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  • Überhydrierung macht dich krank!

    Zuviel Trinken führt zu Natriummangel Trinken ohne Durst ist kein guter Ratschlag Wer kennt diesen total unlogischen Ratschlag nicht: „Trinke bevor du durstig bist!“? Das ist wie „Iss bevor du hungrig bist!“ oder „Atme bevor du…!"    Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Hydriert sein ist wichtig. 2,5 Liter sollten täglich mindestens getrunken werden. So zumindest lautet die gängige Empfehlung. Indigene Völker allerdings trinken tatsächlich beträchtlich geringere Mengen und widerstehen ohne weiteres extremer Hitze. Wie ist das möglich?     Wasser in Lebensmitteln wird ca. bis zu 65 % im Dünndarm und 35 % im Dickdarm absorbiert. Je nach Beschaffenheit der Lebensmittel kann der Körper mehr oder weniger Mengen von zellverfügbarem Wasser aus ihnen extrahieren.   Auch Bakterien werden ausgeschwemmt   Es verdünnt das säurehaltige Milieu im Magen und Dünndarm und schwemmt gleichzeitig hilfreiche Bakterien aus, die für die Verdauung notwendig sind.   Todesfälle durch zu viel Wasser   Prof. Tim Noakes warnt in seinem Buch “ Waterlogged” vor zu viel Wassertrinken [1].   Am Beispiel einer jungen Frau, die bei kühlen Temperaturen beim Boston Marathon zusammengebrochen und schließlich im Krankenhaus verstorben ist, erklärt Noakes dieses vermutlich häufig auftretende Problem der Hyperhydration. Der Salzgehalt des Blutes der jungen Frau ist auf einen so tiefen Wert gesunken, was einen Zusammenbruch ihrer Körperfunktionen zur Folge hatte. Man sagt auch Hyponaträmie dazu, da zu wenig Natrium im Blut ist.     Mit den Salzen Kalium und Natrium verhält es sich so, dass Kalium im Zellinnern ist, Natrium außerhalb. Nur wenn der Gehalt beider ausgeglichen ist, kann ein Austausch zwischen Zellinnerem und Zelläußerem stattfinden durch Osmose. Sinkt der Natriumgehalt dagegen außerhalb der Zelle zu sehr an, sammelt sich vermehrt Wasser in den Zellen. Es entstehen Ödeme. Im schlimmsten Fall können Lungen- oder Gehirnödeme zum Tod führen.     Tim Noakes stellt fest, dass diese Tode bei Sportlern immer häufiger auftreten und das Problem auch nicht erkannt wird, weil man es kaum kennt. Man diagnostiziert dann oft das Gegenteil, nämlich eine Dehydrierung. Der Ratschlag für Sportler, ständig während eines Laufes zu trinken, obwohl kein Durstgefühl vorhanden ist, kann also gefährlich werden.      Tim Noakes verweist hier auch auf die Jadgtechniken afrikanischer Ureinwohner. Sie trinken bei hohen Temperaturen während der Jagd zu Fuß oft über Stunden andauernd nicht zwischendurch.      Vasopressin, ein Hormon, signalisiert uns Durst Es gibt ein Hormon, das Vasopressin, welches uns automatisch signalisiert, wenn der Salzgehalt des Körpers über einen bestimmten Wert ansteigt. Es verursacht das Durstgefühlt. Wer also als Sportler keinen Durst beim Dauerlauf verspürt, der sollte auch nicht zwischendurch trinken.     Ähnlich wie bei Sportlern verhält es sich auch bei unseren Babies oder Kleinkindern und Senioren.     Kleinkinder bekommen natriumarmes Mineralwasser. Ihre Mahlzeiten sollen möglichst nicht gesalzen werden. Stattdessen gibt man ihnen reichlich zu trinken.      Fruchtsäfte führen zu Salzmangel und fehlendem Appetit bei Kindern Wenn es nicht Wasser ist, dann ist es häufig Fruchtsaft, der ebenfalls natriumarm ist. Das macht die Kinder zudem satt, so dass sie keinen Appetit auf eine salzige ordentliche Mahlzeit haben.      Häufig müssen Kleinkinder wegen Hyponaträmie ins Krankenhaus. Eine Infusion löst das Problem des Salzmangels dort sofort.    Wasservergiftungen bei Kindern und Senioren Auch Senioren werden in Heimen nur mit salzarmer Kost versorgt. Aber sie werden regelrecht dazu gezwungen, eine ausreichende Menge zu trinken. Häufig auch in Form von Fruchtsaft, weil sie es sonst nicht schaffen, die Mengen an Flüssigkeit zu trinken. (Ich spreche da aus eigener Erfahrung bei meinen Eltern. Der Zwang zu trinken ist schlimmer als die Hausaufgabenpflicht bei Kindern.)      Dann nehmen Senioren häufig besonderes Blutdrucksalz, dass arm an Natrium, aber reich an Kalium ist. Das verschlimmert das Ungleichgewicht zwischen Natrium und Kalium um so mehr. Und wie viele Senioren haben mit Ödemen und Wassereinlagerungen zu kämpfen?      Dazu kommen Diuretika, die die Flüssigkeiten im Körper wieder mitsamt der Mineralien, insbesondere Natrium ausschwemmen.     Dieses Phänomen nennt man auch Wasservergiftung [2].   Der Schwächeanfall bei Senioren ist dann wie bei Kleinkindern im Krankenhaus durch eine Infusion mit ausreichend Salzen schnell gelöst.     Vermutlich wäre es besser, das Essen stärker zu salzen, damit ein größeres Durstgefühl auftritt.      Aber Wasser enthält doch auch Mineralstoffe? Das ist richtig. Je nach Beschaffenheit der Quelle werden vom Wasser unterschiedliche Sedimentschichten abgetragen, die den individuellen Geschmack prägen. Silicium beispielsweise kommt häufig in Vulkangestein vor und verleiht dem Wasser ein weiches und fast schon buttriges Mundgefühl. Aus diesem Grund erfreuen sich Volvic und Fiji so großer Beliebtheit.      Mineralien können besser aus Lebensmitteln als aus Wasser aufgenommen werden Jedoch kann der Körper in Trinkwasser enthaltene Mengen kaum absorbieren. Das hängt damit zusammen, dass diese nicht an Nährstoffe gebunden sind und somit zum größten Teil nicht über den Darm absorbiert und den Zellen zur Verfügung gestellt werden können. Das meiste Wasser, was wir trinken, fließt tatsächlich einfach durch unseren Verdauungstrakt, wird in den Nieren gefiltert und einfach wieder ausgeschieden. Auf seinem Weg bindet es Mineralien und Vitamine.     Der Mensch benötigt selbstverständlich Flüssigkeit, um zu überleben. Von großen Mengen Wasser ist allerdings abzuraten, da erstens die Verdauung gestört, zweitens Nährstoffe ausgeschwemmt und drittens keine optimale Hydrierung erfolgt.     Früchte und Fleisch hydrieren auch Fleisch beinhaltet ca. 70 % Wasser, eine Wassermelone sogar bis zu 90 %. Die Flüssigkeit in diesen Lebensmitteln hat eine wesentlich bessere Bioverfügbarkeit als normales Trinkwasser. Um festzustellen, ob der Körper gut hydriert ist, ist nicht viel mehr nötig, als auf das persönliche Durstempfinden zu achten.    [1] Noakes, Tim 2012: Waterlogged: The Serious Problem of Overhydration in Endurance Sports . [2] Pollmer, Udo 2011: tödliche Wasservergiftungen

  • Buchtipp für Sportler!

    Der Ratschlag, viel zu Trinken kann zum Tod führen Wer kennt diesen total unlogischen Ratschlag nicht: „Trinke bevor du durstig bist!“? Das ist wie „Iss bevor du hungrig bist!“ oder „Atme bevor du…!“…   Heute möchte ich ein Buch empfehlen, das sich gegen die vielleicht gut gemeinten Ratschläge richtet. Hier existiert wieder einmal ein Dogma, das sich vielleicht auch nur durch die Firma Gatorade in den Ausdauersport eingeschlichen hat.   Viele Todesfälle bei Marathonläufern können auf Überhydrierung zurückzuführen sein Am Beispiel einer jungen Frau, die bei kühlen Temperaturen beim Boston Marathon zusammengebrochen und schließlich im Krankenhaus verstorben ist, erklärt Prof. Dr. Tim Noakes dieses vermutlich häufig auftretende Problem der Hyperhydration. Der Salzgehalt des Blutes der jungen Frau ist auf einen so tiefen Wert gesunken, was einen Zusammenbruch ihrer Körperfunktionen zur Folge hatte. Aufgrund der ständigen Wasserzufuhr hat sich ihr Wassergehalt sehr viel mehr erhöht, ehe sich der Salzgehalt durch das Ausschwitzen von Wasser erhöhen konnte.   Grundsätzlich ist aber auch anzuführen, dass ein erhöhter Salzgehalt in den Körperflüssigkeiten die Leistungsfähigkeit zunächst steigert, da die Osmose, also der Durchgang der Flüssigkeiten durch zelluläre Grenzschichten ebenfalls erhöht wird. Somit können die Salze und andere Teilchen im Körper schneller zwischen den Zellen diffundieren.   Tim Noakes verweist hier auch auf die Jadgtechniken afrikanischer Ureinwohner. Sie trinken bei hohen Temperaturen während der Jagd zu Fuß oft über Stunden andauernd nicht zwischendurch.   Es gibt ein Hormon, das Vasopressin, welches uns automatisch signalisiert, wenn der Salzgehalt des Körpers über einen bestimmten Wert ansteigt. Es verursacht das Durstgefühlt. Wer also als Sportler keinen Durst beim Dauerlauf verspürt, der sollte auch nicht zwischendurch trinken.   Für mich stellt sich zuletzt hier auch die Frage, wie es bei den alten Leuten ist. Vielleicht sollte man ihnen aber auch mehr salzhaltige Nahrung geben, dann würde sich der Durst auch bei dieser Altersgruppe von allein regulieren. Schließlich wurde der Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und hohem Salzkonsum nie bestätigt!

  • Insulin und Glucagon

    Entgegengesetzt wirkende Hormone, wie Tag und Nacht Wie wirken Insulin und Glucagon? Kurz gesagt ist Insulin das Essenshormon zum Aufbauen und Speichern von Körpermasse, Glucagon das Fasten-Hormon zum Abbauen und Verbrennen von Körpermasse. Man spricht hier auch von anabolen und katabolen Hormonen. Wo werden Insulin vs. Glucagon hergestellt? Sie werden beide hauptsächlich in der Bauchspeicheldrüse hergestellt. Glucagon von den Alpha-Zellen, Insulin von den Beta-Zellen. Insulin hat durch Rezeptoren Einfluss auf Muskelzellen und Fettzellen. Glucagon nur auf Fettzellen und die Leber. Insulin, Glukagon und Insulinausstoß Essenszustand versus Fastenzustand Im anabolen Zustand, wenn wir Insulinausschüttungen haben, auch wenn sie durch Snacking oder Kaugummikauen noch so klein sind, werden wir immer Körpermasse aufbauen, Fett aber nicht abbauen. Umgekehrt, wenn wir in einem fastenden Zustand sind, und keine Insulinausschüttungen haben, bewirkt Glucagon einen Abbau von Fettmasse, eine Verstoffwechslung der Fettsäuren in der Leber, übrigens auch bei solchen Leuten, die bereits eine Fettleber haben. Noch ein positiver Effekt: Glucagon wird im fastenden Zustand keinen Abbau der Muskelmasse zur Folge haben, denn es hat keine Rezeptoren an den Muskelzellen und somit darauf keinen Einfluss. Insulin, Glucagon und Fasten Glucosemahlzeit versus Fleischmahlzeit Nach einer Mahlzeit reich an Glucose oder Kohlenhydraten steigt Insulin stark an und Glucagon sinkt. Der typische Modus zum Körperaufbau. Nach einer Mahlzeit reich an Proteinen dagegen steigt Insulin zwar auch an, aber parallel dazu auch Glucagon. Glucagon induziert nämlich auch die Gluconeogenese in der Leber, was die Umwandlung von Proteinen in Glucose bedeutet. Deshalb wird auch der Blutzucker nach einer proteinreichen Mahlzeit über einen längeren Zeitraum leicht erhöht sein. [3] Insulinausschüttung bei Fleisch Wie uns der Insulinindex zeigt, ist der Ausstoß bei eiweißhaltigen Lebensmitteln nicht zu unterschätzen. Zum Beispiel ist der Ausstoß bei Rindfleisch oder Fisch größer als bei Nudeln [1]. Auch wenn Fleisch keinen Zucker liefert, so wird dennoch eine nicht geringe Menge an Insulin ausgeschüttet. Das ist für den Muskelaufbau natürlich von Vorteil. Wer aber abnehmen möchte, der sollte darauf achten, nicht zu große Mengen an Fleisch zu essen, sondern mehr durch einen hohen Fettanteil die Sättigung zu ermöglichen. Insulin, Glukagon und Abnehmhemmung Insulinausschüttung bei Prädiabetes Für alle, die bereits eine Insulinresistenz haben oder einen Prädiabetes, ist die Situation mit Insulin noch schwieriger: Sie schütten wesentlich mehr Insulin aus als nötig [2]. Deshalb ist bei ihnen der Fettabbau auch wesentlich schwieriger als bei anderen. Grundsätzlich wird durch Kohlenhydrate sehr viel Insulin ausgeschüttet, durch Eiweiß mittelmäßig je nach Grad der Hyperinsulinämie und durch Fett gar nichts. Wer also eine Hyperinsulinämie hat, der kann bereits in der Ketodiät mit zu viel Eiweiß zu viele Insulinausschüttungen haben, was den Fettabbau behindert und dauerhaft hungrig macht. In dem Fall ist es dann wirklich ratsam, den Fettanteil der Mahlzeiten stark zu erhöhen, um endlich in den Fettabbau zu kommen. [1] Susanne HA Holt, Janette C Brand Miller, and Peter Petocz. 1997: An insulin index of foods:the insulin demand generated by  1000-kJ portions of common foods. [2] Nuttall FQ, Gannon MC. 2004: Metabolic response of people with type 2 diabetes to a high protein diet. [3] Marty Kendall. 2015: Optimising nutrition, managing insulin.

  • Leptinresistenz

    Ein Teufelskreis verhindert das Abnehmen The Rosedale Diet Ron Rosedale hat mit seinem Buch „The Rosedale Diet“ das Thema Leptinresistenz aufgegriffen und als großes Hindernis beim Abnehmen bezeichnet. Was ist Leptin? Leptin wird von den Fettzellen produziert. Leptin steuert Appetit und Sättigung. Außerdem beeinflusst es unsere Körpertemperatur und hat somit auch Einfluss auf unsere Schilddrüsenfunktion.   Hohe Nüchtern-Leptin-Werte bedeuten, dass Leptin nicht mehr richtig im Körper wirkt. Eine Leptinresistenz hat sich entwickelt. Hohe Leptinwerte bedeuten auch eine starke Alterung. Deshalb sind Langlebigkeitsstudien bei Tieren mit Kalorienrestriktion so erfolgreich. Leptinresistenz führt zu stärkerem Verlangen nach Süßem Leptin sagt dem Organismus auch, wann er Fett verbrennen soll. Eine Sensitivität gegenüber Leptin bedeutet auch, einen gesunden Organismus zu haben. Dazu müssen die Werte aber niedrig und stabil sein. Bei zu hohen Leptinwerten werden wir leptinresistent. Leptinresistenz bedeutet, dass mehr Fettzellen gebildet werden. Es führt auch zu einem stärkeren Verlangen nach Süßem und es beeinträchtigt unsere Schlafqualität. Sie führt auch gerade zu Bauchspeck und verhindert den Aufbau von Muskelmasse und Knochensubstanz, weil das Wachstumshormon IGF-1 gehemmt wird. Leptinresistenz und Insulinresistenz spielen zusammen. Höhere Leptinwerte stimulieren auch die Stresshormonausschüttung. Deshalb haben dann niedrigere Leptinwerte eine beruhigende Wirkung auf den Geist. Leptin aus den Bauchzellen führt zu Mangel an Testosteron Prof. Heufelder schreibt im Buch „Ran an den Bauch“: „Das Hormon Leptin, ein weiteres Produkt der Bauchfettzellen, schwimmt mit dem Blut ins Gehirn. Dort stört es im Zwischenhirn die geregelte Hormonbildung und bewirkt nachhaltige Funktionsstörungen zahlreicher Hormondrüsen im Körper, was unter anderem zu einem Mangel an Testosteron führt.“ Auch überschüssiges Protein verursacht mehr Leptinausschüttung Ron Rosedale empfiehlt, wenn man Gewicht verlieren möchte, muss man zunächst niedrigere Leptinwerte erreichen, um sensibler gegenüber Leptin zu werden. Kohlenhydrate verursachen hohe Leptinausschüttungen. Auch überschüssiges Protein, so warnt Ron Rosedale wird in Glucose umgewandelt und fördert weiterhin den gestörten Stoffwechsel. Er rät deshalb zu niedrigen Eiweißanteilen von höchstens 1 g pro kg Körpergewicht. Seine genaue Berechnungsformel setzt das Wissen über den eigenen Fettanteil voraus, den man nur mit einer Fettwaage berechnen kann. Fettreiche Nahrung ohne Transfette, also ohne Saatenöle, verringert dagegen die Leptinwerte. LCHF das Beste Somit ist eine LCHF, also low carb high fat, - Diät das ideale, um die Leptinresistenz in den Griff zu bekommen mit gleichzeitiger moderater Proteinzufuhr.

  • Gallensteine durch Carnivore?

    Die Ursache für deine Gallensteine ist nicht, was du denkst. Was sind Gallensteine und wie häufig treten sie auf? Gallensteine sind zu 80 % Cholesterinsteine. Zu 20 % sind es Pigmentsteine, die bei Leberzirrhose oder Blutkrankheiten auftreten, oder eine Mischform aus beiden [1]. Ich möchte im Folgenden auf die Cholesterinsteine eingehen. 10 bis 20 % der Erwachsenen bekommen im Laufe ihres Lebens Gallensteine. Frauen sind häufiger betroffen als Männer [2]. Oft bleiben sie unentdeckt und führen nicht zu Komplikationen. Wenn es aber zu Komplikationen kommt, liegt der Anfang ihrer Entstehung bereits 10 bis 15 Jahre zurück. Gallensteine können klein oder groß sein. Große Steine sind weniger gefährlich als kleine Steine, weil sie nicht in die Gallengänge gelangen können.   Probleme mit Gallensteinen erstmals bei Keto oder Carnivore   Gallensteine durch Carnivore? Erste Probleme bei existierenden Gallensteinen können mit der Umstellung auf eine fettreiche und kohlenhydratarme Diät auftreten. Dann wird nämlich durch die vermehrte Ausschüttung des Hormons Cholecystokinin nach dem Konsum von Eiweiß und Fett die Gallenkontraktion vermehrt angeregt. Wenn die Galle mit Gallensteinen gefüllt ist, treten Schmerzen auf. Es kann auch zu Übelkeit oder Aufstoßen führen, weil nicht ausreichend Gallensäfte in den Zwölffingerdarm gelangen. Auch ein heller Fettstuhl deutet auf ungenügend Gallensäfte bei der Verdauung hin. Blockiert ein kleiner Gallenstein den Gallengang kurz vor dem Übergang in den Darm, kann dies sogar zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung führen, weil weder Gallensäfte aus der Gallenblase noch Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse in den Darm gelangen können [3][6].   Hilft Ochsengallenpulver gegen Gallensteine?   Solange die Sensitivität der Galle auf das Hormon Cholecystokinin eine unzureichende Kontraktion der Galle anregt, kann Ochsengallenpulver die Fettverdauung fördern. Es kommt aber nur bei schwer leberkranken Patienten vor, dass unser Körper überhaupt zu wenig Gallensäfte produziert. Solange unsere Leber noch ihre Funktion erfüllen kann, produziert sie immer ausreichend Galle. Die Gallenblase selbst ist nur ein Zwischenspeicher für den Gallensaft. Sind die Gallengänge verstopft, entwickelt man mit der Zeit gelbe Augen, gelbe Haut und teilweise juckende Haut durch die Gallensalze, die sich immer mehr im Körper ausbreiten, weil die Leber weiterhin Gallensäfte produziert [3].   Wie kommt es zu Gallensteinen?   Rein statistisch korreliert das Vorkommen von Gallensteinen mit dem Auftreten von hohen Triglyceridwerten [2][4] sowie niedrigen HDL-Werten [1] - also wieder genau mit den Blutwerten, die sich durch eine carnivore oder ketogene Ernährung verbessern. Auch Übergewicht ist ein Risikofaktor. Wenn man bedenkt, dass Cholesterinsteine eine kristallisierte Form des cholesterinreichen Gallensafts sind, liegt die Ursache auf der Hand. Wer seine Galle nicht benötigt, weil er fettarm und proteinarm isst, der riskiert hier eine Kristallbildung in den unbewegten Gallensäften. Monastyrsky geht sogar so weit, zu behaupten, dass ein übermäßiger Konsum von Ballaststoffen den Dünndarm zu sehr füllt, sodass ein Rückstau bei den Verdauungssäften im Gallengang entsteht. Da Frauen tendenziell weniger Fett und mehr Ballaststoffe essen, seien sie häufiger betroffen [5].   Können sich Gallensteine durch Carnivore wieder auflösen?   Gallensteine kann man nur im Ultraschall feststellen. Kleine Steinchen können vermutlich noch abgehen, aber bei größeren Steinen und bei Komplikationen ist eine Entfernung der Gallenblase nötig. Die Gallengänge übernehmen anschließend die Aufgabe der Galle und es kann wieder nach einer Umgewöhnungsphase fettreich gegessen werden. Dr. Cywes rät außerdem von Gallensteinentgiftungskuren ab. Ein Gallenstein könne sich nicht auflösen, er könne sich nur ablösen [3].   Über eine Neubildung von Gallensteinen durch cholesterinreiche Ernährung muss man sich als Carnivore aber keine Sorgen machen.   [1] DocCheck Flexicon: Gallenstein [2] A.H.M. Smelt. 2010: Triglycerides and gallstone formation. [3] Dr. Robert Cywes M.D. Ph.D. #CarbAddictionDoc: Ep:392 MYTHBUSTERS: GALLSTONES AND BILE ON A KETOGENIC DIET [4] Hongliang Li, Congfeng Zhang. 2024: Association between triglyceride-glucose index and gallstones: a cross-sectional study. [5] Monastyrsky, Konstantin 2008: Fiber Menace [6] Universitätsspital Zürich: Gallensteine

  • Schwermetalle - unser tägliches Gift

    Cadmium, Blei, Quecksilber aus Seefisch, Tee, Reis, Dosen Metalle im Übermaß gegessen "Monsieur Mangetout" war ein französischer Entertainer, der für seine ungewöhnliche Fähigkeit bekannt war, Dinge wie Fahrräder und Fernseher zu essen. Es heißt, im Laufe seines Lebens habe er über 9 Tonnen Metall verzehrt. Darunter ein ganzes Flugzeug.     Mit 57 Jahren starb er offiziell eines natürlichen Todes. An seinem Beispiel lässt sich leicht erkennen: nicht alle Metalle, die wir über Nahrung aufnehmen, lagern sich im Körper ab. Beim gesunden Darm wird ein Großteil der Metalle wieder ausgeschieden Ein intakter Verdauungstrakt ist in der Lage, 99 % des oral eingenommenen Aluminiums und anorganischen Eisens über den Darm wieder auszuscheiden. Der Rest wird nahezu vollständig über den Urin aus dem Körper transportiert.      Wenn sich Stoffe wie Blei, Cadmium und Aluminium im Körper allerdings festsetzen, verursachen sie oxidativen Stress, was unter anderem zu Zellschäden und chronischen Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und neurodegenerativen Erkrankungen führt. Wie kommt es also dazu, dass sich Schwermetalle in Gehirn, Knochen, der Leber, den Haaren, der Lunge und den Muskeln einlagern können?   Schwermetalle binden sich an organische Stoffe Die Antwort ist relativ einfach. Schwermetalle setzen sich an Stoffen fest, die der Körper absorbieren will. Aluminium bindet sich beispielsweise leicht an Citrat, dem Salz der Zitronensäure, und nutzt so als blinder Passagier die Transportwege des Körpers, um zu verschiedensten Geweben zu gelangen. Auch die Blut-Hirn-Schranke kann Aluminium überwinden. Durch die molekulare Ähnlichkeit mit dem Stoff Eisen kann es sich an das Transportprotein Transferrin binden, dessen primäre Aufgabe es ist, den Körper mit Eisen zu versorgen.  Östrogene Wirkung von Aluminium   Aluminium wird auch als Metallöstrogen bezeichnet, da es unter Laborbedingungen die Östrogenrezeptoren blockiert. Folgen sind Gynäkomastie (Männerbusen), Osteoporose und Erektionsprobleme. Aluminium steht unter starkem Verdacht, maßgeblich die Entstehung von Demenz zu begünstigen.     Quecksilberkontamination Nicht nur über die Nahrung, sondern auch über Lunge und Haut absorbiert der menschliche Organismus Schwermetalle. Quecksilber ist ein Metall, das selbst "Monsieur Mangetout" niemals vertilgt hätte. Organische Quecksilberverbindungen, wie etwa Methylquecksilber, werden aufgrund ihrer hohen Fettlöslichkeit aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert. Auch über die Haut und die Lunge werden sie gut aufgenommen. Quecksilber kann das Immunsystem schwächen und sich negativ auf die Fortpflanzungsfähigkeit auswirken, es führt zu Nierenversagen und ist extrem neurotoxisch. Gedächtnisverlust, Tremor, Koordinationsstörungen und zum Teil irreversible Hirnschäden können Folgen von Quecksilberkontakt sein.     Verunreinigungen über das Wasser in die Nahrung Seit Jahren warnt uns der Verbraucherschutz vor erheblichen Mengen Schwermetall im Fisch oder in Meeresfrüchten. Meeresorganismen nehmen Stoffe wie Cadmium, Blei und Quecksilber aus verunreinigtem Wasser auf und übertragen sie in die Nahrungskette.    Gift durch Zuckerschock Quecksilber aus rohem Fisch wird weniger eingeleitet   Während die Blei- und Cadmiumgehalte bei Fischen nur im unteren Spurenbereich liegen, ist das Element Quecksilber im Zusammenhang mit der Belastung von Seefischen das problematischste Schwermetall. Je älter und größer die Tiere werden und je höher ihre Stellung in der Nahrungskette, desto mehr Quecksilber sammeln sie an. Betroffene sind häufig große Exemplare von Fischarten wie Schwertfische, Haifische, Marlin, Speerfische und große Thunfische. Anhänger der Rohkosternährung behaupten, dass der Konsum von rohem Fisch wesentlich unbedenklicher sei, da die intakten Enzyme und rohen Fette den Großteil der Schadstoffe ausleiten würden. Eine Untersuchung von Aajonus Vonderplanitz soll das beweisen.     Epoxidharz-Beschichtung bei Dosen Beim Kauf von Thunfischkonserven werden in der Regel nur kleine Tiere verarbeitet. Wesentlich problematischer ist hier die Verpackung selbst. Metallkonserven bestehen häufig aus Stahl oder Aluminium, die zum Schutz vor Korrosion (Rost) mit einer Schicht aus Zinn oder einer speziellen Beschichtung - oft Epoxidharz - überzogen sind. Wenn diese Schutzschicht beschädigt oder unzureichend ist, kann das Metall mit der Nahrung in Kontakt kommen und Schwermetalle wie Zinn, Blei oder Aluminium können in das Essen übergehen. Auch während der Produktion von Konserven kann es zu Kontaminationen kommen, wenn die Maschinen oder Materialien, die zur Herstellung der Dosen verwendet werden, mit Schwermetallen belastet sind.    Arsenbelastung durch Reis   Die Reispflanze neigt dazu, besonders effektiv Arsen aus dem Boden zu ziehen. Entsprechend ist die Belastung verhältnismäßig hoch. Arsen erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist ein gefährliches Karzinogen. Symptome beim Konsum sind Taubheitsgefühle und Kribbeln in verschiedenen Körperregionen.     Cadmium in Kosmetika Auch Kosmetikartikel sind mit Schwermetallen belastet. Chrom lässt sich beispielsweise in Lidschatten und Eyeliner nachweisen und eine erhöhte Cadmiumkonzentration in Lippenstiften. Quecksilber kann in Hautaufhellern oder Anti-Aging-Produkten vorkommen.     Schwermetalle in Tee Eine besonders hohe Konzentration an Schwermetallen enthalten Tees [1]. Im Verarbeitungsprozess werden Kräuter und getrocknete Früchte von Maschinen verunreinigt.   Schwermetalle und Entgiftung Liquids aus E-Zigaretten enthalten Arsen, Chrom, Nickel und Blei   Auch der Genuss von E-Liquids ist bedenklich. Dampfer sind durch den Konsum von Liquids im Übrigen Arsen, Chrom, Nickel und Blei ausgesetzt. Süßstoffe wie Ethylmaltol transportieren die Schadstoffe direkt in die Lunge.     Gemüse und Obst, das nah an Verkehrsstraßen angebaut wird, beinhaltet erhöhte Mengen Cadmium und Blei. Ähnlich ist es mit den Eiern von Hühnern, die nah an der Straße gehalten werden. Bio-Hühnereier haben daher nicht selten einen höheren Gehalt als Eier aus Boden und Freilandhaltung.     Blei ist besonders neurotoxisch, vor allem für Kinder. Es kann zu Lernschwierigkeiten, vermindertem IQ, Verhaltensstörungen und in schweren Fällen zu Hirnschäden führen. Bleieinlagerungen stehen in Verbindung mit Herzkreislauferkrankungen.     Cadmium kann die Knochen schwächen, was zu Osteoporose und einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche führt. Bei Inhalation kann es zu schweren Lungenschäden und Lungenkrebs kommen.     Unser Trinkwasser und fast alle Lebensmittelgruppen können mit Schwermetallen belastet sein.    Fleisch gehört nicht dazu, es sei denn, es stammt von Wildtieren, die in toxisch belasteten Regionen leben.      Fakt ist: Nahezu jeder Mensch ist erheblichen Mengen von Schwermetallen ausgesetzt. Ob zum Teil im Trinkwasser, durch Teflonpfannen oder über die Ernährung. Symptome einer Belastung sind vielfältig.  Ein Nährstoff- und Energiemangel tritt jedoch immer auf. Metalle konkurrieren mit essenziellen Mineralien wie Eisen, Zink und Calcium um die Absorption im Darm. Wenn der Körper Schwermetalle aufnimmt, kann dies die Aufnahme von Vitaminen und Mineralien beeinträchtigen und zu Mangelerscheinungen führen.     Wie also Schwermetalle ausleiten? Von Medizinern wird häufig die Chelat-Therapie empfohlen. Die Chelat-Therapie ist eine Behandlung, bei der bestimmte Chelatbildner, wie EDTA (Ethylen-Diamin-Tetraessigsäure) oder DMSA (Dimercaptobernsteinsäure) verabreicht werden. Diese Substanzen binden sich an Schwermetalle im Blut und helfen, sie über die Nieren aus dem Körper abzuführen.     Chlorella und Spirulina sind Algen mit der Eigenschaft, Schwermetalle zu binden. Leider tun sie das auch sehr effektiv während der Herstellung der beliebten “Entgiftungspillen” [2]. In einem industriell kontaminierten Umfeld produzierte Chlorellasupplemente sind nichts anderes als Schwermetallpulver und Kapseln.     Um eine effektive Ausleitung von Metallen zu ermöglichen, sollte man vorerst verhindern, dass man weitere Substanzen dieser Art aufnimmt. Eine fleischbasierte Ernährungsweise gewährleistet das optimal. Auf zu viel Fisch, Milchprodukte und Eier sollte jedoch verzichtet werden, wenn man keine absolute Sicherheit bezüglich der Herkunft hat.      Carnivore Diäten haben sich als enorm wirkungsvoll bei Darmerkrankungen erwiesen. Sie gewährleisten ein ausgewogenes Bakterienverhältnis, helfen beim Aufbau der Darmschleimhaut und senken Entzündungsparameter.     Mit einer gesunden Darmflora kann die Entgiftung körperfremder Stoffe ermöglicht werden, ganz ohne Hilfsstoffe. Bakteriell können Schwermetalle gebunden und über Lymphe abtransportiert werden [3].     [1] https://www.maxima.at/2017/10/30/tee-trinken-kann-ungesund-sein/   [2] https://www.viktilabs.de/blogs/magazin/chlorella-wirkung   [3] https://www.hzdr.de/db/Cms?pOid=12735&pNid=142&pLang=de

  • Wasserverbrauch bei Fleisch

    Wenn Regen hinzugezählt wird Wasser im geschlossenen Kreislauf Angeblich soll der Fleischkonsum so unökologisch sein, weil für die Herstellung von 1 kg Fleisch sagenhafte 15 000 l [1] Wasser verbraucht würden. Wasser kann eigentlich gar nicht verbraucht werden, weil es auf unserer Erde in einem geschlossenen Kreislauf steckt… Aber gut, sehen wir uns diese Zahl mal etwas genauer an.   Grünes, blaues und graues Wasser Man unterscheidet nämlich unter Umweltexperten zwischen drei verschiedenen Arten von Wasser. Grünes Wasser ist atmosphärisches Wasser, sprich Regen, der einfach auf die Erde fällt. Und wenn man bedenkt, dass 2/3 aller landwirtschaftlichen Flächen Grasland sind, dann kommt da schon mehr zusammen als durch alle Ackerflächen zusammengenommen. Dieser Regen würde aber so oder so auch ohne die Tiere auf die Erde fallen. Und dieses grüne Wasser macht zum Beispiel bei der Rindfleischbetrachtung zwischen 94 und 97 % [2]  aus, je nach Haltungsform. Das sind also schon mindestens 14 100 l!   Nur graues Wasser (Abwasser) sollte zählen Eigentlich müsste man an dieser Stelle gar nicht mehr weiterdiskutieren, wenn man jetzt mit einem Verfechter der „Fleisch ist klimaschädlich“-Theorie spricht. Was hat es aber mit den restlichen 3 bis 6 % des Wassers in dieser Kalkulation auf sich? Es handelt sich dabei entweder um blaues Wasser oder graues Wasser. Blaues Wasser stammt aus Flüssen, Brunnen oder Trinkwasserleitungen. Natürlich benötigen Rinder auch Trinkwasser. Somit ist man hier tatsächlich auf eine Wasserversorgung angewiesen, egal ob im Stall oder auf der Weide, was 2 bis 3 % ausmacht.   Graues Wasser bezeichnet Wasser, das geklärt werden muss, also Schmutzwasser. Meiner Logik nach wird dieses Wasser hier doppelt berechnet, denn was das Tier säuft, das uriniert es auch wieder aus und dann haben wir Schmutzwasser im Stall und auf der Weide einen guten Dünger. Deshalb ist dieser Prozentsatz bei der konventionellen Haltung genauso groß wie die Trinkwassermenge mit 3 % und bei der Weidehaltung beläuft sich das Schmutzwasser nur auf 1 %, vermutlich wird hier die Menge berechnet, die beim Schlachten anfällt.   Blaues Wasser zur Bewässerung beim Gemüseanbau Ich möchte jetzt aber vor allem das blaue Wasser näher betrachten, denn das ist ja das Trinkwasser, das je nach Region knapp ist. Weltweit werden 80 % des Trinkwassers für die Landwirtschaft und deren Bewässerung benötigt. Das ist eine große Menge! Und sind auch hier die Tiere die größten Übeltäter mit der Fleischproduktion? Pro Kilogramm Fleisch werden 300 bis 550 l blaues Wasser benötigt. Ist das viel? Wie sieht es denn mit anderen Lebensmitteln wie Gemüse, Nüssen, Hülsenfrüchten oder Obst und Getreide aus? Malte Rubach [3] hat diese Zahlen zum blauen Wasser für Deutschland und die Welt zusammengetragen.  Unter den Gemüsesorten ist Spargel an der Spitze mit 119 l pro kg, unter den Hülsenfrüchten sind es die Linsen mit 489 l pro kg, unter den Früchten die Kirschen mit 531 l pro kg und unter den Getreidesorten ist es Reis mit 492 l, gefolgt von Weizen mit 342 l pro kg. An absoluter Spitze stehen aber die Nüsse, und unter diesen die Pistazien mit 7600 l pro kg. Gerade weil Nussplantagen meist in trockenen Regionen wie Kalifornien oder der Türkei liegen, sind diese Mengen eigentlich nicht mit einem guten Gewissen vertretbar.   Der wahre Ökologe wird jetzt sagen: Prima! Essen wir Gemüse! Damit schonen wir die Umwelt! Aber werden wir von einem Kilogramm Spargel wirklich satt und liefert es uns überhaupt die Nährstoffe, die wir benötigen? Natürlich nicht. Das ist jedem klar. Vergleich sollte über Kalorien, nicht Kilogramm sein   Eine Kalkulation auf der Grundlage von Nährstoffen ist etwas kompliziert. Deshalb wähle ich den einfacheren Weg der Kalorienbetrachtung. Ein Kilogramm Tomaten zum Beispiel benötigt in der Herstellung 63 l blaues Wasser, Schweinefleisch dagegen 460 l. Jetzt haben Tomaten aber pro Kilogramm nur 200 kcal, Schweinefleisch dagegen 3000 kcal. Wir müssen den Spieß also umdrehen. Wie viele Liter Trinkwasser werden bei Tomaten für 1000 kcal vergeudet, verglichen mit derselben Energiemenge an Schweinefleisch? Die Wassermenge für Tomaten müssen wir dann verfünffachen, also 315 l, und für Schweinefleisch durch 3 teilen. Somit bleiben 153 l für 1000 Kalorien aus Schweinefleisch. Wasserverbrauch und Risiken von rohem Schweinefleisch   Die Kalkulation für Nährstoffe wie Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe sowie auch deren Bioverfügbarkeit würde diese Bilanz für alle pflanzlichen Produkte wesentlich schlechter aussehen lassen.   Also, liebe Fleischliebhaber, lasst euch nichts einreden! Im Gegenteil! Zeigen wir mal mit dem Finger auf die Pflanzenfresser!   [1]  Wasserverbrauch bei der Rindfleischproduktion - Fokus Fleisch ( fokus-fleisch.de ) [2] Rodgers, Diana. Wolf, Robert. 2020: Sacred Cow, S.172 [3] Rubach, Malte. 2020: Ökobilanz auf dem Teller. S. 64 ff

  • Woher kommen Ernährungsratschläge? Teil 4

    Studien aus der Petrischale Kausale Zusammenhänge erkennen Wenn an Zellen in der Petrischale experimentiert wird, so können auch kausale Zusammenhänge gefunden werden. So hat man zum Beispiel die Tatsache, dass die Gluconeogenese, also die Verzuckerung von Eiweiß nur auf Bedarf geschieht, über solch ein Experiment gezeigt. Metabolischen Zellen, denen Eiweiß zur Verstoffwechslung zugefügt wurde, wandelten dieses ohne Signale in Fettsäuren um, nicht in Glucose. Allerdings berichten sehr viele Menschen darüber, dass sie immer aus der Ketose fallen, wenn sie viel Eiweiß konsumieren. Das widerspricht also den Ergebnissen aus diesem Experiment. Experimente aber nicht "in vivo"   Ein Nachteil dieser Versuche ist nämlich, dass man nur Zusammenhänge im ganz Kleinen, nicht aber im Großen mit dem Zusammenspiel der Hormone oder des Immunsystems finden kann. Dazu bedarf es zusätzlicher Bestätigung der Erkenntnisse am Menschen, also "in vivo". Laborfleisch aus der Petrischale   Übrigens ist auch das ein Aspekt, der zeigt, dass man kein Fleisch im Reagenzglas züchten kann. Laut Prof. Mitlöhner im HPO Podcast müssten hierzu sterilste Bedingungen herrschen. Denn in den Zellzüchtungen gibt es kein Immunsystem, das Bakterien bekämpfen könnte. Man müsste also Unmengen an Antibiotika einsetzen oder eben sterilste Bedingungen schaffen, um künstliches Fleisch in größeren Mengen zu produzieren. Für eine Massenproduktion also utopisch. Ernährungsratschläge Teil 5 Ursprung von Ernährungstipps und Studienkritik

  • Woher kommen die Ernährungsratschläge? Teil 3

    Tierversuche Professor Ben Bikman führt Tierversuche mit Mäusen im Bereich Insulin und Fettstoffwechsel durch. Diese Tierversuche sind sicher sehr hilfreich, um Zusammenhänge im Bereich Ernährung und Gesundheit zu verstehen. Auch im Bereich ketogener Ernährung und Krebs hat es hier bereits einige Tierstudien gegeben. Aber wie sich an dem Beispiel Acrylamid (siehe Beitrag von mir) gezeigt hat, sind die Schlussfolgerungen nicht immer auf den Menschen übertragbar. Man muss da sicher auch immer noch weitere Studien zu Rate ziehen, bevor man Erkenntnisse daraus zieht. Ethisch sind Tierversuche natürlich auch bedenklich, da die Tiere eventuell gequält werden. Ernährungsratschläge Teil 4

  • Woher kommen die Ernährungsratschläge? Teil 2

    Klinische Studien Evidenzbasiert sind am ehesten klinische Studien Klinische Studien sind zwar sehr viel genauer und man kann mit ihrer Hilfe auch leichter kausale Zusammenhänge erfassen. Der Nachteil ist jedoch, dass sie sehr viel teurer sind als eine epidemiologische Studie. Die Teilnehmer müssen ganz engmaschig kontrolliert werden. Häufig wird ihre Ernährung vorgegeben und sie müssen sich ständig Bluttests oder Untersuchungen unterziehen. Man kann sich also leicht vorstellen, dass die Zahl der Teilnehmer meist nur im Bereich von maximal Hundert liegt im Gegensatz zu epidemiologischen Studien mit Tausenden von Teilnehmern. Leider ist die Abbrecherquote auch sehr hoch, denn oft ändert sich die Lebenssituation der Probanden und sie geben die Teilnahme an der Studie auf. Niemand kann ja dazu gezwungen werden. Für Wissenschaftler ist es also ein sehr großer Aufwand Fördergelder für eine klinische Studie zu erhalten. Für Pharmafirmen zur Testung von Medikamenten sind klinische Studien natürlich eine Voraussetzung. Aber im Bereich Ernährung ohne Nutzen für eine Firma sieht die Sachlage schon wesentlich schwieriger aus. Nahrungsmittelfirmen sponsern öfter Studien, bei denen die Produkte, die sie vertreiben gut wegkommen. Kein Wunder, dass Kaffee so oft positiv bewertet wurde. Dasselbe gilt für die zahlreichen Fertigprodukte aus Getreide, die sich lange ungekühlt halten. Die großen Nahrungsmittelkonzerne vertreiben aber kaum Tierisches. Also werden auch keine Studien zu deren Vorteil in Auftrag gegeben. Es gibt noch wenige klinische Studien zum Thema ketogener Ernährung, aber da wird langsam immer mehr aufgeholt. Und zum Thema Carnivore ist natürlich noch nichts an Studien vorhanden. Schade, denn hier könnten Zusammenhänge besser verstanden werden. Ernährungsratschläge Teil 3

  • Woher kommen die Ernährungsratschläge?

    Studienart 1: Epidemiologische Studien = Umfragestudien Wenn man irgendeine neue Erkenntnis der Ernährungswissenschaft in den Medien liest, ist es immer sehr ratsam, zu wissen, um welche Form der Studie es sich ursprünglich gehandelt hat. Studien mit ungewünschten Ergebnissen müssen nicht veröffentlicht werden   Zuallererst möchte ich hier anführen, dass es leider für Universitäten und Forschungsinstitute keine Pflicht ist zu Beginn die Studie anzumelden. Auf diese Art und Weise gibt es zahlreiche Studien, die nie veröffentlicht werden. Wenn das Ergebnis nicht dem Gewünschten entspricht, wird die Studie einfach in der Schublade verschwinden. Das ist nicht im Sinne der Aufklärung der Wahrheit.   Es gibt verschiedene Studienarten, die ich in einer Folge mit ihren Vor- und Nachteilen erklären möchte.   Epidemiologische Studien sind Umfragestudien Studienart Nummer 1: Epidemiologische Studien. Diese werden am häufigsten durchgeführt. Es handelt sich dabei um ausgewertete Fragebögen, teilweise auch über Jahre hinweg, an einer sehr großen Personenzahl. Diese Studien sind relativ kostengünstig, da eine maschinelle Auswertung der Fragebögen möglich ist. Welche Erkenntnisse kann man aus diesen Studien ziehen? Man kann herausfinden ob eine Korrelation zwischen zwei Faktoren zu finden ist.   Zum Beispiel Menge an gegessenem Gemüse versus Anfälligkeit für Erkältungen. Findet sich hier eine Korrelation, zum Beispiel viel Gemüse, wenig Erkältungen, dann wird die Erkenntnis der Studie oftmals sofort publik gemacht und der Zusammenhang als erwiesen angesehen.   Korrelation heißt nicht Kausalität! Was aber kaum berücksichtigt wird, ist der Grad der Korrelation und die Frage des Warum! Korrelation heißt nicht Kausalität! Der Zusammenhang wird nicht untersucht. Und es werden viele weitere Faktoren nicht berücksichtigt.   So waren Vegetarier in den letzten Studien immer gesünder als Fleischesser. Da Vegetarier früher aber allgemein weniger Süßigkeiten und Fast Food aßen, durch ihre Konzentration auf das Thema Gesundheit auch einen rundum gesünderen Lebensstil pflegten und aus der Oberschicht kamen, konnte diese Korrelation gefunden werden. Sobald man Vegetarier und Fleischesser betrachtete, die alle einen gesunden Lebensstil hatten, fiel diese Verbindung ganz weg. (siehe Worm, Syndrom X, Kapitel „Kann Fleischeslust Sünde sein.“) Dazu kommt, dass man in den Umfragebögen eine Salamipizza als Fleisch interpretierte! Ketose-Messung und Fettstoffwechsel Stärkste Korrelation ist die zwischen Rauchern und Lungenkrebs   Eine der stärksten Korrelationen, die man im Gesundheitsbereich je finden konnte, war die zwischen Lungenkrebs und Rauchen, nämlich von 0,716. Der Korrelationskoeffizient liegt immer zwischen 0 und 1! Meist wird aber angegeben, um wie viel das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, erhöht ist, wenn man Raucher ist. Man spricht hier vom relativen Risiko. Das liegt in diesem Fall zwischen 15,00 und 30,00, also 1400 % bis 2900 %. Solch ein hoher Wert wurde sonst in keiner epidemiologischen Studie gefunden. Meist werden erhöhte Risiken von 10 bis 50 % genannt, was einem Wert von 1,10 bis 1,50 entspricht. Eigentlich gelten Werte unter 2,00 (Risiko um 100 % erhöht) aber nicht als aussagekräftig. Statine bewirken zu 100 % niedrigere Cholesterinwerte, aber nur zu 0,5 % niedrigere Herzinfarktrisiken   Dr. Nadir Ali erkläre, dass man durch die Einnahme von Statinen seine Cholesterinwerte zwar zu fast 100 % senkt, sein Herzinfarktrisiko aber nur um 0,5 %. Dennoch werden Statine bis heute eigentlich zur Senkung des Herzinfarktrisikos eingesetzt und diese 0,5 % wurden groß gefeiert! Was aber verschwiegen wurde: Das Risiko an Diabetes oder an Krebs zu erkranken, ist durch die Einnahme von Statinen um 50 % gestiegen. Den Zusammenhang erklärt Dr. Ali auch in obenstehendem Video. Ein weiteres Interview gibt er in diesem Podcast . Ernährungsratschläge und Statine   Es kommt also immer auf die genaue Betrachtung der Studien an. Und so wie einige Aufklärer diese getan haben, ist ein Großteil der Epidemiologischen Studien irgendwie subjektiv ausgelegt worden. Ernährungsratschläge Teil 2

  • Woher kommen die Ernährungsratschläge? Teil 5

    Anekdotische Evidenz, viele Einzelberichte   Keiner muss heutzutage mehr ängstlich sein, eine carnivore Ernährung durchzuführen. Es gibt zwar bisher kaum bis gar keine Studien, die diese Ernährungsweisen als sicher einstufen, aber es sind in den sozialen Medien und im Internet bereits unzählige Menschen, die über ihre Erfahrungen mit dieser Ernährungsweise berichten. Hört doch dazu unseren Fleischzeitpodcast! Oder besucht die Facebook-Gruppe Carnivore Ernährung.   Auch viele Ärzte haben bereits veröffentlicht, wie sich die Blutwerte ihrer Patienten durch eine Carnivore Ernährung verändern. Dass der LDL-Wert im Fettstoffwechsel steigt, sich aber dafür das wichtige Verhältnis von HDL zu Triglyceriden verbessert ist bereits tausendfach berichtet worden. Dazu sind die Auswertungen von Dave Feldman sehr interessant. Auch über die Lean Mass Hyper Responder .   Diese Form der Anekdotischen Evidenz wird von vielen Ärzten noch abgestritten. Sie existiert aber doch und ist für unsere Ernährungsform ohne die Unterstützung mit Forschungsgeldern unerlässlich. Dr. Shawn Baker bezeichnet diese Form der Evidenz als Studienform mit der Teilnehmerzahl N: Von N = 1 zu N = Viele (N equals one to N equals many) Teil 5 – Herkunft der Ernährungstipps Ernährungstipps – Teil 6

  • „Alles in Maßen!“

    Weshalb der Spruch „Alles in Maßen!“ einfach nur arrogant und ignorant ist!  Was ist eine ausgewogene Ernährung? Immer wenn ich diesen Spruch von jemandem höre, werde ich innerlich sehr wütend. Wer das sagt, ignoriert, dass unsere Gesellschaft mit den aktuellen Ernährungsratschlägen absolut aufgeschmissen ist und diese für so viele Menschen nicht umsetzbar sind. Ähnlich verhält es sich übrigens mit der Floskel: „Man muss sich nur AUSGEWOGEN ernähren“. Was heißt denn ausgewogen??!!! Kohlenhydrate in Unmengen tricksen unser Gehirn aus und rufen einen Teufelskreis der Gelüste hervor. Warum sind nur mehr 12 % unserer Gesellschaft metabolisch gesund?   Gehört die Person, die das sagt, wirklich zu den 12 % unserer Gesellschaft, die metabolisch noch gesund sind, ist sie ebenfalls arrogant. Sie denkt, die anderen würden einfach nicht genug Willenskraft hervorbringen, um alles in Maßen zu genießen. Wie viele Menschen mit Essstörungen sind aber in jeder anderen Hinsicht im Leben vollkommen diszipliniert und erfolgreich, nur nicht in puncto Essen. Und das hängt dann eben nicht mit einem schwachen Geist zusammen, sondern mit einer hormonellen Kaskade, die das Leben für sie zur Hölle macht.  Maßhalten und Ursprung der Ernährungstipps – Teil 6

  • Die beliebteste Knolle der Deutschen ist giftig?

    Hochgiftige Alkaloide in Nachtschattengewächsen Alkaloide sind natürliche Pestizide Pflanzen wollen nicht gegessen werden. Um ihr Überleben zu sichern, enthalten sie von Natur aus Stoffe, die ihren sogenannten Fressfeinden schaden. Resultat ist, dass genau diese hungrigen Lebewesen das nächste Mal lieber auf die Mahlzeit verzichten. Der Fortbestand der Gattung wird so gesichert. Es handelt sich also um natürliche Pestizide. Ein Beispiel dieser Stoffe sind Alkaloide. Sie sind häufig in der Pflanzenwelt vertreten. Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Wirkmechanismus der Substanzen dazu führt, dass die Verdauung von Fressfeinden gehemmt wird, indem Enzyme blockiert werden. Alkaloide sind zum Teil zelltoxisch und vergiften das Nervensystem. Effekte auf Tiere und Menschen reichen von Verdauungsproblemen, Sedierung, Halluzinationen, Krampfanfällen, Kreislauf- und Atmungsproblemen bis hin zu stimulierenden Effekten wie beim Nikotin. [1] Kartoffeln sollten geschält und gekocht werden Lebensmittel im Supermarkt, in denen Alkaloide zu finden sind, sind Nachtschattengewächse wie Kartoffeln, Tomaten, Paprika und Auberginen. Die bekanntesten Vertreter der Alkaloide in unserer Nahrung sind Solanin und Tomatin, die besonders in hohen Konzentrationen giftig sind. Kartoffeln enthalten vor allem Solanin, das sich insbesondere in den grünen Teilen, Keimen und der Schale anreichert. Es ist daher ein äußerst unkluger Ratschlag die Schale der Knolle mitzuessen. Insbesondere bei Kindern, so rät auch das Bundeszentrum für Ernährung, sollen Kartoffeln geschält werden. [2] Um die natürlichen Abwehrkräfte der Pflanzen gegenüber Schädlingen zu erhöhen, hat man die gemeine Speisekartoffel mit ihren wilden Verwandten gekreuzt. Zum Nachteil der Konsumenten. Im biologischen Anbau, wo nur geringere Mengen Pestizide gesprüht werden dürfen, muss eben etwas mehr Gift in der Pflanze selbst sein, um Monokulturen ausreichend zu schützen. [3] Giftige Alkaloide in Nachtschattengewächsen Verdauungsstörungen, Übelkeit, Atemlähmung, Gaumenspalten In kleinen Dosen führt Solanin “nur” zu Verdauungsstörungen und einer unausgewogenen Darmflora, ebenso wie Muskelkrämpfen. In höherer Menge, gerade bei Kindern, kann es durchaus zu schwerer Übelkeit bis hin zur Atemlähmung und dem Tod führen. Ein klassisches Anzeichen für eine Unverträglichkeit ist ein Kratzen im Hals [2]. Damit nicht genug: Das Alkaloid wirkt sich auch auf Ungeborene im Mutterleib aus. Man nimmt eine Solaninvergiftung als Ursache für Gaumenspalten oder Spina Bifida an [4]. Dr. Georgia Ede ergänzt dazu, dass man bei Kindern mentale Störungen wie Apathie, Halluzinationen und Kopfschmerzen diagnostiziert hat. [5] Übrigens, wenn Kartoffeln falschen Lagerbedingungen ausgesetzt sind, im Licht, oder bei über 10 °C, steigt der Gehalt des Alkaloids an. Die immer beliebtere Frühkartoffel enthält von allen die höchsten Solaninanteile im Knolleninneren, da die Schale noch sehr dünn ist. Tomatin in Tomaten Tomaten enthalten das Alkaloid Tomatin, vor allem in unreifen grünen Früchten und den Blättern. Auch bei reifen Früchten können allerdings Übelkeit und Erbrechen auftreten [6]. Auberginen enthalten geringe Mengen Solanin, vor allem in der Schale und den Samen. Paprika enthalten Capsaicin, ein Alkaloid, das vor allem in scharfen Sorten wie Chili vorkommt. Capsaicin reizt die Schleimhäute im Verdauungstrakt und begünstigt entzündliche Prozesse im Darm. In konzentrierter Form wie in Gewürzpulvern kann es intensive Schmerzen bei der Verdauung verursachen. Antinährstoffe behindern die Nährstoffaufnahme Wir raten, beim Konsum dieser Pflanzen dringend auf mögliche Negativsymptome zu achten. Die Effekte von Alkaloiden sind in jedem Fall nicht gesund, zumal nicht nur die Nährstoffaufnahme gehemmt, sondern auch das Körpergewebe geschädigt wird. Eine gesunde Ernährung ist auch ohne den Konsum genannter Lebensmittel möglich. Tausende Menschen revolutionieren ihre Gesundheit mit einem tierisch basierten Lebensstil und befreien sich von schwersten Erkrankungen. Giftige Knollen und Verdauungsvergleich [1] Pflanzenforschung.de : Lexikon A-Z: Alkaloide [2] Bundeszentrum für Ernährung: Solanin in Kartoffeln, Auberginen und Tomaten. [3] Pollmer et al. 2012, Rowohlt Verlag: Wer hat das Rind Zur Sau gemacht, S. 20ff [4] J H Renwick. 1972: Hypothesis: anencephaly and spina bifida are usually preventable by avoidance of a specific but unidentified substance present in certain potato tubers. [5] Ede, Dr. Georgia: How deadly are nightshades. [6] Korean Broadcasting Service. 2023: Regierung: Tomatin in Tomaten könnte Erbrechen verursachen

  • Hochgiftige Alkaloide in Nachtschattengewächsen

    Kartoffeln, Paprika und Tomaten sollten richtig zubereitet werden Alkaloide sind potentielle Gifte Im Folgenden möchte ich einige Informationen von Dr. Georgia Ede [1] und Udo Pollmer über die giftigen pflanzlichen Bestandteile der Alkaloide in Nachtschattengewächsen wie Tomaten, Paprika, Auberginen, Tabak und Kartoffeln zusammenfassen. Wie bei allen Pflanzen, ist auch bei den Nachtschattengewächsen die Frucht der am wenigsten belastete Teil der Pflanze. Die Kartoffel als Knolle enthält den größten Anteil dieser giftigen Substanz. Noch dazu ist das Solanin in Kartoffeln eine extrem giftige Variante der Alkaloide. [2]   Von kleinen mentalen Störungen bis hin zu Gaumenspalten In kleinen Dosen führt es nur zu Magen-Darm-Erkrankungen und Verkrampfungen der Muskeln. In höheren Dosen, gerade bei Kindern kann es durchaus sehr toxisch wirken bis hin zum Tod. Das Gift wirkt sich auch auf Ungeborene im Mutterleib aus. Man nimmt eine Solaninvergiftung als Ursache für die Gaumenspalten oder Spina bifida an, so Pollmer. Dr. Georgia Ede ergänzt dazu, dass man bei Kindern mentale Störungen wie Apathie, Halluzinationen und Kopfschmerzen gefunden hat.   Das hört sich jetzt für euch vielleicht übertrieben an, aber wer gibt denn schon der Kartoffel oder der Tomate die Schuld, wenn man Magen-Darm-Erkrankungen bekommt oder Kopfschmerzen.   Alkaloide sind natürliche Pestizide Die Problematik bei der Kartoffel hat sich nun leider durch unsere Liebe zum Natürlichen verstärkt. Wie alle pflanzlichen Giften, haben Alkaloide die Aufgabe, Insekten abzuhalten, sich also vor Fraßfeinden zu schützen. Im biologischen Anbau, wo von außen nicht so viel gespritzt werden darf, muss eben etwas mehr Gift in der Pflanze sein. So hat man durch Kreuzungen mit wilden Sorten diese Abwehrfähigkeit der Gemüse- und Obstsorten einfach erhöht. Wildere Sorten sind resistenter, weil sie mehr Giftstoffe enthalten. Mit Schale und roh ist der Alkaloidgehalt am höchsten Und bekanntlich sitzt das meiste Gift unter der Schale. Die alten Salzkartoffeln waren da noch die sicherste Zubereitungsmethode, denn es wurde ein großer Teil der Außenhülle vorher abgeschält und nicht mitgekocht. Mit der Pellkartoffel ist es dann schon nicht mehr so gut bestellt. Die immer beliebtere Frühkartoffel enthält auch höhere Giftanteile im Knolleninneren, da die Schale noch sehr dünn ist. Und noch ärger wird es durch unsere Naturpur-Phobie. Denn jetzt ist es im Trend, die Schale mitzuessen. Solanin lässt sich aber durch Erhitzen nicht zerstören. Gerade ein Kind isst pro Kilogramm Körpergewicht einen großen Anteil an Kartoffeln und wird so von lauter unwissenden Eltern diesem Gift ausgesetzt.   Tabak und Mohn In welchen pflanzlichen Produkten stecken noch Alkaloide? Neben den oben genannten Tomaten (Tomatin) und Paprika (Capsaicin) stecken Alkaloide auch in Kaffee (Koffein), Tabak (Nikotin), der Mohnblume (Morphin) oder den Cocablättern (Cocain). Die Giftigkeit der jeweiligen Alkaloide ist unterschiedlich. Auch Muscarin aus dem Fliegenpilz, Ergotamin aus dem Mutterkornpilz oder Taxin aus der Eibe sind Alkaloide. [3]   [1] Ede, Dr. Georgia: How deadly are nightshades Internetseite: https://www.diagnosisdiet.com/full-article/nightshades (aufgerufen am 23.11.2022) [2] Pollmer et al 2012, Rowohlt Verlag: Wer hat das Rind zur Sau gemacht?, S. 19ff [3] Spektrum.de , Lexikon der Ernährung: Alkaloide, Internetseite https://www.spektrum.de/lexikon/ernaehrung/alkaloide/241 (aufgerufen am 23.11.2022)

  • Von Roh-vegan über keto-vegan zu Carnivore

    Kirsten im Interview Kirsten – Von roh-vegan …über keto-vegan… zu Carnivore Kirsten war eigentlich von ihrer Jugend an vegetarisch und schließlich nach der Geburt ihrer drei Töchter über lange Phasen roh-vegan. Dass sie diese Ernährung überhaupt so lange durchhalten konnte, verdankt sie dem Verzicht auf Getreide und Soja. Dafür hat sie Unmengen Proteinpulver und Nahrungsergänzungsmittel zu sich genommen, um ihre Nährstoffmängel auszugleichen. Verdauungsprobleme machten ihr aber schwer zu schaffen. Irgendwann kam sie über die Galileosendung mit Inga auf die Carnivore Ernährung. Ihr wurden dann die Zusammenhänge klar und so viele Erkenntnisse fielen ihr wie Schuppen von den Augen. Ihre gelbliche Haut, ihre fahle Augenfarbe, die vielen Erkrankungen ihrer veganen Freunde. Einmal gestürzt und ein Oberschenkelhalsbruch war keine Seltenheit in diesen Kreisen. Die Statur der Leute war eher unmuskulös mit faltiger Haut.   Heute weiß sie wie viel nachhaltiger der Konsum von regionalem Fleisch aus artgerechter Haltung ist im Gegensatz zu Früchten aus Übersee und Proteinpulver oder Nahrungsergänzungsmittel aus Fabrikanlagen. Sie hat ihre Verdauungsbeschwerden in den Griff bekommen, hat eine wesentlich größere sportliche Leistungsfähigkeit. Sie genießt das einfache Leben mit “Nur-Fleisch”. Wenn ihr Kirsten und ihren weiteren Weg mit Carnivore verfolgen möchtet, könnt ihr sie auf Instagram finden: @naturgesund360

  • Mit Roh-Carnivore zu perfekter Gesundheit

    Christian: Schluss mit Verdauungsproblemen, Depression, Gehirnnebel, Untergewicht Mit Carnivore ins kalte Wasser gesprungen Christian hatte seit seiner frühen Kindheit immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Mit 18 verschlechterte sich sein Allgemeinzustand stetig. Darm- und Hautprobleme sowie depressive Episoden gesellten sich zu weiteren Symptomen. Bis er 2018 im Internet auf Carnivore stieß, versuchte er so ziemlich alles, was Schul- und Alternativmedizin zu bieten hatten. Mit Carnivore ist er ins kalte Wasser gesprungen. Dies bedeutet, dass keine Übergangsphase mit Keto stattgefunden hat. Das wäre mit dem kaputten Darm auch nicht gegangen.   Anfangs zu viel auf Influencer gehört statt auf den eigenen Körper Auch wenn er wusste, dass er auf dem richtigen Weg ist, hat er zu Beginn jeden Fehler gemacht, den man nur machen kann. Als größten Fehler bezeichnet er, zu oft auf die diverse Influencer aus der Carni-Szene gehört zu haben, anstatt den Signalen seines Körpers zu vertrauen. Unzureichende Hydrierung oder zu wenig Fettanteil waren die Folge. Dadurch fühlte er sich nicht so optimal. In manchen Phasen ging es ihm aber sehr gut und gerade da musste er herausfinden, was diese Nuancen waren, die zur idealen carnivoren Ernährung gehörten. Um etwa die Dehydrierung in den Griff zu bekommen, besorgte er sich eine Waage, die auch die Flüssigkeitsmenge im Körper misst. Wenn es über 60 % anzeigt, ist sein Körper ausreichend hydriert. In jener Zeit experimentierte er viel mit Salz und Elektrolyten. Regionales steht ganz oben auf der Liste   Immer auf der Suche nach der besten Lebensmittelqualität besucht Christian mittlerweile Bauern in Österreich, um sich vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten zu machen. ‚Support your local farmers‘ lautet seine Devise.   Christians Speiseplan Der aktuelle Speiseplan von Christian gestaltet sich wie folgt: Morgens isst er 1-2 Stunden nach dem Aufstehen 6 Eier roh, 1-2 Gläser Rohmilch und etwas Leber. Protein hat für ihn einen wichtigen Anteil. Er kommt aber trotzdem auf ein Verhältnis von 1:1 in Gramm Fett zu Protein. Das entspricht einem Kalorienfettanteil von 70 % und einem Fettanteil im Fleisch von ca. 17 %. Insgesamt hat er aber die Mengen an Fleisch runtergeregelt, ursprünglich bis zu 1 kg, mittlerweile bei 300 bis 500 g, der Rest sind 10-15 Eier am Tag, Rohmilch und etwas Honig. Hin und wieder das ein oder andere Stück Käse. Er hat jetzt auch wieder Fruchtsäfte eingeführt. Ballaststoffe vermeidet er nach wie vor. Dadurch bekommt er Blähungen. Deshalb entsaftet er Orangen. Er vermischt nicht Frucht und Milch oder Frucht und Fleisch, da für die jeweilige Verdauung unterschiedliche Enzyme benötigt werden.   Honig kann er dagegen mit Fleisch oder auch nur mit Butter essen. Trotz des hohen Zuckergehalts macht ihm das nichts aus. Vermutlich sind es die Enzyme, die ihm so gut tun.   Christian hatte vorher schwerste Verdauungsbeschwerden mit starker Verstopfung, blutigem Stuhlgang. Außerdem hatte er Brainfog, mit negativen Gedanken, Depressionen. Alles ist distanziert, man kann nicht richtig denken. Energielosigkeit, teilweise sogar bettlägrig, jetzt wiegt er 77 bis 78 kg gegenüber einem Gewicht von 60 kg bei einer Körpergröße von 187 cm. Zunächst aß er gekochtes Fleisch und zuviel Salz. Nach gut einem Jahr wechselte er zu immer mehr roh. Er hatte auch Histaminprobleme. Er konnte kein abgehangenes Fleisch essen. Nachdem er lange Zeit nur roh hatte, begann er dann aber auch Fermentiertes zu essen. Roh-Carnivore Ernährung und Gesundheit

  • Vom Alkoholiker zum Carnivore!

    Sebastians Erfolgsgeschichte Sebastians Erfolgsgeschichte – Vom Alkoholiker zum Carnivore. Der Weg zurück ins Leben! Sebastian aus Münster ist 28 Jahre alt und seit über drei Jahren frei von der Alkoholsucht. Vor neun Monaten hat er mit der Carnivoren Ernährung begonnen. Sie hilft ihm nicht nur dabei, klarer denken zu können und frei von der Sucht zu bleiben, sondern auch gegen melancholische und depressive Verstimmungen. „Bis man mit der Carnivore Diät beginnt, weiß man ja gar nicht wie krank man vorher war.“ Er war immer der Ansicht, dass die Verdauung, so wie sie sich bei ihm anfühlte, normal war. Nachdem er trocken geworden war, aß er auch sehr viel Zucker, vermutlich als Ersatzdroge. Den Umschwung zu Carnivore startete er dann von 0 auf 100 durch den Ratschlag eines Freundes, der bereits seit 8 Jahren nur rohes Fleisch isst. Während der Umstellung hatte er aber schon noch immer Fettverdauungsschwierigkeiten wie Übelkeit. Dafür ist er jetzt sehr glücklich über ein konstantes Energieniveau den ganzen Tag, eine starke Gewichtsabnahme, ohne Muskelmasse zu verlieren, besseren Schlaf, ein tieferes Sättigungsgefühl, keinen Körpergeruch mehr und eine ganz arg verbesserte Sonnentoleranz. Früher bekam er schnell einen Sonnenbrand und war nicht gerne in der Sonne, wohingegen er heute jeden Sonnenstrahl genießt. Auch wenn er durch Carnivore keine körperlichen Nachteile empfindet, so ist die soziale Außenseiterrolle definitiv nicht leicht. Eine komplette Rückkehr in die kohlenhydratreiche Ernährung kann er sich aber nicht vorstellen. Diesen Sommer ist er nämlich bereits bei einer Urlaubsreise von Carnivore abgekommen. Das hat er aber schnell bereut, weil in ihm wieder die schlechte, fast depressive Stimmung zurückkam. So bleibt er eigentlich die meiste Zeit bei fast nur Rind- und Lammfleisch. Wenn der Fettgehalt nicht hoch genug ist, ergänzt er noch mit etwas Rindertalg und 4-mal in der Woche isst er noch etwas Innereien dazu. Er ist nicht dogmatisch mit Carnivore und kann sich schon hier und da mal etwas anderes erlauben, weil er keine Autoimmunprobleme hat. Allerdings ist ihm bewusst, dass ihm pflanzliche Lebensmittel einfach keinen Vorteil bringen. Und gerade wenn er das Essverhalten unserer Gesellschaft beobachtet, dann ist ihm sofort klar, was die Leute heutzutage falsch machen. „Wie Kühe auf der Weide verhalten sich die Leute mit ihrem ständigen Snacken.“ Deshalb geht es Sebastian so wie uns auch und er sagt ganz treffend dazu: „Wenn man einmal die rote Pille, namens ‚Carnivore‘, geschluckt hat, dann sieht man die Welt mit anderen Augen!“

  • Heilpraktiker und Typ 1 Diabetiker über den Unterschied zwischen Keto und Carnivore

    Andreas Bachmair: Mit Carnivore läuft es am besten Mit Keto benötigte er mehr Insulin   Andreas lebt seit 37 Jahren mit Diabetes Typ 1. Auslöser war seines Erachtens nach eine Tollwutimpfung, da der Diabetes unmittelbar danach begann. Er war über Jahre hinweg Rohkostverfechter, was ihm aber nicht bei der Steuerung des Diabetes half. Seine Erfahrungen mit der ketogenen Ernährung waren nicht positiv. Zunächst lief es zwar besser, aber dann benötigte er noch mehr Insulin. Seiner Theorie nach führte der Konsum von großen Mengen an Nüssen dazu, dass sich die Insulinresistenz seiner Zellen verstärkte. Er macht also die pflanzlichen Saatenöle für diesen Effekt verantwortlich, aber auch durch Olivenöl spürt er Blutzuckerschwankungen. Low-Carb und Keto bei Typ-1-Diabetes Mit Carnivore konstantes Energieniveau und viel Sport Seit 9 Monaten ernährt er sich nun carnivor. Seitdem ist seine Blutzuckerkurve sehr konstant und außerdem niedrig. Dennoch ist er in der Lage viel Sport zu treiben und erfreut sich über ein konstantes Energieniveau. Inzwischen benötigt er immer häufiger nur eine Einheit Mahlzeiteninsulin innerhalb von 24 Stunden.  Lebensstilfaktoren Des Weiteren geht es um: Vitamin D, Erdung, Menstruationsprobleme bei Frauen, Anfangsprobleme bei Carnivore, Probleme bei magerem Fleisch, Eiweiß- und Fettbedarf, Innereien   Ihr könnt Andreas erreichen unter praxis@bachmair.org , auf Instagram unter @andreasbachmair oder über seine Webseite  www.impfschaden.info .  Ganzheitliche Behandlung und Traumtherapie

  • Ketologix über Remission seines Typ 1 Diabetes

    Lucas spritzt heute kein Insulin mehr Durch ketogene Ernährung gegen die Gewichtszunahme Lucas, 55, Diplom-Informatiker, von Ketologix erklärt uns im Interview wie er zunächst mit einer kohlenhydratreichen Ernährung seinen Typ 1 Diabetes regeln musste. Das ständige Messen und Zucker zuführen und Insulin spritzen wurde ihm allerdings so sehr zur Last. Auch die Tatsache, dass man mit Insulin so sehr zunimmt ging ihm gegen den Strich. Er versuchte die Gewichtszunahme zunächst mit Sport zu kompensieren, aber auch das erwies sich als unsäglich kompliziert und nahm ihm die Freude am Sport.  So stieß er auf die ketogene Ernährung und war nach der Umstellung bereits sehr bald nur mehr auf das Basalinsulin angewiesen. Was für eine Erleichterung. Aber auch dieses Basalinsulin konnte er Stück für Stück reduzieren. So schaffte er es nach zwei Jahren ketogener Ernährung gänzlich auf Insulin zu verzichten. Seine Bauchspeicheldrüse arbeitete wieder besser und hatte sich wohl durch die ketogene Ernährung erholt. Er konnte somit, vermutlich auch durch die frühe Umstellung auf Keto, seinen Typ 1 Diabetes in Remission bringen.  Unterzucker ohne Symptome eines Unterzuckers Des Weiteren geht es um Unterzucker mit und ohne ketogenen Stoffwechsel, um den Oralen Glucose Toleranz Test, um den Langzeitzucker HbA1C, Gluconeogenese, Alkoholkonsum in der Ketose, Verbesserung der Schuppenflechte durch Carnivore, kontinuierliche Glucosemessung CGM, Blutzuckerschwankungen, Typ 2 Diabetes, Remission nur solange die ketogene Ernährung beibehalten wird, LDL, HDL und Triglyceride, Lean Mass Hyper Responder, Essensideen mit Carnivore, Milchprodukte. Im Podcast empfiehlt Lucas das Buch „Dr. Bernstein’s Diabetes Solution“   Lucas könnt ihr erreichen unter:  www.instagram.com/ketologix   www.facebook.com/ketologix  oder  www.twitter.com/ketologix .

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