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  • Die beliebteste Knolle der Deutschen ist giftig?

    Hochgiftige Alkaloide in Nachtschattengewächsen Alkaloide sind natürliche Pestizide Pflanzen wollen nicht gegessen werden. Um ihr Überleben zu sichern, enthalten sie von Natur aus Stoffe, die ihren sogenannten Fressfeinden schaden. Resultat ist, dass genau diese hungrigen Lebewesen das nächste Mal lieber auf die Mahlzeit verzichten. Der Fortbestand der Gattung wird so gesichert. Es handelt sich also um natürliche Pestizide. Ein Beispiel dieser Stoffe sind Alkaloide. Sie sind häufig in der Pflanzenwelt vertreten. Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Wirkmechanismus der Substanzen dazu führt, dass die Verdauung von Fressfeinden gehemmt wird, indem Enzyme blockiert werden. Alkaloide sind zum Teil zelltoxisch und vergiften das Nervensystem. Effekte auf Tiere und Menschen reichen von Verdauungsproblemen, Sedierung, Halluzinationen, Krampfanfällen, Kreislauf- und Atmungsproblemen bis hin zu stimulierenden Effekten wie beim Nikotin. [1] Kartoffeln sollten geschält und gekocht werden Lebensmittel im Supermarkt, in denen Alkaloide zu finden sind, sind Nachtschattengewächse wie Kartoffeln, Tomaten, Paprika und Auberginen. Die bekanntesten Vertreter der Alkaloide in unserer Nahrung sind Solanin und Tomatin, die besonders in hohen Konzentrationen giftig sind. Kartoffeln enthalten vor allem Solanin, das sich insbesondere in den grünen Teilen, Keimen und der Schale anreichert. Es ist daher ein äußerst unkluger Ratschlag die Schale der Knolle mitzuessen. Insbesondere bei Kindern, so rät auch das Bundeszentrum für Ernährung, sollen Kartoffeln geschält werden. [2] Um die natürlichen Abwehrkräfte der Pflanzen gegenüber Schädlingen zu erhöhen, hat man die gemeine Speisekartoffel mit ihren wilden Verwandten gekreuzt. Zum Nachteil der Konsumenten. Im biologischen Anbau, wo nur geringere Mengen Pestizide gesprüht werden dürfen, muss eben etwas mehr Gift in der Pflanze selbst sein, um Monokulturen ausreichend zu schützen. [3] Giftige Alkaloide in Nachtschattengewächsen Verdauungsstörungen, Übelkeit, Atemlähmung, Gaumenspalten In kleinen Dosen führt Solanin “nur” zu Verdauungsstörungen und einer unausgewogenen Darmflora, ebenso wie Muskelkrämpfen. In höherer Menge, gerade bei Kindern, kann es durchaus zu schwerer Übelkeit bis hin zur Atemlähmung und dem Tod führen. Ein klassisches Anzeichen für eine Unverträglichkeit ist ein Kratzen im Hals [2]. Damit nicht genug: Das Alkaloid wirkt sich auch auf Ungeborene im Mutterleib aus. Man nimmt eine Solaninvergiftung als Ursache für Gaumenspalten oder Spina Bifida an [4]. Dr. Georgia Ede ergänzt dazu, dass man bei Kindern mentale Störungen wie Apathie, Halluzinationen und Kopfschmerzen diagnostiziert hat. [5] Übrigens, wenn Kartoffeln falschen Lagerbedingungen ausgesetzt sind, im Licht, oder bei über 10 °C, steigt der Gehalt des Alkaloids an. Die immer beliebtere Frühkartoffel enthält von allen die höchsten Solaninanteile im Knolleninneren, da die Schale noch sehr dünn ist. Tomatin in Tomaten Tomaten enthalten das Alkaloid Tomatin, vor allem in unreifen grünen Früchten und den Blättern. Auch bei reifen Früchten können allerdings Übelkeit und Erbrechen auftreten [6]. Auberginen enthalten geringe Mengen Solanin, vor allem in der Schale und den Samen. Paprika enthalten Capsaicin, ein Alkaloid, das vor allem in scharfen Sorten wie Chili vorkommt. Capsaicin reizt die Schleimhäute im Verdauungstrakt und begünstigt entzündliche Prozesse im Darm. In konzentrierter Form wie in Gewürzpulvern kann es intensive Schmerzen bei der Verdauung verursachen. Antinährstoffe behindern die Nährstoffaufnahme Wir raten, beim Konsum dieser Pflanzen dringend auf mögliche Negativsymptome zu achten. Die Effekte von Alkaloiden sind in jedem Fall nicht gesund, zumal nicht nur die Nährstoffaufnahme gehemmt, sondern auch das Körpergewebe geschädigt wird. Eine gesunde Ernährung ist auch ohne den Konsum genannter Lebensmittel möglich. Tausende Menschen revolutionieren ihre Gesundheit mit einem tierisch basierten Lebensstil und befreien sich von schwersten Erkrankungen. Giftige Knollen und Verdauungsvergleich [1] Pflanzenforschung.de : Lexikon A-Z: Alkaloide [2] Bundeszentrum für Ernährung: Solanin in Kartoffeln, Auberginen und Tomaten. [3] Pollmer et al. 2012, Rowohlt Verlag: Wer hat das Rind Zur Sau gemacht, S. 20ff [4] J H Renwick. 1972: Hypothesis: anencephaly and spina bifida are usually preventable by avoidance of a specific but unidentified substance present in certain potato tubers. [5] Ede, Dr. Georgia: How deadly are nightshades. [6] Korean Broadcasting Service. 2023: Regierung: Tomatin in Tomaten könnte Erbrechen verursachen

  • Hochgiftige Alkaloide in Nachtschattengewächsen

    Kartoffeln, Paprika und Tomaten sollten richtig zubereitet werden Alkaloide sind potentielle Gifte Im Folgenden möchte ich einige Informationen von Dr. Georgia Ede [1] und Udo Pollmer über die giftigen pflanzlichen Bestandteile der Alkaloide in Nachtschattengewächsen wie Tomaten, Paprika, Auberginen, Tabak und Kartoffeln zusammenfassen. Wie bei allen Pflanzen, ist auch bei den Nachtschattengewächsen die Frucht der am wenigsten belastete Teil der Pflanze. Die Kartoffel als Knolle enthält den größten Anteil dieser giftigen Substanz. Noch dazu ist das Solanin in Kartoffeln eine extrem giftige Variante der Alkaloide. [2]   Von kleinen mentalen Störungen bis hin zu Gaumenspalten In kleinen Dosen führt es nur zu Magen-Darm-Erkrankungen und Verkrampfungen der Muskeln. In höheren Dosen, gerade bei Kindern kann es durchaus sehr toxisch wirken bis hin zum Tod. Das Gift wirkt sich auch auf Ungeborene im Mutterleib aus. Man nimmt eine Solaninvergiftung als Ursache für die Gaumenspalten oder Spina bifida an, so Pollmer. Dr. Georgia Ede ergänzt dazu, dass man bei Kindern mentale Störungen wie Apathie, Halluzinationen und Kopfschmerzen gefunden hat.   Das hört sich jetzt für euch vielleicht übertrieben an, aber wer gibt denn schon der Kartoffel oder der Tomate die Schuld, wenn man Magen-Darm-Erkrankungen bekommt oder Kopfschmerzen.   Alkaloide sind natürliche Pestizide Die Problematik bei der Kartoffel hat sich nun leider durch unsere Liebe zum Natürlichen verstärkt. Wie alle pflanzlichen Giften, haben Alkaloide die Aufgabe, Insekten abzuhalten, sich also vor Fraßfeinden zu schützen. Im biologischen Anbau, wo von außen nicht so viel gespritzt werden darf, muss eben etwas mehr Gift in der Pflanze sein. So hat man durch Kreuzungen mit wilden Sorten diese Abwehrfähigkeit der Gemüse- und Obstsorten einfach erhöht. Wildere Sorten sind resistenter, weil sie mehr Giftstoffe enthalten. Mit Schale und roh ist der Alkaloidgehalt am höchsten Und bekanntlich sitzt das meiste Gift unter der Schale. Die alten Salzkartoffeln waren da noch die sicherste Zubereitungsmethode, denn es wurde ein großer Teil der Außenhülle vorher abgeschält und nicht mitgekocht. Mit der Pellkartoffel ist es dann schon nicht mehr so gut bestellt. Die immer beliebtere Frühkartoffel enthält auch höhere Giftanteile im Knolleninneren, da die Schale noch sehr dünn ist. Und noch ärger wird es durch unsere Naturpur-Phobie. Denn jetzt ist es im Trend, die Schale mitzuessen. Solanin lässt sich aber durch Erhitzen nicht zerstören. Gerade ein Kind isst pro Kilogramm Körpergewicht einen großen Anteil an Kartoffeln und wird so von lauter unwissenden Eltern diesem Gift ausgesetzt.   Tabak und Mohn In welchen pflanzlichen Produkten stecken noch Alkaloide? Neben den oben genannten Tomaten (Tomatin) und Paprika (Capsaicin) stecken Alkaloide auch in Kaffee (Koffein), Tabak (Nikotin), der Mohnblume (Morphin) oder den Cocablättern (Cocain). Die Giftigkeit der jeweiligen Alkaloide ist unterschiedlich. Auch Muscarin aus dem Fliegenpilz, Ergotamin aus dem Mutterkornpilz oder Taxin aus der Eibe sind Alkaloide. [3]   [1] Ede, Dr. Georgia: How deadly are nightshades Internetseite: https://www.diagnosisdiet.com/full-article/nightshades (aufgerufen am 23.11.2022) [2] Pollmer et al 2012, Rowohlt Verlag: Wer hat das Rind zur Sau gemacht?, S. 19ff [3] Spektrum.de , Lexikon der Ernährung: Alkaloide, Internetseite https://www.spektrum.de/lexikon/ernaehrung/alkaloide/241 (aufgerufen am 23.11.2022)

  • Von Roh-vegan über keto-vegan zu Carnivore

    Kirsten im Interview Kirsten – Von roh-vegan …über keto-vegan… zu Carnivore Kirsten war eigentlich von ihrer Jugend an vegetarisch und schließlich nach der Geburt ihrer drei Töchter über lange Phasen roh-vegan. Dass sie diese Ernährung überhaupt so lange durchhalten konnte, verdankt sie dem Verzicht auf Getreide und Soja. Dafür hat sie Unmengen Proteinpulver und Nahrungsergänzungsmittel zu sich genommen, um ihre Nährstoffmängel auszugleichen. Verdauungsprobleme machten ihr aber schwer zu schaffen. Irgendwann kam sie über die Galileosendung mit Inga auf die Carnivore Ernährung. Ihr wurden dann die Zusammenhänge klar und so viele Erkenntnisse fielen ihr wie Schuppen von den Augen. Ihre gelbliche Haut, ihre fahle Augenfarbe, die vielen Erkrankungen ihrer veganen Freunde. Einmal gestürzt und ein Oberschenkelhalsbruch war keine Seltenheit in diesen Kreisen. Die Statur der Leute war eher unmuskulös mit faltiger Haut.   Heute weiß sie wie viel nachhaltiger der Konsum von regionalem Fleisch aus artgerechter Haltung ist im Gegensatz zu Früchten aus Übersee und Proteinpulver oder Nahrungsergänzungsmittel aus Fabrikanlagen. Sie hat ihre Verdauungsbeschwerden in den Griff bekommen, hat eine wesentlich größere sportliche Leistungsfähigkeit. Sie genießt das einfache Leben mit “Nur-Fleisch”. Wenn ihr Kirsten und ihren weiteren Weg mit Carnivore verfolgen möchtet, könnt ihr sie auf Instagram finden: @naturgesund360

  • Mit Roh-Carnivore zu perfekter Gesundheit

    Christian: Schluss mit Verdauungsproblemen, Depression, Gehirnnebel, Untergewicht Mit Carnivore ins kalte Wasser gesprungen Christian hatte seit seiner frühen Kindheit immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Mit 18 verschlechterte sich sein Allgemeinzustand stetig. Darm- und Hautprobleme sowie depressive Episoden gesellten sich zu weiteren Symptomen. Bis er 2018 im Internet auf Carnivore stieß, versuchte er so ziemlich alles, was Schul- und Alternativmedizin zu bieten hatten. Mit Carnivore ist er ins kalte Wasser gesprungen. Dies bedeutet, dass keine Übergangsphase mit Keto stattgefunden hat. Das wäre mit dem kaputten Darm auch nicht gegangen.   Anfangs zu viel auf Influencer gehört statt auf den eigenen Körper Auch wenn er wusste, dass er auf dem richtigen Weg ist, hat er zu Beginn jeden Fehler gemacht, den man nur machen kann. Als größten Fehler bezeichnet er, zu oft auf die diverse Influencer aus der Carni-Szene gehört zu haben, anstatt den Signalen seines Körpers zu vertrauen. Unzureichende Hydrierung oder zu wenig Fettanteil waren die Folge. Dadurch fühlte er sich nicht so optimal. In manchen Phasen ging es ihm aber sehr gut und gerade da musste er herausfinden, was diese Nuancen waren, die zur idealen carnivoren Ernährung gehörten. Um etwa die Dehydrierung in den Griff zu bekommen, besorgte er sich eine Waage, die auch die Flüssigkeitsmenge im Körper misst. Wenn es über 60 % anzeigt, ist sein Körper ausreichend hydriert. In jener Zeit experimentierte er viel mit Salz und Elektrolyten. Regionales steht ganz oben auf der Liste   Immer auf der Suche nach der besten Lebensmittelqualität besucht Christian mittlerweile Bauern in Österreich, um sich vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten zu machen. ‚Support your local farmers‘ lautet seine Devise.   Christians Speiseplan Der aktuelle Speiseplan von Christian gestaltet sich wie folgt: Morgens isst er 1-2 Stunden nach dem Aufstehen 6 Eier roh, 1-2 Gläser Rohmilch und etwas Leber. Protein hat für ihn einen wichtigen Anteil. Er kommt aber trotzdem auf ein Verhältnis von 1:1 in Gramm Fett zu Protein. Das entspricht einem Kalorienfettanteil von 70 % und einem Fettanteil im Fleisch von ca. 17 %. Insgesamt hat er aber die Mengen an Fleisch runtergeregelt, ursprünglich bis zu 1 kg, mittlerweile bei 300 bis 500 g, der Rest sind 10-15 Eier am Tag, Rohmilch und etwas Honig. Hin und wieder das ein oder andere Stück Käse. Er hat jetzt auch wieder Fruchtsäfte eingeführt. Ballaststoffe vermeidet er nach wie vor. Dadurch bekommt er Blähungen. Deshalb entsaftet er Orangen. Er vermischt nicht Frucht und Milch oder Frucht und Fleisch, da für die jeweilige Verdauung unterschiedliche Enzyme benötigt werden.   Honig kann er dagegen mit Fleisch oder auch nur mit Butter essen. Trotz des hohen Zuckergehalts macht ihm das nichts aus. Vermutlich sind es die Enzyme, die ihm so gut tun.   Christian hatte vorher schwerste Verdauungsbeschwerden mit starker Verstopfung, blutigem Stuhlgang. Außerdem hatte er Brainfog, mit negativen Gedanken, Depressionen. Alles ist distanziert, man kann nicht richtig denken. Energielosigkeit, teilweise sogar bettlägrig, jetzt wiegt er 77 bis 78 kg gegenüber einem Gewicht von 60 kg bei einer Körpergröße von 187 cm. Zunächst aß er gekochtes Fleisch und zuviel Salz. Nach gut einem Jahr wechselte er zu immer mehr roh. Er hatte auch Histaminprobleme. Er konnte kein abgehangenes Fleisch essen. Nachdem er lange Zeit nur roh hatte, begann er dann aber auch Fermentiertes zu essen. Roh-Carnivore Ernährung und Gesundheit

  • Vom Alkoholiker zum Carnivore!

    Sebastians Erfolgsgeschichte Sebastians Erfolgsgeschichte – Vom Alkoholiker zum Carnivore. Der Weg zurück ins Leben! Sebastian aus Münster ist 28 Jahre alt und seit über drei Jahren frei von der Alkoholsucht. Vor neun Monaten hat er mit der Carnivoren Ernährung begonnen. Sie hilft ihm nicht nur dabei, klarer denken zu können und frei von der Sucht zu bleiben, sondern auch gegen melancholische und depressive Verstimmungen. „Bis man mit der Carnivore Diät beginnt, weiß man ja gar nicht wie krank man vorher war.“ Er war immer der Ansicht, dass die Verdauung, so wie sie sich bei ihm anfühlte, normal war. Nachdem er trocken geworden war, aß er auch sehr viel Zucker, vermutlich als Ersatzdroge. Den Umschwung zu Carnivore startete er dann von 0 auf 100 durch den Ratschlag eines Freundes, der bereits seit 8 Jahren nur rohes Fleisch isst. Während der Umstellung hatte er aber schon noch immer Fettverdauungsschwierigkeiten wie Übelkeit. Dafür ist er jetzt sehr glücklich über ein konstantes Energieniveau den ganzen Tag, eine starke Gewichtsabnahme, ohne Muskelmasse zu verlieren, besseren Schlaf, ein tieferes Sättigungsgefühl, keinen Körpergeruch mehr und eine ganz arg verbesserte Sonnentoleranz. Früher bekam er schnell einen Sonnenbrand und war nicht gerne in der Sonne, wohingegen er heute jeden Sonnenstrahl genießt. Auch wenn er durch Carnivore keine körperlichen Nachteile empfindet, so ist die soziale Außenseiterrolle definitiv nicht leicht. Eine komplette Rückkehr in die kohlenhydratreiche Ernährung kann er sich aber nicht vorstellen. Diesen Sommer ist er nämlich bereits bei einer Urlaubsreise von Carnivore abgekommen. Das hat er aber schnell bereut, weil in ihm wieder die schlechte, fast depressive Stimmung zurückkam. So bleibt er eigentlich die meiste Zeit bei fast nur Rind- und Lammfleisch. Wenn der Fettgehalt nicht hoch genug ist, ergänzt er noch mit etwas Rindertalg und 4-mal in der Woche isst er noch etwas Innereien dazu. Er ist nicht dogmatisch mit Carnivore und kann sich schon hier und da mal etwas anderes erlauben, weil er keine Autoimmunprobleme hat. Allerdings ist ihm bewusst, dass ihm pflanzliche Lebensmittel einfach keinen Vorteil bringen. Und gerade wenn er das Essverhalten unserer Gesellschaft beobachtet, dann ist ihm sofort klar, was die Leute heutzutage falsch machen. „Wie Kühe auf der Weide verhalten sich die Leute mit ihrem ständigen Snacken.“ Deshalb geht es Sebastian so wie uns auch und er sagt ganz treffend dazu: „Wenn man einmal die rote Pille, namens ‚Carnivore‘, geschluckt hat, dann sieht man die Welt mit anderen Augen!“

  • Heilpraktiker und Typ 1 Diabetiker über den Unterschied zwischen Keto und Carnivore

    Andreas Bachmair: Mit Carnivore läuft es am besten Mit Keto benötigte er mehr Insulin   Andreas lebt seit 37 Jahren mit Diabetes Typ 1. Auslöser war seines Erachtens nach eine Tollwutimpfung, da der Diabetes unmittelbar danach begann. Er war über Jahre hinweg Rohkostverfechter, was ihm aber nicht bei der Steuerung des Diabetes half. Seine Erfahrungen mit der ketogenen Ernährung waren nicht positiv. Zunächst lief es zwar besser, aber dann benötigte er noch mehr Insulin. Seiner Theorie nach führte der Konsum von großen Mengen an Nüssen dazu, dass sich die Insulinresistenz seiner Zellen verstärkte. Er macht also die pflanzlichen Saatenöle für diesen Effekt verantwortlich, aber auch durch Olivenöl spürt er Blutzuckerschwankungen. Low-Carb und Keto bei Typ-1-Diabetes Mit Carnivore konstantes Energieniveau und viel Sport Seit 9 Monaten ernährt er sich nun carnivor. Seitdem ist seine Blutzuckerkurve sehr konstant und außerdem niedrig. Dennoch ist er in der Lage viel Sport zu treiben und erfreut sich über ein konstantes Energieniveau. Inzwischen benötigt er immer häufiger nur eine Einheit Mahlzeiteninsulin innerhalb von 24 Stunden.  Lebensstilfaktoren Des Weiteren geht es um: Vitamin D, Erdung, Menstruationsprobleme bei Frauen, Anfangsprobleme bei Carnivore, Probleme bei magerem Fleisch, Eiweiß- und Fettbedarf, Innereien   Ihr könnt Andreas erreichen unter praxis@bachmair.org , auf Instagram unter @andreasbachmair oder über seine Webseite  www.impfschaden.info .  Ganzheitliche Behandlung und Traumtherapie

  • Ketologix über Remission seines Typ 1 Diabetes

    Lucas spritzt heute kein Insulin mehr Durch ketogene Ernährung gegen die Gewichtszunahme Lucas, 55, Diplom-Informatiker, von Ketologix erklärt uns im Interview wie er zunächst mit einer kohlenhydratreichen Ernährung seinen Typ 1 Diabetes regeln musste. Das ständige Messen und Zucker zuführen und Insulin spritzen wurde ihm allerdings so sehr zur Last. Auch die Tatsache, dass man mit Insulin so sehr zunimmt ging ihm gegen den Strich. Er versuchte die Gewichtszunahme zunächst mit Sport zu kompensieren, aber auch das erwies sich als unsäglich kompliziert und nahm ihm die Freude am Sport.  So stieß er auf die ketogene Ernährung und war nach der Umstellung bereits sehr bald nur mehr auf das Basalinsulin angewiesen. Was für eine Erleichterung. Aber auch dieses Basalinsulin konnte er Stück für Stück reduzieren. So schaffte er es nach zwei Jahren ketogener Ernährung gänzlich auf Insulin zu verzichten. Seine Bauchspeicheldrüse arbeitete wieder besser und hatte sich wohl durch die ketogene Ernährung erholt. Er konnte somit, vermutlich auch durch die frühe Umstellung auf Keto, seinen Typ 1 Diabetes in Remission bringen.  Unterzucker ohne Symptome eines Unterzuckers Des Weiteren geht es um Unterzucker mit und ohne ketogenen Stoffwechsel, um den Oralen Glucose Toleranz Test, um den Langzeitzucker HbA1C, Gluconeogenese, Alkoholkonsum in der Ketose, Verbesserung der Schuppenflechte durch Carnivore, kontinuierliche Glucosemessung CGM, Blutzuckerschwankungen, Typ 2 Diabetes, Remission nur solange die ketogene Ernährung beibehalten wird, LDL, HDL und Triglyceride, Lean Mass Hyper Responder, Essensideen mit Carnivore, Milchprodukte. Im Podcast empfiehlt Lucas das Buch „Dr. Bernstein’s Diabetes Solution“   Lucas könnt ihr erreichen unter:  www.instagram.com/ketologix   www.facebook.com/ketologix  oder  www.twitter.com/ketologix .

  • Alexandru im Gespräch nach 3 Jahren Carnivore

    Schweinehaltung, Rohmilch, Gewichtsabnahme Akne   Alexandru kam über Keto und Paleo rein intuitiv zu Carnivore. Er hatte dadurch schon vor 10 Jahren gut abgenommen. Aber zunächst hatte er auf die Stimmen der Gesundheitsapostel gehört und Gemüse und Obst wieder miteinbezogen. Erst nachdem er von Shawn Baker vor drei Jahren gehört hatte, begann er absichtlich mit der Carnivoren Ernährung. Er hat das nie bereut. Sein Energieniveau ist dadurch höher, während er sich gleichzeitig ruhier und entspannter fühlt. Er hat viel Körpergewicht verloren, seine Haut ist wesentlich besser geworden. Weil er natürlich inzwischen auch um die wertvollen Nährstoffe in tierischen Produkten weiß, wurde seine Tochter auch nach dem Stillen zunächst nur mit Knochenbrühe und Innereien zugefüttert. Sie entwickelt sich ganz prächtig und hat ein fröhliches und ruhiges Gemüt, was Dave und Andrea bereits durch ein Treffen erfahren durften.   Des Weiteren reden Andrea und Alexandru über die Schweinehaltung früher und heute, über Rohmilchprodukte, Proteinbedarf, Essensmengen, Körpertemperatur, Bewegung, frische Luft, Sonne und Vitamin D, Weston A. Price („Ernährung und körperliche Degeneration“ und „Vermächtnis unserer Nahrung“), Iodsupplementation, Schilddrüsenunterfunktion

  • Buchtipp: EAT MEAT AND STOP JOGGING

    Eine kurze wissenschaftliche Zusammenfassung für Carnivore und für Krafttraining Meine persönliche Geschichte zum Joggen Meine persönliche Geschichte zum Joggen: Als ich dieses Buch vor zwei Jahren in die Hände bekam, wollte ich nur von der ersten Botschaft etwas wissen, nicht aber von der zweiten. Ich ging circa alle zwei bis drei Tage 10 km joggen, an den anderen Tagen zwischen 3 und 5 km. Da sich aber in der Sport- und Gesundheitsszene die Beiträge von Ärzten gegen Ausdauertraining, aber für Krafttraining vermehrt hatten, habe ich damit aufgehört. Inzwischen jogge ich seit März nicht mehr und ich vermisse es (noch) nicht. Ich habe nicht zu- oder abgenommen, ich gehe entspannt spazieren statt joggen. Vor dem Joggen hatte ich mich meist mit Koffein gepuscht, anschließend war mein Blutzucker sehr hoch. Das hat mich den ganzen Tag durcheinandergebracht, ich habe an diesen Tagen letzten Endes viel gegessen. Der Kaffee und der Sport erhöhen Cortisolausschüttungen. Diese wiederum erhöhen den Blutzuckerspiegel. Um ihn zu senken, wird dann wieder Insulin ausgeschüttet, was ja einem Fettabbau entgegenwirkt. Dass ich mit Ausdauerlauf keine Muskulatur aufbauen konnte, fiel mir beim Skifahren auf. Erst seit ich dreimal die Woche für 18 Minuten ein Krafttraining durchführe, fahre ich lange Pisten wieder ohne Pausen. Buchtipp zu Keto, Proteinbedarf und Biohacking Mike Sheridans Aussagen im Buch: 1. Fehler: Kalorien reduzieren, um Gewicht zu verlieren Das Gewicht liefert keine Information über Muskulatur- oder Fettanteil. Das durch Kalorienrestriktion verlorene Gewicht besteht meist zu 40 % aus Muskelmasse. Es sollte also das Ziel sein, Muskeln aufzubauen, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Gerade Frauen verlieren im Alter mehr Muskelmasse, was zu Osteoporose führt. Eine Kalorie ist nicht eine Kalorie. Durch Kalorienrestriktion ist das Sättigungshormon Leptin erniedrigt, was die Fettspeicherung erhöht und das Hungerhormon Ghrelin ist erhöht, was die Fettverbrennung vermindert. Kalorienrestriktion bedeutet eine geringere Zufriedenheit. Kalorienrestriktion ist ungesund, insbesondere beim Verzicht auf Fett, weil dadurch die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K fehlen sowie die Synthese der anabolen Steroidhormone, die zum Wachstum und Aufbau von Muskulatur nötig sind. Und letztlich ist eine Kalorienrestriktion nicht auf Dauer aufrechtzuerhalten. 2. Fehler: Tierisches Eiweiß einzuschränken oder zu vermeiden Wer nährstoffdichte Lebensmittel zu sich nimmt, der wird auch eine bessere Leistungsfähigkeit daraus ziehen. Vegetarier haben Mangel an Omega-3-Fettsäuren, an Vitaminen B12, D, E und A und an Eisen. Pflanzliches Eiweiß ist nicht gleichwertig gegenüber tierischem Eiweiß. Er referiert auf die Arbeiten von Chris Masterjohn und Robb Wolf. Wer selten tierisches Eiweiß isst, der besitzt eine geringere Magenaktivität mit weniger Magensäure. In diesem Fall werden die Nährstoffe auch schlechter aufgespalten und aufgenommen. Leute, die wenig Fleisch essen, empfinden es somit als schwer verdaulich. Hämeisen aus tierischen Produkten ist die beste bioverfügbare Form von Eisen. Die essentiellen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA findet man nur in tierischen Produkten. Die pflanzliche Variante ALA kann niemals ausreichend in DHA umgewandelt werden ( siehe mein Artikel zu Omega -Fettsäuren ). Vitamin B12 und DHA sind gerade für die geistige Leistungsfähigkeit so wichtig. Soja, Hülsenfrüchte und Getreide liefern nicht ausreichend essentielle Aminosäuren. Außerdem ist Soja giftig und hat einen negativen Einfluss auf die hormonelle Balance. Die Isoflavone in Soja beeinflussen die Schilddrüse, was häufig zunächst zur Überfunktion und dann zur Unterfunktion führt. Hülsenfrüchte sind auch keine Alternative, weil sie den Darm zu sehr belasten (siehe mein Artikel über Phytate und Lektine ). Sie besitzen also viele Antinährstoffe und zu einem großen Anteil auch Kohlenhydrate. Auch die Qualität des tierischen Eiweißes variiert aber je nach Haltung und Fütterung der Tiere. Was man aber immer berücksichtigen sollte, ist, dass auch Monokulturen zum Anbau von Getreide schädlich für die Umwelt und die Tierwelt sind. ‚Monocrops=Murder‘, sagt Mike Sheridan. 3. Fehler: Gesättigtes Fett für Herzkrankheiten verantwortlich zu machen Hier zitiert Mike Sheridan die Arbeiten von Dr. Loren Cordain über die Ureinwohner Amerikas. Sie ernährten sich von Bison, Bären, Wildschweinen, Elch und Ähnlichem mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, hatten aber vor der Umstellung auf die westliche Ernährung kein Krebs, kein Diabetes, keine Herzerkrankungen, keine Kurzsichtigkeit oder Akne. Sie waren außerdem von schöner hochgewachsener Statur und sehr muskulös. Er empfiehlt auch das Buch ‚The Paleo Solution‘ von Robb Wolf zu diesem Thema. Die wissenschaftliche Evidenz zur Verunglimpfung von gesättigtem Fett führt er auf die großen Fehler von Dr. Ancel Keys zurück. Sie wurden nie wieder bestätigt, aber hart verteidigt von der Lebensmittel- und Agrarindustrie. Blutwerte für gute Gefäßgesundheit 4. Fehler: Zu denken, Cholesterin führe zu Herzerkrankungen Auch hier geht er wieder auf die falsifizierten wissenschaftlichen Arbeiten von Ancel Keys ein. Niedrige Cholesterinwerte sind eher gesundheitsschädlich und unter anderem deshalb sind Statine auch so gefährlich. Stattdessen sollte man auf Triglyceride achten. Sind sie hoch, ist dies eine Gefahr für Arterienverkalkung. Außerdem muss man bei LDL auf die Partikelgröße achten ( siehe auch mein Artikel zu LDL ). Insbesondere Saatenöle, wie Raps-, Soja-, Erdnuss- oder Sonnenblumenöl erzeugen durch Oxidation diese kleinen gefährlichen LDL-Partikel ( siehe mein Artikel zu Pflanzenölen ). Fettanteil in der Ernährung 5. Fehler: Die richtigen Fette zu wählen Seit es 1976 die Empfehlungen zu fettarm gibt, ist das Durchschnittsgewicht der westlichen Bevölkerung gestiegen, obwohl mittlere Kalorienaufnahme und Fettanteil gesunken sind. Es wurde aber nicht nur weniger Fett gegessen, sondern statt tierischem Fett, pflanzliches Öl, das industriell hergestellt wird. Es entstehen dabei nicht nur Transfettsäuren, die bekanntermaßen schädlich sind und auch bereits eingedämmt werden, sondern die mehrfach ungesättigten Fettsäuren in diesen Ölen zerstören unsere LDL-Partikel, wie oben beschrieben. Was aber bisher in älterer Literatur als Stoffwechselboost angesehen wurde, nämlich das Ungesättigtsein der Fettsäuren, hat sich als Quelle für Entzündungen im Körper herausgestellt. Die ungesättigten Verbindungen gehen Oxidationen ein und erzeugen freie Radikale im Körper, die wiederum Zellen zerstören können. Zuletzt kommt hinzu, dass Pflanzenöle sehr reich an entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren sind. Das Verhältnis der Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren in unserem Körper hat sich seit 1930 von durchschnittlich 8:1 auf 25:1 im Jahr 2009 verschlechtert. Ursprünglich hatten die Jäger und Sammler ein Verhältnis von 1:1. 6. Fehler: Zu glauben, Kohlenhydrate wären essenziell Dieses Kapitel möchte ich jetzt nicht genauer zusammenfassen. Jeder, der in Ketose ist, beweist das Gegenteil. Unser Körper kann sehr einwandfrei über Gluconeogenese mit Zucker aus der Leber versorgt werden. Außerdem können Muskelzellen auf Fettverbrennung statt Glucoseverbrennung umsteigen und die wichtigen Organe Hirn und Herz sind mit Ketonkörpern als Energielieferanten sehr zufrieden. Kurz zusammengefasst sagt Mike Sheridan: Die erste Tasse Kohlenhydrate dient uns vielleicht noch zur Verbrennung, mit der zweiten Tasse sind wir aber bereits im Überschuss. Wenn sie nicht zum Auffüllen leerer Glykogenspeicher oder zum Sport benötigt wird, dann wird auch sie bereits in Fett durch die Leber umgewandelt. Und die dritte Tasse geht direkt in den Fettaufbau und erhöht somit unsere Triglyceridwerte im Blut. 7. Fehler: Auf den Ballaststoffirrtum hereinzufallen Dass ein hoher Ballaststoffkonsum als gesundheitsfördernd deklariert wird, liegt auch wieder an falsch interpretierten Studien. Oftmals wurden kohlenhydratreiche Lebensmittel durch ballaststoffreiche ersetzt, was natürlich eine gesundheitliche Verbesserung zur Folge hatte. Inzwischen sind bereits Langzeitstudien erbracht worden, die einen höhere Sterblichkeitsrate und ein erhöhtes Risiko an Herzinfarkten durch mehr Ballaststoffe belegen. 8. Fehler: Zu glauben, Eiweiß erzeuge Gesundheitsprobleme Wieder nur kurz zusammengefasst: Viel Eiweiß erzeugt keine Nierenprobleme ( siehe meinen Artikel zu Eiweiß und Nieren ). Viel Eiweiß erzeugt auch keine Osteoporose. Hoher Eiweißkonsum erhöht auch nicht die Säurewerte und nicht das Krebsrisiko. 9. Fehler: Sport zu treiben, um Kalorien zu verbrennen Wie beim 1. Fehler weist Mike Sheridan hier einige Studien auf, die die hormonelle Imbalance durch viel Ausdauersport belegen. Man kann seinen Körper nicht austricksen, was die Kalorienaufnahme anbetrifft. Dagegen führt viel Ausdauertraining zu einer erhöhten Cortisolausschüttung. Etwas Sprinttraining wie HIT-Training ist durchaus förderlich für die Fitness, aber Dauerlauf über ein bis zwei Stunden ist ein dauerhafter Stressor und belastet die Nebennierenrinden. Kinder beim Spiel zu beobachten, zeigt hier vielleicht auch die natürliche Bewegungsform des Menschen. Ihre Bewegungen sind nie ausdauernd auf demselben Level. Sie sprinten zwischendurch und wechseln ihre Bewegungsmuster. Durch längeres Ausdauertraining sinkt die Muskelmasse und auch der Testosteronspiegel. Cortisol ist katabol, Testosteron anabol. Mike Sheridan geht noch auf verschiedene Muskeltypen ein, die sich auch durch die Trainingsart verändern können, so dass einige Langstreckenläufer weniger Muskelmasse haben als Leute, die gar keinen Sport treiben. Auch bei Frauen ist für die Aufrechterhaltung der Muskulatur Testosteron von zentraler Bedeutung. Ausdauertraining ist außerdem ineffizient, was den Zeitaufwand versus Nutzen anbetrifft. 10. Fehler: Ausdauertraining, um gesund zu bleiben Dauerhafte, sich wiederholende Bewegungen sind für Gelenke, Knochen und Sehnen immer schädlich. Ausdauertraining ist auch unnatürlich, wie man oben an dem Beispiel mit den Kindern gesehen hat. Auch anatomische Merkmale des Menschen zeigen, dass er nicht zum Dauerlaufen geboren ist. Ausdauertraining erzeugt freie Radikale. Je nach Intensität und Dauer werden mehr Radikale erzeugt. Dies führt auch zum früheren Altern. Außerdem sinkt der PH-Wert des Blutes durch die entstehende Milchsäure. Im Blut kann der Körper sich verändernde PH-Werte nicht so gut ausgleichen wie im Magen-Darm-Trakt. Ausdauertraining verursacht Erkrankungen der Lungenwege. Dies belegt Mike Sheridan anhand von Studien. Bei Schwimmern gleichermaßen wie bei Dauerläufern. Asthma und Allergien sind hier ebenso überrepräsentiert. Die Fruchtbarkeit wird ebenfalls durch Dauerlauf herabgesetzt. Sportlerinnen leiden oft am Ausbleiben der Menstruation. Durch die geringeren Testosteron- und Androgenpegel sind auch Männer davon betroffen. Dann gibt es eine Korrelation zwischen Eisenmangel und Ausdauersportlern. Ausdauertraining bedeutet aber auch vielerlei Beeinträchtigungen der Herzfunktionen. Hierzu zitiert er Arbeiten von O’Keefe. Durch die dauernde starke Belastung treten Herzmuskelfibrose, Rhythmusstörungen, Arterienverkalkung, diastolische Disfunktionen und Verhärtung der Arterienwände auf.   Artikel zu Sport in der Steinzeit hier!

  • Salicylsäure - Unverträglichkeit führt zu pseudoallergischen Symptomen 

    Was ein natürliches Pestizid in uns bewirken kann Vorkommen der Salicylsäure Salicylsäure ist in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Beeren, Tomaten, Oliven, Zitrusfrüchten und Gewürzen wie Curry, Pfeffer und Thymian enthalten. Auch Nüsse, Trockenfrüchte und bestimmte Tees, wie Pfefferminz- und Kamillentee, weisen hohe Konzentrationen auf. Auch in Kaffee ist sie zu finden sowie in Acetylsalicylsäure, dem Wirkstoff von Aspirin.    Hinter Lebensmittelunverträglichkeiten steckt oft eine Salicylsäureunverträglichkeit Ein häufiger negativer Aspekt ist ihre Rolle bei Lebensmittelunverträglichkeiten, die pseudoallergische Reaktionen hervorrufen. Einige Menschen reagieren mit Hautausschlägen, Juckreiz, Atemwegsproblemen oder Magen-Darm-Beschwerden. Diese Unverträglichkeit wird oft mit einer klassischen Nahrungsmittelallergie verwechselt, obwohl das Immunsystem hierbei nicht direkt beteiligt ist. Besonders Menschen mit Asthma sind anfällig, da Salicylate bei ihnen bestehende Beschwerden verstärken können [1][3]. Salicylsäure und Asthma Salicylsäure verhält sich in unserem Körper ähnlich wie Oxalsäure   Kleine Dosen sind für die meisten Menschen unbedenklich. Problematisch ist jedoch, dass der Konsum von Lebensmitteln, wie Beeren, Tomaten oder Gewürzen, zu einer Anhäufung kleiner spitzer Kristalle im Körper führt, ähnlich wie bei Oxalsäure [2]. Diese können Hörprobleme sowie Tinnitus verursachen [6].   Ein weiteres Problem liegt in der Verarbeitungsweise von Lebensmitteln. Manche Produkte, wie Fertiggerichte, Gewürzmischungen und Fruchtgelees, enthalten Konservierungsmittel, die der Salicylsäure sehr ähnlich sind. Dazu gehören Benzoate sowie Gallate [4].   Dr. Ben F. Feingold konnte bei Kindern ADHS durch eine salicylarme Kost vermindern [5].   Leute mit allergischen Symptomen sollten sowohl auf Salicylsäure als auch auf den Histamingehalt achten [7]. Salicylsäure und Histaminunverträglichkeit   [1] https://www.mein-allergie-portal.com/nahrungsmittelallergie-und-unvertraeglichkeiten/2337-salicylat-unvertraeglichkeit-wo-verstecken-sich-salicylate.html [2] Dr. Kevin Stock 2018: Health Dangers of eating fruit.   [3] M Raithel, H W Baenkler et al. 2005: Significance of salicylate intolerance in diseases of the lower gastrointestinal tract. [4] https://samter-trias.de/salicylsaeure-reduzieren-konservierungsstoffe/ [5] Food Sensitivities and ADHD - Diagnosis Diet [6] A SHEPPARD, SH HAYES et al. 2014: Review of salicylate-induced hearing loss, neurotoxicity, tinnitus and neuropathophysiology. [7] Tabelle: Salicylsäure- und Histamingehalt von Gemüse – Samter-Trias [8] https://www.aerzteblatt.de/archiv/59081/Salicylatintoleranz

  • Von Asthma zur Ausdauersportlerin!

    Lauras Erfolgsgeschichte Lauras Erfolgsgeschichte – Von unheilbarem Asthma zur Ausdauersportlerin Laura ist 24 Jahre alt, hat Medizintechnik studiert und studiert jetzt noch Sportwissenschaft. Sie war bis vor Carnivore schwer im Bodybuilding aktiv. Allerdings plagte sie ihr Asthma und ihre Verdauungsbeschwerden. So kam sie durch Recherchen auf die Carnivore Ernährung. Nach einem Monat konnte sie ihre Medikamente gegen das Asthma absetzen. Nach drei Monaten verspürte sie kaum noch Probleme mit ihrem Asthma. Was sie ein Leben lang vom Ausdauersport fernhielt, gehörte auf einen Schlag der Vergangenheit an. Sie genießt inzwischen die konstante Energie über den Tag verteilt. Ihre Bodybuilder-Karriere hat sie nun an den Nagel gehängt und betreibt nurmehr gewöhnliches Krafttraining und gibt Kurse im Fitnessstudio. Sie erfreut sich heute über intuitives Essen zweimal täglich statt Essen nach Plan, sechsmal am Tag. Außerdem genießt sie die einfache Art zu Essen mit Hackfleisch und Ribeyesteaks.   Laura postet auf Instagram unter @lauraf_13 und freut sich über alle Interessierten, denen sie die Vorteile der carnivoren Ernährung weitergeben kann. Carnivore Ernährung gegen Asthma

  • Nährstoffe im Fleisch, Ethik, Probleme mit Veganer Ernährung, etc.

    Kathi Hönig-Wenkoff, Biowissenschaftlerin, im Interview Kathi Hönig Wenkoff hat Biotechnologie studiert und arbeitet derzeit als Gesundheitscoach. Sie befürwortet die Paleo Ernährung mit möglichst wenig Antinährstoffen.   Im Interview beschreibt sie, wie sie zu dieser Form der Ernährung gekommen ist. Sie hat die Carnivore Ernährung bewusst zur Heilung ihres Körpers und ihres Darms angewandt.   Kathi erklärt ihren Kampf, den sie mit ihrer ethischen Einstellung bei veganer Ernährung hatte. Warum sie inzwischen regenerative Landwirtschaft gegenüber der biologischen Landwirtschaft bevorzugt. Warum sie die Weidehaltung für die beste Landwirtschaftsform hält. Über den Kreislauf der Natur. Warum Landwirtschaft ohne Tierhaltung auch nicht funktionieren kann. Welche Nährstoffe nur aus tierischen Produkten zu beziehen sind. Warum gesättigtes Fett so gesund ist und warum wir Cholesterin dringend benötigen. Warum ungesättigte Fette kritisch für unsere Gesundheit sind. Des Weiteren geht es über folgende Themen: Intermittierendes Fasten, Innereien, Obst, Honig, Schlaf, Cortisol, Fettanteil, Eiweißmengen, Innereien, rohe Zubereitung, metabolische Flexibilität, Nachtschattengewächse, Kürbis, Süßkartoffeln, Studien und ihre Aussagekraft, politischer Einfluss auf die fleischbasierte Ernährung, Selbstversorgung   Ihr findet Kathi auf Instagram unter @ kathi_wenkoff_holistic.health .

  • Vegetarismus und Veganismus

    Moral, Ethik und Ökologie Veganer und Vegetarier haben ein Idealbild, das nicht der Wirklichkeit entspricht Bevor ich mich auf diese drei Gebiete der Moral, der Ethik und der Ökologie beziehe, möchte ich meinen Weg kurz beschreiben, der nämlich aus gesundheitlichen Gründen so erfolgte.   Ich bin aufgrund einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse erfolgreich zur kohlenhydratarmen, später zur ketogenen und schließlich zur rein tierischen Ernährung gekommen. Als Außenseiterin in unserer veganen und vegetarischen Welt betrachte ich inzwischen viele Dinge von außen. Und es fällt mir unheimlich schwer, die zunehmende Einseitigkeit und Idealisierung der Ernährungsthemen in der Öffentlichkeit zu ertragen.   Das einzige öffentliche Thema, das ich vollkommen unterstütze, ist der Kampf gegen die Massentierhaltung und jegliche Tierquälerei, die sich mit der Tierhaltung verbindet. Tierquälerei für Laborfleisch   Ackerbau weder ökologisch noch ethisch besser Die Annahme aber, dass man sich als Vegetarier und Veganer eine weiße Weste erkaufen kann, halte ich für schwer verwerflich und auch für geradewegs falsch. Man ist bei dieser Ernährungsweise allein auf den Ackerbau angewiesen. Betrachtet man unsere Erde, so sind darauf allerdings circa zwei Drittel der landwirtschaftlich genutzten Flächen Weiden und Graslandschaften. Das liegt nicht daran, dass den Landwirten in diesen Regionen Viehhaltung lieber ist, sondern es liegt am Nährstoffgehalt der Böden und am Klima. Für den Ackerbau benötigt man nämlich eine Mindestmenge an Feuchtigkeit und eine Mindestmenge an Nährstoffen im Boden, die höher sein muss als in der Weidehaltung. Anorganischer Dünger aus der Chemieindustrie Und damit sind wir bereits mitten in der Problematik der tierfreien Ernährung. Es ist nicht nur so, dass man einen Großteil der landwirtschaftlichen Flächen nicht mehr nutzen könnte, sondern es wird eine hohe Menge an Dünger im Ackerbau benötigt, um den nach jeder Ernte sinkenden Nährstoffgehalt ausgleichen zu können! Das nützt natürlich der Chemieindustrie. Auch kommt man im Ackerbau kaum umhin Pestizide und Fungizide zu sprühen, auch nicht im biologischen Anbau. Das nützt wieder der Chemieindustrie. Im Ackerbau werden große landwirtschaftliche Maschinen benötigt. Das nützt dem Landmaschinenbau. Jegliche geerntete Produkte aus dem Ackerbau müssen verarbeitet werden. Vom Getreide zum Brot, vom Hafer zum Müsliriegel, von der Sojabohne zur Tofuwurst liegt jeweils ein langer meist industrieller Fertigungsprozess dahinter, ganz abgesehen von den Transportwegen. Hier freuen sich Nahrungsmittelindustrie und Transportindustrie. Über den CO2-Ausstoß all dieser angesprochenen Vorgänge wird selten geredet. Viele Ackerflächen oder auch Obst- und Nussplantagen müssen bewässert werden. Dieser Raubbau an den Wasserreserven vielerorts soll moralisch vertretbar sein? Der überaus weite Transport dieser Nüsse und exotischen Früchte aus südlichen Regionen ist ebenfalls zu berücksichtigen. Hiermit wurde also die ökologische Bilanz gezogen, die im Vergleich zur Weidehaltung für den Anbau pflanzlicher Produkte immer negativ ausfällt.   Weiden sind ein besseres Ökosystem als Äcker Jetzt kommen wir zur ethischen Haltung, die ja im Vegetarismus oder gar im Veganismus vielfach beschwört wird. Der erste ethische Zweifel müsste Ihnen bereits im vorigen Abschnitt begegnet sein. Nämlich das Ausbringen von Pestiziden. Vielleicht ist das ein Grund, weshalb das Bienensterben hierzulande beklagt werden muss? Doch egal welche Form des Ackerbaus, auch im biologischen Anbau kommt man nicht umhin Pestizide auszustreuen und tötet damit schon einmal viele Insekten. Das sind aber nicht die einzigen Tiere, die sich auf einem Feld tummeln. Es gibt viele Nagetiere und Wildtiere, die sich dort aufhalten. Wildtiere kommen ab und an unbeabsichtigt in die Fänge der landwirtschaftlichen Maschinen. Nagetiere müssen allerdings in jeder Form des Ackerbaus bekämpft werden, um die Ernte zu sichern. Es müssen Fallen und Gifte ausgestreut werden, um Mäuse und weitere Nagetiere fernzuhalten. Viele Tiere, wie Hasen, die sich ein paar Monate an dem Getreide oder Gemüse eines Feldes satt gegessen haben und dadurch Nachwuchs großziehen konnten, müssen nach der Ernte vor Hunger sterben. Jedem Gemüsebauern ist bewusst, dass sein Anbau nicht ohne Opfer aus der Tierwelt möglich ist. Und mal ganz ehrlich: Der Tod durch Gifte, Fallen oder Hunger ist grausam.   Große Nahrungsmittelkonzerne verarbeiten hauptsächlich Pflanzliches Warum werden diese Argumente nirgends angesprochen? Mir scheint, dass dies an den eigentlichen Einflussreichen unserer Welt liegt. Das sind große Konzerne. Kaum ein Nahrungsmittelkonzern wie Nestlé, Kellogg’s, Mars, Unilever, Kraft, usw. vertreibt tierische Produkte. Die Marge dahinter ist zu gering. Tierische Produkte sind bereits in der Herstellung sehr teuer. Jene Konzerne bezahlen aber die Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Sie unterstützen die Universitäten mit Forschungsgeldern. Ähnliches gilt für die Pharmaindustrie, weshalb der gesundheitliche Wert einer vegetarischen Ernährung auch beleuchtet werden sollte. Doch das ist ein noch viel größeres Feld, das ich auf meiner Internetseite mit vielen Aspekten angesprochen habe.   Regionalität und gute Haltung fördern Die immer größere Zahl der Carnetarier macht sich deshalb auch über eine moralisch vertretbare Form der Nur-Fleisch-Ernährung Gedanken. Um unsere Ernährungsform moralisch, ethisch und auch ökologisch vertretbar zu machen, haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Weidehaltung möglichst zu fördern, denn nur dadurch wird der Eingriff in die Natur am geringsten gehalten. Regionalität zu fördern ist auch wichtig, denn nur so können Transportwege und somit auch CO2-Ausstoß vermieden werden. Stark verarbeitete Fleischerzeugnisse sollte man meiden, um auch einen industriellen Prozess der Nahrungsmittelerzeugung zu vermeiden. Und zu guter Letzt sollte man möglichst alles vom Tier verzehren, 'From Nose to Tail'. Das heißt Carnetarier schrecken nicht vor Fett, Innereien und Knochenmark zurück, sondern wir wissen deren Nährstoffgehalt zu schätzen.   „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“. Als Fleischesserin bin ich mir meiner Sünde bewusst, allerdings sollten Vegetarier und auch Veganer sich ihrer Sünde ebenfalls bewusst sein. Ethik & Ökologie bei vegetarischer/veganer Ernährung

  • Ethik und Ökologie

    beim Fleischkonsum Wie sehr unsere Meinung manipuliert wird, in Bezug auf den Fleischkonsum, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge. Man kann sich nicht durch das Umgehen tierischer Produkte von ethischer Schuld freikaufen. Für den großangelegten Anbau von Getreide, Obst und Gemüse in Monokultur gehen ebenfalls viele Tierleben zugrunde. Der Kreislauf der Natur wird einfach ignoriert. Unsere Milchwirtschaft ist auch ethisch und ökologisch sehr bedenklich. Den Verzehr von Unmengen an Ballaststoffen sollte man auch als Verschwendung von Ressourcen betrachten. Tierfutter aus Soja und Mais ist nicht artgerecht. Am Ackerbau ist wesentlich mehr verdient als an der Weidehaltung. Eine Nose-to-tail-Nutzung des Fleisches wäre nachhaltiger. In der Klimabilanz wird falsch gerechnet. Eine kranke Gesellschaft schafft zusätzliches Unheil auf unserer Erde.

  • Verdauungsprobleme, Hautprobleme, Krankenhausnahrung, etc.

    Falsche Therapien bei Arteriosklerose und Diabetes Ex-Krankenpfleger Basti packt aus über seine Frustration, die sich mit zunehmender Erkenntnis über gesunde Ernährung erhöht hat. Im Podcast berichtet er über seine Beobachtungen in der Klinik beim Umgang und bei den Ursachen der üblichen Volkskrankheiten, wie Arteriosklerose, Diabetes und Krebs. Seine Freundin Rachel hat ihn auf die Carnivore Ernährung gebracht. Sie berichtet über ihre Erfahrungen mit Essstörungen, Depressionen und Verdauungsproblemen unter Keto und den Verbesserungen jetzt unter Carnivore. Die beiden haben einen erfolgreichen informativen  YouTubeKanal DoItYourHealth ins Leben gerufen sowie die zwei Instagram-Profile  @doityourhealth .basti und  @rachel_ribeye Wir sprechen im Podcast über die Bücher  von Nikolai Worm „Ein Mammut auf den Teller“ und von  Kate Rhéaume-Bleue „Vitamin K2 und das Calcium-Paradoxon“

  • Niemand sagt etwas...

    Junk Food essen ist ok. Nur Fleisch essen nicht. Wie verrückt ist unsere Gesellschaft? Sie sehen zu und halten es für normal, wenn unsere Kinder mit Süßigkeitentüten durch die Landschaft laufen oder mit Chipstüten.   Sagt aber jemand, dass er nur mehr Fleisch isst, eines der ältesten Lebensmittel unserer Geschichte, dann wird er für bekloppt erklärt. Was hätten unsere Vorfahren zu Chips und Süßigkeiten gesagt? Eine Schlachtschüssel war damals sehr normal, Innereien zu konsumieren auch. Denn eigentlich ist es das Natürlichste der Welt, alles vom Tier zu verwerten. Mehr Fleischkonsum – Warum er nötig ist

  • Wir brauchen nicht nur mehr Fleisch!

    Carnivore heißt nicht, nur mageres Fleisch zu essen Fettes Fleisch ist unsere Medizin Nein, so ist es nicht! Fettes Fleisch ist unsere Medizin! So heißt die Devise. Bei magerem Fleisch, fehlt einem Glycin, eine Aminosäure, die man in Kollagen und Gelatine findet. Sie steckt in den Sehnen und Knochen, aber auch im tierischen Fett, also in den Fetträndern am Fleisch. Vitamine aus tierischem Fett Tierisches Fett liefert aber auch viele fettlösliche Vitamine, die wir aus keinem Gemüse bekommen. Und die Fettzusammensetzung ist so, wie wir sie brauchen. Nicht voller mehrfach ungesättigter Fettsäuren, die zu Entzündungen im ganzen Körper führen. Innereien als Nährstoffbombe Und, was noch sehr nährstoffreich ist: Innereien. Allen voran die Leber, gefolgt von den Nieren. Auch Knochenmark oder Hirn sind sehr wertvolle Organe, die alle indigenen Kulturen sehr zu schätzen wussten. Oder Blut! Es wurde früher immer verwertet. Reich an Salzen, Eisen und vielen Vitaminen. Diese gesunden Dinge wieder wertzuschätzen, ist auch nachhaltig!

  • Ist diese Studie valide?

    Falsche Argumentation zur Ernährung der Neandertaler   Hardy et al. stellen die Hypothese auf, dass die die Nahrung der Neandertaler einen kalorischen Anteil von 50 bis 60 % an pflanzlichen Kohlenhydraten aufwies. [1]   Ihre Argumente:   1. Aktuelle Ernährungsrichtlinien empfehlen einen kalorischen Anteil von 50 % an Kohlenhydraten.   2. Neandertaler ähneln Fußballspielern heute, die große Mengen an Kohlenhydraten benötigen, um eine hohe Leistungsfähigkeit im Sport zu besitzen.   3. Das Gehirn benötigt größtenteils Glucose als Energiequelle, was wiederum einen hohen Kohlenhydratanteil in der Nahrung nötig macht.   4. Eine gute Gebärfähigkeit und das Wachstum von Kindern benötigt ebenfalls viele Kohlenhydrate.     Gegenstudie: Rainer J. Klement 2022: Was there a need for high carbohydrate content in Neanderthal diets? [2]   · Die Verfasser dieser Studie ignorieren, dass man mit einer kohlenhydratarmen oder ketogenen Ernährung sehr wohl Leistungssport betreiben kann.   · Eine Fallstudie an einem Fußballer, die Rainer J. Klement an seiner Klinik durchgeführt hat, zeigte, dass der Fußballer mit einer reinen Carnivoren Ernährung ohne Supplementation seine Leistungsfähigkeit beibehalten konnte. Sein BMI sank ein wenig, bei gleichbleibender Muskelmasse, seine Schilddrüsen-T3-Werte sowie seine Testosteronwerte stiegen in dieser 4-monatigen Beobachtungsstudie.   · Unser Gehirn kommt mit einer kohlenhydratarmen oder ketogenen Ernährung sehr gut zurecht.   · Es gibt auch Studien an Schwangeren, die mit einer paleolithischen Ernährung bessere Blutzuckersensitivität, bessere Eisenwerte und weniger Krankheitstage aufwiesen.   · Zusätzlich gibt es Studien an Schwangeren in Dauerketose, die vollkommen normale Babies zur Welt brachten.   · Die Muttermilch stillender Frauen unter einer ketogenen Ernährung weist auch eine höhere Kaloriendichte auf.   In dieser Gegenstudie sind auch alle Hypothesen mit Quellen hinterlegt.   Studienbewertung und Carnivore-Gehirn-Reset   [1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34923240/   [2] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ajpa.24643

  • 60 % der landwirtschaftlichen Flächen taugen nur als Weideflächen!

    Ohne Viehhaltung geht es nicht Klima und Böden bestimmen die landwirtschaftliche Nutzung Der Anteil an Grasland ist so hoch und kann nicht verringert werden, da viele Böden zu karg sind oder das Klima zu kalt ist, um dort Ackerbau für Getreide, Hülsenfrüchte oder Gemüse zu betreiben. Diese Grasländer können also nur für Viehhaltung genutzt werden. Würde man sie versumpfen lassen, hätte man ein noch viel größeres Ernährungsproblem. Wiederkäuer haben die tolle Gabe, dass sie durch ihre vielen Mägen das nährstoffarme Gras in für uns gut bioverfügbares Eiweiß und Fett umwandeln können! Fleisch und Milchprodukte aus Weidehaltung haben einen wesentlich höheren Anteil an Omega-3-Fettsäuren, dem gut bioverfügbaren tierischen Vitamin A sowie Vitamin D und K2 ! Die Weidehaltung ist außerdem eine artgerechte Tierhaltung! Ackerbau verwüstet die Flächen Hätte man in trockenen Regionen die Weidehaltung statt des Ackerbaus betrieben, wären dort große Flächen nicht durch Verwüstung bedroht gewesen, denn Weiden verhindern Verwüstung. Sie erhalten den CO2-speichernden Humus und nutzen jeden Tropfen Regenwasser ohne ihn versickern zu lassen. Die Behauptung, dass der Methanausstoß der Kühe unser Klima belastet ist ebenfalls nicht haltbar, wie ich in meinem Artikel zu Methan erläutere. Ackerbau fordert mehr tote Tiere als Weidehaltung Der intensive Ackerbau laugt die Böden aus. Viel chemischer Dünger ist nötig. Das Spritzen der Pestizide tötet unsere Insekten. Die Ernte auf Äckern mit großen Landmaschinen bedeutet viele tote Kleintiere. Im Rüben- und Gemüseanbau ist eine Bekämpfung von Nagetieren durch Fallen oder Gifte nötig, denn sie fressen sonst alle Wurzeln ab. „Wer ohne Sünde ist, ihr lieben Veganer, der werfe den ersten Stein.“ Weideflächen gegen Ackerbau

  • Wie der Ackerbau alles zerstört hat

    Wie der Ackerbau unsere Erde und unsere Gesundheit zerstört hat   Den Böden werden Nährstoffe entzogen Felder mit einjährigen Pflanzen wie Getreide, Mais und Soja sind für unsere Landschaft zerstörerisch. Sie laugen den Boden von Nährstoffen aus. Sie bedeuten große Flächen mit Monokultur. Deshalb kommt man um Schädlingsbekämpfung auch nicht herum. Der Mutterboden wird weniger, womit ein riesiger CO2-Speicher verloren geht. Dadurch trocknen die Böden aus. Künstliche Bewässerung hat weitreichende negative Konsequenzen zur Folge. Die Grundwasserspiegel sinken, Flüsse trocknen aus. Somit geht viel Fläche für wilde Natur verloren. Die Böden versalzen durch die künstliche Bewässerung. Die Verwüstung schreitet in warmen Ländern voran.   Verwüstungen durch Ackerbau Und es gibt bereits unzählige Flächen, die durch den Ackerbau und die Rodungen verwüstet sind. Ein großer Teil der Mittelmeerregionen wurde bereits vor mehreren tausend Jahren gerodet und durch Ackerbau verwüstet. Das Zweistromland im Irak war einmal ein fruchtbares Paradies. Weite Teile Afrikas sind davon betroffen. Durch das Vernichten der Bisonherden in Nordamerika sind auch dort riesige Flächen zu Wüsten geworden, wenn sie jetzt nicht auch mit allen künstlichen Mitteln als Ackerflächen genutzt werden. Knochen und Zähne leiden Seit der Sesshaftwerdung und dem Zeitalter des Ackerbaus haben wir uns gesundheitlich verschlechtert. Unsere Knochen sind poröser geworden, unsere Zähne sind seitdem kariös, unsere Statur ist kleiner geworden, wir haben zahlreiche Zivilisationskrankheiten bekommen und unser Gehirnvolumen ist seitdem geschrumpft. Die Autorin Lierre Keith hat in ihrem Buch „Ethisch Essen mit Fleisch“ die Frage in den Raum gestellt, weshalb der Mensch eigentlich trotz all dieser Nachteile überhaupt auf Ackerbau umgestellt hat. Warum riskiert er seitdem Hungersnöte durch Dürren, weshalb nimmt er diese riesigen großen Anstrengungen des Ackerbaus mit Rodungen und mühsamer Bewirtschaftung in Kauf? Der Grund liegt wohl in den Opioiden, die im Getreide stecken, sowie an der suchterzeugenden Wirkung von Zucker, Stärke und Kohlenhydraten. Regenerative Landwirtschaft gegen den Trend Alan Savory hat die Wiederaufbereitung von Flächen durch Weidehaltung und große Diversität in vielen Projekten weltweit mit Erfolg durch sein Savory Institute in Gang gesetzt. ‚Regenerative Farming‘ und ‚Holisitc Management‘ nennt er seine Konzepte.

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