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  • Rinderschmalz selbst herstellen

    Aus Nierenfett oder rohem Rindertalg Talg vom Metzger oder Bauern in Würfel schneiden und in einen Topf geben. Diesen auf niedriger Stufe zerlassen, bis der große Teil des Schmalzes ausgelassen ist. Die übrigen Talggröstl je nach gewünschtem Knusprigkeitsgrad herausnehmen. Man kann sie portionsweise einfrieren und dann zu jedem Pfannengericht wie geröstete Zwiebeln dazu servieren. Das heiße, flüssige Schmalz durchsieben und in Gläser füllen. Werden die Gläser schnell mit einem Schraubdeckel verschlossen, hält sich das Schmalz monatelang in der Speisekammer. Es muss auch nach Anbruch nicht gekühlt werden, denn sonst ist es sehr hart und schwer zu handhaben. Je nach Anteil der Grasfütterung der Rinder, ist das Schmalz gelblicher oder weißer, weicher oder härter. Variante 1: Wenn ihr ein weicheres Rinderschmalz möchtet, fragt nach Fettabschnitten statt Rindertalg (Rindernierenfett). Dieses subkutane Fett hat einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren und ist deshalb als Schmalz weicher. Man erhält aber auch mehr Grieben und weniger Schmalz daraus. Variante 2: Um mehr Fett aus den Grieben zu erhalten, könnt ihr das leicht angegarte Fett auch durch den Fleischwolf drehen. Dann ist die Ausbeute einfach etwas ergiebiger.

  • Die Wagyu-Zucht in Deutschland

    Episode 88: Der Vogelsberger Steffen Schäfer ist Geschäftsführer der Firma „Der Vogelsberger“ und Mitgründer des Deutschen Wagyu-Verbands. Der Vogelsberger umfasst eine Landwirtschaft, Metzgerei und Grillschule. Steffen ist somit gleichzeitig Landwirt, Metzger und Fleischsommelier. Er erzählt uns im Podcast über seinen Betrieb und seine Passion rund um das Wagyu-Rind. Seine Tiere werden in der Mutterkuhhaltung auf Weiden großgezogen, die im Schutzgebiet rund um den Vogelsberg grasen dürfen. Schweine hält Steffen Schäfer auch, das Vogelsberger Landschwein, eine Kreuzung aus dem Deutschen Edelschwein und dem Duroc, sowie das Berkshire Schwein. Es handelt sich dabei um fast ausgestorbene Schweinerassen, die eher fetthaltiger sind. Die Schweine werden bei ihnen auch älter, mindestens 12 Monate alt. Das Fleisch von diesen Schweinen ist saftiger und verliert beim Garen weniger Wasser. Die Wagyu-Rinder werden bei ihnen erst mit 32 bis 36 Monaten geschlachtet. Das Alter macht die Marmorierung erst richtig gut. Das Wagyu-Fett vom Vogelsberger ist durch die Grasfütterung richtig dunkelgelb, was man vom japanischen Wagyu-Fleisch nicht kennt. Das Wagyu-Fett ist nicht nur reich an Omega-3 durch die Grasfütterung, sondern auch an Omega-7. Diese fast noch unbekannte Fettsäure soll gut gegen Alters- und Entzündungsprozesse sein. Wagyu-Fett ist bei Zimmertemperatur flüssig. Dieser Schmelz ist auch die Besonderheit beim außergewöhnlichen Geschmack von Wagyu-Fleisch. Steffen erklärt die Besonderheiten bei der Wagyu-Zucht in Deutschland. Inzwischen gibt es 206 Wagyu-Züchter in Deutschland. Außerdem erklärt uns Steffen, wie er seine Rinder möglichst stressfrei schlachtet, um auch Fleisch von bester Qualität zu erzeugen. Über seine Grillkurse und Grillevents gibt er auch sein Wissen weitergeben Er gibt Tipps auch zur Verwendung von Innereien für besondere Gerichte. Ihr findet den Vogelsberger mit Online-Shop und Grillseminaren unter www.der-vogelsberger.de oder auf Instagram unter @dervogelsberger . Zusätzlich vermarktet er seine Fleisch- und Wurstwaren auf den Wochenmärkten in Bornheim, Bergerstraße und in Frankfurt auf dem Schillermarkt.

  • Vergleich der Verdauung von Kuh, Pferd und Mensch

    Unsere Verdauung läuft umgekehrt im Vergleich zu einem Wiederkäuer Eine Kuh lebt von Eiweiß und Fetten aus Bakterien und Fettsäuren Unsere Verdauung läuft im Grunde genau umgekehrt zu der eines Wiederkäuers, wie der Kuh, ab. Die Kuh nutzt das fermentierte Gras nicht direkt selbst. Sie nutzt im Grunde erst das gesättigte Fett, welches die Bakterien bei der Fermentation produziert haben, sowie überschüssige Bakterien selbst als Eiweißträger. Unsere Nährstoffaufnahme findet nicht im Dickdarm statt wie beim Pferd Das Pferd, könnte man nun argumentieren, besitzt aber einen Verdauungstrakt ähnlich dem unseren. Was man aber selten erwähnt, ist, dass 83 % unserer Verdauung und fast 100 % unserer Nährstoffaufnahme bereits abgeschlossen ist, wenn die Ballaststoffe in den Dickdarm gelangen. Unser Dickdarm ist prozentual wesentlich kürzer als beim Pferd.   Das Vitamin B12, das die Bakterien im Dickdarm produzieren, können wir nicht aufnehmen Wenn dem nicht so wäre, wenn wir durch Fermentation der Ballaststoffe noch Nährstoffe ziehen könnten, dann hätten Vegetarier keinen B12-Mangel. Denn dieses Vitamin wird eigentlich auch bei Vegetariern durch Fermentation der Ballaststoffe von den Bakterien im Dickdarm produziert. Aber alle Veganer haben Vitamin-B12-Mangel. Ein absoluter Beweis dafür, dass wir dieses von den Bakterien produzierte Vitamin gar nicht mehr im Dickdarm aufnehmen können. Verdauung und mikrobielle Interaktion

  • Der Kampf der Bakterien und Pilze

    um die Nährstoffe Glucose, Proteine und Fettsäuren Ich möchte mit diesem Beitrag einige Informationen von Dr. Surya Narayanan @carnivore.physician weitergeben, die er in der Episode 49 unseres Fleischzeitpodcasts weitergegeben hat. Zunächst zum Verständnis, wie wichtig Bakterien und Pilze für uns Menschen sind: „Wir haben mehr Bewohner in unserem Körper als wir Körperzellen haben. Wir sind ein Biotop. Wir haben einen Bakterienrasen, einen Pilzrasen und möglicherweise auch einen Virenrasen….Wir sind ein Biotop mit einem empfindlichen Gleichgewicht. Es sollte nicht gestört werden durch Antibiotika oder Zytostatika“ Sogar die Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen sind eigentlich Fremdlebewesen, Bakterien, die für uns die Verstoffwechslung vornehmen, um an uns Energie zurückzugeben.   Pilze erzeugen Antibiotika und Alkohol Bakterien uns Pilze waren immer schon im gegenseitigen Kampf. Bakterien produzieren Säuren, die die Pilze abtöten, Pilze produzieren Antibiotika und Alkohol, die die Bakterien abtöten. Deshalb sollten wir sowohl mit zuviel Säure als auch mit zu viel Antibiotika oder Alkohol vorsichtig sein. Sie zerstören alle unser Gleichgewicht in unserem Innern.   Bakterien erzeugen Säuren Unserer Säureschutzmantel wird von den auf unserer Haut sitzenden Bakterien erzeugt. Er soll Pilze oder auch Viren am Eindringen in unseren Körper hindern. Wenn wir diesen durch alkoholische Desinfektionsmittel oder durch das Waschen mit Seife zerstören, dann sind wir nicht mehr vor dem Eindringen verschiedenster Keime geschützt.   Mehr Bakterien als Pilze in unserem Körper Grundsätzlich, so Dr. Narayanan, wohnen in uns wesentlich mehr Bakterien als Pilze. Pilze sind größtenteils als Saprophyten zur Aufnahme toten organischen Materials nützlich. Unter den Bakterien gibt es krankmachende und nützliche Bakterien. Durch Antibiotika oder Alkohol zerstört man aber auch die nützlichen Bakterien und bringt somit das Gleichgewicht unseres Biotops in eine Schieflage. Das ist auch der Grund, weshalb wir uns nach einem Abend mit viel Alkoholkonsum schlapp fühlen. Der Alkohol hat viele Mitochondrien zerstört, sie können uns nicht mehr genug Energie für den Tag liefern. Wenn ihr noch mehr über das Wesen der Bakterien und Viren wissen wollt, auch was unsere Zahn- und Mundhygiene anbetrifft, dann hört einfach rein in die Folgen 49 und 50 !

  • Dr. Rainer Klement - Krebspatienten, Keto, Paleo, etc.

    Ketogene Ernährung bei Krebspatienten, Hochleistungssport Dr. Rainer Klement ist Medizinphysiker und forscht im Bereich Strahlentherapie und ketogener Ernährung bei Krebs. Er berichtet im Podcast von einer sehr großen Studie zur ketogenen Ernährung bei Brustkrebspatienten, Rectalkarzinompatienten sowie Hals-Nasen-Ohren-Krebspatienten, bei der sich ein klarer Vorteil für die ketogene Ernährung herauszustellen scheint, insbesondere bei der metabolischen Gesundheit, den Blutwerten sowie der Lebensqualität. Er ist über seine eigene Leidensgeschichte mit Darmentzündungen als Triathlet auf die Paleo-Ernährung gekommen. Er betont im Interview auch die Wichtigkeit tierischer Lebensmittel. Auch seine negativen Erfahrungen zur Vereinbarkeit von Hochleistungstraining und reinem Carnivore teilt er uns mit. Als Mitglied der Gesellschaft für Evolutionäre Medizin und Gesundheit EMG hat er auch bereits Vortragende zur Carnivoren Ernährung eingeladen.   Alle Studien und Artikel von Dr. Rainer Klement könnt ihr auf seiner Homepage nachlesen: www.rainerklement.com . Auch auf der Seite der EMG Gesellschaft ist viel Interessantes nachzulesen: www.evolution-medizin-gesundheit.org . Und zu guter Letzt möchte er uns das Journal of Evolution and Health empfehlen: www.escholarship.org/uc/jevohealth . Evolution des Menschen mit Fleisch

  • Im Vortrag über die Evolution des Menschen

    Leben in der Steinzeit, der Mensch als Aasfresser Vortrag von Dr. Surya Narayanan auf dem Carnivore Convent 2023 Evolution des Menschen, Funktionsweise unserer Mitochondrien und einer Krebszelle. Hintergründe zu Deuterium, Leben in der Steinzeit, der Mensch als Aasfresser, die Täuschung unserer Sinne mit Big Food

  • Ernährung und Körperstatur unserer Urahnen!

    Körpergröße, Alter, Zahngesundheit Neandertalern und Denisovanern fehlte Amylase Interessanterweise hatten Neandertaler und Denisova-Menschen [1] keine Amylase zur Spaltung von Stärke [2]. Körpergröße Unsere größten Urahnen, die Gravettien lebten in Mitteleuropa vor 30 000 Jahren, waren Mammutjäger und größer als die Holländer heute. Die Männer waren im Schnitt 180 bis 190 cm groß. [3] Vortrag zu Ernährung und Körperstatur unserer Urahnen Alter unserer Urahnen Ob unsere Urahnen wirklich nicht sehr alt wurden, ist nicht klar. Für uns ist Knochendichte eine Größe, um das Alter festzulegen. Sollte die Knochendichte in der Steinzeit also größer gewesen sein, aufgrund von weniger Getreide und Pflanzlichem, dann sind die Altersschätzungen allesamt falsch. Die Skelette wurden vermutlich aufgrund der höheren Knochendichte auch jünger eingestuft. Die Knochendichte der Jäger und Sammler war um 20 % höher. [4] Außerdem gab es vermutlich eine höhere Kindersterblichkeit, was den Alterdurchschnitt sehr schnell senkt. Hat man zwei Funde: ein 1-Jähriges und einen 80-Jährigen, dann ist das Durchschnittsalter schon bei 40, obwohl es gut sein kann, dass die Menschen nach dem Durchschreiten des Kindesalters eine höhere Lebenserwartung hatten. Karies nicht vorhanden Backenzähne von prähistorischen Funden waren wesentlich intakter als unsere heute. [5] Ein Grund für bessere Zähne und Knochen ist vermutlich der höhere Fleischkonsum, was Isotopenstudien an Skeletten zeigen. Bei den Zähnen natürlich auch der geringere Kohlenhydratkonsum. Der Neandertaler war wohl ein reiner Fleischesser, denn der Stickstoffgehalt in den Knochen bei ihnen sogar noch höher als bei anderen carnivoren Tieren. [6] Fett als wichtiger Energielieferant Mammut, Elefant und Nilpferd waren sehr begehrte Tiere für unsere Urahnen. Ihr Fleisch hatte aber auch einen sehr hohen Fettgehalt. [7] Dass der Mensch damals aber auch Fett auf Vorrat gehalten hat, weiß man aus großen Markknochenfunden. [8] Man weiß nämlich aus Knochenfunden, dass der Mensch immer ganz scharf auf das Hirn und das Knochenmark der erbeuteten Tiere war. Und diese Fähigkeit, den Schädel oder die Röhrenknochen aufzubrechen, hat den Mensch vom Tier unterschieden und vielleicht auch überlegen gemacht. Unser starkes Hirnwachstum ist letztlich darauf zurückzuführen. [9] Übergang zum Ackerbau Man vermutet, dass der Mensch auch mit dem Ackerbau begonnen hat, weil der Mammut ausgestorben ist. Danach nutzte man als Ersatz für das gute Fett, die Kohlenhydrate, mit vielen nachteiligen Auswirkungen. So hat sich das Volumen unseres Hirns in 25 000 Jahren wieder verringert, von 1500 auf 1350 Milliliter. [10] Dass der Mensch relativ wenig Fermentationsprozesse in seiner Verdauung vollziehen kann und somit auf wenige Ballaststoffe angepasst ist, erkennt man an dem signifikant kürzeren Dickdarm von 17 % der Gesamtlänge des Verdauungstrakts gegenüber den Schimpansen mit 60 % und auch Schweinen mit 48 %. [11] Podcast zum Thema Ernährung und Evolution unserer Urahnen [1] Wikipedia – Denisova-Mensch: https://de.wikipedia.org/wiki/Denisova-Mensch [Zugriff am 01.02.2023] [2] James, WPT et al. 2019. Nutrition and its role in human evolution. Nutrition and its role in human evolution https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30772945/ [Zugriff am 01.02.2023] [3] Milisauskas, Sarunas 2011: European Prehistory: A Survey, S. 91 [4] University of Cambridge 2014: Hunter-gatherer past shows our fragile bones result from inactivity since invention of farming. https://www.sciencedaily.com/releases/2014/12/141222165033.htm [Zugriff am 01.02.2023] [5] Carlson, Audrey. NPR 2013: Ancient Chompers Were Healthier Than Ours https://www.npr.org/sections/health-shots/2013/02/24/172688806/ancient-chompers-were-healthier-than-ours/ [Zugriff am 01.02.2023] [6] Jaouen, Klervia. 2019: Neandertaler aßen wirklich hauptsächlich Fleisch. https://www.mpg.de/12730634/neandertaler-assen-wirklich-hauptsachlich-fleisch [Zugriff am 01.02.2023] [7] Ben-Dor, Miki et al. 2011: Man the Fat Hunter. https://journals.plos.org/plosone/article/file?id=10.1371/journal.pone.0028689&type=printable [Zugriff am 01.02.2023] [8] American Friends of Tel Aviv University 2019: Prehistoric humans ate bone marrow like canned soup 400,000 years ago. https://www.sciencedaily.com/releases/2019/10/191009142902.htm [Zugriff am 01.02.2023] [9] Cordain L, et al. 2001: Fatty acid composition and energy density of foods available to African hominids. Evolutionary implications for human brain development. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11545040/ [Zugriff am 01.02.2023] [10] Eaton SB et al. 1998: Dietary intake of long-chain polyunsaturated fatty acids during the paleolithic. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9648501/ [Zugriff am 01.02.2023] [11] Baker, Shawn 2021: Die Fleischfresser Diät. Unimedica Verlag

  • Medizinische Woche 2025

    Vorträge der EMG in Baden-Baden Die EMG (Gesellschaft für Evolutionäre Medizin und Gesundheit e. V.) veranstaltet auf der Medizinischen Woche in Baden-Baden unter anderem zwei Vorträge zum Thema Carnivore!   Die Vortragsreihe findet dort am Samstag, 2. November 2024 statt.   Vorträge am Vormittag von 8:30 bis 12:30 Uhr auf Deutsch:   Das Natur-Defizit-Syndrom. Seine Folgen und evolutionäre Lösungsansätze   1. Der Evolution ins Handwerk pfuschen? RNA und DNA basierte "Imfpungen" für alle(s) gegen alles  (Prof. Ulrike Kämmerer)   2. Hyperbare Sauerstofftherapie bei chronischen Erkrankungen  (Dr. Stephanie Förster)   3. Evolution und Demenz-Prävention  (PD Dr. Reiner Kaschel)   4. Keto und Carnivore - artgerechte Ernährungsformen oder Gefahr für Herz und Kreislauf?  (Dr. Elke Lorenz)   Vorträge am Nachmittag von 14:30 bis 18:00 Uhr auf Englisch:   1. "The machinic impulse" and the technicalization of human life  (Dr. Kingsley Dennis)   2. The Carnivore Diet and chronic diseases  (Dr. Shawn Baker)   3. Explosion of autoimmunity: What the heck is going wrong?  (Prof. Ulrich Amon)   4. Covid-19 vaccines ─ is humanity facing a new evolutionary bottleneck?  (Florian Schilling)   Eine Anmeldung ist auch für Laien mit einer Mitgliedschaft bei der EMG möglich!   Hier geht's zur Webseite der EMG: www.gesellschaft-emg.org Hier geht's zur Webseite der Medizinischen Woche:  www.medizinische-woche.de

  • Evolution des Menschen mit Fleisch!

    Höhlenmalereien zeigen kein Gemüse In diesem Podcast reden wir mal Tacheles über alles, was wir so von unseren Urahnen wissen. Es gibt so viele Belege für eine fleischlastige Ernährung unserer Vorfahren. Dazu gehören Untersuchungen der Knochen und Zähne aus archäologischen Funden unserer Vorfahren, Berichte von indigenen Kulturen, die noch erforscht werden konnten, Entwicklung unserer Intelligenz und nicht zuletzt Höhlenmalereien.

  • Meine zuckersüße Kindheit!

    Dyspraxie, schweres Stottern, Konzentrationsprobleme Zuckersucht in den USA gelegt Die ersten Jahre bin ich in den USA aufgewachsen und habe eine große Liebe zu sehr süßem Gebäck entwickelt. Mit sechs Jahren in Deutschland hielt ich den ersten Apfelkuchen für ein salziges Gebäck. An Weihnachten gab es kein Jahr, an dem ich den Adventskalender nicht vor dem 24. Dezember komplett geleert hatte Um meinen Süßhunger also weiterhin zu stillen, habe ich mein gesamtes Taschengeld unmittelbar für Süßigkeiten ausgegeben. Während meine Schwestern dieses Geld sparen konnten, habe ich alles zum Kramerladen getragen und bin mit sauren Gummibärchen oder Schokolade heimgekommen. An Weihnachten gab es kein Jahr, an dem ich den Adventskalender nicht vor dem 24. Dezember komplett geleert hatte. In meinem Süßrausch habe ich außerdem auch noch die Vorräte meiner Schwestern beklaut. Sie hatten nie dieses Verlangen nach Süßem. Ich war aufgrund meiner hyperaktiven Art sehr viel in Bewegung und konnte diese Kalorien größtenteils abarbeiten. Meine Beine waren schlank und drahtig. Einen Bauch hatte ich dagegen immer, was mich auch störte, in der Pubertät dann zunehmend. 20 Weihnachtsplätzchen auf einmal oder einen Liter Mövenpick Schokoladeneis waren kein Problem für mich Meine Familie wunderte sich darüber, dass ich bei Kaffee und Kuchen immer mehr als ein Kuchenstück aß. Wenn ich etwas Süßes oder Kohlenhydratreiches bekam, war mein Essdrang selten zu halten. Ich aß, bis mein Bauch prallvoll war. 20 Weihnachtsplätzchen auf einmal oder einen Liter Mövenpick Schokoladeneis waren kein Problem für mich. Immer hieß es in der Familie, dass ich mich doch einfach zusammenreißen sollte. Immer habe ich auch sehr viel Sport getrieben, um meine Zuckerschübe wieder abzubauen. Von zuhause wusste ich nur, dass ich auf fettarm achten sollte. Ich schämte mich für meine Art und meine geringe Disziplin. Meine Leiden, die ich nun daraus ableite: Dyspraxie, schweres Stottern, Konzentrationsprobleme, leichtes Erröten, Leselegasthenie, Verletzungsanfälligkeit, Muskelzuckungen und Wadenkrämpfe. Zucker in der Kindheit und Pubertät

  • Migräne mit Carnivore besiegt!

    Amira erzählt ihre Geschichte Migräne mit Übelkeit und Erbrechen „Seit meiner frühesten Kindheit, ich glaube seit meinem dritten Lebensjahr, leide ich unter Migräne. Immer schon mit starker Übelkeit und Erbrechen. Wenn man Kinder hat kann man sich vorstellen, dass einem das Herz blutet wenn das Kind weint und man nicht helfen kann. Natürlich sind meine Eltern mit mir zu diversen Ärzten gegangen, CT, MRT, Migränetagebuch nichts hat etwas Aufschlussreiches ans Licht gebracht und als Kleinkind habe ich natürlich auch keine Migränemedikamente bekommen (was ich richtig finde). Meine Eltern haben sich also mit Pfefferminzöl und straffen Tüchern um den Kopf beholfen, haben ihr Kind in das dunkle Kinderzimmer gelegt und warteten am Bett bis ich mich endlich übergab denn erst danach stellte sich der Schlaf ein.   In der Pubertät war die Migräne verschwunden, über mehrere Jahre nicht eine einzige Attacke.   Wieder in ein abgedunkeltes Zimmer, nix sehen und nix hören, warten bis man sich übergeben muss. Dafür als Erwachsene um so heftiger. Ich bekam Migräne mit Aura, konnte nicht richtig sehen, nicht richtig sprechen und war desorientiert. Während der Aura hat man noch keinen Kopfschmerz, die Aura verschwindet und für eine kurze Zeit ist es so als wäre alles in bester Ordnung. Dann allerdings tritt der Schmerz ein. Wieder in ein abgedunkeltes Zimmer, nix sehen und nix hören, warten bis man sich übergeben muss. Als Erwachsene ist meine Migräne so schlimm geworden, dass ich von einer Attacke bis zu 4 Tagen etwas hatte. Ich habe mich davon immer nur langsam erholt.Zu einem Arzt wollte ich nicht mehr, meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass man von der Schulmedizin nicht viel erwarten konnte. Zumal meine Attacken sich auf ca. 3-4-mal im Jahr beschränkten. Bis Anfang 2019. Denn dann jagte eine Attacke die nächste, ich konnte keine Verabredungen mehr treffen ohne Angst zu haben, dass aus dem Nichts wieder eine kommt. Mein Chef musste mich diverse Male bei der Arbeit ablösen oder vertreten. So konnte das nicht weitergehen, bis zum 29.5.19 hatte ich mindestens 10 Attacken die sich über mehrere Tage zogen.Ich habe angefangen das Internet zu durchforsten und bin auf die ketogene Ernährung gestoßen. Das war mir nicht einmal etwas Fremdes, in der Fitnessszene nutzt man oft die anabole Diät um schnell Fett zu verlieren. Die ersten Tage waren wirklich nicht schön, mein Kreislauf wollte nicht so richtig mitspielen. Mit Carnivore inzwischen Monate ohne Attacke   Ich las und las und bin nach nicht mal einer Woche auf die Carnivore Diät gestoßen. Ich war anfangs doch skeptisch. Keine Ballaststoffe? Kein Gemüse? Dafür viel Salz? Allerdings hatte ich nichts zu verlieren und war schon nach wenigen Tagen positiv gestimmt.Mein Bauch war flach, das erste Mal in meinem Leben. Meine Stimmung war stabil und ich hatte einen Energielevel, welchen ich kaum mehr kannte.Ob ich mit der Fleischernährung auch meine Migräne in den Griff bekommen würde? Ich bin diesbezüglich nicht zu euphorisch gewesen. Es vergingen 2, 3, 4 Wochen, 2 Monate, 6 Monate inzwischen ohne auch nur eine Attacke. Ein voller Erfolg.   Mein gesamtes Befinden hat sich gebessert, ich habe kaum mehr depressive Verstimmungen, keine Magen oder Darmprobleme, mein Zyklus ist regelmäßig, mein Hautbild ist ebenmäßiger. Außerdem genieße ich die Einfachheit dieser Ernährung, ich war abhängig von meiner Küchenwaage, davon Kalorien zu tracken, Lebensmittel abzuwiegen, um genau zu wissen wie meine Macroverteilung aussieht. Nichts davon ist mehr präsent, eine neue Freiheit, die so viel Lebensqualität mit sich bringt.   Migränefreiheit und Fitness mit Carnivore Inzwischen esse ich meist zwei Mahlzeiten am Tag und von Innereien über Braten zu Steaks und ab und zu mal Würste alles. Eier und Milchprodukte gehören auch zum Speiseplan, wenn auch nicht sehr viel und nicht täglich. Ich mag Eiergerichte aber leider sättigen sie mich nicht so gut wie Fleisch.“     Ihr könnt Amira gerne bei Fragen erreichen unter der E-Mail-Adresse amira@glitzerfabrik.de .

  • Tipps und Tricks bei der Carnivoren Ernährung

    Erfahrungen nach 5 Jahren Carnivore und 3 Jahren Coaching Welche Ausgangssituation? Wie startet man? Welche Probleme können auftreten? Ketose oder nicht? Welche Mengen? Welche Lebensmittel? Roh, gekocht oder gebraten? Sind Innereien notwendig? Welche Fettanteile? Konventionell, Bio oder Weidehaltung? Omega-6- zu 3-Verhältnis Wieviel Salz benötigen wir? Was sagt uns unser Stuhlgang?

  • Das Mikrobiom bei der Carnivoren Ernährung

    Dr. Surya Narayanan vom Carnivore Convent 2024 Dr. Surya Narayanan erläutert auf dem Carnivore Convent 2024, weshalb gerade die tierischen Produkte für unser Magen-Darm-System eine richtige Grundlage für unser Mikrobiom bilden. Was hat es mit der Weitergabe von Mikroben zwischen Mutter und Kind auf sich? Sind Probiotika sinnvoll zur Verbesserung unseres Mikrobioms? Mikrobiom bei Carnivore   Ihr könnt Dr. Surya Narayanan erreichen unter @carnivore.physician auf Instagram.

  • Das Mikrobiom eines Carnivoren!

    Fast alle Bakterien im Lot Stuhlprobe von Verisana Diese Stuhlprobe von Verisana habe ich im November 2022, also nach fast 4 Jahren carnivorer Ernährung eingereicht. So wie ich das auch bereits von meiner Co-Autorin Claire Koenig erfahren habe, ist das Mikrobiom eines Carnivoren nach diesen Kriterien ganz normal. Ich finde das sehr interessant. Denn es wird einem ja immer gesagt, dass man für ein gutes Mikrobiom unbedingt Ballaststoffe benötigt! Dem scheint also nicht so zu sein. Weder die Mengen an Bakterien noch an Pilzen scheinen außer der Norm zu sein. Lactobacillus zu wenig Eine Ausnahme gibt es aber dennoch: Das Bakterium Lactobacillus. Dazu heißt es aber, dass es nur Kohlenhydrate verstoffwechselt. Somit ist dieses Bakterium bei mir natürlich weniger vertreten als man es von einem Allesesser erwarten würde. Ob das aber ein negatives Qualitätsmerkmal ist, bleibt fraglich. pH-Wert im Darm etwas zu niedrig Des Weiteren scheint der pH-Wert meines Darmmilieus niedriger, also saurer, zu sein als man es normalerweise bei einem Allesesser erwartet. Mich würde hier interessieren, ob das vielleicht mit meinem noch regelmäßigen Alkoholkonsum zusammenhängen könnte... Daher wäre ich sehr erfreut, wenn mir andere Carnivoren dazu ihre Werte zusenden könnten. Auch im Mund, also in der Speichelprobe, fanden sich keine Hefen bzw. Pilze, die überhand genommen hätten. Ein doch erstaunliches und erfreuliches Ergebnis, finde ich!

  • Sonnenlicht: das aus dem Trend gekommene Wunderheilmittel 

    Heliotherapie aus der Antik und dem 20. Jahrhundert vergessen Die Ozonschicht wird immer dünner! Creme dich bloß gut ein und schütze dich! Mit Hautkrebs ist nicht zu scherzen!   Inhaltsstoffe der Sonnencremes fragwürdig   Es gibt keine Beweise dafür, dass Sonnencreme tatsächlich vor der Entstehung von Melanomen oder Basaliomen schützt. Was allerdings klar ist, ist, dass viele Inhaltsstoffe fragwürdig sind. Hierzu gehören Mikroplastik, toxische Nanopartikel, chemischer Filterstoffe, krebserregende und allergiefördernde Stoffe.      Unzählige Kulturen verehrten die Sonne für ihre Heilkräfte. Heutzutage sind mehr und mehr Menschen regelrechte Sonnenphobiker. Nicht zugunsten ihrer mentalen und körperlichen Gesundheit.  Im Frühling bessert sich unsere Stimmung   Die Sonne ist nicht nur der strahlende Mittelpunkt unseres Sonnensystems, sondern auch eine unerschöpfliche Quelle der Lebensfreude und Vitalität. Pünktlich zum Frühlingsbeginn sehen wir ihren Einfluss auf uns. Die Stimmung ist gelassener und eine grundlegende Euphorie liegt in der Luft. Von Sonnenlicht berührt, atmet die Natur wieder auf und als Teil von ihr der Mensch. Wir erfahren am eigenen Leib, wie unsere Hormone aktiv werden. Selbstverständlich ist auch unsere Libido betroffen.     Seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte wird die Sonne verehrt, vor allem aufgrund ihrer immensen Effekte auf unser Wohlbefinden. Bereits in der Bronzezeit praktizierten die Menschen den Sonnenkult.  Heliotherapie   Im antiken Griechenland war Solartherapie ein beliebter und erfolgreicher Ansatz zur Heilung körperlicher und geistiger Gebrechen. Die Ägypter erbauten zahlreiche Tempelanlagen zu Ehren der Sonne.      Der Schweizer Arzt und Chirurg Auguste Rollier setzte Sonnenlichttherapie erfolgreich gegen Knochentuberkulose und Hauterkrankungen ein. Unter täglicher Bestrahlung durch Sonnenlicht zeigten sich große Heilerfolge. Die Heliotherapie stieß seinerzeit auf große Resonanz. Rollier eröffnete 18 Fachkliniken, die mit seinen Methoden arbeiteten.     Mit der Erfindung von Antibiotika verlor Rolliers Arbeit allerdings an Popularität. Durch Penicillin gestaltet sich die Behandlung vieler Krankheiten schneller, einfacher und unabhängig vom Wetter.     Vitamin-D-Bildung aus Cholesterin auf unserer Haut Wenn UV-Licht auf die Haut trifft, bildet es in Kombination mit Cholesterin Vitamin D. Es fördert auch die Produktion von Serotonin, einem Hormon, das als natürlicher Stimmungsaufheller fungiert. Die Effekte auf unsere geistige und körperliche Gesundheit sind unterschätzt. Vitamin D fördert die Aufnahme von Kalzium, Phosphat und vieler anderer Mineralien. Es ist unverzichtbar für gesunde Knochen und Zähne. Weiterhin trägt es dazu bei, Muskelkraft zu verbessern und im Alter leichter zu erhalten. Ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel ist mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Wenn man von Vitamin D spricht, müsste man genauer von der Unterform D3 des Vitamins sprechen, welches international auch als Cholecalciferol, Calciferol oder Calciol bezeichnet wird.     Vitamin D ist ein Hormon Hierbei handelt es sich nicht um ein Vitamin, sondern um ein Hormon. Der vierte Buchstabe im Alphabet wurde dem Stoff zugewiesen, da er von Chemikern als der vierte bekannte lebensnotwendige, organische Stoff für den Menschen identifiziert werden konnte. Hormone wie Vitamin D sind Botenstoffe, die der Körper eigenständig herstellt. Durch die Bindung an ihren Rezeptor auf der Zielzelle initiieren sie Signalkaskaden, die verschiedene Prozesse auslösen oder im Zellkern das Ablesen spezifischer Gene anregen. Vitamin D erhöht erwiesenermaßen den Testosteronspiegel von Männern [1].     Wäre folgende Studie bekannter, gäbe es keinen freien Quadratmeter am Strand: Vierzehn erwachsene Männer konnten ihren Penis durch erhöhte Vitamin D3 Zufuhr auf natürliche Weise vergrößern [2].     UV-Licht als Allheilmittel UV-Licht hat sich auch als wirksam erwiesen, den Blutdruck zu senken, Gewichtsverlust zu fördern, die Hormonbalance zu optimieren, die Libido zu verbessern und die Gesundheit des Darmmikrobioms zu fördern. Paradoxerweise zeigt eine Studie [3], dass Menschen, deren Hauptaktivität im Freien das Sonnenbaden war, verglichen mit Menschen, die sich primär in geschlossenen Räumen aufhalten, ein geringeres Risiko hatten, an Hautkrebs zu erkranken.     Weiter Infos zum Gesundheitsmythos vom angeblich gefährlichen UV-Licht findest du im Buch “Heilkraft D” von Dr. Nicolai Worm.    Der regelmäßige Kontakt mit Sonnenlicht mindert außerdem das Risiko an anderen, noch tödlicheren Formen von Krebs oder Diabetes zu erkranken.     Die Geschichte mit dem Ozonloch war auch ein rechter Hype für die Sonnencremeindustrie. Durch das Ozonloch ist die UV-Strahlung in Bayern gerade einmal um 15 % höher gewesen [4]. Reist man aber von Deutschland nach Spanien in den Urlaub, dann erhöht sich die UV-Strahlung um mehr als 100 %.     Das Licht von UV-Strahlen ist bekannterweise auch ein Heilmittel gegen Winterdepressionen. In der Schweiz übernehmen Krankenkassen die Kosten für Lampen mit der richtigen Strahlungsfrequenz beim Vorliegen der Diagnose: saisonal abhängige Depression.     Auch Menschen mit Schlafstörungen profitieren von regelmäßigem Sonnenkontakt.    Licht hilft, den zirkadianen Rhythmus zu stabilisieren, indem es die Produktion von Melatonin beeinflusst. Einfach ausgedrückt, das Level körperlicher Energie passt sich an die Lichtverhältnisse des Tages an. Auch Tiefschlafphasen werden bei angemessener Ausschüttung des Hormons länger.      Sonnencreme nur im Notfall Unsere Haut hat mit dem Pigmentstoff Melanin die perfekte Fähigkeit, seinen Hautton im Laufe des Jahres der UV-Strahlung anzupassen. Wenn man regelmäßig an der Sonne ist, und dies vom Frühjahr bis zum Herbst, dann reguliert sich das von allein. In nördlichen Regionen haben Menschen nicht aus Zufall helle Haut, um mehr Vitamin D produzieren zu können, auch bei geringer Sonneneinstrahlung. Natürlich sollte man Sonnenbrände verhindern und dazu kann man im Notfall über Mittag in südlichen oder hochgelegenen Regionen Sonnencreme auftragen, wenn man sich dort mehrere Stunden in der prallen Sonne aufhält. Ich praktiziere das mit meiner Familie schon seit Jahren, auch mit meinen Kindern, dass wir nur um die Mittagszeit in Italien oder in den Bergen Sonnencreme auftragen, wenn wir uns dort länger aufhalten, und auch nur solange wir nicht gebräunt sind.      Die Sonne ist für unser Wohlbefinden unverzichtbar und weitaus mehr als nur Vitamin D.      [1] https://sciencenews.dk/en/vitamin-d-increases-testosterone-production     [2] https://www.researchgate.net/publication/322071346_Enhanced_Growth_of_the_Adult_Penis_With_Vitamin_D_3     [3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5129901/     [4] Ozonschicht und Ozonloch ( bayern.de )

  • Dr. Eva Ornella über ketogene Ernährung gegen Migräne

    Migräne als Energiedefizit des Gehirns Peter Mersch als Informationsquelle Dr. Eva Ornella ist in Österreich Fachärztin für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt für Gastroenterologie und Hepatologie als auch Expertin für Gendermedizin. Sie hatte selbst jahrelang mit schwerer Migräne zu kämpfen und kam erst durch das Buch “Migräne: Heilung ist möglich” von Peter Mersch auf die ketogene Ernährung als Therapie gegen Migräne (heilen kann man Migräne bis heute leider nicht, aber unter anderem durch die ketogene Diät dauerhaft verbessern). Sie erklärt im Podcast welche Vorgänge bei der Migräne im Stoffwechsel des Gehirns ablaufen und warum die Ketose dann zu einer signifikanten Besserung führt. Zunächst muss man sich aber bei der Umstellung auf eine zeitweilige Verschlechterung einstellen. Das begründet sie mit der Apoptose der Mitochondrien beim Übergang in die Ketose. Zur Aktivierung der Mitochondrien empfiehlt sie aber auch HIT-Training oder kurzweiliges anstrengendes Training, das aber keinen dauerhaften Stress bedeutet. Zyklusabhängige Migräne bei Frauen beruht auf hormonellen Veränderungen, insbesondere einen Abfall an Östrogenen, aber auch dem falschen Verhältnis von Östrogen zu Progesteron. Gendermedizin Des Weiteren beschäftigt sich Dr. Eva Ornella mit Gendermedizin. Dabei geht es um Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei Herzkrankheiten, Depressionen oder Osteoporose. Häufig werden die Diagnosen nicht richtig gestellt, weil man zum Beispiel bei Frauen die Symptome von Herzinfarkten kaum kennt oder bei Männern zu selten auf die Diagnose Depression schließt, obwohl Suizide dort wesentlich häufiger sind als bei Frauen. Dr. Eva Ornella bietet auch Online-Konsultationen an. Ihr könnte sie erreichen unter www.praxis-ornella.at oder praxis@ornella.at . Auf Instagram findet ihr sie unter dem Account @docornella .

  • Migränefrei und ripped mit Carnivore

    Episode 96: Markus im Interview Markus, 36, hatte sehr schwer mit Migräne zu kämpfen. Durch Keto hat er seine Migräneattacken bereits verloren. Außerdem ist er dadurch bereits eine Menge Gewicht losgeworden. Auch Depressionen waren von da an ein Teil seiner Vergangenheit. Allerdings war er mit Gewichtsschwankungen immer noch bei Keto unzufrieden. Trotz Kalorienrestriktion ging nichts mehr weiter vorwärts. Mit Carnviore hat er nun endgültig Zufriedenheit erlang. Er fühlt sich sehr kraftvoll und ist mit seiner Bodykomposition endlich sehr zufrieden. Das Tracken der Kalorien gehört jetzt der Vergangenheit an. Er isst, wenn er hungrig ist und bis er satt ist. Wir machen des Weiteren in diesem Interview einen Ausflug in die Welt der Hundeernährung.

  • Robert Krug - Eiweiß, ganzheitlich betrachtet 

    Bioverfügbarkeit von Eiweißen, Nebennierenerschöpfung Robert Krug, Wirtschaftsinformatiker, ist 10-facher Buchautor über Low Carb und beschäftigt sich seit zehn Jahren mit Ernährung. Er arbeitet zusammen mit Dr. Strunz und ist dort Mitautor der Newsletter.  Sein Weg zu Low Carb begann, wie bei so vielen, mit Darmproblemen. Er stieß auf die Bücher von Dr. Strunz und begann dann mit dem Selbststudium der Ernährungslehre.  Im Interview sprechen wir über hohe Ferritinwerte, die Bioverfügbarkeit von pflanzlichen versus tierischen Proteinen, Glutathion und Taurin als Entgiftungshelfer, Schwermetallbelastung bei Fisch und Meeresfrüchten, das Weidetier als einziges noch artgerecht gehaltenes Nutztier, CO2-Bilanz beim Weidetier, Milchprodukte, Fasten, Dauerketose, Nebennierenerschöpfung, Cortisolausschüttung, Cortisolmessungen, Hochleistungssport als Stressor, Cortisol als Energiebooster, Kohlenhydrate als Antistressor, Gluconeogenese als Stressor und teure Herstellung von Glucose, unser Körper als Wunderwerk bei der Balance von Hormonen und Mineralien, der ketogene Stoffwechsel als natürlicher, ursprünglicher Stoffwechsel, Muskelaufbau durch mehrere Mahlzeiten und natürliches Eiweiß.    Ihr könnt Robert Krug erreichen über Instagram: @_robertkrug oder über seine Webseite: www.robertkrug.com .     Folgende Titel hat unter anderem Robert Krug verfasst:   Eiweiß, ganzheitlich betrachtet  Der Energiefix  Zucker, Blut & Brötchen  Der Fastenkompass  Low Carb Long Life  Erste Hilfe bei Insulinresistenz und Diabetes  Hör auf deine Gene: Die Zukunft der Gesundheit ist personalisiert  Das kleine Gesundheits 1x1  Eiweiß und Nebennierengesundheit

  • Das Pottenger – Experiment

    Katzen, die Gekochtes aßen, degenerierten Bessere Entwicklung mit rohem Fleisch   In den 1930ern führte Dr. Francis M. Pottenger ein über 10 Jahre andauerndes Experiment an Katzen über mehrere Generationen durch. Auf die Idee kam er, als er Katzen nach der Operation pflegte und ihnen zunächst gekochtes Fleisch und später, weil er nichts anderes hatte, rohes Fleisch gab. Ihm fiel auf, dass die Katzen, die rohes Fleisch erhalten hatten, sich wesentlich schneller erholten. Um seine Vermutung zu bestätigen, führte er schließlich ein ordentliches Experiment an zwei Gruppen durch mit insgesamt 900 Katzen. Experiment mit zwei Gruppen   Während die Gruppe 1 mit Rohfleisch und Rohmilch sich über 9 Generationen prächtig entwickelte und auch gesunden Nachwuchs bekam, verkümmerte Gruppe 2 von Generation zu Generation immer mehr. Gruppe 2 bekam zwar auch zu 2/3 Fleisch und zu 1/3 Milch, aber das Fleisch war gekocht und die Milch pasteurisiert.   Die Katzen aus Gruppe 1 zeigten ein glänzendes Fell, eine normale Fortpflanzungsfähigkeit und waren frei von chronischen Erkrankungen. Sie blieben über Generationen hinweg gesund, hatten einen ausgeprägten Bewegungsdrang und tiefe Schlafphasen.   Im Gegensatz dazu entwickelten die Tiere der Gruppe 2, die gekochte Nahrung und Kondensmilch bekamen, bereits in der ersten Generation Anzeichen von Mangelernährung. Mit jeder weiteren Generation verschlechterte sich ihr Zustand.  10 Jahre mit schwerwiegenden Folgen   Während den 10 Jahren des Experiments, in welchem Dr. Pottenger das Vergleichs-Experiment „Rohes Futter vs. Kochkost“ durchführte, kristallisierten sich 6 Hauptsymptome heraus, die ausnahmslos in der Gruppe 2 mit gekochtem Fleisch zu beobachten waren:   1.) Deformitäten der Netzhaut mit den Konsequenzen Kurz- und Weitsichtigkeit 2.) Herzmuskelschwächen bis hin zum Herzversagen 3.) Erhöhte Anzahl an Totgeburten 4.) Verminderte Überlebensraten der Kätzchen 5.) Niedriges Geburtsgewicht 6.) Massive Entwicklungsstörungen, inklusive neurologischer Defizite, Wachstumsstörungen, Zahnprobleme, Knochendeformitäten, Unterfunktion und Entzündung der Schilddrüse, Nieren- und Leberentzündungen. Pottenger Experiment und Enzyme   Anschließend vollständige Regeneration durch Rohfleisch Die letzte lebende Generation 3 aus Gruppe 2 fütterte er schließlich auch mit Rohfleisch und Rohmilch und es dauerte dann 4 Generationen, bis die vollständige Gesundheit wieder hergestellt war.   Taurin war das Hauptproblem Zu dieser Zeit war die Ernährung von Katzen noch wenig erforscht, erst um 1970 stellte sich mit Beginn der Untersuchungen zu dem Thema heraus, dass viele dieser Symptome durch einen Mangel an Taurin in der Katzennahrung erklärbar waren. [1] Aber auch der allgemeine Nährstoffverlust durch das Kochen ist vermutlich Ursache dieser Degeneration. Das Erhitzen von Lebensmitteln zerstört empfindliche Enzyme und Mikronährstoffe wie Vitamine und beeinträchtigt die Verwertbarkeit von Proteinen durch den Organismus.    Als Aminosäure spielt Taurin auch für uns Menschen eine große Rolle und ist hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln zu finden. Zu den zahlreichen Funktionen von Taurin im Organismus zählen die Gesundheit des Auges, wie bereits in Pottenger´s Katzenversuch ersichtlich wurde, eine adäquate Hydration und Regulation des Elektrolythaushaltes, die Funktion des Zentralen Nervensystems und als wichtiger Neurotransmitter ist Taurin zudem maßgeblich beteiligt an unseren Emotionen, dem Verhalten und Gehirnfunktionen.   Unser Körper ist zwar in der Lage, den Stoff selbst herzustellen, allerdings nur in geringen Mengen und die durchschnittliche Aufnahme von 400 mg über eine mischköstliche Ernährung nach empfohlener Lebensmittelpyramide kommt bei weitem nicht an die bis zu 3000 mg heran, die für die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile der Aminosäure nötig wären: Taurin ist ein Antioxidans   So soll eine adäquate Versorgung unter anderem das Risiko für Diabetes und Herzkreislauferkrankungen senken und als Antioxidans Zellschäden vorbeugen. [2] Neuere Untersuchungen weisen sogar auf eine verbesserte Fettverbrennung und verminderte muskuläre Ermüdung bei sportlicher Aktivität hin. [3]   Doch warum führte gekochtes Fleisch bei Katzen zu solch schwerwiegenden Mängeln und rohes nicht? Das Problem besteht vor allem in der Hitzeempfindlichkeit von Taurin: dieses zerfällt durch den Prozess des Erhitzens, sodass Gekochtes viel weniger davon enthält, bei mit hohen Temperaturen Gebratenes ist der Effekt noch ausgeprägter. [4] Rohes Fleisch enthält Lebenskraft   Selbstverständlich lassen sich die Auswirkungen bei Katzen nicht zu 100 % auf den Menschen übertragen. Was jedoch eindrucksvoll gezeigt wird, ist, wie stark Hitze die Verfügbarkeit lebenswichtiger Vitamine reduziert. Wer also sein Steak regelmäßig durchgart, sollte also in Erwägung ziehen, ein paar Minuten weniger Garzeit aufzuwenden. Nicht nur Vitamin A, B-Vitamine, Vitamin C, K und E werden unter Hitzeanwendung zum Teil oder komplett zerstört, auch Mineralstoffe und Spurenelemente können bei hohen Temperaturen chemisch gebunden und für den Körper nicht mehr verfügbar werden. Auch die entzündungshemmende Fettsäure Omega 3 ist extrem empfindlich gegenüber Wärmeeinwirkung. Verdauungsfördernde Bakterien und Enzyme werden bereits bei 40 °C negativ beeinflusst. Bei derselben Temperatur beginnen auch Proteine zu denaturieren, was zur Folge hat, dass der Körper mehr Energie für die Verdauung benötigt.  Katzenfutter heute mit Zusätzen   Folglich stellt sich die Frage, warum unsere heutigen Hauskatzen, welche üblicherweise mit gekochtem Katzenfutter ernährt werden, scheinbar nicht von solch massiven Defiziten betroffen sind? Weil dem Futter größere Mengen an Vitaminen und Mineralien zugesetzt werden. Zahnprobleme, Übergewicht und Zivilisationskrankheiten bekommen sie aber aufgrund der Kohlenhydrate in ihrem Futter heute immer mehr.   [1] https://www.researchgate.net/publication/274082777_Pottenger's_cats_revisited_A_classic_example_of_a_nutritional_deficiency_of_taurine [2] https://www.webmd.com/diet/foods-high-in-taurine [3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19239155/ [4] https://www.researchgate.net/publication/5243499_Impact_of_processing_on_the_taurine_content_in_processed_seafood_and_their_corresponding_unprocessed_raw_materials

  • Blutwerte nach 1,5 Jahren Carnivore!

    Keine Schwermetallvergiftung, hohe LDL-Werte, niedrige Entzündungswerte Nach 1,5 Jahren Carnivore habe ich mich mal wieder an eine Blutabnahme gemacht. Was hat sich so alles verändert? HDL nach wie vor weit über dem Grenzwert, ein guter Fettstoffwechselindikator LDL etwas gesunken; es war wohl weniger Fett zu transportieren als letztes Mal VLDL erstmals gemessen. Sehr niedrig. Triglyceride gleich geblieben; ein guter niedriger Wert. Alle Fette sind bei mir in der Blutbahn also gut verpackt in LDLs, die auch stabil zu sein scheinen. Auch meine Fettzellen „spucken wohl keine Triglyceride aus.“ Eine Analyse seiner Cholesterinwerte, die die lowcarb-Ernährung einschließen, findet man auf www.cholesterolcode.com/report/ Vitamin C jetzt im Keller. Die Vorräte sind wohl endgültig aus. Ähnlich wie bei anderen Carnivoren. Vitamin C scheint also wirklich überschätzt. Kein Anzeichen von Erkältung oder Skorbut bei mir. Magnesium: Das ist mir ein Rätsel, wie dieser Wert so hoch sein kann ohne Brot und Nüsse. Dasselbe Ergebnis bei der Haarmineralanalyse. HBA1C niedrig bei 5,2 %; im Mittel also niedrige Blutzuckerwerte Nüchterninsulin relativ hoch für Carnivoren bei 4,8. Das ist auch mein wunder Punkt. Vermutlich snacke ich noch immer zu oft. Abends trinke ich meist etwas Alkohol. Das könnte ich alles noch verbessern. Nüchternglucose wie vermutet niedrig. Ferritin sehr hoch; Harnsäure sehr niedrig, also keine Übersäuerung durch zu viel Purine. Ist das Insulin niedrig, kann die Niere auch ungehindert arbeiten und alles ausscheiden. Omega 6:3 – Verhältnis: Mit 4,5 ein exzellentes Ergebnis. Obwohl ich Schweinefleisch und Schweinespeck in ansehnlichen Mengen esse, ist der Omega-3-Anteil so hoch. Das freut mich sehr! Zum Vergleich: Mit kohlenhydratreicher Ernährungsweise hat man meist Werte um die 20, die Steinzeitmenschen hatten wohl Werte um 1. CRP-Wert: Er deutet Entzündungen im Körper an und ist bei mir praktisch nicht detektierbar. Mit 0,09 habe ich keine Entzündungen im Körper. Das sind sicherlich die fehlenden pflanzlichen Saatenöle. Keine ungesättigten Fettsäuren, die Oxidationen im Körper eingehen wollen. IgE-Wert: Auch hier bin ich nur mittelmäßig zufrieden. Der Wert von 500 deutet doch noch auf gewisse Autoimmunwerte hin. Schwermetalle: Hier bin ich auch sehr zufrieden. Außer Uran keine Schwermetallbelastung. Also trotz der vielen Innereien, die ich esse. Uran ist meist im Trinkwasser in Mittelgebirgen. Das betrifft mich aber nicht. Vielleicht sind es ja die radioaktiven Präparate, mit denen ich in der Schule als Physiklehrerin mal zu tun habe, aber auch eine Aufnahme ist da eigentlich unwahrscheinlich. Also wieder ein Rätsel… Fazit: Sehr zufrieden bin ich mit den Cholesterinwerten, Harnsäure, den Zuckerwerten, dem Omega-Verhältnis und dem CRP-Wert. Noch zu verbessern gelten die Insulin- und Autoimmunwerte durch vielleicht strengere Handhabung der Carnivoren Ernährung mit strengerem intermittierendem Fasten und vielleicht dem Verzicht auf Milchprodukten und Alkohol…. Mein Geist wäre sehr stark, aber mein Fleisch ist so schwach….  Hier findest du alle Blutwerte, die man mit der Carnivoren Diät testen kann.

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