungergefühls, aber anschließend einen umso stärkeren Hunger. Koffein behindert tiefen Schlaf Koffein dockt auch an die Rezeptoren der Zirbeldrüse an und verringert dadurch die Wirksamkeit von Melatonin. Wer keinen Kaffee trinkt, schläft besser, haben Studien gezeigt. (Danke an @ulihof hierfür). Seine Stimmung und Energie ist über den Tag verteilt konstanter. Es treten keine überzogenen Hochs oder auch Angstzustände auf. Der Körper wird am Abend natürlicherweise müde durch die gute Sensibilität gegenüber der Ausschüttung von Melatonin. Voraussetzung ist dafür aber natürlich auch, dass man sich am Abend nicht großen Mengen blauen Lichts aussetzt. Kaffee kann Schimmel enthalten Was ich von Maria Emmerich in einem Interview erfahren habe, ist, dass Kaffee einen unheimlich hohen Grad an Schimmelsporen aufweist. Deshalb gibt es ja auch die besondere Marke des „Bulletproof Coffee“ von Dave Asprey mit angeblich weniger Schimmelgehalt. Koffeintabletten, koffeinfreier Kaffee Wie wird man die Koffeinsucht los? Am besten langsam herunterregeln. Durch Stück für Stück weniger Kaffee, das Einmischen von koffeinfreiem Kaffee oder einfach durch Koffeintabletten. Koffeinfreier Kaffee wurde jedoch chemisch mit Lösungsmitteln behandelt und beinhaltet davon noch kleine Mengen an Rückständen. Koffeintabletten gibt es ganz günstig in der Apotheke. Als Ersatz für Kaffee oder Tee kann man heißes Wasser ausprobieren.
- Tierquälerei für Laborfleisch!
Fetales Kalbsserum aus dem Herzen des lebenden Fötus Das Muttertier wird kurz vor der Kalbung geschlachtet Tierquälerei für Laborfleisch! Wusstet ihr, dass man für Laborfleisch fetales Kalbsserum benötigt? Es wird aus dem Herzen des lebenden Fötus entnommen, zumeist in Südamerika. Dabei wird das Muttertier kurz vor dem Kalben geschlachtet, der lebende Fötus entnommen und ihm durch einen Stich durch die Rippen aus dem Herzen Blut entnommen. Für tierische Zellen braucht man tierische Stammzellen Wenn man tierische Zellen züchten möchte, dann benötigt man dafür auch tierische Stammzellen. Ist es nicht interessant, dass die Information über diese Tierquälerei überhaupt kaum kommuniziert wird? Da möchten die Hersteller das Laborfleisch auch den Veganern und Vegetariern unterjubeln und klären lieber nicht über die Enstehung dieser Proteinquelle auf. Es gibt wohl noch eine Alternative, die aber wesentlich teurer ist und deshalb noch nicht angewandt wird. Massenproduktion utopisch Eine weitere Tatsache zeigt, dass die Massenproduktion von Laborfleisch utopisch ist: Es müssen bei der Produktion sterilste Bedingungen herrschen. Denn in den Zellzüchtungen gibt es kein Immunsystem wie in einem lebenden Organismus. Das Wachstum von Bakterien muss also tunlichst unterbunden werden. Man müsste also Unmengen an Antibiotika einsetzen oder eben sterilste Bedingungen schaffen, um künstliches Fleisch in größeren Mengen zu produzieren. YouTube-Kanal: Das EULE: Veganismus: Marotte und kein Megatrend
- Oxalsäure schädigt Zellen und erzeugt Nierensteine!
Oxalsäure plus Kalzium ergibt spitze Kristalle in unserem Körper Was enthält viel Oxalsäure? Spinat, Mangold, Rhabarber, Rote Beete, Schokolade, Mandeln, Soja, Erdnüsse, Süßkartoffeln, Kurkuma Kristalle lagern sich im Körper ab Was sehr gesund aussieht, ist es häufig nicht! In der Natur stecken schließlich die stärksten Giftstoffe. Diese Lebensmittel enthalten Oxalsäure. Sie verbinden sich mit Calcium zu Kristallen, die im ganzen Körper Schäden anrichten. Die Kristalle sind lang und spitz. So sind sie häufig auch in Gelenksentzündungen im Mikroskop nachgewiesen worden, denn die Affinität von Oxalsäure zu Calcium führt zu einer Anreicherung im Skelett. Aber auch bei der Aufnahme durch den Darm entstehen Schäden, was zu Verdauungsbeschwerden führt. Es gibt zu ihrer Form viele Mikroskopbilder von Sally K. Norton im Internet zu sehen. In der Niere sammeln sie sich in großen Mengen zu Nierensteinen an. Im Internet findet man auch im Deutschsprachigen Informationen zum Zusammenhang zwischen oxalsäurehaltigen Lebensmitteln und Nierensteinen. Keto mit viel Mandelmehl und Gemüse birgt hier ein Risiko Ein Problem ist jedoch der immer größere Konsum von Gemüse und Nüssen durch die Low Carb-Bewegung . Da man auf diese Weise die Kohlenhydrate ersetzen möchte, werden zum Beispiel für Gebäck Mandelmehle herangezogen oder es wird allgemein der Gemüsekonsum erhöht. Diese Lebensmittel sind voll mit Oxalaten. Häufig wird dann der schlechte gesundheitliche Zustand, die schlechte Verdauung dem vermehrten Fleischkonsum unter Low Carb zugeschrieben, statt den oxalsäurehaltigen Lebensmitteln. Grüne Smoothies sind Giftcocktails Aber auch der Verzehr eines Smoothies enthält sehr viel dieser toxischen Substanz. Jemand, der sich nach den Standardrichtlinien ernährt, nimmt pro Tag ca. 150 mg an Oxalsäure zu sich. Ein Spinatsmoothie dagegen enthält ca. 1000 mg davon. 2500 mg sind übrigens ca. die letale Dosis. Und wenn es einem anschließend schlecht ergeht, weiß man meistens gar nicht, warum. Wenn man nun auf oxalsäurehaltige Lebensmittel verzichtet, sind die Beschwerden nur leider nicht sofort weg. Schließlich stecken die Kristalle immer noch überall im Körper. Insbesondere, wenn man dabei gerade abnimmt, findet eine Ausleitung dieser Oxalsäure statt. Dadurch erfahren Leute in der Carnivoren Diät die ersten Monate gelegentlich Hautausschläge. Das ist auf die Ausscheidung der Oxalatkristalle zurückzuführen (engl. Oxalate dumping). Ein milchiger Urin ist ein Hinweis auf diesen Prozess. Die Ausleitung kann durch die Zufuhr von Zitronensaft, Kalzium oder Kalium beschleunigt werden. Podcast zum Thema: Oxalsäure, Antinährstoffe, Rheuma Sollte man Ausleitungssymptome haben, die schwer erträglich sind, dann kann man diese mit der Zufuhr von etwas Oxalsäure mindern, wie etwas dunkler Schokolade. Übrigens sind zusätzlich folgende Lebensmittel, die ich oben nicht abgebildet habe, reich an Oxalaten: Jegliche Hülsenfrüchte wie Erdnüsse, aber auch Mangold, Rhabarber, Sauerampfer, Beeren, Süßkartoffeln, Bananen, Avocados. Vitamin C wird im Körper zu Oxalsäure umgebaut, weshalb Sally K. Norton rät, nicht mehr als 250 mg pro Tag zu supplementieren. Oxalsäuregehalt schwankt je nach Reifegrad Unreife Früchte enthalten immer mehr Oxalsäure als reife Früchte. Deshalb variieren die Angaben zu den Oxalsäuregehalten stark. Oxalsäure ist ein Nervengift. Indianer haben ihre Pfeilspitzen für mehrere Stunden in die Rinde des Bananenbaums gesteckt. Dort hat sich dann soviel Oxalsäure angesammelt, dass es als Gift zur Betäubung der angeschossenen Beute dient. Salicylsäure ähnlich wie Oxalsäure Übrigens ähnelt die Salicylsäure der Oxalsäure sehr in dieser Eigenschaft, solche spitzen Kristalle zu bilden. Hier ist Vorsicht bei Aspirin oder Obst geboten! Das bunte Mikroskopbild oben stammt von Salicylsäurekristallen. Eine Vergiftung mit Asbest kann man sich auch ähnlich vorstellen. Hier noch eine deutschsprachige Quelle dazu von der AOK. Das Buch von Sally K. Norton gibt es jetzt auch auf Deutsch: Gefährliche Superfoods? Auf der Webseite oxalatecontent.com findet man zu vielen Lebensmitteln den Oxalsäuregehalt.
- Neurologe und Psychiater über ketogene Ernährung
Dr. Zvonko Mir über Multiple Sklerose, Parkinson, Epilepsie, Migräne Neurologische Degeneration nimmt mit Ketonen ab Dr. Zvonko Mir ist Neurologe und Psychiater in der Schweiz. Nachdem er von den Vorteilen der ketogenen Ernährung bei der Epilepsie gehört hatte, begann er zunächst selbst mit dieser Ernährungweise. Die Verbesserungen bei seiner Gesundheit, seiner Figur und seinem Energieniveau waren herausragend, so dass er von da an auch seinen Patienten dazu riet. Dabei fand er heraus, dass der ketogene Stoffwechsel nicht nur Epilepsiekranken hilft, sondern auch Patienten mit Multipler Sklerose, Parkinson oder Migräne. Er führt die positiven Ergebnisse auch darauf zurück, dass die neurologische Degeneration mit Ketonen deutlich abnimmt. Kein Medikament könne bis heute diesen Prozess verlangsamen. Zudem findet sich im Hintergrund aller degenerativen neurologischen Erkrankungen auch eine chronische Entzündung und die ketogene Ernährung wirkt ja generell gegen die Entzündung im Körper. Ketogene Ernährung gegen Typ 2 Diabetes Des Weiteren betont er aber auch, dass die ketogene Ernährung gegen Diabetes (Typ2) wirkt und diesen zur vollständigen Regression bringen kann- und somit auch gegen die Gefahr von Herzkreislauferkrankungen und Schlaganfällen einzigartig wirkt. Auch chronische Müdigkeit durch Keto besser Aktuell beklagen sich ja viele Menschen nach einer Coronaerkrankung über das chronische Müdigkeit-Post Covid Syndrom. Auch hier ist der ketogene Stoffwechsel fast ein Wundermittel, da dabei neue Mitochondrien gebildet werden, die durch die Viruserkrankung abgestorben waren, und damit wieder ausreichend Energie im Körper entstehen kann. Dauerketose für Erkrankte wichtig Im Podcast erklärt Dr. Mir auch die Notwendigkeit der dauerhaften Ketose, eine extrem hohe Ketose empfindet er aber nicht als wesentlich. Ihr könnt Dr. Zvonko mir erreichen per E-Mail unter dr.mir@medicalhelp.ch .
- Dr. med. Elke Lorenz über Keto und Carnivore
Interview zum Vortrag auf der Medizinischen Woche in Baden-Baden Im Zuge der Medizinischen Woche in Baden-Baden durften wir Dr. med. Elke Lorenz, Kardiologin, nach ihrem Vortrag zum Thema Keto und Carnivore interviewen. Wir sprachen über Folgendes: Schützende Effekte der Ketose, Ketose als Urzustand, beste Möglichkeit zur Erfassung der Arteriosklerose mit dem CALC-Score. Keine Korrelation zwischen Cholesterinwerten und Arterienplaques. Carnivore und Keto als Möglichkeit zur Heilung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Keto gegen Diabetes und Bluthochdruck. Ketose für alle Menschen und dauerhaft? Life-Style und Stressreduktion sind auch wichtige Marker für Gesundheit. Ihr könnt Elke Lorenz auf Instagram folgen unter @keto_by_heart oder über ihre Webseite erreichen: www.ketobyheart.com .
- "Salz erhöht den Blutdruck!"
Ein Ernährungsmythos entlarvt Vergleiche die Mengen Salz und Zucker in deinem Blut Wieder so ein Glaubenssatz, der sich in unseren Köpfen ganz verfestigt hat. Dabei gibt es keine Studie, die den Zusammenhang zwischen hohem Salzkonsum und Bluthochdruck belegt. Ganz logisch wird einem dieser Ratschlag, wenn man sich vor Augen führt, wie das Verhältnis von Glucose zu Salz in unserem Blut aussieht: In 6 Litern Blut befinden sich durchschnittlich 4 g Glucose, aber 54 g Salz. Die Ernährungsempfehlung lautet aber, täglich gute 200 g Glucose, aber nicht mehr als 4 g Salz zu sich zu nehmen. Durch salzarme Kost kann sich der Blutdruck nur um 4-8 Torr verringern Wer sich salzarm ernährt, der vermindert kurzfristig seinen Blutdruck um 4 bis 8 Torr, was marginal ist im Vergleich zu 180 Torr. Langfristig, so belegen immer mehr Studien, ist aber der Bluthochdruck eine Ursache von Insulinresistenz und zu hohem Fruchtzucker- und Glukosekonsum. „Die Zucker, vor allem Glukose und Fruktose, sowie allgemein die Kohlenhydrate, die wir Tag für Tag verzehren, können nur in Anwesenheit und durch die Mitwirkung von Natrium aus dem Nahrungskanal resorbiert werden.“ (Paleomedicina) Wer sich kohlenhydratreich ernährt, der wird mehr Verlangen nach Salz haben. Kein Wunder also, dass Cornflakes mehr Salz enthalten als gesalzene Erdnüsse. Vorsicht: Industriesalz enthält giftiges Trennmittel Cyan Wer auf besonders reines Salz achten möchte, der sollte kein gewöhnliches Tafelsalz mit Trennmittel bzw. Rieselhilfe verwenden. Das Trennmittel ist Natriumferrocyanid. Cyan ist ein giftiger Stoff. Angeblich sind die Grenzwerte niedrig genug dosiert, so dass keine gesundheitliche Beeinträchtigung geschehen soll. Allerdings wurde ich zum ersten Mal stutzig als ich las, dass das Trennmittel der Grund ist, weshalb man das Salz nicht für die Spülmaschine verwenden soll. Es sei zu aggressiv und würde der Spülmaschine schaden… Weitere Infos zu diesem Thema: Dr. James DiNicolantonio „The Salt Fix“, Paleomedicina: www.paleomedicina.com/de/der_wahn_um_das_salz_paleomedicina , Dr. Ken D. Berry „Lies my doctor told me“
- Süchte: Dopamin in der Übermacht!
Wie sich unsere Dopaminresistenz entwickelt Mit Süßem beginnt die Suchtproblematik Es ist ein Jammer, dass wir unseren Kindern zur Belohnung Süßigkeiten geben. Was damit beginnt, ist ein lebenslanger Prozess, bei dem sich eine Sucht im Hirn immer stärker entwickelt. Bei jeder süßen oder stark kohlenhydratreichen Mahlzeit wird nämlich wesentlich mehr Dopamin ausgeschüttet als bei einer eiweißreichen Mahlzeit. Das Hirn gewöhnt sich an die hohen Dosen und dementsprechend ergibt sich ein „neues Normal“, „new normal“, wie die Autorin des Buches „Food Junkies“, Dr. Vera Tarman, es bezeichnet. Im Grunde ist es derselbe Prozess, der auch bei anderen Suchtmitteln wie Nikotin, Alkohol oder Kokain stattfindet, nur eben sehr viel langsamer. Aber dadurch, dass es in unserer Gesellschaft als vollkommen legitim angesehen wird und es bei allen Feiern oder Belohnungen eingesetzt wird, verstärkt sich diese Sucht Stück für Stück. Wenn man dann erst als Teenager oder Erwachsener wirklich feststellt, dass es einem schwer fällt darauf zu verzichten, ist es längst zu spät. Die Dopaminrezeptoren sind bereits abgestumpft. Andere freudige Dinge im Leben wie Bewegung, soziale Kontakte oder auch im Erwachsenenleben Sex schütten längst nicht so viel Dopamin aus und sind daher weniger attraktiv. Natürlich spielt die Nahrungsmittelindustrie bei der Herstellung von Süßigkeiten oder Snacks hier eine große Rolle, denn sie entwickelt neue Produkte, die diese Glückshormonausschüttung, oder besser gesagt Erlebnishormonausschüttung, immer wieder toppen soll. Denn Dopamin ist das Erlebnishormon, Serotonin ja das Glückshormon. Süchte auch genetisch bedingt Ein Suchtstoff kann auch schnell einen anderen ersetzen. Wer es schafft, mit dem Rauchen aufzuhören, der greift dann verstärkt zu Süßem oder umgekehrt. Auch Alkohol kann hier eine Ersatzdroge werden. Im Grunde sind wir alle zu einem gewissen Grad dopaminsüchtig, manche aber eben mehr und manche weniger je nach persönlicher Vergangenheit und je nach genetischer Vorbelastung. Die zwei Genvarianten COMT und DRD2 können hierüber Aussagen treffen. Wer die Genvariante COMT mit den Allelen A besitzt, bei dem wird Dopamin in den Nervenenden teilweise deaktiviert, so dass höhere Dopamindosen für Zufriedenheit nötig sind. Auch die Genvariante DRD2 mit dem Allele T weist eine geringere Rezeptordichte für Dopamin auf. Hier führt also dieselbe Dopaminausschüttung zu weniger Befriedigung als bei anderen Leuten. Dopaminausschüttungen führen zum Teufelskreis Prof. Huberman berichtet außerdem in seiner Podcast-Episode 33 zusammen mit Prof. Anna Lembke, dass der Dopaminpegel nach einer Dopaminausschüttung immer unter das Ursprungsniveau sinkt. Auf diese Weise kommt ein Bedürfnis nach Dauerbefriedigung zustande. Die einzige Möglichkeit, diese Suchtspirale zu Durchbrechen, ist standhaft zu sein und diesen gefühlten "Schmerz", der eigentlich nur ein psychischer und kein physischer Schmerz ist, auszuhalten. Dann kann das Grundniveau des Dopaminspiegels Stück für Stück wieder ansteigen. Die beiden sprechen also in diesem Podcast weniger von Rezeptoren, die wieder sensibler werden sollen, sondern von einem Dopaminspiegel, der nicht zu sehr sinken sollte. Dabei führt eine umso größere Dopaminausschüttung anschließend zu einem umso tieferen Tal, weil einfach der Dopaminvorrat durch stärkere Ausschüttungen stärker ausgezehrt wird. Im Grunde laufen meiner Ansicht nach beide Ansätze auf dasselbe hinaus. Nur ein bewusster Verzicht kann zu einer stärkeren Sensibilität führen. Bei einem Verzicht fühlt man sich aber richtig leer und man muss das Tal eine Zeit lang durchstehen, um dann wieder auf ein normales Niveau zu gelangen. Die ersten 10 Tage seien sehr schwer, so Prof. Lembke. Danach geht es dann leichter und man kann endlich wieder gefallen an Dingen empfinden, die für einen vorher so triste und langweilig erschienen. Mit Keto oder Carnivore weniger Esszwänge Mit Keto oder Carnivore berichten viele Leute darüber, dass sie erstmals eine Befreiung von den Esszwängen erleben. Das liegt zum einen daran, dass die Dopaminrezeptoren wieder sensibler werden, wenn sie mit weniger Dopamin bombardiert werden. Zum anderen liefert aber auch der höhere Eiweißgehalt der Nahrung mehr Ausgangsstoffe für die Produktion von Hormonen wie Endorphin, Serotonin und Dopamin. Und gerade bei Carnivore steht mit dem hohen Eisengehalt ein wichtiger Baustein für die Synthese dieser Botenstoffe in Unmengen zur Verfügung. Der Grundspiegel an Zufriedenheitshormonen steigt mit diesen Ernährungsweisen also stark an, so dass das Bedürfnis nach kurzweiligen Ausschüttungen sinkt. Für weitere Infos empfehle ich auch die Bücher von Robert Lustig: „Die bittere Wahrheit über Zucker“ und „Brainwashed: Wie die Lebensmittelindustrie unser Glücksempfinden verändert." Zu guten Strategien, um seine Dopaminrezeptoren mit etwas nicht Essbarem auszutricksen habe ich im Januar einen Artikel mit dem Titel „Tipps zum Einhalten der Vorsätze“ geschrieben. Zum Problem der Dopaminausschüttung bei sozialen Medien gibt es inzwischen auch viele Vorschläge, wie man durch Dopaminfasten wieder sensiblere Rezeptoren erhalten kann.
- Serotonin-Blutwert sagt nichts aus!
Serotonin aus dem Darm ist nicht gleich Serotonin im Gehirn Meine Serotoninwerte sind seit Carnivore gesunken Der gemessene Serotonin Blutwert sagt vermutlich nicht so viel aus! Serotonin in unserem Hirn wird dort vor Ort produziert, aber kann nicht die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Das Serotonin, welches im Blutbild gemessen wird, stammt von den Bakterien im Darm. Es ist aber nicht dasjenige, was in unserem Hirn wirkt, da es nicht die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Carnivoren haben durch weniger Ballaststoffe und weniger Bakterien im Darm oft niedrigere Serotoninspiegel, fühlen sich aber wohler und besser! Serotonin wird übrigens aus der Aminosäure L-Tryptophan hergestellt. Meine Serotoninwerte: Carnivore: 08.07.2020 (5-OH-Tryptamin) bei 60 mcg/l; Keto: 15.05.2014 139 mcg/l. Dies ist übrigens dieselbe Einheit wie ng/ml.
- Die erste deutsche Carnivore Studie
Episode 139: Dr. Rainer Klement präsentiert die Ergebnisse Dr. rer. nat. habil. Rainer Klement präsentiert auf dem Carnivore Convent 2024 die Ergebnisse der ersten deutschen Carnivore Studie. Ergebnisse der US Carnivore Studie
- Ergebnisse der 1. Carnivore Studie
Studie der Oxford Universität aus dem Jahr 2021 an 2029 Probanden Diabetes zu 98 % verbessert oder in Remission An dieser freiwilligen Umfragestudie lag der Männeranteil bei 67 %, der Altersdurchschnitt bei 44 Jahren. Sieben Frauen waren schwanger und 10 Frauen stillten gerade. Mit Abstand am häufigsten wurde rotes Fleisch konsumiert, ausgenommen Schweinefleisch, also Rind-, Lamm-, Kalb-, Büffel- oder Ziegenfleisch, gefolgt von Eiern und fermentierten Milchprodukten. Schweinefleisch sowie Geflügel und Meerestiere wurde seltener konsumiert. 42 % der Probanden gaben an mindestens einmal wöchentlich Innereien zu konsumieren, 72 % konsumierten fermentierte Milchprodukte, wie Käse. Weniger als 10 % ergänzten ihre Nahrung mit gelegentlichem Obst oder Gemüse. 37 % gaben an keine Vitamine und 75 % keine sonstigen Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. 76 % tranken seltener als einmal monatlich Alkohol, wohingegen mehr als 50 % täglich Kaffee tranken. Nur wenige gaben an, Fast Food zu konsumieren. Bluthochdruck zu 93 % behoben oder verbessert Die meisten Leute aßen 1-3-mal am Tag, 16 % dreimal täglich, 64 % zweimal täglich und 17 % einmal täglich. 61 % der Befragten aßen Fleisch mit hohem Fettanteil, 37 % mit moderatem Fettanteil und nur 2 % mit niedrigem Fettanteil. 41 % gaben an, bewusst einen ketogenen Stoffwechsel zu erlangen. 67 % mochten ihr Fleisch nicht durchgebraten. 56 % versuchten einen mittleren bis hohen Salzkonsum zu erreichen. Die Verbesserungen oder gar Remission zahlreicher Erkrankungen seht ihr in der oben erstellten Tabelle. Entzündungswerte gesunken Zu den Blutfettwerten ist zu sagen, dass der LDL-Wert im Mittel um 46 mg/dl gestiegen, der HDL-Wert im Mittel um 10 mg/dl ebenfalls gestiegen und der Triglyceridwert im Mittel um 15 mg/dl gesunken ist. Der BMI-Wert ist im Mittel um 2,9 gesunken. Auch der Entzündungswert CRP ist im Mittel um 0,3 mg/dl gesunken. Arterienverkalkung zurückgegangen Die Verkalkung der Arterien ist im Mittel um 2 ganze Punkte zurückgegangen von 2 auf 0! Quelle: Lennerz, Bellinda S. et al. 2021: Behavioral Characteristics and Self-Reported Health Status among 2029 Adults Consuming a "Carnivore Diet"
- Der Herxheimer Effekt
Freisetzung von Toxinen aus abgestorbenen pathogenen Mikroorganismen Entgiftung nach Ernährungsumstellung Müdigkeit, “Brain Fog” und Kopfschmerzen werden häufig in Verbindung mit der sogenannten Keto-Grippe gebracht, die ein Symptom eines unausgeglichenen Elektrolythaushalts ist. Der Herxheimer-Effekt, auch als “Herx-Reaktion” bekannt, tritt auf, wenn der Körper eine schnelle Freisetzung von Toxinen aus abgestorbenen pathogenen Mikroorganismen erlebt. Leider ist dieser unangenehme Prozess nicht immer schnell zu überwinden und kann sich über Wochen hinziehen. Die Darmflora verändert sich, Bakterien sterben ab Bei einer Ernährungsumstellung kann dies aus mehreren Gründen passieren: Carnivore Ernährungsformen, von animal based bis Lion Diet, reduzieren Kohlenhydrate in den meisten Fällen drastisch. Dies verändert die Darmflora, da viele Bakterien, die sich von Ballaststoffen und Kohlenhydraten ernähren, absterben. Bei diesem Prozess können Giftstoffe wie Lipopolysaccharide und Schwermetalle freigesetzt werden, was zu Entzündungsreaktionen führen kann. Carnivore Ernährungsformen sind extrem nährstoffreich und sorgen für sehr geringe Insulinausschüttungen. Der Verlust von Körperfett geschieht so gut wie mühelos. Beim Abnehmen verstoffwechselt der Organismus Körperfett als Energiequelle. Auch hierbei werden oft Giftstoffe freigesetzt, die zuvor im Fettgewebe eingelagert waren. Symptome können variieren und umfassen: • Kopfschmerzen • Müdigkeit • Muskelschmerzen • Hautausschläge • Verdauungsbeschwerden • Stimmungsschwankungen oder “Brain Fog” Wie also damit umgehen? Die Kohlenhydrate schrittweise zu reduzieren, kann die Belastung für den Körper verringern. Nachdem das geschehen ist und sich der Metabolismus auf die Ketose umgestellt hat, ist es enorm wichtig, dem Körper auch beim Abnehmen konstant Fett zuzuführen, um die Bindung und Ausscheidung der freigesetzten Schadstoffe zu gewährleisten. Auf diese Weise verschwinden unangenehme Symptome deutlich schneller. Erwarte keine Höchstleistungen und reduziere Stress In der Adaptionsphase deiner Ernährungsumstellung ist Beharrlichkeit gefragt. Erwarte keine Höchstleistungen und reduziere Stress so gut wie möglich, um deinem Körper die Zeit zu geben, sich zu regenerieren. Wenn dein Körper müde ist, gönne ihm Schlaf. Mit neuen Bestleistungen beim Kraft- oder Ausdauertraining ist vorerst nicht zu rechnen. Auch dein Schlafbedürfnis kann stärker sein. Durch den Herxheimer Effekt kann es dazu kommen, dass du dich müde, ausgelaugt und deprimiert fühlst. Ein belasteter Organismus führt zu einer belasteten Psyche. In solchen Momenten solltest du dir vor Augen halten: All diese Erscheinungen sind temporär. Die Entgiftung ist ein wichtiger Schritt hin zu besserer Gesundheit Auch wenn es paradox klingen mag: Diese Symptome sind ein klares Indiz für einen massiven Schritt hin zu besserer Gesundheit. Dein Körper durchläuft einen wichtigen Prozess der Entgiftung. Was immer du gerade tust, funktioniert. Iss weiterhin ausreichend tierisches Fett und genügend Protein. Gifte, die sich über Jahre angesammelt haben, verlassen den Körper nicht einfach ohne Symptome. In unserem Coaching erfährst du, wie du diese Periode schnellstmöglich überwindest und den Weg zur besten Version deiner selbst findest. Heile deinen Darm, reduziere entzündliche Prozesse und fühle dich besser denn je!
- Was ist die Wolfsdiät?
Veit über seinen Weg zu Carnivore und darüber hinaus Folge 180: Was ist die Wolfsdiät? Veit, 36, ist seit ca. 6 Jahren animal based und konnte dadurch seine Gesundheit in vielen Bereichen verbessern. Durch low carb hatte er zunächst mehr als 50 kg verloren. Aber die künstliche Sporternährung Insbesondere im Bereich Sport, aber auch Lifestyle. Im Januar hat er die von ihm selbstbenannte “Wolfsdiät” praktiziert. Das heißt, er hat nur Wildfleisch konsumiert. Sein Körperfettanteil ist dadurch noch einmal extrem gesunken und seine Kopfschuppen sind verschwunden. Über weitere Verbesserungen berichtet er im Podcast. Ihr könnt Veit erreichen auf Instagram unter @the_biohacking_undertaker oder per E-Mail unter veiti.regilas@t-online.de .
- Die Theorie um Neu5Gc
Ein rein fiktives Konstrukt, ohne bewiesene Kausalität Wir zählen zu den wenigen Säugetieren, die Neu5Gc nicht herstellen können Die Wissenschaft sucht nach Mechanismen, die die angeblich krebserregende Wirkung von rotem Fleisch begründen könnten. Eine relativ neue Idee beruht auf dem Molekül Neu5Gc einer Sialinsäure. Wir Menschen zählen zu den wenigen Säugetieren, die die Fähigkeit vor 2 bis 3 Millionen Jahren verloren haben, dieses Molekül aus Neu5Ac herzustellen. Wir bilden sogar Antikörper gegen Neu5Gc, wenn wir es konsumieren. Es findet sich hauptsächlich in rotem Fleisch und Milchprodukten. Tierexperimente sollen die These beweisen Dass der Konsum von Neu5Gc-haltigem Fleisch Krebs fördern soll, beruht nun bisher auf einem Tierexperiment. Es wurden Mäuse so mutiert, dass sie kein Neu5Gc selbst produzierten. Dann wurden ihnen größere Mengen dieser Sialinsäure eingeflößt. Als die Mäuse mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Leberkrebs entwickelten, war somit der Beweis für die Wissenschaft erbracht, dass der Konsum von Neu5Gc-haltigem Fleisch bei Menschen Krebs auslösen könne [1] . Bei Nierentransplantationen wird Neu5Gc gegeben ohne Erhöhung des Krebsrisikos Eigentlich wird ja auch immer vom Darmkrebsrisiko beim Konsum von rotem Fleisch gesprochen. Es gibt aber eine kaum beachtete Studie, die diese Behauptung widerlegt: Bei einer Nierentransplantation erhalten die Patienten hohe Dosen an Neu5Gc. Diese Patienten produzieren auch sofort Antikörper gegen das Neu5Gc und haben davon höhere Werte als der Normalbürger. In einer großen Studien mit 200 000 Nierentransplantierten, konnte man aber keine Erhöhung der Dickdarmkrebsrate finden [2] . Neu5Gc und Darmkrebs Wenn Neu5Gc so schädlich wäre, hätten unsere Vorfahren mit so viel rotem Fleisch nicht überlebt. Außerdem kann man mit gesundem Menschenverstand die Theorie von der Gefährlichkeit des Moleküls Neu5Gc ebenfalls ad acta legen: 1. Unsere Vorfahren haben in der Eiszeit hauptsächlich von rotem Fleisch gelebt. Wäre es für sie schädlich gewesen, hätten wir uns sicher nicht so gut entwickelt. 2. Es gibt noch weitere Säugetiere, die kein Neu5Gc bilden können. Dazu gehören das Frettchen, der Dachs, das Wiesel und der Marder. Sie alle essen in der freien Natur rotes Fleisch, entwickeln aber keine Krebserkrankungen [3] . Weitere Quellen hier: Interview mit Amber O‘Hearn auf YouTube (Minute 23) [4] Kurze Erläuterung von Dr. Paul Saladino [5] Kurze Erläuterung von Thomas DeLauer [6] [1] https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1417508112#sec-3 [2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30213027/ [3] Saladino Paul 2020, Fleisch for Life, S. ?? [4] https://youtu.be/d7wk6WQDQdk [5] https://youtu.be/Jdc_K2_aOuw [6] https://youtu.be/dbYzOFd6BJA
- Carnivore Retreat Spezialfolge
Community und Carnivore Retreat
- Magensäure des Menschen!
Keine Angst vor Erregern oder dryaged Fleisch Stinkekäse ist auch voll mit Bakterien Der Mensch hat eine so starke Magensäure , also einen so niedrigen pH-Wert, wie kein gewöhnliches fleischfressendes Wesen. Löwen oder Bären haben zum Beispiel einen Wert von 3. Neutral ist der PH-Wert 7. Der Mensch hat 1,0 bis 1,5! Das ist so stark wie bei einer Hyäne oder einem anderen aasfressenden Tier. @ancestralhealthguy hat sehr viele Informationen dazu auf Instagram gepostet. Was bedeutet das? Nun, dass es für den Menschen eigentlich kein Problem ist, mit vielen Bakterien zurande zu kommen. Beim Käse ist uns ja auch bekannt, dass wir den stärksten Stinkekäse gut verdauen können. Vertrauen wir auf unseren Geruchssinn Bei Hähnchen, Fisch und bei Schweinefleisch sollte man auf alle Fälle auch kein vergorenes, älteres Fleisch essen, da die Bakterien einen höheren Anteil an Krankheitserregern in sich tragen. Unsere Nase gibt uns da aber auch das richtige Gespür, ob das Fleisch gut ist oder nicht. Rotes Fleisch ist eine Delikatesse je länger es gereift ist Aber bei rotem Fleisch oder Rindfleisch kennen wir es inzwischen auch, dass gerade das lange abgehangene Fleisch als Delikatesse angesehen wird und diese fermentierenden Bakterien für unseren Magen gar kein Problem darstellen. Indianer sollen die Bisons über den Winter einfach im Schnee vergraben haben, um dann am Ende des Winters das weich gewordene Bisonfleisch auszulöffeln. In der Carnivore-Bewegung gibt es auch immer mehr Leute, die sogenanntes „High-Meat“ lieben. Das ist über mehrere Monate gegärtes Fleisch. Kimberly Foecke: Der Stickstoffisotopgehalt in steinzeitlichen menschlichen Knochen ist höher als bei carnivoren Tieren wie Wölfen oder Bären. Dies ist ein Zeichen, dass die Menschen früher viel vergorenes Fleisch gegessen haben. Denn durch die lange Lagerzeit erhöht sich der prozentuale Stickstoffgehalt im Fleisch. Große Mengen Obst und Gemüse verringern die Säure Warum werden wir aber gerade trotz der starken Säure in unserem Magen ständig vor Lebensmittelvergiftungen gewarnt? Nun, wer Gemüse oder Obst in großen Mengen zu seinem Mahl verzehrt, der schwächt diese Magensäure stark. Das heißt, dass der niedrige pH-Wert durch durch voluminöses Gemüse oder Obst von 1,5 auf einen wesentlich größeren Wert erhöht. Und genau dann haben wir nicht mehr die Sicherheit, dass die meisten Bakterien durch unsere starke Säure abgetötet werden. Für mich ist diese Tatsache auch ein Zeichen, dass wir nicht dazu gedacht sind, Pflanzliches in großen Mengen zu verzehren. Aber, wie heißt es so schön: „Bild dir deine eigene Meinung!“ Menschliche Magensäure - Schutzmechanismen




















