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- Die Essgewohnheiten der Eskimos
Mit Kind und Kegel in die Arktis 1928 Eskimo heißt Rohfleischesser "Das Kochen spielt bei den Eskimos, die wir in der Arktis trafen, keine große Rolle. Mit einem leichten Grauen konnten wir später feststellen, dass sie den Namen Eskimos, das heißt „Rohfleischesser“, heute noch zu recht führen. Ich habe an sich nichts gegen rohes Fleisch, ja ich esse ein Tartarsteak sogar leidenschaftlich gern, und ich habe im Innern Japans mit besonderem Genuss rohen Fisch gegessen. Die Art und Weise aber, wie die Eskimos Fleisch und Fisch roh essen oder besser gesagt verschlingen, kann selbst dem einen leichten Schauder über den Rücken jagen, der sonst kein Kostverächter ist und es sich zur Regel gemacht hat, möglichst in jedem Lande nach der Landessitte zu leben und zu essen. Hygiene spielte keine Rolle Aber zu essen à la Eskimo! Brrr! Als wir uns im Zelt nach Gegenständen europäischer Herkunft umschauten, entdeckten wir auch die Speisekammer. Wir brauchten nicht lange zu suchen, sie oder vielmehr ihr Inhalt kam uns sozusagen entgegen. In einer Zeltecke lag ein Haufen Fleisch und Fisch. In einem wüsten schmutzigen, blutigen Klumpen häuften sich mächtige Stücke Seehundsfett und Fleisch, Kariburippchen und Fische jeder Größe. Das Fleisch und die Fische waren zum Teil angenagt, zum Teil frisch, zum großen Teil faulig, und alles schwamm in einer Suppe von Fett, Blut, Schmutz und Eingeweiden. Fett und Eingeweise und Fischköpfe Ich meinte im ersten Augenblick, das seien vielleicht Abfälle, oder es wäre für die Hunde bestimmt, bis wir später mit Schaudern sahen, dass es von der Familie verzehrt wird, und zwar meist so, wie es ist, auch von den kleinen Kindern. Das sieht am Schlimmsten aus, wenn man die Kleinen, die noch kaum laufen können, Fett und Eingeweide verschlingen oder rohe Fischköpfe abknabbern sieht." (S. 74 ff)
- Rohes Fleisch essen?
Mehr Vitamine und Nährstoffe aus rohem Fleisch Rohes Fleisch in vielen Kulturen Mettbrötchen, Steak Tartar, Sashimi. Rohes Fleisch ist in vielen Kulturen normal. Woher also die Angst davor? Aufnahme von Vitaminen Hitze ab 48° C zerstört Nährstoffe. Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B5 (Pantothensäure) und Vitamin C gehören beispielsweise zu den hitzeempfindlichsten Vitaminen. Besonders ab 100° C zeigen sich bei diesen Vitaminen herbe Verluste von bis zu 50 %. Enzyme als Helferlein bei der Verdauung Damit nicht genug. Auch Enzyme werden denaturiert, sowie für die Verdauung nützliche Bakterien abgetötet. Was ist aber mit den gefährlichen Bakterien, die abgetötet werden müssen? Rohes Fleisch ist schließlich sehr gefährlich! Raw Primal Diet Anhänger der Primal Diet sehen das Problem nicht bei den Bakterien selbst, sondern dem Milieu, in dem sie sich befinden. Rohes richtig lagern Fleisch, das in einer Tupperdose aus Plastik länger gelagert wird, ist ungenießbar und gefährlich. Grund hierfür ist, dass die Bakterien Einzelbestandteile ihrer Plastikumgebung verdauen und somit toxische Stoffwechselprodukte entstehen. Diese sind verantwortlich für schwere Lebensmittelvergiftungen. Dasselbe Fleisch in einem Glasbehälter fermentiert unter Zufuhr von Sauerstoff und durchläuft einen natürlichen, oxidativen Zersetzungsprozess. Ähnlich wie bei Kefir oder Sauerkraut spalten die Bakterien Proteine und Fette im Fleisch auf. Das Endprodukt, nämlich freie Aminosäuren, bleibt völlig ungefährlich und erleichtert sogar die Verdauung. High Meat nennt man drei Monate altes fermentiertes Fleisch mit enormen probiotischen Effekten. Der Konsum ist ungefährlich, obwohl unzählige Bakterienstämme, darunter auch Salmonellen, konsumiert werden. Die Milieutheorie bestätigt sich. Zudem überleben Salmonellen eine Magensäure mit einem stärkeren pH-Wert als 4 keine 15 Minuten. Rohes Fleisch für perfekte Gesundheit Nach vielen Jahren keine Anzeichen von Vergiftungen oder Parasiten Wir (Chris Regen und Andrea Siemoneit) essen seit mehreren Jahren täglich mindestens 300 g rohes Fleisch. Bei der Menge, die wir bereits gegessen haben, müssten wir entweder schon längst durch Lebensmittelvergiftung verendet oder von Parasiten und Bandwürmern regelrecht zerfressen worden sein. Warum ist das nicht der Fall? Die meisten Parasiten bekommen Menschen höchstwahrscheinlich durch Obst und Gemüse [1]. Das Magensäurebad bei der Proteinverdauung können Würmer und ihre Larven nicht überleben. Ganz anders sieht es aus, wenn bei der Verstoffwechslung von Kohlenhydraten und größeren Mengen an Pflanzlichem nur eine schwache Säure gebildet wird. Proteine sind in Rohem nicht denaturiert Rohes Fleisch ermöglicht auch eine bessere Aufnahme der Nährstoffe. Je mehr Proteine durch den Koch- oder Bratprozess denaturiert werden, desto mehr Pepsin braucht der Körper, um sie aufzuspalten. Sind nicht genügend Ressourcen für die Eiweißverdauung vorhanden, bleiben Proteine unverdaut und richten Schaden an. Der menschliche Körper besteht aus ungefähr 10 bis 100 Billionen Zellen. In und auf uns tragen wir jedoch etwa zehnmal so viele Bakterienzellen mit uns herum. Allein in unserem Darm leben nach Schätzungen von Forschern rund 100 Billionen Bakterien aus bis zu 2.000 unterschiedlichen Arten [2]. Nicht nur Nährstoffe und Enzyme tötet der Kochprozess ab, Bakterien selbstverständlich auch. Viele Bakterien, die wir über die Nahrung aufnehmen, bilden im Darm wichtige Bausteine für Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und GABA. Diese spielen eine zentrale Rolle für unsere Stimmung und mentale Gesundheit [3]. Rohes Fleisch und Magensäure [1] Parasitic contamination of fresh vegetables and fruits [2] https://www.scinexx.de/dossierartikel/mehr-bakterien-als-eigene-zellen/ [3] https://www.brain-effect.com/magazin/darm-gehirn
- Karotten! Natürlich, ursprünglich?
Karotten gibt es erst seit wenigen hundert Jahren Die Wildmöhre diente zur Empfängnisverhütung oder Abtreibung Die Wildmöhre ist weiß oder lila und zum Verzehr nicht geeignet. Sie diente unseren Vorfahren zur Empfängnisverhütung oder Abtreibung, so berichtet Udo Pollmer im Deutschlandradio . Orange als Nationalfarbe der Niederländer Die orangene Farbe erhielt die Karotte von den Niederländern. Dabei handelt es sich um den Farbstoff Betacarotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Der Zucker wurde ebenfalls hineingezüchtet. Die natürlichen Pestizide oder Abwehrstoffe wurden ihr zu großen Teilen herausgezüchtet. Es handelt sich dabei um Polyacetylene. Während die Wildmöhre noch 6 g pro kg enthielt, sind es bei der heutigen Karotte nur noch 100 mg pro kg. Polyacetylene sind auch als chemischer Kampfstoff gelistet. Dennoch liest man heute, dass es sich bei Polyacetylenen um ein antiallergisches oder anticancerogenes Antioxidans handelt. Wie mit den meisten Studien an Antioxidantien, konnten die positiven Effekte aber nur in der Petrischale gezeigt werden. Am Mensch traten genau die gegenteiligen Effekte ein, nämlich allergie- und krebsauslösende Wirkungen. In Tierstudien, wo man mit größeren Mengen dieses Nervengiftes experimentiert hat, ergaben sich sogar Schäden am Gehirn. Karottensaft ist deshalb sicher nicht zu empfehlen und auch keine Karottenkur. Betacarotin ist nicht Vitamin A Was das Vitamin A anbetrifft, so sind wir Menschen ohnehin nur zu einem geringen Prozentsatz in der Lage, das Betacarotin in die bioverfügbare Form Retinol umzuwandeln . Auch wenn kleine Mengen Karotten sicher nicht schädlich sind, repräsentieren sie, wie die meisten Gemüsesorten, kein für den Menschen natürliches oder gar ursprüngliches Nahrungsmittel. Karotten und Vitamin-A-Gehalt
- Warum LDL ein gutes Cholesterin ist!
Wissenswertes über Cholesterin LDL ist ein Transportprotein Unter den drei gemessenen Cholesterinwerten, HDL, LDL und Triglyzerid, stellt keines eine direkte Cholesterinmessung dar! Cholesterin wird lediglich in einem LDL-Partikel zu finden sein. LDL ist ein Transportprotein, um die nicht wasserlöslichen Stoffe Triglyceride (Fettsäuren), Cholesterin und fettlösliche Vitamine über das wässrige Medium Blut im Körper zu verteilen. Die Triglyceride (Fettsäuren) sind als Treibstoff für die Zellen wichtig, Cholesterin als Baustoff. Wenn die Leber ein LDL-Partikel aussendet, ist es zunächst prall gefüllt und groß. Deshalb spricht man von einem Fettprotein mit sehr geringer Dichte (Very Low Densitiy Lipoprotein VLDL). Mit der Zeit gibt es seine Fracht an die Zellen ab und transformiert zunächst zu einem Fettprotein mit mittelgeringer Dichte (Intermediate density lipoprotein IDL) und schließlich zu einem mit geringer Dichte (Low Density Lipoprotein LDL). Dann wird es normalerweise wieder von der Leber aufgenommen, um neu befüllt zu werden für die nächste Fahrt durch unser Blutsystem. Jeder kann sich also vorstellen, dass man bei einer Ernährung mit höherem Fettanteil einen höheren LDL-Wert im Blut haben wird, denn schließlich ist der Treibstoff nicht mehr die wasserlösliche Glucose, sondern das Fett, welches LDL-Partikel benötigt, um zu allen Zellen im Körper zu gelangen. LDL und das Immunsystem Glykierte oder oxidierte LDL-Partikel sind das Problem Warum soll das LDL nun also böse sein? Man kann dies pauschal mit unseren aktuellen Messmethoden gar nicht sagen. Es gibt nämlich auch eine starke Korrelation zwischen hohen LDL-Werten und Langlebigkeit. [1] Was unsere Bluttests nicht erkennen, ist folgender Unterschied: Wer einen hohen Blutzuckergehalt hat, bei dem binden sich die Glucosemoleküle an die LDL-Lipoproteine. Diesen Vorgang, wenn sich Zucker an Proteine bindet, nennt man Glykierung (glycation). Und das ist für unseren Stoffwechsel nicht gut. Denn dann werden die leeren LDL-Partikel nicht mehr von der Leber recycelt, also aufgenommen. Dasselbe und vermutlich in noch wesentlich höherem Ausmaße geschieht es bei der Oxidierung der LDL-Partikel mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Linolsäure, aus Pflanzenölen. Auch hier werden die LDL-Partikel „zerstört“ und können nicht mehr von der Leber aufgenommen werden. Diese im Blut herumschwirrenden LDL-Partikel binden sich dann an die Blutgefäßwand und bilden Plaque. Man kann inzwischen sogar ganz genaue Laboruntersuchungen anfordern, bei denen anhand der Größe erkannt wird, ob es sich bei den LDL-Partikeln um große gesunde oder kleinere glykierte oder oxidierte handelt, LDL-Subgruppenanalyse oder Partikelgrößenanalyse nennt sich das. [2] Dr. Catherine Shanahan beschreibt in ihrem Buch „Zellnahrung“, wie diese LDL-Partikel dann aufplatzen und eine Plaque an den Arterienwänden erzeugen. [3] HDL unterstützt beim Reinigen und Aufräumen HDL (high density lipoprotein) ist ein Fettprotein von hoher Dichte, also ganz leer, welches viele Partikel, die nicht wasserlöslich sind, aufnehmen kann und zur Leber zum Entsorgen bringen kann. Es unterstützt also beim Reinigen und Aufräumen im Körper. Es ist das „gute Cholesterin“ und je höher, desto besser! Deshalb besagt der Gesamtcholesterin, in dem einfach LDL und HDL addiert werden, gar nichts aus! Triglyceride sind unverpackte Fette in unserem Blut Triglyceride sind jetzt einfach frei im Blut schwimmende Fette. Das sollte natürlich nicht sein, denn Fettsäuren gehören nicht in ein wässriges Medium wie das Blut. Ihr Wert sollte also möglichst niedrig sein, egal ob fettreich oder fettarm gegessen wird. Leider sind aber Fettzellen bei manchen Leuten so überfüllt, dass sie diese einfach immer wieder ausstoßen und ins Blut abgeben. Das ist wieder schlecht und deutet auf einen schlechten Stoffwechsel hin, meist eine Insulinresistenz, also Prediabetes. Aber bei allen Cholesterinwerten gibt es sogar im Laufe des Tages starke Schwankungen und man sollte sie am besten immer nach einer Nahrungskarenz von mindestes 12 Stunden abnehmen lassen. In diesem Artikel sind noch weitere interessante Informationsquellen zum Thema Cholesterin. Welche Blutwerte sollte man neben LDL als Carnivore messen? Die grundlegenden Infos habe ich von Dave Feldman [4] sowie von Dr. Paul Mason erfahren. [5] Folgende Studien belegen ebenfalls positive Korrelationen bei hohen LDL-Werten: Studie 1: Hohe Cholesterinwerte führen nicht zu Herzerkrankungen, sondern schützen gegen viele Erkrankungen, inklusive Krebs. Die Studie fand außerdem eine inverse Korrelation von Gesamtsterblichkeit und Cholesterinwerten. Je höher die Cholesterinwerte waren, desto geringer war die Gesamtsterblichkeit. [6] Studie 2: Fehlender Zusammenhang oder sogar inverse Korrelation zwischen LDL und Sterblichkeit unter älteren Menschen [7] Studie 3: Hohe Cholesterinwerte schützen gegen Infektionen und Artheriosklerose [8] Studie 4: Niedrige Cholesterinwerte werden mit erhöhter Impulsivität, Gewaltbereitschaft und auch Suizidprävalenz in Verbindung gebracht. [9][10] Hier meine Subgruppenanalyse, grafisch dargestellt. Beachte die Auswertung darunter: [1] Ravnskov, Uffe et al. 2016: Lack of an association or an inverse association between low-density-lipoprotein cholesterol and mortality in the elderly: a systematic review https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27292972/ [Zugriff am 22.01.2023] [2] Limbach-Gruppe 2017: Kleine, dichte LDL als Risikofaktor für die Atherosklerose https://www.limbachgruppe.com/fileadmin/downloads/Arztinformationen/LaborAktuell/LaborAktuell_Kleine_dichte_LDL.pdf [Zugriff am 22.01.2023] [3] Shanahan, Catherine 2020: Zellnahrung, S. 185 [4] Feldman, Dave 2023: A Simple Guide to Cholesterol on Low Carb – Part I, https://cholesterolcode.com/a-simple-guide-to-cholesterol-on-low-carb-part-i/ [Zugriff am 22.01.2023] [5] Low Carb Down Under 2019: Dr. Paul Mason - 'High cholesterol on a ketogenic diet (plus do statins work?) - 2019 update' https://youtu.be/TRB0jOfymLk [Zugriff am 22.01.2023] [6] Ann Nutr Metab 2015: Towards a Paradigm Shift in Cholesterol Treatment. A Re-examination of the Cholesterol Issue in Japan https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25925499/ [Zugriff am 22.01.2023] [7] Ravnskov, Uffe et al. 2016: Lack of an association or an inverse association between low-density-lipoprotein cholesterol and mortality in the elderly: a systematic review https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27292972/ [Zugriff am 22.01.2023] [8] Ravnskov, Uffe et al. 2003: High cholesterol may protect against infections and atherosclerosis https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14631060/ [Zugriff am 22.01.2023] [9] Tomson-Johanson, Katrin. Harro, Jaanus 2018: Low cholesterol, impulsivity and violence revisited https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29351110/ [Zugriff am 22.01.2023] [10] Ellison, L F. Morrison H I 2001: Low serum cholesterol concentration and risk of suicide https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11246576/ [Zugriff am 22.01.2023]
- Daniel Sentker von Lichtblock über ein Zurück zur Natur
Nährstoffdichte von Fleisch, zurück zur Natur, Männlichkeit und Weiblichkeit Daniel Sentker, 32, Chiropraktor M.Sc . Chiropractic (GB), Heilpraktiker, Mitgründer von Lichtblock hat in England Chiropraktik studiert. Während seines Studiums wurde er immer antriebsloser und begann nach den Ursachen zu recherchieren. Dabei stieß er auf die Informationen über die bessere Nährstoffdichte bei tierischen Produkten. Er war eine Zeit streng Carnivore, isst jetzt aber mehr eine Form der Traditionellen Ernährung. Warum ihm das strenge Carnivore nicht gut tat, erklärt er im Podcast. Wir reden im Podcast nicht nur über Ernährung, sondern auch zu einem Zurück zur Natur, und über unseren Glauben und wie diese beiden Dinge ineinander spielen. Mit der Natur verbunden zu sein, heißt auch wieder auf Männlichkeit und Weiblichkeit zu setzen. Weg von harten Dogmen, ein offenes Herz für die Umgebung und die Mitmenschen zu haben. Mehr Zeit draußen zu verbringen, in der Sonne und mit dem richtigen Licht zur richtigen Uhrzeit für einen besseren zirkadianen Rhythmus. Ihr könnt Daniel mit seinen Produkten von Lichtblock auf Instagram folgen: @ lichtblock.shop , @daniel.sentker oder auf der Webseite www.lichtblock.shop die Bluelightblockerbrillen sowie Infrarotleuchten erwerben.
- Kalziummangel ohne Milchprodukte?
Milch zählt zu den Spitzenreitern hinsichtlich ihres Kalziumgehaltes Wenn es um das Thema Kalzium geht, denken wohl die meisten von uns an Milchprodukte – und manch einer erinnert sich vielleicht sogar noch an eine Zeit, in der schon die Großmutter predigte, man müsse genügend Milch trinken, um langfristig gesunde und starke Knochen zu haben. Wir brauchen Kalzium für Knochen und Zähne Kalzium ist ein Mineralstoff, welcher unter anderem für die Bildung von Knochen und Zähnen, Muskelkontraktionen und die Reizübertragung von Nervenzellen, die Blutgerinnung und einen regelmäßigen Herzrhythmus verantwortlich ist und vorwiegend in den Knochen gespeichert wird [1]. Es ist unbestritten, dass Milchprodukte hinsichtlich ihres Kalziumgehalts mit etwa 240 mg pro Glas zu den vermeintlichen Spitzenreitern zählen, in Käse sind je nach Sorte sogar bis zu 900 mg pro 100 g enthalten [2]. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt der Bedarf eines Erwachsenen bei Rund 1000 mg pro Tag [3]. Viele Carnivoren verzichten auf Milchprodukte Doch das vermeintliche Superfood steht seit geraumer Zeit auf dem Prüfstand und wirft immer mehr Fragen auf – auch unter Carnivoren gibt es immer mehr solche, die sich bewusst entscheiden, auf den Konsum von Milch zu verzichten. Rohmilchprodukte besser verträglich Zum einen haben die konventionell und durch industrielle Verfahren wie der Pasteurisierung oder Homogenisierung hergestellten Produkte kaum mehr etwas mit dem ursprünglichen Lebensmittel zu tun, da durch den Vorgang der Erhitzung die meisten Enzyme zerstört und wertvolle Aminosäuren denaturiert werden [4]. So konnte in Versuchen gezeigt werden, dass Kälber, welche pasteurisierte Milch der eigenen Mutter erhielten, im Vergleich zu solchen, die mit unbehandelter Rohmilch gefüttert wurden, extreme Defizite in Wachstum und Entwicklung aufwiesen und teilweise innerhalb des ersten Lebensjahres verendeten [5]. Rohmilch scheint zwar einige gesundheitliche Vorteile mit sich zu bringen, allerdings ist sie für die meisten von uns wenn überhaupt nur noch schwer zu bekommen und ändert nichts an der Tatsache, dass die heutige Milchwirtschaft mit ihren Milchmaschinen wenig mit einem natürlichen Lebensmittel zu tun hat. Die auf möglichst viel Leistung hochgezüchteten Rinder der heutigen Zeit leiden nicht selten unter wiederkehrenden Entzündungen am Euter, die wiederum medikamentös behandelt werden müssen – auch in der sogenannten biologischen Landwirtschaft! [6] Hohe Insulinausschüttungen durch Milchprodukte Weiters bewirkt der Milchkonsum eine hohe Ausschüttung von Insulin und enthält Opioide, welche Essensgelüste fördern können und sich dadurch gerade für viele, die sich durch die Carnivore Ernährung von der Sucht nach Kohlenhydraten befreien möchten, kontraproduktiv auswirkt. [7] So stellt sich also die Frage, ob der tägliche Kalziumbedarf durch eine rein fleischbasierte Ernährung überhaupt zu decken ist und wenn ja, wie? Sind die Verzehrempfehlungen valide? Einerseits muss hinterfragt werden, ob die Empfehlungen der DGE, die sich auf die allgemein bekannte, kohlenhydratlastige Ernährungspyramide beziehen, überhaupt auf die Carnivore Ernährungsweise übertragbar sind. So berichtet auch Dr. Paul Saladino über eine Studie, die nachweisen konnte, dass Kalzium durch einen hohen Proteinkonsum viel besser bioverfügbar ist und dadurch effizienter im Darm absorbiert werden kann [8]. Zudem behindern viele Antinährstoffe wie Lektine oder Oxalsäure, welche in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommen, die Absorption von Kalzium [9]. Dies lässt vermuten, dass Carnivoren ohnehin einen viel geringeren Tagesbedarf decken müssen als allgemein empfohlen. Studie an Fleischessern ohne Milchprodukte Eine weitere Studie, die „Meat Only Study“, begleitete zwei erwachsene Männer, die sich ein Jahr lang strikt nur von Fleisch ernährten und ergab, dass nach Ablauf der Zeit keiner von den beiden einen Kalziummangel aufwies. Dieses Ergebnis bewegte Forscher der Harvard Universität dazu, die Skelette von Inuit zu untersuchen, welche sich über Generationen hinweg ihr ganzes Leben lang nur von Fleisch ernährten. Auch hier konnten keinerlei Mängel gefunden werden [10]. Kalziummangel – mit oder ohne Milchprodukte Chinesen haben ohne Milchprodukte weniger Osteoporose Einer der Hauptgründe, welcher Menschen dazu bewegt, sich mit dem Thema zu beschäftigen, ist die Sorge, durch eine Unterversorgung mit Kalzium an Knochendichte zu verlieren und in weiterer Folge an Osteoporose zu erkranken. Doch obwohl in Japan oder China beispielsweise kaum Milch konsumiert wird, sind die Osteoporoseraten bei weitem geringer als hierzulande, bzw. im deutschsprachigen Raum [11]. Man könnte zwar argumentieren, dass diese Menschen ihren Tagesbedarf womöglich durch einen hohen Anteil an kalziumhaltigen, pflanzlichen Nahrungsmitteln decken, allerdings ist hier wiederum fraglich, wieviel von diesem Kalzium überhaupt verwertet werden kann, da wie beschrieben die zahlreichen Antinährstoffe die Aufnahme im Darm behindern. Was die Umwelt und Lebensgewohnheiten dieser Bevölkerungsgruppen allerdings von der unseren unterscheidet, sind die Sonneneinstrahlung (und dadurch bessere Versorgung mit Vitamin D) und mehr Bewegung im Alltag. Beide Faktoren sind nicht nur wichtig für gesunde Knochen, das Vitamin D und auch Magnesium sind essentiell, um von außen zugeführtes Kalzium überhaupt verwerten zu können! [12] Nose-to-tail für ausreichend Nährstoffe Sehr wohl aber sei es laut Dr. Paul Saladino ratsam, bei der täglichen Auswahl an Fleisch auf den „Nose-to-tail“ - Ansatz zu setzen. Das heißt, möglichst alles vom Tier zu konsumieren, auch Organe, Knochen und Knorpel, da diese den höchsten Gehalt an Nährstoffen aufweisen [13]. Neben weichgekochten Knochen (im Druckkochtopf beispielsweise) oder Knochenbrühe enthalten auch Eierschalen beachtliche Mengen an Kalzium. Diese können einfach getrocknet und zu Pulver vermahlen werden. Zu guter Letzt sind noch Meerestiere zu nennen, wobei hier besonders der regelmäßige Verzehr von Sardinen empfohlen wird, da diese kleinen Fische am wenigsten mit Schwermetallen belastet sind. [7], [13] Wie wir feststellen können, ist das Thema Kalzium ein sehr vielschichtiges und für ein endgültiges Fazit fehlt es noch an Langzeitstudien. Durch die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse können wir aber schlussfolgern, dass die Carnivore Ernährung auch ohne Milchprodukte nicht automatisch zu einem Kalziummangel führen muss und eine abwechslungsreiche Auswahl an Carnivoren Lebensmitteln, regelmäßige Bewegung und ein möglichst natürlicher Tagesrhythmus mit ausreichend Sonnenlicht die Basis für einen ausgewogenen Lebensstil darstellen. Kalziummangel und die Ernährungspyramide Quellen: [1] https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/vitamine-mineralstoffe/mengenelemente/calcium.html [2] https://www.osteoporosis.foundation/sites/iofbonehealth/files/2022-05/Calcium Rich Food List_EN-German.pdf [3] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/calcium/ [4] https://tghncollections.pubpub.org/pub/18-pasteurisierung/release/1 [5] https://hof-hellmig.de/aktuelles/astrids-gedanken/ist-milch-ungesund/ [6] https://www.zeit.de/zeit-wissen/2006/01/Milch.xml/seite-2 [7] https://www.kevinstock.io/health/dairy-and-the-carnivore-diet/ [8] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22127335/ [9] https://www.mentalfoodchain.com/antinaehrstoffe/ [10] https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/241588 [11] https://www.forum-ernaehrung.at/artikel/detail/news/detail/News/milch-fuer-oder-gegen-osteoporose/ [12] https://discover.texasrealfood.com/carnivore-diet/carnivore-diet-calcium [13] https://www.paulsaladinomd.co/resource/is-calcium-needed-on-a-carnivore-diet
- Milchprodukte - Mit oder ohne?
Casein, Lactose, Rohmilch Milch als Quelle für Cholesterin Für Vegetarier sind Milchprodukte neben Ei das einzige tierische Protein oder tierische Fett, was sie zu sich nehmen. Es ist also das einzige Protein oder Fett, was zur Verfügung steht für den Aufbau ihrer Körpersubstanz oder die Produktion von Hormonen oder die Versorgung mit lebenswichtigem Cholesterin, auch für ihr Gehirn. Aber sind Milchprodukte per se wichtig, wenn man seinen Bedarf an Protein und Fett auch aus anderen tierischen Quellen deckt? Und gibt es vielleicht auch negative Folgen, die der Konsum von Milchprodukten mit sich bringt? Kein Tier trinkt die Milch der fremden Tierart Dr. Ken D. Berry @kendberry hat zur Notwendigkeit von Milchprodukten im Diet Doctor Podcast Nr. 31 mit Dr. Bret Scher @drbretscher ein ganz interessantes Gedankenexperiment gemacht. Im Tierreich gibt es außer dem Menschen kein Tier, welches nach der Säuglingszeit weiterhin Milch konsumiert. Es gibt viele Tierarten, die von anderen Tieren die nahrhaften Eier klauen. Es gibt Tiere, die von anderen Tieren das Blut aussaugen. Aber es gibt keine Tierart, die von anderen die Milch klaut oder absaugt. Wenn es einen Vorteil hätte, Milch einer anderen Art zu konsumieren, wäre doch diese Möglichkeit längst im Tierreich entstanden. Dass Milchprodukte für den Kalziumbedarf vollkommen unnötig sind, hat Dr. Ken Berry auch in seinem Buch „Lies my doctor told me“ erklärt. Außerdem berichtet der Film „Das System Milch!“ ausführlich über diesen Irrglauben. Milch als Ursache für Hautprobleme Dr. Paul Saladino @carnivoremd warnt auch vor Milch als Hauptursache für Ekzeme und Akne. Die Ärzte von Paleomedicina, allen voran Dr. Zsofia Clemens, warnen vor dem Konsum von Milchprodukten. Zunächst, weil der insulinemische Faktor von Milchprodukten sehr hoch ist. Sie führen zu starken Insulinausschüttungen. Die Laktose können viele Menschen nicht spalten, das Casein, das Milchprotein ebenfalls nicht. Dazu kommen viele Hormone in Milchprodukten, die unseren Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Rohmilch enthält alle Enzyme zur Verdauung Die Rohmilchverfechter argumentieren, dass die unbehandelte Milch besser zu verdauen ist, weil darin nicht alle Bakterien und Enzyme zur Verdauung der Milchprodukte durch Hitze zerstört wurden. So gab es auch nur negative Resultate bei Studien, die den Konsum von pasteurisierter, nicht fermentierter Milch betrachteten, also der Milch pur aus dem Supermarkt. Aus A2-Casein wurde das A1-Casein Was die Art des Caseins anbetrifft, gibt es auch je nach Genetik der Kühe Unterschiede. So hat das Protein in der ursprünglichen Milch, der sogenannten A2-Milch, eine andere Aminosäurezusammensetzung, von der behauptet wird, dass sie besser verträglich ist. Lactose führt zu Essensgelüsten Viele Carnivoren berichten aber auch, dass sie Milchprodukte weglassen möchten, weil sie merken, dass sie davon Essgelüste bekommen. Das muss wohl der hohe insulinemische Effekt sein und die Tatsache, dass Milchprodukte Opioide enthalten. Für unsere Säuglinge sind letztere ja sehr gut, weil sie sie beruhigen sollen, wenn sie an der Brust der Mutter saugen. Aber im Käse sind sie in einer so viel konzentrierteren Form vorhanden, wie es eigentlich nicht natürlich ist. Dr. Paul Mason sagt auch, die Opioide führen zu einer Trägheit des Darms und somit zu Verstopfung. Außerdem habe das Protein Betacasein einem Lektin ähnliche Eigenschaften, was eine schwere Verstoffwechslung und die Förderung von Entzündungen bedeutet. Ohne Lactase landet Lactose im Dünndarm Dr. Giorgia Ede betont, dass Laktoseintoleranz kein medizinisches Problem, sondern ein Zeichen, dass man abgestillt ist. Die meisten Menschen verlieren ihre Fähigkeit Lactose zu spalten im Alter zwischen zwei und fünf Jahren. Wenn Laktose nicht gespalten wird, kann sie nicht im Dünndarm absorbiert werden und gelangt in den Dickdarm, wo sich Bakterien an die Fermentation dieses Zuckers machen. Sie produzieren Milchsäure und Gase. Das führt zu Blähungen und Durchfall. Kasein ist nicht leicht zu verdauen Die Eigenschaft, dass Kasein verklumpt, erklärt Dr. Giorgia Ede, dient dazu, dass das Protein nur langsam und allmählich im Magen verdaut wird. Kasein ist sehr schwer zu verdauen. Kuhmilch enthält wesentlich mehr Kasein als Muttermilch. Kuhmilch enthält insgesamt 3- bis 4-mal mehr Protein als Muttermilch. Das liegt daran, dass ein Kalb wesentlich schneller wächst als ein Baby. Das Verhältnis von Kasein zu Molkenprotein in Kuh- versus Muttermilch ist sehr unterschiedlich: In der Kuhmilch liegt das Verhältnis bei 80 zu 20, in der Muttermilch bei 40 zu 60. Diese große Mengen an verklumpendem Kasein ist für ein Kalb auch leichter zu verdauen als für ein Baby, weil es vier Mägen besitzt, die diesen aufwendigen Prozess leichter bewerkstelligen können und es außerdem das Enzym Rennin besitzt, welches die großen Kaseinklumpen aufspaltet. Außerdem sind das Kasein von Mensch und Kuh sehr unterschiedlich. Der größte Unterschied ist, dass das überwiegende Kasein in der Muttermilch Betacasein ist, während es bei der Kuh Alpha-S1-Kasein ist. Letzteres ist die Hauptursache für Milchallergien. Das Kappa-Kasein kommt in zwei Formen, der für Wiederkäuer und der für Nicht-Wiederkäuer vor. Molkenproteine leichter zu verdauen Molkenproteine sind wesentlich einfacher zu verdauen. Sie umfassen die Varianten Lactoferrin, Albumin und Lactalbumin. In der Molke ist der Großteil der Laktose enthalten sowie der IgA-Antikörper, die notwendig sind, um die Immunbarriere zwischen Baby und Mutter zu überschreiten. In der Kuhmilch besteht der Großteil des Molkenproteins aus Lactoglobulin, in der Muttermilch aus Lactoferrin, Albumin und Lactalbumin. ( https://www.diagnosisdiet.com/full-article/dairy ) Milchprodukte erst seit 7500 Jahren Noch ein weiteres Argument spricht gegen die Notwendigkeit von Milchprodukten. Milchproduktion für den Menschen heißt immer, dass die Milch dem Kalb entzogen wurde, oder dass die Kuh zu einer unnatürlich hohen Produktion von Milch herangezogen werden muss. Eine Mutterkuhhaltung, bei der die Kühe mit ihren Kälbern die gesamte Säuglingszeit zusammen verbringen können, ist viel natürlicher für die Tiere. Außerdem kamen unsere Vorfahren sehr lange ohne Milchprodukte aus. Die ersten Zeugnisse von der Käseherstellung gibt es erst von vor 7500 Jahren. Wesentlich später also als der Anbau von Getreide. Fettlösliche Vitamine Als letztes Argument pro Rohmilch oder pro fermentierter Kuhmilchprodukte möchte ich Weston A. Price erwähnen. Er hat beobachtet, dass indigene Kulturen, wie die Massai oder auch die früher vom Rest der Welt abgeschiedenen Völker im Wallis in der Schweiz mit Milchprodukten sehr gut zurecht kamen. Sie konsumierten entweder Rohmilch oder Käse. Die guten Wirkungen gerade auf den Knochenbau schriebe er dem Activator X zu, welches später als Vitamin K2 enttarnt wurde. Dieses fettlösliche Vitamin, welches sich ausschließlich in tierischen Fetten befindet, und gerade in Käse in großen Mengen, trägt sehr stark zum Wachstum unserer Knochen und damit auch unserer Zähne bei.
- Mit Carnivore Morbus Crohn heilen!
Claire von @gesund_erklaert Claire hat vor über 20 Jahren die Diagnose Morbus Crohn erhalten. Lange Zeit nahm sie Cortison und andere Medikamente ein. Auch ein Stück vom Dickdarm musste entfernt werden, doch die Symptome blieben. Vor ein paar Jahren entschied sie sich, dass sie ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen muss. Nach etlichen Ernährungsumstellungen und Fastenkuren, ernährt sie sich inzwischen seit mehr als einem Jahr carnivore. Es ging ihr schon wenige Tage nach der Umstellung deutlich besser, aber inzwischen ist sie mit 42 Jahren viel fitter als sie es mit 30 Jahren war, und sie lebt schub- und symptomfrei, ganz ohne Medikamente. Sie versucht mit vielen Biohacking-Tricks ihr Leben und ihre Gesundheit noch weiter zu optimieren. Dazu zählen unter anderem die kalte Dusche am Morgen, Atemübungen und Meditation sowie tägliche Bewegung. Auch einige Nahrungsergänzungsmittel nimmt sie ein, allerdings sind es deutlich weniger, als noch zu der Zeit, in der sie sich überwiegend pflanzlich ernährte. Sie ist Expertin für Darmgesundheit und betreut Menschen mit Darmerkrankungen. Außerdem hat sie mit ihren Beiträgen auf Instagram , auf ihrer Webseite und auf YouTube als "Gesund Erklaert" bereits viel Mühe in die Aufklärung unserer falschen Ernährungsdogmen gesteckt. Claire und ich schreiben zur Zeit an unserem ersten Buch, ein deutsches Buch über die carnivore Ernährung und wie man sie am besten umsetzen kann. Claires Gesundungsweg könnt ihr außerdem auf dem Fleischzeitpodcast hören.
- Sulforaphan - Antioxidans oder Zellgift?
Ist Sulforaphan ein Antioxidans oder ein Zellgift? Welche Bedeutung hat Sulforaphan für die Pflanze? Pflanzen verwenden Isothiocyanate, um sich selbst zu schützen. Sulforaphan ist ein Prototyp davon, der im Kreuzblütlergemüse, vor allem im Broccoli, vorkommt [1]. Ihm werden krebsschützende Wirkungen nachgesagt. Das beruht auf der Eigenschaft, dass Sulforaphan Krebszellen direkt abtötet. Ein Fakt, der weniger bekannt ist: Es tötet auch gesunde Zellen ab [5], ist also ein Zellgift. Was hat es mit dem antioxidativen Charakter auf sich? Die Wirkung als Antioxidans, also als Hemmer von Entzündungen, wurde, wie die meisten Studien an vermeintlichen pflanzlichen Wunderstoffen, nur in Studien an Zellkulturen gezeigt. Nicht am Menschen selbst [2]. Wo ist Sulforaphan enthalten und wie nehmen wir es auf? Sprossen enthalten 20- bis 100-mal mehr Glucosinolate als ausgewachsenes Gemüse. Das ist logisch, da die Saat bereits die gesamte Menge an natürlichen Insektiziden für die daraus erwachsende Pflanze bereithält. Kohlgemüse einzufrieren oder es für zehn Minuten zu kochen, reduziert die Glucosinolate um 50 % [3]. Myrosinase wird zwar durch Hitze fast gänzlich zerstört [4], aber sie kann im Darm durch gewisse Enzyme wieder hergestellt werden, so dass in unserem Verdauungstrakt erneut Sulforaphan entstehen kann [2]. 75 % des Stoffes werden anschließend über den Darm aufgenommen und vom Körper absorbiert. Tatsächlich verbindet sich unser körpereigenes Antioxidans Glutathion mit Sulforaphan, um es wieder möglichst schnell aus dem Körper auszuleiten [2]. Sulforaphan und Antioxidantien im Fleisch Quellen: [1] Fahey JW, Zhang Y, Talalay P. 1997: Broccoli sprouts: an exceptionally rich source of inducers of enzymes that protect against chemical carcinogens [2] Georgia Ede: Is Broccoli Good For You? [3] Congxi Cai et al. 2016: Effects of industrial pre-freezing processing and freezing handling on glucosinolates and antioxidant attributes in broccoli florets. [4] Omobolanle O Oloyede, Carol Wagstaff, Lisa Methven. 2021: The Impact of Domestic Cooking Methods on Myrosinase Stability, Glucosinolates and Their Hydrolysis Products in Different Cabbage (Brassica oleracea) Accessions [5] Mohamed E Assayed, A M Abd El-Aty. 2009: Cruciferous plants: phytochemical toxicity versus cancer chemoprotection.
- Grapefruit, gesund oder tödlich giftig?
Vitamin-C-Quelle und Quelle für Antioxidantien? Studien über Antioxidantien stammen aus Petrischalen-Experimenten In Magazinen und Zeitschriften wird die Grapefruit als großartige Vitamin-C-Quelle, Schlankmacher, Entzündungshemmer, Antidepressivum sowie Krebsschützer betitelt [1]. Als Grund für diese angeblich heilsamen Wirkungen werden die Antioxidantien in der Grapefruit, auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt, aufgeführt. Die positiven Effekte der Antioxidantien in Obst und Gemüse beruhen aber hauptsächlich auf Tier- oder Zellstudien, wo den Tieren oder den Petrischalen diese Antioxidantien direkt in hohen Dosen gespritzt wurden. Am lebenden Organismus in klinischen Studien, mit eben dieser Frucht oder diesem Gemüse selbst, wurden die positiven Wirkungen nie bestätigt [2]. Grapefruit-Mythen und Antioxidantien im Fleisch Naringin, ein Antioxidans, kann zum Verhängnis werden Gleichzeitig wird gewarnt, dass die Grapefruit „gesund und lebensgefährlich“ sei [3]. Wie kann eine Frucht gesund und lebensgefährlich zugleich sein? Die Gefährlichkeit beruht auf dem Antioxidans namens Naringin, einem Polyphenol. Es blockiert die Enzyme für den Entgiftungsprozess in der Leber, da es als hoch potentielles Gift sofort entschärft werden muss. Wer gleichzeitig Medikamente zu sich nimmt, der läuft Gefahr, durch die zusätzlichen toxischen Stoffe aus dem Medikament komplett vergiftet zu werden. [4] [5] Wir wissen zumindest, dass die Grapefruit bitter schmeckt und ohne eine gehörige Menge Süße kaum genießbar ist. Der Geschmackssinn für Bitteres wurde uns von Mutter Natur nicht umsonst mitgegeben. Er soll uns eben vor gefährlichen Giften warnen. [1] https://naturaldoping.de/grapefruit/#Nebenwirkungen_Risiken [2] https://www.diagnosisdiet.com/full-article/fruit [3] https://www.gala.de/lifestyle/galaxy/grapefruit--gesund-und-lebensgefaehrlich-20287018.html [4] https://www.chemie.de/lexikon/Naringin.html [5] Pollmer, Udo 2012: „Wer hat das Rind zur Sau gemacht“, S. 88
- Diabetes durch LowCarb und Keto verbessern
Neue Studie von David Unwin 186 Probanden führten im Mittel 33 Monate eine kohlenhydratarme Diät durch. Der Gewichtsverlust betrug im Schnitt 11 kg. 51 % der Teilnehmer waren danach diabetes-frei (in Remission) und 46 % hatten eine Linderung ihres Diabetes. Lediglich 3 % verschlechterten ihren Diabetes. Der HbA1C sank fast ausschließlich, gleichzeitig sanken LDL-Cholesterin, Triglyceride sowie Blutdruck während erfreulicherweise HDL angestiegen ist. Die Remission trat bei den Patienten auf, deren Diabetes-Diagnose noch nicht so weit zurück lag [1]. Low-Carb und Keto bei Diabetes [1] Unwin, David et al. 2023: What predicts drug-free type 2 diabetes remission? Insights from an 8-year general practice service evaluation of a lower carbohydrate diet with weight loss https://nutrition.bmj.com/content/early/2023/01/02/bmjnph-2022-000544
- Soja wird nicht nur als Tierfutter angebaut!
Der Sündenbock sind offiziell die Nutztiere. Sojaschrot als Abfallprodukt aus der Sojaölproduktion Eigentlich hatten wir ein recht gut funktionierendes System, bevor Soja die Haupteiweißquelle für Schwein und Geflügel wurde. Aber durch die immer weiter steigende industrielle Lebensmittelproduktion mit Pflanzenölen, blieb man auf den Resten bei dieser Produktion sitzen. Viren als Auslöser für Vorschriften Es wurde gewarnt vor Viren aus Tiermehl oder Speiseresten, die bis dahin recht gute Eiweißquellen für unsere Tiere darstellten, da sie erhitzt worden waren, aber reich an wichtigen Aminosäuren. Diese Proteinquellen waren auch regional verfügbar. So konnte der Kreislauf der Nährstoffversorgung innerhalb unseres Landes geschlossen sein. Beim Bioanbau ist auch vorgeschrieben, dass das Soja aus der Region stammen muss. Im konventionellen Anbau wird Soja von Übersee hierher tranportiert. Die Nährstoffe gelangen dort nie wieder in den Boden zurück. Sie sind dort auf künstliche Düngung angewiesen. Schweine und Hühner sind Omnivoren Weder Schwein noch Geflügel sind von Natur aus Vegetarier. Sie werden aber bei uns zu Veganern gemacht. Soja ist eine hochgiftige Pflanze, die hohe Gehalte an Phytoöstrogenen hat und deren Lektine auch den Darm von Schwein und Geflügel schädigen. Sie werden anfällig für Krankheiten. Das alles ist ein Teufelskreislauf. Uns wird geraten, tierische Fette zu meiden. Dadurch wird noch mehr vom Tier weggeworfen und wir sollen fein weiter pflanzliche Öle zu uns nehmen. Das macht auch uns krank. Die Industrie freut sich: Künstlicher Dünger, Pestizide auf den Feldern der Monokultur, große Erntemaschinen, lange Transportwege, aufwendige Prozesse der industriellen Verarbeitung von Soja, Verpackung, erneuter Transport, Entsorgung tierischer Schlachtreste, Medikamente für kranke Tiere und kranke Menschen.
- Östrogenbildung
Estrogeneration - Östrogene in unserer Nahrung und unserer Umwelt Im Folgenden möchte aus dem Buch „Estrogeneration“ von Dr. Anthony G. Jay einige Informationen zum Thema Östrogene in unserer Umwelt erläutern. Zunehmende Verweiblichung Dass der Fall bereits sehr brisant ist, zeigt eine zunehmende Verweiblichung unserer Männer. Ihre Testosteronspiegel haben sich von 1940 bis heute halbiert. Viele Menschen leiden immer mehr an Gewichtszunahme. Ein Östrogenüberfluss begünstigt dies schwer. Außerdem steigt der Anteil der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch. Die Grenzwerte für Östrogene in Gewässern sind vielerorts bereits überschritten. Auf Dr. Jay bin ich aufmerksam geworden, als er in einem Podcast berichtete, dass die Studienlage bereits so klar ist. Denn es existieren schon tausende Studien, die die negativen Auswirkungen der östrogenen Substanzen auf uns und auf die Tierwelt beweisen. Bei manchen Wirkstoffen haben die Europäer bereits Verbote durchgesetzt, aber auch da finden die Firmen immer wieder andere Alternativen, die nicht viel besser sind. Die USA haben leider bisher kaum Substanzen verboten. Das Problem ist, dass diese Substanzen in sehr vielen profitorientierten Produkten stecken. Deshalb versuchen die Firmen negative Veröffentlichungen mit aller Macht zu verhindern. Phytoöstrogene und Xenoöstrogene Warum wirken all diese Stoffe wie Östrogene. Sie haben die passende Struktur, so dass sie an unsere Östrogenrezeptoren andocken und somit dieselbe Wirkung haben. Außerdem bauen sie sich sehr langsam ab in unserer Umwelt, so dass eine Akkumulierung dieser Stoffe auch in der Zukunft noch unvorhersehbare Folgen haben wird. Eine kurze Hilfe für alle Waschmittel, Cremes und Parfüms: Alle Stoffe mit den Zwischen- oder Vorsilben Benz- oder Phen- sind östrogen! Phytoöstrogene Die stärkste natürliche Belastung mit Östrogenen erfahren wir und die Tierwelt aus Soja. Soja enthält 104 000 Microgramm (mcg) pro 100 g Phytoöstrogene. Leinsamen sogar noch mehr mit 380 000 mcg/100g, wird aber weniger konsumiert. Sesam 8000 mcg/100g und Lakritze 1000 mcg/100g. Auch Lavendel, Cannabis und Marihuana enthalten hohe Mengen, die auch als Dämpfe eingeatmet starke Wirkung zeigen. Mycoöstrogene Mycoöstrogene in Schimmel und Hefe kommen in Getreide, Kaffee und Schokolade vor. Da sie auch ein toxisches Potential aufweisen können, gibt es in der EU Grenzwerte von 20 mcg/kg in Babykost bis 350 mcg/kg in Tierfutter. Die USA haben hier keine Grenzwerte. Atrazine Astrazine ist ein Pestizid mit stark östrogener Wirkung. Es hat bereits zu viel Froschsterben in den USA geführt, aber auch in Versuchen zum Tod von Mäuseembryos. Deshalb wurde es bereits in der EU verboten. Das nützt uns aber für alle importierten Waren aus den USA oder aus anderen Ländern der Erde nichts. Seifenöstrogene Dazu gehören Alkylphenole, die den schönen Seifenschaum erzeugen oder Triclosan zur Desinfektion. Beide Stoffe sind in der EU und in China verboten. Nicht aber in den USA. Dort müssen Alkylphenole nicht einmal deklariert werden. Triclosan dagegen schon. Es ist ähnlich zu Bisphenol A. Sonnencremes Jetzt müssen auch Europäer aufhorchen!! Sie enthalten fast alle östrogene Stoffe. Hier auf die Zwischensilben Benz- und Phen- achten!!! Rotfarbstoffe Es gibt viele östrogene Rotfarbstoffe, die zusätzlich Hyperaktivität in Kindern begünstigen. Teilweise wurden die Rotfarbstoffe bereits verboten und teilweise besteht eine Deklarationsvorschrift bezüglich der Warnung zu Hyperaktivität. Hier ist aber die Lobby der Nahrungsmittelindustrie sehr stark, denn so viele Produkte, insbesondere Süßwaren, aber auch Soßen lassen sich besser mit greller Farbe verkaufen. Parabene Parabene in Parfüms und Kosmetika: Auch hier existiert bereits ein Verbot in der EU sei 2014, nicht aber in den USA. Sie sollen auch die Schilddrüsenunterfunktion begünstigen. Nötig waren sie als antimikrobieller und fungizider Wirkstoff. Phtalate Dieser bekannte PVC-Weichmacher Zusatzstoff hat den Kunststoff auch transparenter gemacht. Er ist seit 2016 in der EU bis auf bei medizinischen Utensilien (Zahnbürsten) verboten, in den USA aber nur für Spielsachen. Er verhält sich wie Glitter, verteilt sich leicht überall und löst sich sogar noch leichter, wenn Kunststoff erwärmt wird. Er ist witterungsbeständig, was die Anreicherung in unseren Gewässern zur Folge hat. Und wie auch bei dem Mikroplastik, so landet alles am Ende im Meer. Bisphenol A & S Die Erleichterung kann ich dieses Mal für die EU nicht aussprechen. Denn auch wenn Bisphenol A inzwischen verboten ist, so haben die Firmen schnell eine Alternative gefunden, die nicht minder schädlich ist, und zwar Bisphenol S. Im Gegensatz zu den Phtalaten ist Bisphenol aber kein Zusatz, sondern ein großer Bestandteil der thermoplastischen Kunststoffe und auch das Zwischenprodukt für unsere Kassenzettel aus Thermodruckpapier. Die Pille Sogar in Schweizer Bergseen konnte man das künstliche Östrogen aus der Anti-Baby-Pille finden. Auch dieses baut sich in unserer Umwelt nicht ab. Besonders schlimm betrifft diese Umweltverschmutzung aber China. Denn dort ist Verhütung gesetzlich vorgeschrieben und die Flüsse werden dort in den großen Städten unheimlich angereichert mit Östrogenen. Die Liste der Nebenwirkungen ist auch hier sehr lang. Infos über Bisphenol S auf Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Bisphenol_S
- Vapen zerstört die Libido einer gesamten Generation
Wer täglich E-Zigaretten raucht, erhöht Risiko für Erektionsstörungen Ist Vapen gesünder als Rauchen? Mittlerweile ist das Dampfen in Raucherpausen zum Standard geworden. Neben Menschen, die ihre Kippen selber drehen oder auf herkömmliche Filterzigaretten zurückgreifen, vernimmt man Aromawolken aller möglichen Geschmacksrichtungen. Von Zitronenkuchen bis Eukalyptusbonbons zeigt sich die Bandbreite der Finesse der Lebensmittelchemie. In jedem Fall schmeckt und riecht der Dampf bedeutend angenehmer als Tabakrauch und für jeden Geschmack lässt sich etwas finden.Viele Raucher sehen im Vapen eine vermeintlich gesündere Alternative zum herkömmlichen Tabakrauchen. Da in Dampfen keine Verbrennungen entstehen, entwickeln sich schließlich kaum Schadstoffe wie Teer und Kohlenmonoxid. Die Beliebtheit von E-Zigaretten, besonders bei Jugendlichen und Nichtrauchern, ist besorgniserregend. Grund hierfür ist der unfassbar schlechte Einfluss auf männliche Fortpflanzungshormone. Oxidativer Stress Die Auswertung der Daten von 13000 Männern aus den USA ergab: Wer täglich E-Zigaretten raucht, verdoppelt sein Risiko für Erektionsstörungen. Damit nicht genug. E-Zigarettenrauch lässt die Hoden schrumpfen. Diese Erkenntnis wurde an Tests mit Ratten bestätigt. Durch oxidativen Stress verschlechtert sich die Qualität und Anzahl der Spermien laut dem American Journal of Preventive Medicine. Nicht wunderlich, dass das Inhalieren von E-Liquid, mit oder ohne Nikotin, zu einem deutlichen Rückgang (30 – 50 %) des zirkulierenden Testosteronspiegels führt [2]. E-Liquid schädigt zwei Enzyme, die für die Testosteronproduktion bei Männern entscheidend sind. Folgen neben der abnehmenden Libido sind vermehrte Depressionen, Antriebslosigkeit, erhöhte Reizbarkeit und Angstzustände. Auf körperlicher Ebene lässt sich unter anderem ein Verlust der Muskelkraft und eine Verminderung der Knochendichte feststellen. Altersspezifische Testosteronwerte weltweit sinken immer mehr. Vapen trägt maßgeblich dazu bei, dass sich dieser Trend fortsetzt. Pflanzenöle und Süßstoffe Die auf Pflanzenöl basierenden Liquids zum Befüllen der E-Zigaretten enthalten selbstverständlich synthetische Süßstoffe. Einer der beliebtesten ist Sucralose. Beim Erhitzen dieser Chemikalie ab 120 Grad bilden sich toxische und krebserregende Substanzen [3]. Dampfer sind durch den Konsum von Liquids im übrigen Arsen, Chrom, Nickel und Blei ausgesetzt. E637, bekannt als Ethylmaltol ist ein Geschmacksverstärker, der das Aroma von Zuckerwatte nachahmt. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass die Substanz dazu beiträgt, dass Schwermetalle direkt den Weg zur menschlichen Zelle finden. Eine gleichzeitige Einnahme von Kupfer und Ethylmaltol führt nachweislich dazu, dass Lungenepithelzellen, die die Oberfläche der Lungen auskleiden, direkt absterben [4]. Wer denkt, eine gesundheitlich unbedenkliche Alternative zum Rauchen gefunden zu haben, liegt leider komplett falsch. Im Gegenteil, Effekte von E-Liquids und regelmäßigem Dampfen sind zum Teil verheerender als beim Tabakkonsum. Nicht zuletzt auch, weil Vapen extrem suchterzeugend ist. Durch die komfortable Art des Nikotinkonsums, kann man ohne weiteres extrem hohe Mengen der Substanz zu sich nehmen. 20 ml Liquid entspricht ungefähr der Nikotinmenge von 40 Zigaretten. Da man theoretisch auch problemlos in geschlossenen Räumen dampfen kann, ist diese Menge schnell erreicht. Der schnelle Dopaminkick ist jederzeit zum Greifen nah. Vapen ist eine der negativsten Gewohnheiten für deine Gesundheit. Eine ganze Generation gefährdet ihr körperliches Wohl mit dem Konsum toxischer Liquids. Im frühen Alter hat Suchtverhalten nachweislich die schlimmsten Effekte auf das Gehirn. Menschen mit gesunder Darmflora haben ein verringertes Risiko, Abhängigkeiten zu entwickeln. Mit einer gesunden Ernährung nimmt das Bedürfnis, nach übermäßigen Dopaminschüben ab. Genügend Glückshormone werden ausgeschüttet, wenn durch eine Balance der Bakterien und ihres Stoffwechsels die Vorstufen für gesunde Mengen an Neurotransmittern gebildet werden. [1] https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1698031X23000250#preview-section-abstract [2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7504689/ [3] https://www.libacco.de/2022/03/03/sucralose-in-e-zigaretten-liquids-fakten-und-einschatzungen [4] https://factor.niehs.nih.gov/2022/2/feature/3-feature-e-cigarettes-and-toxic-metals
- Tipps zum Einhalten der Vorsätze
Ich wünsche euch allen ein gutes und gesundes neues Jahr 2022!!! Damit ihr auch zufrieden in das neue Jahr gehen könnt, und sich eure Vorsätze erfüllen werden, hier ein paar Tipps!! Kohlenhydrate absolut vermeiden Dr. Robert Cywes trennt Kohlenhydrate ganz klipp und klar von sonstigen Nahrungsmitteln. Sie sind nicht essentiell, aber dafür stark suchterregend. Deshalb nennt er sich den @carbaddictiondoc und zeigt zum Beispiel auf YouTube Wege und Lösungen beim Kampf gegen die Kohlenhydratsucht auf. Cheats hat jeder und lernt daraus Zunächst sollte jedem bewusst sein, dass man eines Tages scheitern wird, trotz großer Vorsätze. Dann darf man aber auf keinen Fall aufgeben, sondern sollte die Ursachen des Fehlers erkennen, um daraus zu lernen. Runterkommen ohne Substanzen üben Er spricht vom Emotion-Management-System, wenn es um das Überwinden der Süchte geht. Meist ist man gestresst oder müde und benötigt eine Möglichkeit, um zu entspannen oder Kraft zu tanken. Es fehlt einem die Fähigkeit, seine Emotionen anderweitig in den Griff zu bekommen als durch das Essen. Statt zu essen, ist es hilfreich, sich eine andere Entspannungsroutine anzugewöhnen: Kurz auf die Couch legen oder wenn man angespannt ist, eine Runde an der Natur zu laufen. Es fehlt einem also ein ordentliches Emotion-Management-System. Trigger-Lebensmittel verbannen Wer süchtig ist, wird kurzfristig meist eine falsche Entscheidung treffen. Wenn die Schokolade bereits vor einem steht, oder das Brot, ist es für viele bereits zu spät. Da steht die Sucht über dem Verstand. Deshalb sollte man im Vorhinein Pläne ausdenken. Sich bereits im Vorfeld klarmachen, dass man zu jeder angebotenen Schokolade „Nein!“ sagt, im Restaurant die Kohlenhydratbeilage im Voraus abbestellt, beim Einkaufen nur von der Liste zu kaufen oder in der Küche eine Ersatzhandlung parat zu haben, wenn man kurz davor ist, schwach zu werden. Kaffee, Wasser, Tee trinken oder einfach Aufräumen sind solche Möglichkeiten in der Küche. Das Dopaminsystem kennen: Abwechslung in den Tag bringen Außerdem beschreibt er das Dopaminbelohnungssystem. Der Geist benötigt alle 20 bis 30 Minuten eine Dopaminausschüttung. Wer sich alle halbe Stunde etwas in den Mund schiebt oder etwas mit Geschmack trinkt, befriedigt dieses System, schüttet aber jedes Mal Insulin aus und macht die Sucht noch stärker. Auch eine Abwechslung in der Tagesroutine schüttet jedes Mal Dopamin aus. Wer also alle 30 Minuten seine Aktivität etwas abändert, der befriedigt seine Dopaminsüchte ebenfalls. Vorportionieren, kleinere Portionen, auf das Sättigungssignal hören Dr. Robert Cywes empfiehlt auch das sequentielle Essen (sequential eating). Um das Sättigkeitshormon Leptin zu aktivieren statt die Dehnungsrezeptoren des Magens, sollte man langsam in kleineren Portionen essen und auf seinen Körper hören. Wenn man sich genug Zeit lässt, spürt man das Sättigkeitssignal und verstärkt Stück für Stück die Fähigkeit auf dieses zu hören. Ich portioniere gerne im Voraus und warte dann nach dieser Mahlzeit erst 20 Minuten ab, ob ich immer noch hungrig bin. Meist ist dann die Sättigkeit eingetreten. Vorsätze einhalten und Dopamin-Sucht
- BSE - Vergiftung statt Seuche?
Ist die Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung durch BSE ausgelöst worden? BSE-Tests bei jedem Rind sind ein ertragreiches Geschäft Der Rinderwahnsinn wurde als Gefahr für die Menschheit proklamiert. Zehntausende Menschen würden an der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) erkranken, wenn sie verseuchtes Rindfleisch essen würden. Auch wenn die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit mit jährlich 300 bis 400 Fällen diagnostiziert wird, gab es bisher bei den Fällen kein Anzeichen, dass die Krankheit durch BSE ausgelöst wurde. Bis heute muss jedes geschlachtete Rind auf BSE untersucht werden. Ein ertragreiches Geschäft, eine riesige Bürokratie. Das nährstoffreiche Lebensmittel Hirn ist für uns seitdem Tabu. Was war der Auslöser von BSE, das hauptsächlich in Großbritannien (GB) und in der Schweiz - auch bei artgerecht gehaltenen Weidetieren - auftrat? Es wird behauptet, dass das Tiermehl verseucht gewesen sei. Die Verfütterung von Tiermehl ist seitdem auch strengstens verboten. Das fehlende Eiweiß bekommen die Tiere heute hauptsächlich aus Soja. Wieder ein ertragreiches Geschäft. Wenn man die Wege des Tiermehls aus GB verfolgt, kommt man allerdings zu dem Schluss, dass es nicht am Tiermehl gelegen hat, denn es wurde aus GB in die ganze Welt exportiert und dort an andere Rinder verfüttert. Kein Rind außerhalb von GB und der Schweiz bekam allerdings BSE als sichtbare Erkrankung. Nur in positiven Testergebnissen. Was steckt hinter der Theorie über Prionen? Hinter der Theorie der ansteckenden Krankheit stecken Forschungen an Prionen. Prusiner hieß der Wissenschaftler, der die Experimente dazu durchführte. Er entdeckte abartige Prionen in den Ablagerungen im Hirn erkrankter Tiere. Er war sich sicher, dass diese Prionen die Ursache waren und dass sie sich von einem Tier auf das andere übertragen ließen. Beweise für Ansteckung sehr fragwürdig Um diese Ansteckung zu beweisen, injizierte er diese abartigen Prionen in die Hirne gesunder Tiere. Als diese dann nach 1 bis 2 Jahren nervliche Erkrankungen entwickelten, feierte er seine Theorie der ansteckenden Krankheit und bekam dafür auch noch den Nobelpreis! Kritische Wissenschaftler wagten zu behaupten, dass man mit Injektionen keine natürliche Ansteckung nachahmen könne, denn die erfolgt normalerweise über den Mund oder die Atemwege. Außerdem äußerten sie den Verdacht, dass sich die nervlichen Erkrankungen der Versuchstiere durch die Reaktion des Gehirns auf die injizierten Fremdeiweiße entwickelt haben könnten. Das wäre ein natürlicher, bekannter Abwehrmechanismus. Man habe damit eine allergische Gehirnentzündung hervorgerufen. Die Kontrollgruppe bekam nämlich nur Kochsalzlösung gespritzt und hätte eigentlich andere Eiweiße gespritzt bekommen müssen, um diese allergische Reaktion auf die Fremdeiweiße auszuschließen. Aber diese Kritiker wurden nicht gehört und für dumm verkauft. Und Gelder für realitätsnahe Ansteckungsversuche wurden nicht bewilligt. Dass die Verfütterung von krankem Hirnmaterial die Ursache von BSE sei, konnte auch nicht bewiesen werden, da es auch dazu keine Ansteckungsversuche gab. Vergiftung durch Insektizide? Es gibt aber Hinweise, die auf eine Vergiftung hinweisen. In GB und in der Schweiz gab es zu der Zeit eine Verordnung, die die Landwirte dazu verpflichtete, die Tiernacken mit einem hochgiftigen Insektizid, Phosmet, gegen die Dasselfliege einzureiben. Ganz still und leise wurde diese Verordnung zur Zeit der BSE-Krise aufgehoben - und damit gingen auch die BSE-Vorfälle zurück. Die Medien schwiegen über diesen möglichen Zusammenhang. Weiterführende Literatur Aufgedeckt haben diese Hintergründe nicht nur Engelbrecht und Köhnlein in ihrem Buch „Virus Wahn“. Auch Udo Pollmer mokiert sich in seinem Buch „Wer hat das Rind zur Sau gemacht?“ über die Ansteckungsversuche der modernen Medizin, die nichts mit der Realität zu tun hätten. Was es mit der Schafserkrankung Scrapie auf sich hat, erklären sie außerdem in den Büchern. Für eine tiefergehende Lektüre also sehr zu empfehlen!
- Autismus nimmt immer mehr zu!
Das Vorkommen von zu niedrigen Cholesterinwerten ist bei Autismus-Patienten dreimal wahrscheinlicher als bei gesunden Probanden. Zwischen 2000 und 2016 hat eine Studie in den USA eine Verfünffachung der Fälle bei Kindern ergeben [1]. Betrachtet man das Gehirn eines autistischen Kindes im MRT, so sind unter anderem die weißen Bereiche wesentlich geringer ausgeprägt [2]. Bei dieser weißen Masse handelt es sich um Cholesterin, das somit im Hirn autistischer Menschen vermindert ist. Aber auch die Blutwerte autistischer Menschen weisen geringere Cholesterinwerte auf [3]. Das Vorkommen von zu niedrigen Cholesterinwerten ist bei Autismus-Patienten dreimal wahrscheinlicher als bei gesunden Probanden. Was hat sich denn besonders an unserer Ernährung in den letzten Jahrzehnten geändert? Wir haben tierische Fette durch pflanzliche Fette ersetzt. Erstere enthalten Cholesterin und letztere nicht. Somit liegt die Vermutung nahe, dass wir mit unserer cholesterinarmen Ernährung Erkrankungen, wie Autismus, befördern. Zudem hat sich gezeigt, dass Autismus gelindert werden kann, wenn man den Probanden Cholesterin zuführt [4]. Schwangerschaft und Babymilch Ernährt sich eine Mutter während der Schwangerschaft sehr cholesterin- und fettarm, ist zu wenig Material vorhanden, um das kindliche Gehirn aufzubauen, das Baby besitzt dadurch einen geringeren Grad an Ketose. Leider ist auch die Babymilch, die es zu kaufen gibt, inzwischen frei von Cholesterin und enthält nur ungesättigte Fettsäuren. Das heißt, dass die tierischen Omega-Fettsäuren, DHA (Omega 3) und Arachidonsäure (Omega 6) fehlen. Die gehören nämlich auch zu den Partikeln, die die Bluthirnschranke überwinden können und sind dort wichtige aufbauende Komponenten. Die pflanzlichen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren können die BHS nicht überwinden und auch die Umwandlung in die tierischen Omega-Fettsäuren ist für uns sehr beschränkt. Die erste Beikost eines Kindes ist selten Fleisch, schon gar nicht fettes Fleisch. Meist ist dies püriertes Obst oder Reis- und Dinkelflocken. Alles keine Nährstoffe, mit denen das Gehirn etwas anfangen kann. Auf alle Fälle ist es auch wichtig, Müttern in der Schwangerschaft und Müttern von Kleinstkindern klarzumachen, dass Cholesterin unheimlich wichtig für die Hirnentwicklung ihres Kindes ist. Zusammenhang zwischen Cholesterin und Gesundheit Weitere Literatur- oder Vortragsempfehlungen von Dr. Robert Cywes [5] , von Dr. Natasha Campbell McBride [6] und von Dr. Julie A. Buckley [7]. Es gibt bereits zahlreiche Erfolgsgeschichten von Autismuspatienten, die durch die Umstellung auf eine ketogene oder carnivore Diät eine starke Linderung ihrer Symptome verspürt haben. So im Film The Magic Pill [8] , im Bericht von Connor [9] , bei den YouTuberinnen mit den Kanälen Health, Home and Happiness [10] oder bei Carnivore Yogi [11] . Letztere berichten von den Erfolgen mit ihren autistischen Kindern. In der Facebook-Gruppe Autistic Carnivores [12] tauschen sich Autisten über ihre Erfolge mit der carnivoren Ernährung aus. [1] Science media center germany 2023: Mehr Autismus-Fälle bei Kindern. https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/research-in-context/details/news/mehr-autismus-faelle-bei-kindern/ [Zugriff am 17.03.2023] [2] Pressetext 2017: Autisten-Gehirne im MRT klar unterschiedlich. https://www.pressetext.com/news/20170808015 [Zugriff am 17.03.2023] [3] Benachenhou S. et al. 2019: Implication of hypocholesterolemia in autism spectrum disorder and its associated comorbidities: A retrospective case-control study https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31385649/b [Zugriff am 17.03.2023] [4] Aneja A., Tierney E. 2008: Autism: the role of cholesterol in treatment https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18386207/ [Zugriff am 17.03.2023] [5] LowCarbUSA 21.02.2019: Keto For Kids, Autism and ADHD. https://youtu.be/N4wYSUIW9os [Zugriff am 17.03.2023] [6] Campbell McBride N. 2019: GAPS – Gut and psychology syndrom. Wie Darm und Psyche sich beeinflussen. [7] Buckley J. A. 2010: Healing Our Autistic Children: A Medical Plan for Restoring Your Child's Health. [8] Tate, Robert 2017: The Magic Pill [9] Dr. Shawn Baker Podcast 01.08.2020: Connor improved his autism and IBS with the carnivore diet. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18386207/ [Zugriff am 17.03.2023] [10] Health, Home, and Happiness: https://www.youtube.com/@Healthhomehappy [Zugriff am 17.03.2023] [11] Sarah Kleiner Wellness: https://www.youtube.com/@SarahKleinerWellness [Zugriff am 17.03.2023] [12] Autistic Carnivores: https://www.facebook.com/groups/509414366151670 [Zugriff am 17.03.2023]
- Burnout-Syndrom bei Ärzten
Reine Symptombekämpfung frustriert Ärzte werden von der Pharmaindustrie ausgebildet Ist es verwunderlich, dass Ärzte und Pflegekräfte heute besonders stark vom Burnout-Syndrom betroffen sind? Wenn mit den Behandlungen nur die Symptome bekämpft werden, statt den Ursachen auf den Grund zu gehen, dann ist das kein Wunder. Immer mehr Ärzte sind frustriert, weil ihre Therapiemöglichkeiten begrenzt sind, weil ihre Verschreibungen keinen Nutzen bringen. Dr. Ken Berry hat das Buch „Lies my doctor told me” gerade neu publiziert. Diese „Lügen“ oder besser gesagt „Unwahrheiten“ vermitteln die meisten Ärzte aber nicht wissentlich. Das ist frustrierend! Zahlreiche Ärzte, die der Carnivore Diät anhängen, sind aus dem System rausgeflogen oder selber gegangen, weil sie sich nicht mehr vorschreiben lassen wollten, was sie zu lehren haben. Der Kardiologe Dr. Nadir Ali berichtet zum Beispiel im HPO Podcast davon, dass er sehr schwer attackiert wird, weil er nicht die „guidelines“, also die Richtlinien, befolgt. Bart Kay (twitter @Bart_Kay_NZ wurde als medizinischer Dozent zuerst mit dem Versprechen an einer Uni in Australien eingestellt, nichts als die Wahrheit lehren zu dürfen und zu sollen. Doch nach wenigen Vorlesungen wurde ihm klargemacht, dass solch eine Wahrheit nicht gewünscht ist. Er sagt im biohackers podcast auch, dass das größte Übel unserer Zeit die falsche Mär ist, dass gesättigte Fette Herzkreislauferkrankungen verursachen sollen. Die beiden Ärzte Frédéric Leroy (twitter @fleroy) und Andrew Mente (twitter @andrewmente) zeigen auf Twitter, wie sehr auch die jüngsten Studien zum angeblichen Krebsrisiko von rotem Fleisch oder zum Herzkreislaufrisiko von Salz komplett fehlinterpretiert wurden. (z.B. zur EAT Lancet Studie, Adventisten Studie). Der Fehler liegt einfach im System, das von Pharmafirmen finanziert wird. Nicht bei den Ärzten. Aber sie sind die Leidtragenden, und vor allem größtenteils unwissend….
- Doktorand der Humanmedizin über seinen Weg zu Carnivore
Episode 94: Valentin über Pflanzenöle als Ursache für Übergewicht Valentin, 34, Doktorand der Humanmedizin, berichtet in dieser Episode über seinen eigenen Weg zu Carnivore und schließlich zur fleischbasierten Ernährung. Außerdem spricht er über aktuelle Forschungsergebnisse zu Pflanzenölen. Er legt sehr überzeugend dar, inwieweit Pflanzenöle, genauer gesagt Saatenöle, als Hauptübeltäter für unsere heutige Epidemie des Übergewichts verantwortlich sind. Man könnte Saatenöle fast schon als toxisch bezeichnen. Das erklärt auch, weshalb die Zivilisationserkrankungen der Arteriosklerose mit den Folgen eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls sowie Krebs seit Beginn des Konsums von Saatenölen stark zugenommen haben. Dass Fleisch und tierische Fette dafür nicht ursächlich sein können, begründet er ebenfalls. Den Vortrag wird Valentin etwas detaillierter auf unserem Carnivore Convent im April halten. Bei Fragen, könnt Ihr Valentin auf Instagram unter @carnifacts erreichen. Medizinischer Werdegang und Pflanzenöle
- Buchtipp: Zellnahrung
von Dr. Catherine Shanahan Statt industriell hergestellter Pflanzenöle und Kohlenhydrate tierische Fette und tierische Eiweiße Durch den Low Carb MD Podcast bin ich auf Catherine Shanahan aufmerksam geworden. Endlich eine Ärztin und Biochemikerin, die die Schattenseiten der Saatenöle genau erklärt. Sie veröffentlichte im März 2020 ihr neues Buch „The Fatburn Fix“ . Zu meiner Begeisterung ist aber bereits ihr letztes Buch „Deep Nutrition“ in deutscher Sprache erschienen, nämlich „Zellnahrung“ . Und dieses Buch ist nicht weniger aussagekräftig. Auf 500 Seiten erklärt sie viele Zusammenhänge, die für unsere Gesundheit, unsere Schönheit und unsere Gene von Bedeutung sind. Statt industriell hergestellter Pflanzenöle und Kohlenhydrate sollten wir wieder durch tierische Fette und tierische Eiweiße zurückkehren. Im Grunde eine Zusammenfassung vieler Inhalte, die ich bereits aus anderen Büchern entnommen habe. Nährstoffversorgung für Schwangere 👶 Catherine betont die Lehre der Epigenetik, die durch Weston A. Prices Entdeckungen manifestiert wurde. So verändern sich unsere Gene durch unsere schlechte Ernährung und mangelnde Nährstoffversorgung Stück für Stück zum Schlechteren. Ein Großteil der berühmten Schauspieler und Models sind nicht zufällig Erstgeborene, denn bei ihnen besaßen die Mütter in der Schwangerschaft noch ausreichend Nährstoffe, um einen schönen Körperbau für das Kind zu ermöglichen. Deshalb heißt ein Kapitel auch „Lassen Sie ihren Körper ein perfektes Baby zur Welt bringen“. Transfettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind das Problem ☠️ Als die beiden Hauptursachen dieser negativen Entwicklung unserer Schönheit, Gesundheit und Intelligenz sieht Cate die Kohlenhydrate und Pflanzenöle auch zusammen. Die Transfettsäuren in Saatenölen und der hohe Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren führen zu Entzündungen im Körper. In den Arterien erzeugen sie Ablagerungen und Risse, im Magen führen sie zu Sodbrennen. Dem Gehirn entnehmen sie zur Aufrechterhaltung seiner Funktion wichtige Antioxidantien. Das hat vielfach Migräne zur Folge. Auch vor Fischöl-Kapseln warnt Dr. Shanahan, da diese meist bereits ranziges Omega-3-Öl enthalten. Oxidativer Stress durch Oxidierung und Glykierung 🍟🍰 Kohlenhydrate bzw. Glucose führt zusammen mit Saatenölen unserem Körper so starken oxidativen Stress zu, dass dies eine starke Ursache für Esssüchte ist. Durch hohe Dopaminausschüttungen versucht man diesen Stress abzubauen. Außerdem zerstören die Pflanzenöle die Rezeptoren für das Sättigkeitshormon Leptin. Logischerweise reagieren wir nicht mehr auf dessen Signale und neigen zum Überessen. Ein Teufelskreislauf! 🍖 Den Ausweg ermöglichen Nahrungsmittel mit hoher Bioverfügbarkeit, also ausreichend tierische Fette und tierische Produkte, wie Innereien und Fleisch! Buchtipp Zellnahrung und Pflanzenöle




















