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  • Muskeln und Gesundheit

    Da rühmen sie sich immer! Die Dünnen meinen, sie seien etwas Besseres als die Dicken! Aber wer nicht genügend Nährstoffe zu sich nimmt, um Muskelmasse aufzubauen, der wird auch für den sonstigen Körperaufbau nicht genügend Baustoffe besitzen. Das betrifft Organe, Haut, Blutgefäße, Knochenaufbau, Hirn und Nervensystem.Es ist also nicht nur ein Trend der Zeit, dass wir muskulöse Menschen heutzutage schön finden. Es steckt dahinter wohl ein gut geleiteter Instinkt, der uns auch auf einen gesunden Körper aufmerksam macht. Viele Langlebigkeitsstudien zeigen auch, dass Menschen mit mehr Muskulatur länger leben und stärker gegenüber Krankheiten gerüstet sind.   Gerade ältere Menschen leiden unter Muskelschwund. Sie sollten eigentlich eiweißreicher leben, denn ihr Verdauungssystem ist nicht mehr so effizient.

  • Vitamin A

    Bioverfügbarkeit von Retinol und Betacarotin Betacarotin ist nicht Vitamin A Beta-Carotin ist die pflanzliche Form des Vitamin A. Retinol ist die tierische Form des Vitamin A. Um Vitamin A zu nutzen,  muss es in unserem Körper erst von der pflanzlichen in die tierische Variante umgewandelt werden. Diese Umwandlung läuft bestenfalls zu einem Anteil von 3 %! Es gibt wohl einige Menschen, die das Beta-Carotin aufgrund genetisch fehlender Enzyme (Iren, sollen das z.B. sein, habe ich in einem Podcast gehört) gar nicht in Retinol, also nutzbares Vitamin A umwandeln können. Retinol ist ein fettlösliches Vitamin, welches in tierischen Fetten vorkommt. Insbesondere bei Tieren, die eine Grasfütterung genossen haben. Vitamin A, sprich Retinol, ist wichtig für unsere Sehkraft. Zusammen mit Vitamin D ist es außerdem für den Aufbau und die Remineralisierung unserer Zähne und Knochen zuständig. Hierzu empfehle ich das Buch von Ramiel Nagel: Karies heilen, 2012. Die beste Quelle, um gut bioverfügbares Vitamin A zu erhalten, ist es, Leber zu essen, am natürlichsten vom Weiderind. Dorschlebertran oder Fischköpfe Dorschlebertran ist ebenfalls eine sehr gute Quelle... wems schmeckt. Vitamin A steckt auch in den Augen der Tiere. Die Inuit und auch die Chinesen konsumieren deshalb auch die Fischköpfe komplett.   Auch Käse und Butter aus Milch von grasfressenden Kühen sind reich an Vitamin A.   Dabei sollte man sich aber nicht abschrecken lassen von den derzeitigen Warnungen über zu hohe Retinolmengen, die zu einer Vergiftung führen könnten. Diese traten nur in Verbindung mit eingenommenen Nahrungsergänzungsmitteln. Es wurden in den 70er Jahren Dosen von bis zu 200 000 Einheiten pro Tag verschrieben.   Die Angaben über Retinol in der Leber variieren von 5 mg bis 18 mg pro 100 g Leber. Dies entspricht in internationalen Einheit 17 000 IU bis 60 000 IU. Paleomedicina empfiehlt eine Menge von 400 g Leber pro Woche zu verzehren, um nicht nur seine Nährstoffvorräte mit Vitamin A aufzufüllen. Auch Zink, Eisen und B-Vitamine sind in großen Mengen enthalten.   Toxizität von Vitamin A Es wird erzählt, dass die Eskimos die Leber von Eisbären nicht verzehrt hätten, weil sie einen extrem hohen Gehalt an Vitamin A hätte. Das gilt auch für die Leber von carnivoren Fischen, wie dem Thunfisch.   Schweine, die heute aufgrund der Sojanahrung vegan ernährt werden, haben einen Vitamin-A-Mangel und müssen dieses Vitamin als Nahrungsergänzungmittel bekommen, um nicht schwere Schäden zu bekommen. Vitamin A und bessere Sehkraft

  • Mineralienräuber Phytate  

    aus Getreide und Hülsenfrüchteä Phytate sind Mineralienräuber  Im Körper werden Phytate zu Phytinsäure (Inositol-Hexaphosphat IP6) umgewandelt. Letzteres bindet dann Eisen, Zink, Phosphor, Kalzium sowie Magnesium und verhindert in unserem Verdauungstrakt die Aufnahme dieser Mineralien [1].      Wiederkäuer haben Bakterien, die diese Phytate im Darm auflösen können, den menschlichen Verdauungstrakt passiert die Phytinsäure dagegen ungehemmt.     Eisen aus pflanzlichen Quellen wird stärker gebunden als Hämeisen Insbesondere zu Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln hat die Phytinsäure eine große Affinität, nicht so bei Hämeisen aus tierischen Lebensmitteln. Das erklärt den wesentlich größeren Eisenmangel bei Vegetariern gegenüber Fleischessern trotz der an und für sich nicht großen Unterschiede bei der Aufnahmemenge von Eisenmolekülen [2]. In einer Studie von Brune wurde gezeigt, dass Weizenkleie die Eisenabsorption um 90 % hemmt [3].     Zinkabsorption durch Phytate verringert Die verringerte Absorption von Zink durch Phytinsäure wurde in einer Studie von Solomons 1979 gezeigt. Der Konsum von Austern ohne Beilagen hatte eine wesentlich höhere Zinkkonzentration im Blut zur Folge als mit Bohnen bzw. Mais-Tortillas. Mais-Tortillas führten zu der größten Hemmung der Aufnahme [4]. Das macht eine vegetarische Ernährung erst recht kritisch, da sie bereits weniger essentielle Aminosäuren enthält. Durch eine verminderte Absorption von Nährstoffen besteht ein weiterer Risikofaktor.       Da Phytinsäure die Aufnahme von Kalzium hemmt, könnte ein hoher Phytatkonsum langfristig das Risiko für eine reduzierte Knochendichte und Osteoporose erhöhen, vor allem bei Menschen, die ohnehin wenig bioverfügbares Kalzium konsumieren [5].   Einweichen hilft nicht   Einweichen von Getreide führte kaum zu einer Verminderung der Phytinsäure, Kochen und Fermentieren dagegen schon, wobei die Fermentation die größte Reduktion zur Folge hatte [6]. Vermutlich wurden die Haferflocken deshalb in Großbritannien früher gekocht. Auch Sauerteigbrot war bei unseren Vorfahren beliebter als Hefebrot.      Phytate und Eisenaufnahme Phytate hemmen außerdem die Aufnahme von Eiweiß, indem sie die Enzyme Trypsin und Pepsin blockieren [7].     Phytate sind in allen Samen enthalten, wie Getreide und Hülsenfrüchten.      [1] Wikipedia: Phytinsäure.   [2] Annika Waldmann, Jochen W Koschizke et al. 2004: Dietary iron intake and iron status of German female vegans: results of the German vegan study . [3] M Brune, L Rossander, L Hallberg. 1989: Iron absorption: no intestinal adaptation to a high-phytate diet.   [4] Solomons NW et al. 1979: Studies on the bioavailability of zinc in man III. Effects of ascorbic acid on zinc absorption.   [5] Ferial Dendougui & Georg Schwedt. 2004: In vitro analysis of binding capacities of calcium to phytic acid in different food samples.  [6] Rasha Mohamed K, Esmat A. Abou- Arab. 2011: Effect of legume processing treatments individually or in combination on their phytic acid content.  [7] V.R. Mohan, P.S. Tresina, E.D. Daffodil. 2016: Antinutritional Factors in Legume Seeds: Characteristics and Determination.

  • Eisen

    Bioverfügbarkeit von Eisen Hämeisen versus pflanzliches Eisen Aus tierischen Quellen ist der Mineralstoff Eisen wesentlich besser bioverfügbar als aus pflanzlichen Quellen. Während man bei Rindfleisch mit einem Gehalt von 2,2 mg Eisen pro 100 g 12,5 % davon aufnehmen kann, also 0,275 mg, liegt die Rate bei Roter Beete mit 0,8 mg pro 100 g wesentlich niedriger, nämlich nur bei 1 bis 5 %, was einer Eisenmenge von 0,005 mg bis 0,04 mg entspricht.   Das liegt zum Einen daran, dass in tierischen Produkten die Hälfte des Eisens in Form von Hämeisen vorliegt. Das ist die organische Form, die im Grunde rote Blutkörperchen darstellt. Antinährstoffe verhindern Eisenaufnahme Zum Zweiten enthalten tierische Produkte keine Antinährstoffe, wie die Phytinsäure , die die Aufnahme im Verdauungstrakt hemmen.   Und zum Dritten sind einfach in tierischen Produkten größere Mengen an Eisen enthalten. So enthält Rindfleisch pro 100 g eben auch schon das 2,5-fache an Eisen gegenüber Roter Beete.   Alles zusammen ergibt aber letztlich den Effekt, dass man über Rindfleisch ja nach Gehalt der Antinährstoffe im Gemüse 7- bis 55-mal mehr Eisen aufnehmen kann als über Rote Beete.

  • Viszerales Fett

    Zwischen den Organen verbirgt sich die Gefahr Unterhautfett bei Sumoringern kein ungesundes Zeichen Was ist der Unterschied zwischen viszeralem Fett und subkutanem Fett? Ersteres befindet sich im Bauchraum zwischen den Organen, zweites direkt unter der Haut. Interessanterweise haben zum Beispiel Sumoringer zwar eine große Menge Bauchfett, aber kein viszerales Fett. Das viszerale Fett, auch intraabdominales Fett genannt, wurde nämlich als starker Marker für allerlei zivilisatorische Erkrankungen, wie Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes, Arteriosklerose und auch für das Krebsrisiko festgestellt. Wer eine Fettleber hat, durch hohen Kohlenhydrat-, Zucker- und vor allem Fruchtzuckerkonsum, der hat auch im gesamten Bauchraum eine große Menge an Fett. Dieses umschließt sogar die Arterien des Herzens und interessanterweise haben Leute dann auch vermehrt Verkalkungen in den Arterien. Dr. Sean Omara @drseanomara führt regelmäßig MRT’s an Patienten durch, um ihren viszeralen Fettanteil im Körper zu bestimmen. Dabei ist ihm dieser Zusammenhang aufgefallen. (HPO-Podcast #190) Er erzählt, dass es schockierend ist, wie stark der Grad der viszeralen Verfettung insbesondere bei langjährigen Veganern ist. Er hat auf diese Weise schon so den ein oder anderen Veganer von dessen Diät abgebracht. Denn viele erscheinen von außen total schlank. Innen zeigt sich dann aber eine große Menge Fett von mehreren Kilos zwischen den Organen. Im Gegensatz dazu haben die Carnivoren so gut wie gar kein viszerales Fett. Ein Zeichen für einen gesunden Metabolismus.   Männer haben häufig größere Mengen an viszeralem Fett als Frauen bei gleichem BMI Auf der Seite von www.trillium.de wurde auch darauf hingewiesen, dass kein Zusammenhang zwischen BMI und viszeralem Fett besteht. Männer haben häufig größere Mengen an viszeralem Fett als Frauen bei gleichem BMI und man vermutet, dass daher die Herzinfarktraten bei Männern größer als bei Frauen sind. Zwar ist ein MRT wesentlich teurer als ein CT, dafür aber wesentlich strahlungsärmer und genauer. Viszerales Fett und Abnehmprogramm   Viszerale Fettzellen können keine weißen Blutkörperchen mehr bilden und senden entzündliche Proteine aus Prof. Dr. Benjamin Bikman erkärt in seinem Buch „Why we get sick“, dass die Fettzellen um die Organe die Organfunktionen beeinträchtigen können. Es ist auch entzündlicher als subkutanes Unterhautfett. Viszerale Fettzellen können keine weißen Blutkörperchen mehr bilden und senden entzündliche Proteine aus. Sie werden zu gefährlichen “Schwammzellen”. Außerdem akkumuliert viszerales Fett bis zu 10-mal mehr Giftstoffe als subkutanes Fett. Cortisol führt auch zu einem stärkeren Zuwachs an viszeralem Fett. Wenn man viszerales Fett aus einer Maus in eine andere gesunde Maus implantiert, wird letztere unmittelbar insulinresistent. Bei subkutanem Fett bleibt die Maus insulinsensitiv. „Wenn es schwabbelt, ist es gut.“, sagt Bikman. Viszerales Fett und Gesundheit Sumoringer haben wenig viszerales Fett, obwohl sie 7000 bis 10 000 Kalorien am Tag essen. Ihre Fettpolster bestehen also hauptsächlich aus subkutanem Fett. Sie haben ganz normale Blutzucker- und Blutfettwerte. Nach ihrer Sportlerkarriere entwickeln Sumoringer aber häufig Diabetes, wenn sie nicht mit dem Sporttreiben fortfahren und auch weiterhin so große Kalorienmengen zu sich nehmen. (Matsuzawa Y, 2009)

  • Carnivore CO2 - Fußabdruck

    Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht selbst einen Mond lang in seinen Mocassins gelaufen bist Falschinformationen zum CO2-Fußabdruck Heute wurde ich gefragt, ob ich nicht ein schlechtes Gewissen hätte, wenn ich mich nur von tierischen Produkten ernähre. Es sei ja bekannt, dass der CO2-Abdruck beim Fleischkonsum so viel größer sei als bei pflanzlichen Produkten. Ich behaupte nach dem Standpunkt meines aktuellen Wissens, dass diese zur Zeit in den Medien kursierende These schlichtweg falsch ist. Warum, werde ich im Folgenden aufzeigen, doch ich bitte jeden, der jetzt weiterliest, auch meinen Beitrag „Gibt es eine Verschwörung gegen unsere Gesundheit?“ zu lesen. Dann weiß man nämlich, wer in unserer Welt die Fäden zieht. Keiner der großen Lebensmittelkonzerne verarbeitet viel Fleisch! Ich frage mich, warum gerade viele Linksaktivisten, die sich sonst gegen die Großindustrie wehren, gerade was das Thema Fleischkonsum anbetrifft, dieser nur so zuarbeiten. Das wachsende Gesundheitssystem hat auch einen steigenden CO2-Fußabdruck Dann möchte ich noch einen zweiten Gedanken vorneweg richten, der nur indirekt mit dem Thema zu tun hat, ob Fleisch einen höheren CO2-Konsum zur Folge hat. Wenn der Fleischkonsum nämlich, wie sich unter der Carnivore-Bewegung in den USA zur Zeit herausstellt, eine so viel bessere Gesundheit zur Folge hat, ist es dann nicht energetischer Blödsinn ein Volk voll lauter kranker Leute zu haben, die auf Medizin und sonstige Nahrungsergänzungsmittel angewiesen sind. Der CO2-Ausstoß der Pharmabranche ist in den USA nämlich bereits um ein Vielfaches größer als der durch die Viehhaltung entstandene. Superfoods aus aller Welt ohne CO2-Fußabdruck? Die ideale Umgebung für Wiederkäuer ist die Weidehaltung. Keine andere Form. Getreide, Soja und Mais machen die Tiere genauso wie uns krank. Damit ist auch der Konsum von Milchprodukten in Frage zu stellen, denn dazu müssen die Rinder Kraftfutter erhalten. Die Produkte, die „umweltbewusste“ Leute zur Zeit bei uns verzehren, kommen zu einem großen Teil von weit her. Das betrifft Früchte, Öle, Getreide und Soja. Energieverschwendung durch Transportwege werden nicht berücksichtigt. Regionalität als Carnivore ist bei mir eine hohe Prämisse! Die Weiterverarbeitung von Getreide und Hülsenfrüchten zu allen möglichen Produkten benötigt viel Energie und Verpackungsmaterial! Nose-to-tail ist nachhaltig Wer carnivore lebt, der schreckt auch meist nicht vor Innereien, Knochen und Unmengen an Fett zurück, die von all den Leuten im Kohlenhydratstoffwechsel als eklig empfunden werden. Wir sind also auch gute Resteverwerter und produzieren wenig Abfall. In der Weidehaltung ist Bewässerung nicht nötig. Jeder Tropfen Regenwasser wird von dem Humus aufgenommen und versickert nicht wie auf Ackerflächen. Dass die Nussplantagen in Californien den Grundwasserspiegel senken, ist bekannt. Auch der Avocadoanbau verbraucht Unmengen an Wasser. Die Kokos- oder Palmölplantagen verdrängen den Regenwald. Weidehaltung das Beste Weidetiere verwandeln tatsächlich das anspruchslose Gras in besten Eiweißnährstoff mit großer biologischer Verfügbarkeit für uns. Ohne tierische Eiweiße müssen wir wesentlich größere Mengen an pflanzlichen Eiweißen zu uns nehmen, scheiden aber wesentlich mehr ungenutzt aus! Dazu kommt, wie ich bereits in einem weiteren Beitrag geschrieben habe, dass 60 % unserer weltweiten landwirtschaftlichen Flächen zu nährstoffarm oder klimatechnisch zu ungünstig für den Anbau von Getreide oder gar Hülsenfrüchten sind. Sollen diese Flächen versumpfen? Dann hätten wir wirklich ein Problem mit der Ernährung der Weltbevölkerung. Falsche Zahlen von Prof. Mitlöhner entlarvt Laut Studien von Professor Frank Mitlöhner an der UC Davis Universität widerlegen die neuesten Behauptungen bei Weitem, dass die CO2 Emissionen der Wiederkäuer so hoch sind. Die größten Anstiege beim Methan rühren übrigens vom Fracking hat man herausgefunden, denn die Zahl der Wiederkäuer hat nicht zugenommen in der letzten Zeit. Inklusive Futtermittelherstellung, Methanausstößen, Dung und Transport kommt man für die USA auf einen Wert von 3,3 %, in Irland, mit viel Weidehaltung, aber kaum Industrie, auf 33 %. An diesen Zahlen muss also ganz stark herumgedoktert worden sein. Und da sind wir wieder bei den Interessen….

  • Prediabetes ohne Sport mit Carnivore besiegt!

    Ben im Interview Prediabetes durch hoher Nüchternblutzucker Ben fühlte sich Anfang 30 zu schlapp und krank für sein Alter. Er war mit 110 kg auf 185 cm übergewichtig und litt unter einem hohen Nüchternblutzucker sowie Bluthochdruck. Er hatte außerdem Probleme mit Neurodermitis. Die üblichen Ernährungs- und Verhaltensregeln, weniger Fleisch und Fett zu essen sowie sich mehr zu bewegen, haben bei ihm nichts gebracht. Er war ein ganzes Jahr lang Vegetarier, aber auch das brachte ihn nicht weiter. Rückblickend kann er da nur den Kopf schütteln, wenn er an all die industriell verarbeiteten Ersatzprodukte denkt, die er damals konsumiert hat, mit dem Glauben, etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Darmprobleme, Neurodermitis verbessert Als Wissenschaftler im Bereich Immunologie wollte er sich nicht mit dieser Ausweglosigkeit zufrieden geben. Zunächst begann er mit der ketogenen Ernährung, und mit der Umstellung auf den Fettstoffwechsel litt er stark unter der Ketogrippe. Das Gewicht purzelte dabei anfangs schon sehr stark. Dann kamen allerdings Probleme wie Blutzuckerschwankungen und Verdauungsprobleme hinzu und sein Gewicht stagnierte. Also beschloss er die Umstellung auf Carnivore. Sein Gewicht ging weiter runter, seine Blutwerte waren weiterhin sehr gut. Auch wenn sich die Darmprobleme noch einige Zeit fortsetzten, ging es ihm so gut wie niemals zuvor. Auch seine Autoimmunprobleme waren verschwunden, nämlich die Neurodermitis oder Juckreiz. Inzwischen treten diese Symptome nur noch auf, wenn er etwas nicht Konformes gegessen hat. Und für diese Signale ist er heute dankbar.   Abnehmen ohne Sport Während der Abnehmphase hat Ben keinen Sport getrieben. Als er dann sein Zielgewicht erreicht hatte, kam aber auf ganz natürliche Weise das Bedürfnis, sich zu bewegen und Sport zu treiben. Sein gesamter Biorhythmus hat sich dadurch verbessert. Und heute treibt er intensiven Sport, was er sich früher nie erträumt hätte.

  • Die Essgewohnheiten der Eskimos

    Mit Kind und Kegel in die Arktis 1928 Eskimo heißt Rohfleischesser "Das Kochen spielt bei den Eskimos, die wir in der Arktis trafen, keine große Rolle. Mit einem leichten Grauen konnten wir später feststellen, dass sie den Namen Eskimos, das heißt „Rohfleischesser“, heute noch zu recht führen. Ich habe an sich nichts gegen rohes Fleisch, ja ich esse ein Tartarsteak sogar leidenschaftlich gern, und ich habe im Innern Japans mit besonderem Genuss rohen Fisch gegessen. Die Art und Weise aber, wie die Eskimos Fleisch und Fisch roh essen oder besser gesagt verschlingen, kann selbst dem einen leichten Schauder über den Rücken jagen, der sonst kein Kostverächter ist und es sich zur Regel gemacht hat, möglichst in jedem Lande nach der Landessitte zu leben und zu essen. Hygiene spielte keine Rolle Aber zu essen à la Eskimo! Brrr! Als wir uns im Zelt nach Gegenständen europäischer Herkunft umschauten, entdeckten wir auch die Speisekammer. Wir brauchten nicht lange zu suchen, sie oder vielmehr ihr Inhalt kam uns sozusagen entgegen. In einer Zeltecke lag ein Haufen Fleisch und Fisch. In einem wüsten schmutzigen, blutigen Klumpen häuften sich mächtige Stücke Seehundsfett und Fleisch, Kariburippchen und Fische jeder Größe. Das Fleisch und die Fische waren zum Teil angenagt, zum Teil frisch, zum großen Teil faulig, und alles schwamm in einer Suppe von Fett, Blut, Schmutz und Eingeweiden. Fett und Eingeweise und Fischköpfe Ich meinte im ersten Augenblick, das seien vielleicht Abfälle, oder es wäre für die Hunde bestimmt, bis wir später mit Schaudern sahen, dass es von der Familie verzehrt wird, und zwar meist so, wie es ist, auch von den kleinen Kindern. Das sieht am Schlimmsten aus, wenn man die Kleinen, die noch kaum laufen können, Fett und Eingeweide verschlingen oder rohe Fischköpfe abknabbern sieht." (S. 74 ff)

  • Rohes Fleisch essen?

    Mehr Vitamine und Nährstoffe aus rohem Fleisch Rohes Fleisch in vielen Kulturen Mettbrötchen, Steak Tartar, Sashimi. Rohes Fleisch ist in vielen Kulturen normal. Woher also die Angst davor?   Aufnahme von Vitaminen Hitze ab 48° C zerstört Nährstoffe. Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B5 (Pantothensäure) und Vitamin C gehören beispielsweise zu den hitzeempfindlichsten Vitaminen. Besonders ab 100° C zeigen sich bei diesen Vitaminen herbe Verluste von bis zu 50 %.   Enzyme als Helferlein bei der Verdauung Damit nicht genug. Auch Enzyme werden denaturiert, sowie für die Verdauung nützliche Bakterien abgetötet.    Was ist aber mit den gefährlichen Bakterien, die abgetötet werden müssen? Rohes Fleisch ist schließlich sehr gefährlich!   Raw Primal Diet Anhänger der Primal Diet sehen das Problem nicht bei den Bakterien selbst, sondern dem Milieu, in dem sie sich befinden. Rohes richtig lagern   Fleisch, das in einer Tupperdose aus Plastik länger gelagert wird, ist ungenießbar und gefährlich. Grund hierfür ist, dass die Bakterien Einzelbestandteile ihrer Plastikumgebung verdauen und somit toxische Stoffwechselprodukte entstehen. Diese sind verantwortlich für schwere Lebensmittelvergiftungen.   Dasselbe Fleisch in einem Glasbehälter fermentiert unter Zufuhr von Sauerstoff und durchläuft einen natürlichen, oxidativen Zersetzungsprozess. Ähnlich wie bei Kefir oder Sauerkraut spalten die Bakterien Proteine und Fette im Fleisch auf. Das Endprodukt, nämlich freie Aminosäuren, bleibt völlig ungefährlich und erleichtert sogar die Verdauung.   High Meat nennt man drei Monate altes fermentiertes Fleisch mit enormen probiotischen Effekten. Der Konsum ist ungefährlich, obwohl unzählige Bakterienstämme, darunter auch Salmonellen, konsumiert werden. Die Milieutheorie bestätigt sich. Zudem überleben Salmonellen eine Magensäure mit einem stärkeren pH-Wert als 4 keine 15 Minuten. Rohes Fleisch für perfekte Gesundheit   Nach vielen Jahren keine Anzeichen von Vergiftungen oder Parasiten Wir (Chris Regen und Andrea Siemoneit) essen seit mehreren Jahren täglich mindestens 300 g rohes Fleisch. Bei der Menge, die wir bereits gegessen haben, müssten wir entweder schon längst durch Lebensmittelvergiftung verendet oder von Parasiten und Bandwürmern regelrecht zerfressen worden sein.   Warum ist das nicht der Fall?   Die meisten Parasiten bekommen Menschen höchstwahrscheinlich durch Obst und Gemüse [1]. Das Magensäurebad bei der Proteinverdauung können Würmer und ihre Larven nicht überleben. Ganz anders sieht es aus, wenn bei der Verstoffwechslung von Kohlenhydraten und größeren Mengen an Pflanzlichem nur eine schwache Säure gebildet wird.    Proteine sind in Rohem nicht denaturiert Rohes Fleisch ermöglicht auch eine bessere Aufnahme der Nährstoffe. Je mehr Proteine durch den Koch- oder Bratprozess denaturiert werden, desto mehr Pepsin braucht der Körper, um sie aufzuspalten. Sind nicht genügend Ressourcen für die Eiweißverdauung vorhanden, bleiben Proteine unverdaut und richten Schaden an. Der menschliche Körper besteht aus ungefähr 10 bis 100 Billionen Zellen. In und auf uns tragen wir jedoch etwa zehnmal so viele Bakterienzellen mit uns herum. Allein in unserem Darm leben nach Schätzungen von Forschern rund 100 Billionen Bakterien aus bis zu 2.000 unterschiedlichen Arten [2]. Nicht nur Nährstoffe und Enzyme tötet der Kochprozess ab, Bakterien selbstverständlich auch. Viele Bakterien, die wir über die Nahrung aufnehmen, bilden im Darm wichtige Bausteine für Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und GABA. Diese spielen eine zentrale Rolle für unsere Stimmung und mentale Gesundheit [3].  Rohes Fleisch und Magensäure   [1] Parasitic contamination of fresh vegetables and fruits [2] https://www.scinexx.de/dossierartikel/mehr-bakterien-als-eigene-zellen/ [3] https://www.brain-effect.com/magazin/darm-gehirn

  • Karotten! Natürlich, ursprünglich?

    Karotten gibt es erst seit wenigen hundert Jahren   Die Wildmöhre diente zur Empfängnisverhütung oder Abtreibung Die Wildmöhre ist weiß oder lila und zum Verzehr nicht geeignet. Sie diente unseren Vorfahren zur Empfängnisverhütung oder Abtreibung, so berichtet Udo Pollmer im Deutschlandradio .   Orange als Nationalfarbe der Niederländer Die orangene Farbe erhielt die Karotte von den Niederländern. Dabei handelt es sich um den Farbstoff Betacarotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Der Zucker wurde ebenfalls hineingezüchtet. Die natürlichen Pestizide oder Abwehrstoffe wurden ihr zu großen Teilen herausgezüchtet. Es handelt sich dabei um Polyacetylene. Während die Wildmöhre noch 6 g pro kg enthielt, sind es bei der heutigen Karotte nur noch 100 mg pro kg. Polyacetylene sind auch als chemischer Kampfstoff gelistet. Dennoch liest man heute, dass es sich bei Polyacetylenen um ein antiallergisches oder anticancerogenes Antioxidans handelt. Wie mit den meisten Studien an Antioxidantien, konnten die positiven Effekte aber nur in der Petrischale gezeigt werden. Am Mensch traten genau die gegenteiligen Effekte ein, nämlich allergie- und krebsauslösende Wirkungen. In Tierstudien, wo man mit größeren Mengen dieses Nervengiftes experimentiert hat, ergaben sich sogar Schäden am Gehirn.   Karottensaft ist deshalb sicher nicht zu empfehlen und auch keine Karottenkur.   Betacarotin ist nicht Vitamin A Was das Vitamin A anbetrifft, so sind wir Menschen ohnehin nur zu einem geringen Prozentsatz in der Lage, das Betacarotin in die bioverfügbare Form Retinol umzuwandeln .   Auch wenn kleine Mengen Karotten sicher nicht schädlich sind, repräsentieren sie, wie die meisten Gemüsesorten, kein für den Menschen natürliches oder gar ursprüngliches Nahrungsmittel. Karotten und Vitamin-A-Gehalt

  • Warum LDL ein gutes Cholesterin ist!

    Wissenswertes über Cholesterin LDL ist ein Transportprotein Unter den drei gemessenen Cholesterinwerten, HDL, LDL und Triglyzerid, stellt keines eine direkte Cholesterinmessung dar! Cholesterin wird lediglich in einem LDL-Partikel zu finden sein. LDL ist ein Transportprotein, um die nicht wasserlöslichen Stoffe Triglyceride (Fettsäuren), Cholesterin und fettlösliche Vitamine über das wässrige Medium Blut im Körper zu verteilen. Die Triglyceride (Fettsäuren) sind als Treibstoff für die Zellen wichtig, Cholesterin als Baustoff. Wenn die Leber ein LDL-Partikel aussendet, ist es zunächst prall gefüllt und groß. Deshalb spricht man von einem Fettprotein mit sehr geringer Dichte (Very Low Densitiy Lipoprotein VLDL). Mit der Zeit gibt es seine Fracht an die Zellen ab und transformiert zunächst zu einem Fettprotein mit mittelgeringer Dichte (Intermediate density lipoprotein IDL) und schließlich zu einem mit geringer Dichte (Low Density Lipoprotein LDL). Dann wird es normalerweise wieder von der Leber aufgenommen, um neu befüllt zu werden für die nächste Fahrt durch unser Blutsystem. Jeder kann sich also vorstellen, dass man bei einer Ernährung mit höherem Fettanteil einen höheren LDL-Wert im Blut haben wird, denn schließlich ist der Treibstoff nicht mehr die wasserlösliche Glucose, sondern das Fett, welches LDL-Partikel benötigt, um zu allen Zellen im Körper zu gelangen. LDL und das Immunsystem Glykierte oder oxidierte LDL-Partikel sind das Problem Warum soll das LDL nun also böse sein? Man kann dies pauschal mit unseren aktuellen Messmethoden gar nicht sagen. Es gibt nämlich auch eine starke Korrelation zwischen hohen LDL-Werten und Langlebigkeit. [1] Was unsere Bluttests nicht erkennen, ist folgender Unterschied: Wer einen hohen Blutzuckergehalt hat, bei dem binden sich die Glucosemoleküle an die LDL-Lipoproteine. Diesen Vorgang, wenn sich Zucker an Proteine bindet, nennt man Glykierung (glycation). Und das ist für unseren Stoffwechsel nicht gut. Denn dann werden die leeren LDL-Partikel nicht mehr von der Leber recycelt, also aufgenommen. Dasselbe und vermutlich in noch wesentlich höherem Ausmaße geschieht es bei der Oxidierung der LDL-Partikel mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Linolsäure, aus Pflanzenölen. Auch hier werden die LDL-Partikel „zerstört“ und können nicht mehr von der Leber aufgenommen werden. Diese im Blut herumschwirrenden LDL-Partikel binden sich dann an die Blutgefäßwand und bilden Plaque. Man kann inzwischen sogar ganz genaue Laboruntersuchungen anfordern, bei denen anhand der Größe erkannt wird, ob es sich bei den LDL-Partikeln um große gesunde oder kleinere glykierte oder oxidierte handelt, LDL-Subgruppenanalyse oder Partikelgrößenanalyse nennt sich das. [2] Dr. Catherine Shanahan beschreibt in ihrem Buch „Zellnahrung“, wie diese LDL-Partikel dann aufplatzen und eine Plaque an den Arterienwänden erzeugen. [3] HDL unterstützt beim Reinigen und Aufräumen HDL (high density lipoprotein) ist ein Fettprotein von hoher Dichte, also ganz leer, welches viele Partikel, die nicht wasserlöslich sind, aufnehmen kann und zur Leber zum Entsorgen bringen kann. Es unterstützt also beim Reinigen und Aufräumen im Körper. Es ist das „gute Cholesterin“ und je höher, desto besser! Deshalb besagt der Gesamtcholesterin, in dem einfach LDL und HDL addiert werden, gar nichts aus! Triglyceride sind unverpackte Fette in unserem Blut Triglyceride sind jetzt einfach frei im Blut schwimmende Fette. Das sollte natürlich nicht sein, denn Fettsäuren gehören nicht in ein wässriges Medium wie das Blut. Ihr Wert sollte also möglichst niedrig sein, egal ob fettreich oder fettarm gegessen wird. Leider sind aber Fettzellen bei manchen Leuten so überfüllt, dass sie diese einfach immer wieder ausstoßen und ins Blut abgeben. Das ist wieder schlecht und deutet auf einen schlechten Stoffwechsel hin, meist eine Insulinresistenz, also Prediabetes. Aber bei allen Cholesterinwerten gibt es sogar im Laufe des Tages starke Schwankungen und man sollte sie am besten immer nach einer Nahrungskarenz von mindestes 12 Stunden abnehmen lassen. In diesem Artikel sind noch weitere interessante Informationsquellen zum Thema Cholesterin. Welche Blutwerte sollte man neben LDL als Carnivore messen? Die grundlegenden Infos habe ich von Dave Feldman [4] sowie von Dr. Paul Mason erfahren. [5] Folgende Studien belegen ebenfalls positive Korrelationen bei hohen LDL-Werten: Studie 1: Hohe Cholesterinwerte führen nicht zu Herzerkrankungen, sondern schützen gegen viele Erkrankungen, inklusive Krebs. Die Studie fand außerdem eine inverse Korrelation von Gesamtsterblichkeit und Cholesterinwerten. Je höher die Cholesterinwerte waren, desto geringer war die Gesamtsterblichkeit. [6] Studie 2: Fehlender Zusammenhang oder sogar inverse Korrelation zwischen LDL und Sterblichkeit unter älteren Menschen [7] Studie 3: Hohe Cholesterinwerte schützen gegen Infektionen und Artheriosklerose [8] Studie 4: Niedrige Cholesterinwerte werden mit erhöhter Impulsivität, Gewaltbereitschaft und auch Suizidprävalenz in Verbindung gebracht. [9][10] Hier meine Subgruppenanalyse, grafisch dargestellt. Beachte die Auswertung darunter: [1] Ravnskov, Uffe et al. 2016: Lack of an association or an inverse association between low-density-lipoprotein cholesterol and mortality in the elderly: a systematic review https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27292972/ [Zugriff am 22.01.2023] [2] Limbach-Gruppe 2017: Kleine, dichte LDL als Risikofaktor für die Atherosklerose https://www.limbachgruppe.com/fileadmin/downloads/Arztinformationen/LaborAktuell/LaborAktuell_Kleine_dichte_LDL.pdf [Zugriff am 22.01.2023] [3] Shanahan, Catherine 2020: Zellnahrung, S. 185 [4] Feldman, Dave 2023: A Simple Guide to Cholesterol on Low Carb – Part I, https://cholesterolcode.com/a-simple-guide-to-cholesterol-on-low-carb-part-i/ [Zugriff am 22.01.2023] [5] Low Carb Down Under 2019: Dr. Paul Mason - 'High cholesterol on a ketogenic diet (plus do statins work?) - 2019 update' https://youtu.be/TRB0jOfymLk [Zugriff am 22.01.2023] [6] Ann Nutr Metab 2015: Towards a Paradigm Shift in Cholesterol Treatment. A Re-examination of the Cholesterol Issue in Japan https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25925499/ [Zugriff am 22.01.2023] [7] Ravnskov, Uffe et al. 2016: Lack of an association or an inverse association between low-density-lipoprotein cholesterol and mortality in the elderly: a systematic review https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27292972/ [Zugriff am 22.01.2023] [8] Ravnskov, Uffe et al. 2003: High cholesterol may protect against infections and atherosclerosis https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14631060/ [Zugriff am 22.01.2023] [9] Tomson-Johanson, Katrin. Harro, Jaanus 2018: Low cholesterol, impulsivity and violence revisited https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29351110/ [Zugriff am 22.01.2023] [10] Ellison, L F. Morrison H I 2001: Low serum cholesterol concentration and risk of suicide https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11246576/ [Zugriff am 22.01.2023]

  • Daniel Sentker von Lichtblock über ein Zurück zur Natur

    Nährstoffdichte von Fleisch, zurück zur Natur, Männlichkeit und Weiblichkeit Daniel Sentker, 32, Chiropraktor M.Sc . Chiropractic (GB), Heilpraktiker, Mitgründer von Lichtblock hat in England Chiropraktik studiert. Während seines Studiums wurde er immer antriebsloser und begann nach den Ursachen zu recherchieren. Dabei stieß er auf die Informationen über die bessere Nährstoffdichte bei tierischen Produkten. Er war eine Zeit streng Carnivore, isst jetzt aber mehr eine Form der Traditionellen Ernährung. Warum ihm das strenge Carnivore nicht gut tat, erklärt er im Podcast.    Wir reden im Podcast nicht nur über Ernährung, sondern auch zu einem Zurück zur Natur, und über unseren Glauben und wie diese beiden Dinge ineinander spielen. Mit der Natur verbunden zu sein, heißt auch wieder auf Männlichkeit und Weiblichkeit zu setzen. Weg von harten Dogmen, ein offenes Herz für die Umgebung und die Mitmenschen zu haben. Mehr Zeit draußen zu verbringen, in der Sonne und mit dem richtigen Licht zur richtigen Uhrzeit für einen besseren zirkadianen Rhythmus.     Ihr könnt Daniel mit seinen Produkten von Lichtblock auf Instagram folgen: @ lichtblock.shop , @daniel.sentker oder auf der Webseite www.lichtblock.shop die Bluelightblockerbrillen sowie Infrarotleuchten erwerben.

  • Kalziummangel ohne Milchprodukte?

    Milch zählt zu den Spitzenreitern hinsichtlich ihres Kalziumgehaltes Wenn es um das Thema Kalzium geht, denken wohl die meisten von uns an Milchprodukte – und manch einer erinnert sich vielleicht sogar noch an eine Zeit, in der schon die Großmutter predigte, man müsse genügend Milch trinken, um langfristig gesunde und starke Knochen zu haben. Wir brauchen Kalzium für Knochen und Zähne   Kalzium ist ein Mineralstoff, welcher unter anderem für die Bildung von Knochen und Zähnen, Muskelkontraktionen und die Reizübertragung von Nervenzellen, die Blutgerinnung und einen regelmäßigen Herzrhythmus verantwortlich ist und vorwiegend in den Knochen gespeichert wird [1].   Es ist unbestritten, dass Milchprodukte hinsichtlich ihres Kalziumgehalts mit etwa 240 mg pro Glas zu den vermeintlichen Spitzenreitern zählen, in Käse sind je nach Sorte sogar bis zu 900 mg pro 100 g enthalten [2]. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt der Bedarf eines Erwachsenen bei Rund 1000 mg pro Tag [3]. Viele Carnivoren verzichten auf Milchprodukte   Doch das vermeintliche Superfood steht seit geraumer Zeit auf dem Prüfstand und wirft immer mehr Fragen auf – auch unter Carnivoren gibt es immer mehr solche, die sich bewusst entscheiden, auf den Konsum von Milch zu verzichten.   Rohmilchprodukte besser verträglich Zum einen haben die konventionell und durch industrielle Verfahren wie der Pasteurisierung oder Homogenisierung hergestellten Produkte kaum mehr etwas mit dem ursprünglichen Lebensmittel zu tun, da durch den Vorgang der Erhitzung die meisten Enzyme zerstört und wertvolle Aminosäuren denaturiert werden [4]. So konnte in Versuchen gezeigt werden, dass Kälber, welche pasteurisierte Milch der eigenen Mutter erhielten, im Vergleich zu solchen, die mit unbehandelter Rohmilch gefüttert wurden, extreme Defizite in Wachstum und Entwicklung aufwiesen und teilweise innerhalb des ersten Lebensjahres verendeten [5].   Rohmilch scheint zwar einige gesundheitliche Vorteile mit sich zu bringen, allerdings ist sie für die meisten von uns wenn überhaupt nur noch schwer zu bekommen und ändert nichts an der Tatsache, dass die heutige Milchwirtschaft mit ihren Milchmaschinen wenig mit einem natürlichen Lebensmittel zu tun hat. Die auf möglichst viel Leistung hochgezüchteten Rinder der heutigen Zeit leiden nicht selten unter wiederkehrenden Entzündungen am Euter, die wiederum medikamentös behandelt werden müssen – auch in der sogenannten biologischen Landwirtschaft! [6]   Hohe Insulinausschüttungen durch Milchprodukte Weiters bewirkt der Milchkonsum eine hohe Ausschüttung von Insulin und enthält Opioide, welche Essensgelüste fördern können und sich dadurch gerade für viele, die sich durch die Carnivore Ernährung von der Sucht nach Kohlenhydraten befreien möchten, kontraproduktiv auswirkt. [7]   So stellt sich also die Frage, ob der tägliche Kalziumbedarf durch eine rein fleischbasierte Ernährung überhaupt zu decken ist und wenn ja, wie?   Sind die Verzehrempfehlungen valide? Einerseits muss hinterfragt werden, ob die Empfehlungen der DGE, die sich auf die allgemein bekannte, kohlenhydratlastige Ernährungspyramide beziehen, überhaupt auf die Carnivore Ernährungsweise übertragbar sind. So berichtet auch Dr. Paul Saladino über eine Studie, die nachweisen konnte, dass Kalzium durch einen hohen Proteinkonsum viel besser bioverfügbar ist und dadurch effizienter im Darm absorbiert werden kann [8]. Zudem behindern viele Antinährstoffe wie Lektine oder Oxalsäure, welche in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommen, die Absorption von Kalzium [9]. Dies lässt vermuten, dass Carnivoren ohnehin einen viel geringeren Tagesbedarf decken müssen als allgemein empfohlen. Studie an Fleischessern ohne Milchprodukte   Eine weitere Studie, die „Meat Only Study“, begleitete zwei erwachsene Männer, die sich ein Jahr lang strikt nur von Fleisch ernährten und ergab, dass nach Ablauf der Zeit keiner von den beiden einen Kalziummangel aufwies. Dieses Ergebnis bewegte Forscher der Harvard Universität dazu, die Skelette von Inuit zu untersuchen, welche sich über Generationen hinweg ihr ganzes Leben lang nur von Fleisch ernährten. Auch hier konnten keinerlei Mängel gefunden werden [10]. Kalziummangel – mit oder ohne Milchprodukte   Chinesen haben ohne Milchprodukte weniger Osteoporose Einer der Hauptgründe, welcher Menschen dazu bewegt, sich mit dem Thema zu beschäftigen, ist die Sorge, durch eine Unterversorgung mit Kalzium an Knochendichte zu verlieren und in weiterer Folge an Osteoporose zu erkranken. Doch obwohl in Japan oder China beispielsweise kaum Milch konsumiert wird, sind die Osteoporoseraten bei weitem geringer als hierzulande, bzw. im deutschsprachigen Raum [11]. Man könnte zwar argumentieren, dass diese Menschen ihren Tagesbedarf womöglich durch einen hohen Anteil an kalziumhaltigen, pflanzlichen Nahrungsmitteln decken, allerdings ist hier wiederum fraglich, wieviel von diesem Kalzium überhaupt verwertet werden kann, da wie beschrieben die zahlreichen Antinährstoffe die Aufnahme im Darm behindern. Was die Umwelt und Lebensgewohnheiten dieser Bevölkerungsgruppen allerdings von der unseren unterscheidet, sind die Sonneneinstrahlung (und dadurch bessere Versorgung mit Vitamin D) und mehr Bewegung im Alltag. Beide Faktoren sind nicht nur wichtig für gesunde Knochen, das Vitamin D und auch Magnesium sind essentiell, um von außen zugeführtes Kalzium überhaupt verwerten zu können! [12] Nose-to-tail für ausreichend Nährstoffe   Sehr wohl aber sei es laut Dr. Paul Saladino ratsam, bei der täglichen Auswahl an Fleisch auf den „Nose-to-tail“ - Ansatz zu setzen. Das heißt, möglichst alles vom Tier zu konsumieren, auch Organe, Knochen und Knorpel, da diese den höchsten Gehalt an Nährstoffen aufweisen [13]. Neben weichgekochten Knochen (im Druckkochtopf beispielsweise) oder Knochenbrühe enthalten auch Eierschalen beachtliche Mengen an Kalzium. Diese können einfach getrocknet und zu Pulver vermahlen werden. Zu guter Letzt sind noch Meerestiere zu nennen, wobei hier besonders der regelmäßige Verzehr von Sardinen empfohlen wird, da diese kleinen Fische am wenigsten mit Schwermetallen belastet sind. [7], [13] Wie wir feststellen können, ist das Thema Kalzium ein sehr vielschichtiges und für ein endgültiges Fazit fehlt es noch an Langzeitstudien. Durch die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse können wir aber schlussfolgern, dass die Carnivore Ernährung auch ohne Milchprodukte nicht automatisch zu einem Kalziummangel führen muss und eine abwechslungsreiche Auswahl an Carnivoren Lebensmitteln, regelmäßige Bewegung und ein möglichst natürlicher Tagesrhythmus mit ausreichend Sonnenlicht die Basis für einen ausgewogenen Lebensstil darstellen. Kalziummangel und die Ernährungspyramide   Quellen:   [1] https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/vitamine-mineralstoffe/mengenelemente/calcium.html    [2] https://www.osteoporosis.foundation/sites/iofbonehealth/files/2022-05/Calcium Rich Food List_EN-German.pdf [3] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/calcium/ [4] https://tghncollections.pubpub.org/pub/18-pasteurisierung/release/1 [5] https://hof-hellmig.de/aktuelles/astrids-gedanken/ist-milch-ungesund/ [6] https://www.zeit.de/zeit-wissen/2006/01/Milch.xml/seite-2 [7] https://www.kevinstock.io/health/dairy-and-the-carnivore-diet/     [8] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22127335/    [9] https://www.mentalfoodchain.com/antinaehrstoffe/ [10] https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/241588    [11] https://www.forum-ernaehrung.at/artikel/detail/news/detail/News/milch-fuer-oder-gegen-osteoporose/ [12] https://discover.texasrealfood.com/carnivore-diet/carnivore-diet-calcium [13] https://www.paulsaladinomd.co/resource/is-calcium-needed-on-a-carnivore-diet

  • Milchprodukte - Mit oder ohne?

    Casein, Lactose, Rohmilch Milch als Quelle für Cholesterin Für Vegetarier sind Milchprodukte neben Ei das einzige tierische Protein oder tierische Fett, was sie zu sich nehmen. Es ist also das einzige Protein oder Fett, was zur Verfügung steht für den Aufbau ihrer Körpersubstanz oder die Produktion von Hormonen oder die Versorgung mit lebenswichtigem Cholesterin, auch für ihr Gehirn.   Aber sind Milchprodukte per se wichtig, wenn man seinen Bedarf an Protein und Fett auch aus anderen tierischen Quellen deckt? Und gibt es vielleicht auch negative Folgen, die der Konsum von Milchprodukten mit sich bringt? Kein Tier trinkt die Milch der fremden Tierart   Dr. Ken D. Berry @kendberry hat zur Notwendigkeit von Milchprodukten im Diet Doctor Podcast Nr. 31 mit Dr. Bret Scher @drbretscher ein ganz interessantes Gedankenexperiment gemacht. Im Tierreich gibt es außer dem Menschen kein Tier, welches nach der Säuglingszeit weiterhin Milch konsumiert. Es gibt viele Tierarten, die von anderen Tieren die nahrhaften Eier klauen. Es gibt Tiere, die von anderen Tieren das Blut aussaugen. Aber es gibt keine Tierart, die von anderen die Milch klaut oder absaugt. Wenn es einen Vorteil hätte, Milch einer anderen Art zu konsumieren, wäre doch diese Möglichkeit längst im Tierreich entstanden.   Dass Milchprodukte für den Kalziumbedarf vollkommen unnötig sind, hat Dr. Ken Berry auch in seinem Buch „Lies my doctor told me“ erklärt. Außerdem berichtet der Film „Das System Milch!“ ausführlich über diesen Irrglauben.   Milch als Ursache für Hautprobleme Dr. Paul Saladino @carnivoremd warnt auch vor Milch als Hauptursache für Ekzeme und Akne. Die Ärzte von Paleomedicina, allen voran Dr. Zsofia Clemens, warnen vor dem Konsum von Milchprodukten. Zunächst, weil der insulinemische Faktor von Milchprodukten sehr hoch ist. Sie führen zu starken Insulinausschüttungen. Die Laktose können viele Menschen nicht spalten, das Casein, das Milchprotein ebenfalls nicht. Dazu kommen viele Hormone in Milchprodukten, die unseren Hormonhaushalt durcheinanderbringen.   Rohmilch enthält alle Enzyme zur Verdauung Die Rohmilchverfechter argumentieren, dass die unbehandelte Milch besser zu verdauen ist, weil darin nicht alle Bakterien und Enzyme zur Verdauung der Milchprodukte durch Hitze zerstört wurden. So gab es auch nur negative Resultate bei Studien, die den Konsum von pasteurisierter, nicht fermentierter Milch betrachteten, also der Milch pur aus dem Supermarkt.   Aus A2-Casein wurde das A1-Casein Was die Art des Caseins anbetrifft, gibt es auch je nach Genetik der Kühe Unterschiede. So hat das Protein in der ursprünglichen Milch, der sogenannten A2-Milch, eine andere Aminosäurezusammensetzung, von der behauptet wird, dass sie besser verträglich ist. Lactose führt zu Essensgelüsten   Viele Carnivoren berichten aber auch, dass sie Milchprodukte weglassen möchten, weil sie merken, dass sie davon Essgelüste bekommen. Das muss wohl der hohe insulinemische Effekt sein und die Tatsache, dass Milchprodukte Opioide enthalten. Für unsere Säuglinge sind letztere ja sehr gut, weil sie sie beruhigen sollen, wenn sie an der Brust der Mutter saugen. Aber im Käse sind sie in einer so viel konzentrierteren Form vorhanden, wie es eigentlich nicht natürlich ist.   Dr. Paul Mason sagt auch, die Opioide führen zu einer Trägheit des Darms und somit zu Verstopfung. Außerdem habe das Protein Betacasein einem Lektin ähnliche Eigenschaften, was eine schwere Verstoffwechslung und die Förderung von Entzündungen bedeutet. Ohne Lactase landet Lactose im Dünndarm   Dr. Giorgia Ede betont, dass Laktoseintoleranz kein medizinisches Problem, sondern ein Zeichen, dass man abgestillt ist. Die meisten Menschen verlieren ihre Fähigkeit Lactose zu spalten im Alter zwischen zwei und fünf Jahren. Wenn Laktose nicht gespalten wird, kann sie nicht im Dünndarm absorbiert werden und gelangt in den Dickdarm, wo sich Bakterien an die Fermentation dieses Zuckers machen. Sie produzieren Milchsäure und Gase. Das führt zu Blähungen und Durchfall. Kasein ist nicht leicht zu verdauen   Die Eigenschaft, dass Kasein verklumpt, erklärt Dr. Giorgia Ede, dient dazu, dass das Protein nur langsam und allmählich im Magen verdaut wird. Kasein ist sehr schwer zu verdauen. Kuhmilch enthält wesentlich mehr Kasein als Muttermilch. Kuhmilch enthält insgesamt 3- bis 4-mal mehr Protein als Muttermilch. Das liegt daran, dass ein Kalb wesentlich schneller wächst als ein Baby. Das Verhältnis von Kasein zu Molkenprotein in Kuh- versus Muttermilch ist sehr unterschiedlich: In der Kuhmilch liegt das Verhältnis bei 80 zu 20, in der Muttermilch bei 40 zu 60. Diese große Mengen an verklumpendem Kasein ist für ein Kalb auch leichter zu verdauen als für ein Baby, weil es vier Mägen besitzt, die diesen aufwendigen Prozess leichter bewerkstelligen können und es außerdem das Enzym Rennin besitzt, welches die großen Kaseinklumpen aufspaltet. Außerdem sind das Kasein von Mensch und Kuh sehr unterschiedlich. Der größte Unterschied ist, dass das überwiegende Kasein in der Muttermilch Betacasein ist, während es bei der Kuh Alpha-S1-Kasein ist. Letzteres ist die Hauptursache für Milchallergien. Das Kappa-Kasein kommt in zwei Formen, der für Wiederkäuer und der für Nicht-Wiederkäuer vor. Molkenproteine leichter zu verdauen   Molkenproteine sind wesentlich einfacher zu verdauen. Sie umfassen die Varianten Lactoferrin, Albumin und Lactalbumin. In der Molke ist der Großteil der Laktose enthalten sowie der IgA-Antikörper, die notwendig sind, um die Immunbarriere zwischen Baby und Mutter zu überschreiten. In der Kuhmilch besteht der Großteil des Molkenproteins aus Lactoglobulin, in der Muttermilch aus Lactoferrin, Albumin und Lactalbumin. ( https://www.diagnosisdiet.com/full-article/dairy ) Milchprodukte erst seit 7500 Jahren   Noch ein weiteres Argument spricht gegen die Notwendigkeit von Milchprodukten. Milchproduktion für den Menschen heißt immer, dass die Milch dem Kalb entzogen wurde, oder dass die Kuh zu einer unnatürlich hohen Produktion von Milch herangezogen werden muss. Eine Mutterkuhhaltung, bei der die Kühe mit ihren Kälbern die gesamte Säuglingszeit zusammen verbringen können, ist viel natürlicher für die Tiere. Außerdem kamen unsere Vorfahren sehr lange ohne Milchprodukte aus. Die ersten Zeugnisse von der Käseherstellung gibt es erst von vor 7500 Jahren. Wesentlich später also als der Anbau von Getreide.   Fettlösliche Vitamine Als letztes Argument pro Rohmilch oder pro fermentierter Kuhmilchprodukte möchte ich Weston A. Price erwähnen. Er hat beobachtet, dass indigene Kulturen, wie die Massai oder auch die früher vom Rest der Welt abgeschiedenen Völker im Wallis in der Schweiz mit Milchprodukten sehr gut zurecht kamen. Sie konsumierten entweder Rohmilch oder Käse. Die guten Wirkungen gerade auf den Knochenbau schriebe er dem Activator X zu, welches später als Vitamin K2 enttarnt wurde. Dieses fettlösliche Vitamin, welches sich ausschließlich in tierischen Fetten befindet, und gerade in Käse in großen Mengen, trägt sehr stark zum Wachstum unserer Knochen und damit auch unserer Zähne bei.

  • Mit Carnivore Morbus Crohn heilen!

    Claire von @gesund_erklaert Claire hat vor über 20 Jahren die Diagnose Morbus Crohn erhalten. Lange Zeit nahm sie Cortison und andere Medikamente ein. Auch ein Stück vom Dickdarm musste entfernt werden, doch die Symptome blieben. Vor ein paar Jahren entschied sie sich, dass sie ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen muss. Nach etlichen Ernährungsumstellungen und Fastenkuren, ernährt sie sich inzwischen seit mehr als einem Jahr carnivore.  Es ging ihr schon wenige Tage nach der Umstellung deutlich besser, aber inzwischen ist sie mit 42 Jahren viel fitter als sie es mit 30 Jahren war, und sie lebt schub- und symptomfrei, ganz ohne Medikamente.    Sie versucht mit vielen Biohacking-Tricks ihr Leben und ihre Gesundheit noch weiter zu optimieren. Dazu zählen unter anderem die kalte Dusche am Morgen, Atemübungen und Meditation sowie tägliche Bewegung.  Auch einige Nahrungsergänzungsmittel nimmt sie ein, allerdings sind es deutlich weniger, als noch zu der Zeit, in der sie sich überwiegend pflanzlich ernährte.  Sie ist Expertin für Darmgesundheit und betreut Menschen mit Darmerkrankungen. Außerdem hat sie mit ihren Beiträgen auf Instagram , auf ihrer Webseite  und auf YouTube  als "Gesund Erklaert" bereits viel Mühe in die Aufklärung unserer falschen Ernährungsdogmen gesteckt.  Claire und ich schreiben zur Zeit an unserem ersten Buch, ein deutsches Buch über die carnivore Ernährung und wie man sie am besten umsetzen kann.    Claires Gesundungsweg könnt ihr außerdem auf dem Fleischzeitpodcast  hören.

  • Sulforaphan - Antioxidans oder Zellgift?

    Ist Sulforaphan ein Antioxidans oder ein Zellgift? Welche Bedeutung hat Sulforaphan für die Pflanze?   Pflanzen verwenden Isothiocyanate, um sich selbst zu schützen. Sulforaphan ist ein Prototyp davon, der im Kreuzblütlergemüse, vor allem im Broccoli, vorkommt [1]. Ihm werden krebsschützende Wirkungen nachgesagt. Das beruht auf der Eigenschaft, dass Sulforaphan Krebszellen direkt abtötet. Ein Fakt, der weniger bekannt ist: Es tötet auch gesunde Zellen ab [5], ist also ein Zellgift. Was hat es mit dem antioxidativen Charakter auf sich?   Die Wirkung als Antioxidans, also als Hemmer von Entzündungen, wurde, wie die meisten Studien an vermeintlichen pflanzlichen Wunderstoffen, nur in Studien an Zellkulturen gezeigt. Nicht am Menschen selbst [2]. Wo ist Sulforaphan enthalten und wie nehmen wir es auf?   Sprossen enthalten 20- bis 100-mal mehr Glucosinolate als ausgewachsenes Gemüse. Das ist logisch, da die Saat bereits die gesamte Menge an natürlichen Insektiziden für die daraus erwachsende Pflanze bereithält. Kohlgemüse einzufrieren oder es für zehn Minuten zu kochen, reduziert die Glucosinolate um 50 % [3]. Myrosinase wird zwar durch Hitze fast gänzlich zerstört [4], aber sie kann im Darm durch gewisse Enzyme wieder hergestellt werden, so dass in unserem Verdauungstrakt erneut Sulforaphan entstehen kann [2]. 75 % des Stoffes werden anschließend über den Darm aufgenommen und vom Körper absorbiert. Tatsächlich verbindet sich unser körpereigenes Antioxidans Glutathion mit Sulforaphan, um es wieder möglichst schnell aus dem Körper auszuleiten [2]. Sulforaphan und Antioxidantien im Fleisch Quellen: [1] Fahey JW, Zhang Y, Talalay P. 1997: Broccoli sprouts: an exceptionally rich source of inducers of enzymes that protect against chemical carcinogens [2] Georgia Ede: Is Broccoli Good For You? [3] Congxi Cai et al. 2016: Effects of industrial pre-freezing processing and freezing handling on glucosinolates and antioxidant attributes in broccoli florets. [4] Omobolanle O Oloyede, Carol Wagstaff, Lisa Methven. 2021: The Impact of Domestic Cooking Methods on Myrosinase Stability, Glucosinolates and Their Hydrolysis Products in Different Cabbage (Brassica oleracea) Accessions [5] Mohamed E Assayed, A M Abd El-Aty. 2009: Cruciferous plants: phytochemical toxicity versus cancer chemoprotection.

  • Grapefruit, gesund oder tödlich giftig?

    Vitamin-C-Quelle und Quelle für Antioxidantien? Studien über Antioxidantien stammen aus Petrischalen-Experimenten In Magazinen und Zeitschriften wird die Grapefruit als großartige Vitamin-C-Quelle, Schlankmacher, Entzündungshemmer, Antidepressivum sowie Krebsschützer betitelt [1]. Als Grund für diese angeblich heilsamen Wirkungen werden die Antioxidantien in der Grapefruit, auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt, aufgeführt. Die positiven Effekte der Antioxidantien in Obst und Gemüse beruhen aber hauptsächlich auf Tier- oder Zellstudien, wo den Tieren oder den Petrischalen diese Antioxidantien direkt in hohen Dosen gespritzt wurden. Am lebenden Organismus in klinischen Studien, mit eben dieser Frucht oder diesem Gemüse selbst, wurden die positiven Wirkungen nie bestätigt [2]. Grapefruit-Mythen und Antioxidantien im Fleisch Naringin, ein Antioxidans, kann zum Verhängnis werden Gleichzeitig wird gewarnt, dass die Grapefruit „gesund und lebensgefährlich“ sei [3]. Wie kann eine Frucht gesund und lebensgefährlich zugleich sein? Die Gefährlichkeit beruht auf dem Antioxidans namens Naringin, einem Polyphenol. Es blockiert die Enzyme für den Entgiftungsprozess in der Leber, da es als hoch potentielles Gift sofort entschärft werden muss. Wer gleichzeitig Medikamente zu sich nimmt, der läuft Gefahr, durch die zusätzlichen toxischen Stoffe aus dem Medikament komplett vergiftet zu werden. [4] [5] Wir wissen zumindest, dass die Grapefruit bitter schmeckt und ohne eine gehörige Menge Süße kaum genießbar ist. Der Geschmackssinn für Bitteres wurde uns von Mutter Natur nicht umsonst mitgegeben. Er soll uns eben vor gefährlichen Giften warnen. [1] https://naturaldoping.de/grapefruit/#Nebenwirkungen_Risiken [2] https://www.diagnosisdiet.com/full-article/fruit [3] https://www.gala.de/lifestyle/galaxy/grapefruit--gesund-und-lebensgefaehrlich-20287018.html [4] https://www.chemie.de/lexikon/Naringin.html [5] Pollmer, Udo 2012: „Wer hat das Rind zur Sau gemacht“, S. 88

  • Diabetes durch LowCarb und Keto verbessern

    Neue Studie von David Unwin 186 Probanden führten im Mittel 33 Monate eine kohlenhydratarme Diät durch. Der Gewichtsverlust betrug im Schnitt 11 kg. 51 % der Teilnehmer waren danach diabetes-frei (in Remission) und 46 % hatten eine Linderung ihres Diabetes. Lediglich 3 % verschlechterten ihren Diabetes.  Der HbA1C sank fast ausschließlich, gleichzeitig sanken LDL-Cholesterin, Triglyceride sowie Blutdruck während erfreulicherweise HDL angestiegen ist. Die Remission trat bei den Patienten auf, deren Diabetes-Diagnose noch nicht so weit zurück lag [1]. Low-Carb und Keto bei Diabetes     [1] Unwin, David et al. 2023: What predicts drug-free type 2 diabetes remission? Insights from an 8-year general practice service evaluation of a lower carbohydrate diet with weight loss  https://nutrition.bmj.com/content/early/2023/01/02/bmjnph-2022-000544

  • Soja wird nicht nur als Tierfutter angebaut!

    Der Sündenbock sind offiziell die Nutztiere. Sojaschrot als Abfallprodukt aus der Sojaölproduktion Eigentlich hatten wir ein recht gut funktionierendes System, bevor Soja die Haupteiweißquelle für Schwein und Geflügel wurde. Aber durch die immer weiter steigende industrielle Lebensmittelproduktion mit Pflanzenölen, blieb man auf den Resten bei dieser Produktion sitzen. Viren als Auslöser für Vorschriften Es wurde gewarnt vor Viren aus Tiermehl oder Speiseresten, die bis dahin recht gute Eiweißquellen für unsere Tiere darstellten, da sie erhitzt worden waren, aber reich an wichtigen Aminosäuren. Diese Proteinquellen waren auch regional verfügbar. So konnte der Kreislauf der Nährstoffversorgung innerhalb unseres Landes geschlossen sein. Beim Bioanbau ist auch vorgeschrieben, dass das Soja aus der Region stammen muss. Im konventionellen Anbau wird Soja von Übersee hierher tranportiert. Die Nährstoffe gelangen dort nie wieder in den Boden zurück. Sie sind dort auf künstliche Düngung angewiesen. Schweine und Hühner sind Omnivoren Weder Schwein noch Geflügel sind von Natur aus Vegetarier. Sie werden aber bei uns zu Veganern gemacht. Soja ist eine hochgiftige Pflanze, die hohe Gehalte an Phytoöstrogenen hat und deren Lektine auch den Darm von Schwein und Geflügel schädigen. Sie werden anfällig für Krankheiten. Das alles ist ein Teufelskreislauf. Uns wird geraten, tierische Fette zu meiden. Dadurch wird noch mehr vom Tier weggeworfen und wir sollen fein weiter pflanzliche Öle zu uns nehmen. Das macht auch uns krank. Die Industrie freut sich: Künstlicher Dünger, Pestizide auf den Feldern der Monokultur, große Erntemaschinen, lange Transportwege, aufwendige Prozesse der industriellen Verarbeitung von Soja, Verpackung, erneuter Transport, Entsorgung tierischer Schlachtreste, Medikamente für kranke Tiere und kranke Menschen.

  • Östrogenbildung

    Estrogeneration - Östrogene in unserer Nahrung und unserer Umwelt   Im Folgenden möchte aus dem Buch „Estrogeneration“ von Dr. Anthony G. Jay einige Informationen zum Thema Östrogene in unserer Umwelt erläutern.   Zunehmende Verweiblichung Dass der Fall bereits sehr brisant ist, zeigt eine zunehmende Verweiblichung unserer Männer. Ihre Testosteronspiegel haben sich von 1940 bis heute halbiert. Viele Menschen leiden immer mehr an Gewichtszunahme. Ein Östrogenüberfluss begünstigt dies schwer. Außerdem steigt der Anteil der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch. Die Grenzwerte für Östrogene in Gewässern sind vielerorts bereits überschritten. Auf Dr. Jay bin ich aufmerksam geworden, als er in einem Podcast berichtete, dass die Studienlage bereits so klar ist. Denn es existieren schon tausende Studien, die die negativen Auswirkungen der östrogenen Substanzen auf uns und auf die Tierwelt beweisen. Bei manchen Wirkstoffen haben die Europäer bereits Verbote durchgesetzt, aber auch da finden die Firmen immer wieder andere Alternativen, die nicht viel besser sind. Die USA haben leider bisher kaum Substanzen verboten. Das Problem ist, dass diese Substanzen in sehr vielen profitorientierten Produkten stecken. Deshalb versuchen die Firmen negative Veröffentlichungen mit aller Macht zu verhindern. Phytoöstrogene und Xenoöstrogene   Warum wirken all diese Stoffe wie Östrogene. Sie haben die passende Struktur, so dass sie an unsere Östrogenrezeptoren andocken und somit dieselbe Wirkung haben. Außerdem bauen sie sich sehr langsam ab in unserer Umwelt, so dass eine Akkumulierung dieser Stoffe auch in der Zukunft noch unvorhersehbare Folgen haben wird.   Eine kurze Hilfe für alle Waschmittel, Cremes und Parfüms: Alle Stoffe mit den Zwischen- oder Vorsilben Benz- oder Phen- sind östrogen!   Phytoöstrogene Die stärkste natürliche Belastung mit Östrogenen erfahren wir und die Tierwelt aus Soja. Soja enthält 104 000 Microgramm (mcg) pro 100 g Phytoöstrogene. Leinsamen sogar noch mehr mit 380 000 mcg/100g, wird aber weniger konsumiert. Sesam 8000 mcg/100g und Lakritze 1000 mcg/100g. Auch Lavendel, Cannabis und Marihuana enthalten hohe Mengen, die auch als Dämpfe eingeatmet starke Wirkung zeigen.   Mycoöstrogene Mycoöstrogene in Schimmel und Hefe kommen in Getreide, Kaffee und Schokolade vor. Da sie auch ein toxisches Potential aufweisen können, gibt es in der EU Grenzwerte von 20 mcg/kg in Babykost bis 350 mcg/kg in Tierfutter. Die USA haben hier keine Grenzwerte.   Atrazine Astrazine ist ein Pestizid mit stark östrogener Wirkung. Es hat bereits zu viel Froschsterben in den USA geführt, aber auch in Versuchen zum Tod von Mäuseembryos. Deshalb wurde es bereits in der EU verboten. Das nützt uns aber für alle importierten Waren aus den USA oder aus anderen Ländern der Erde nichts.   Seifenöstrogene Dazu gehören Alkylphenole, die den schönen Seifenschaum erzeugen oder Triclosan zur Desinfektion. Beide Stoffe sind in der EU und in China verboten. Nicht aber in den USA. Dort müssen Alkylphenole nicht einmal deklariert werden. Triclosan dagegen schon. Es ist ähnlich zu Bisphenol A.   Sonnencremes Jetzt müssen auch Europäer aufhorchen!! Sie enthalten fast alle östrogene Stoffe. Hier auf die Zwischensilben Benz- und Phen- achten!!!   Rotfarbstoffe Es gibt viele östrogene Rotfarbstoffe, die zusätzlich Hyperaktivität in Kindern begünstigen. Teilweise wurden die Rotfarbstoffe bereits verboten und teilweise besteht eine Deklarationsvorschrift bezüglich der Warnung zu Hyperaktivität. Hier ist aber die Lobby der Nahrungsmittelindustrie sehr stark, denn so viele Produkte, insbesondere Süßwaren, aber auch Soßen lassen sich besser mit greller Farbe verkaufen.   Parabene Parabene in Parfüms und Kosmetika: Auch hier existiert bereits ein Verbot in der EU sei 2014, nicht aber in den USA. Sie sollen auch die Schilddrüsenunterfunktion begünstigen. Nötig waren sie als antimikrobieller und fungizider Wirkstoff.   Phtalate Dieser bekannte PVC-Weichmacher Zusatzstoff hat den Kunststoff auch transparenter gemacht. Er ist seit 2016 in der EU bis auf bei medizinischen Utensilien (Zahnbürsten) verboten, in den USA aber nur für Spielsachen. Er verhält sich wie Glitter, verteilt sich leicht überall und löst sich sogar noch leichter, wenn Kunststoff erwärmt wird. Er ist witterungsbeständig, was die Anreicherung in unseren Gewässern zur Folge hat. Und wie auch bei dem Mikroplastik, so landet alles am Ende im Meer.   Bisphenol A & S Die Erleichterung kann ich dieses Mal für die EU nicht aussprechen. Denn auch wenn Bisphenol A inzwischen verboten ist, so haben die Firmen schnell eine Alternative gefunden, die nicht minder schädlich ist, und zwar Bisphenol S. Im Gegensatz zu den Phtalaten ist Bisphenol aber kein Zusatz, sondern ein großer Bestandteil der thermoplastischen Kunststoffe und auch das Zwischenprodukt für unsere Kassenzettel aus Thermodruckpapier.   Die Pille Sogar in Schweizer Bergseen konnte man das künstliche Östrogen aus der Anti-Baby-Pille finden. Auch dieses baut sich in unserer Umwelt nicht ab. Besonders schlimm betrifft diese Umweltverschmutzung aber China. Denn dort ist Verhütung gesetzlich vorgeschrieben und die Flüsse werden dort in den großen Städten unheimlich angereichert mit Östrogenen. Die Liste der Nebenwirkungen ist auch hier sehr lang.   Infos über Bisphenol S auf Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Bisphenol_S

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