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- Welches Wasser trinken?
Wasser ist nicht optimal zur Hydrierung Still oder Sprudel? Reich an Mineralien oder arm an Mineralien? Plastik oder Glas? Warum nicht einfach Geld sparen und Leitungswasser trinken? Viele Influencer in der Gesundheitsnische legen ihren Schwerpunkt auf Ernährung. “Full days of eating” sind eine beliebte Kategorie. Aber was genau trinkst du am Tag? Wir haben uns die Frage gestellt: Wie hydrierst du deinen Körper eigentlich optimal? Der deutsche Durchschnittsverbrauch von Mineral- und Heilwasser lag im Jahr 2023 bei 124,3 Liter. Das sind 0,34 Liter täglich. Wasser ist allerdings keine optimale Flüssigkeit, um den Körper zu hydrieren. Der Großteil der Flüssigkeit fließt durch unseren Körper und bindet Mineralien und Nährstoffe. Ein nur sehr geringer Anteil des Wassers wird von unseren Zellen absorbiert. Wasser in Lebensmitteln (z. B. in Milch, Fleisch oder Knochenbrühe) ist oft besser für den Körper verfügbar, da es in einer plasmaartigen Struktur vorliegt, auch bekannt als „EZ-Wasser“ oder „vierter Aggregatzustand von Wasser“. Diese Form kann effizienter in die Zellen gelangen als einfaches H₂O. Beweis hierfür ist der sogenannte Beverage Hydration Index [1]. Wahl des Trinkwassers und Mikroplastik Die pauschale Empfehlung 30-40 mg pro kg Körpergewicht zu trinken, hat daher wenig Gehalt. Es kommt darauf an, welche Lebensmittel über den Tag konsumiert werden und auch wie viel Salz wir zu uns nehmen. Viele Menschen berichten von einem reduzierten Durstgefühl, wenn sie eine Carnivore Ernährung praktizieren. Menschen, die eine Low-Carb- oder Carnivore-Diät befolgen, haben oft weniger Durst – das liegt an mehreren physiologischen Faktoren: Weniger Kohlenhydrate = Weniger Wasserverlust Kohlenhydrate binden Wasser im Körper. Für jedes Gramm gespeichertes Glykogen speichert der Körper etwa 3–4 Gramm Wasser. Wenn du die Kohlenhydratzufuhr reduzierst, werden Glykogenspeicher abgebaut und damit auch das gebundene Wasser ausgeschieden. Dadurch verlierst du anfangs viel Wassergewicht. Ohne die Zufuhr von Kohlenhydraten reguliert sich der Körper später auf ein niedrigeres Hydrationslevel. Weniger Insulin = Geringerer Natrium- und Wasserverlust Insulin fördert die Natrium- und Wasserretention in den Nieren. Bei einer kohlenhydratarmen Ernährung sinkt der Insulinspiegel, wodurch die Nieren mehr Natrium und Wasser ausscheiden. Anfangs kann das zu vermehrtem Wasserlassen führen, doch nach der Anpassungsphase stabilisiert sich der Flüssigkeitshaushalt, und das Durstgefühl nimmt ab. Weniger Entzündungen = Weniger Wasserbedarf Kohlenhydrate fördern Entzündungen, die oft mit Wassereinlagerungen einhergehen. Eine Low-Carb- oder Carnivore-Ernährung reduziert systemische Entzündungen, was dazu führt, dass der Körper weniger Wasser einlagert und weniger Durst verspürt. Mehr Fettverbrennung = Mehr metabolisches Wasser Bei einer fettreichen Ernährung produziert der Körper effektiver metabolisches Wasser als Nebenprodukt der Fettverbrennung. Das kann den Flüssigkeitsbedarf reduzieren, da der Körper einen Teil seines Wassers selbst herstellt. Die chemische Reaktion der Fettsäureoxidation zeigt, dass pro Gramm Fett etwa 1,07 Gramm metabolisches Wasser gebildet werden. Eine Carnivore Ernährung ist reich an leicht verfügbarem Natrium, Kalium und Magnesium, insbesondere wenn Leber und andere Innereien verzehrt werden. Diese Elektrolyte helfen, den Wasserhaushalt besser zu regulieren. Welches Wasser solltest du also trinken? Ganz einfach: Möglichst schadstofffreies Wasser mit natürlicher Struktur. Hierfür eignet sich natürliches Quellwasser am besten. Um Mikroplastik und andere Verunreinigungen zu filtern, empfiehlt sich eine Umkehrosmoseanlage. Auch der Vorgang der Destillation entfernt Schadstoffe. Das Wasser wird allerdings auch komplett jeglicher Mineralien beraubt. Das stellt aber kein Problem dar, da diese ohnehin fast keine Zellverfügbarkeit haben. Destilliertes Wasser ist H₂O ohne Verunreinigungen, Medikamentenrückstände, Schwermetalle und Fluoride. In der Natur kommt es als Regenwasser vor. In Zisternen aufgefangen oder als geschmolzener Schnee wurde es in Zeiten mit weitaus weniger Umweltverschmutzung häufig getrunken. Pures H₂O ist aus chemischer Sicht ein ideales Lösungsmittel. Diese Eigenschaft sehen viele als hilfreich für die Entgiftung des Körpers. Insbesondere Mineralienansammlungen in Gelenken, die zu Schmerzen führen, sollen sich durch den Konsum leichter lösen. Auch der Bildung von Ablagerungen in Arterien soll es laut Aussage Betroffener entgegenwirken. Studien, die diese Aussagen untermauern, gibt es allerdings nicht. [1] Mindy Millard-Stafford et al. 2021: The Beverage Hydration Index: Influence of Electrolytes, Carbohydrate and Protein.
- Mikroplastik - unser tägliches Gift
Östrogenrezeptoren werden getäuscht Immer mehr Plastik Die weltweite Plastikproduktion explodiert. Immer mehr Kunststoffrückstände gelangen in die Umwelt. Alle 10-15 Jahre verdoppelt sich die Menge der Verschmutzung. Von Verpackungen über Haushaltsartikel bis hin zur Kleidung. Die Verwendung von Plastik ist im heutigen Alltag unvermeidlich. Mikroplastik zerfällt nicht leicht und bleibt jahrzehntelang in der Umwelt bestehen. Es reichert sich in Böden, Flüssen, Seen und Ozeanen an und gelangt so in die Nahrungskette. Viele Meerestiere und andere Lebewesen verwechseln Plastikmüll mit Nahrung. Über ihre Lebenszeit sammeln sich Partikel in ihrem Körper an. Partikel auch im Körper Im menschlichen Organismus kann Plastik Schadstoffe wie Pestizide oder Schwermetalle anziehen und transportieren. Diese toxischen Substanzen werden freigesetzt, wenn Mikroplastik im Körper abgebaut wird. Mikroplastik verursacht Entzündungen, Zellstress und sogar Zellschäden. Die Hauptgefahren der Substanz liegen bei den Bestandteilen BPA und Phtalaten. Testosteronmangel Diese Stoffe werden als endokrine Disruptoren bezeichnet. Sie beeinflussen die Produktion, Freisetzung oder Wirkung von Hormonen wie Östrogen und Testosteron negativ, was sich auf die Fortpflanzungsfunktion und sexuelle Entwicklung auswirken kann. Immer mehr Männer leiden an einem Testosteronmangel [1]. Die vermehrte Aufnahme von Mikroplastik ist vermutlich ein Grund dafür. Mikroplastik in jeder Plazenta Einige Studien deuten darauf hin, dass Mikroplastik und seine chemischen Zusätze die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen, was wichtige Körperfunktionen wie den Stoffwechsel beeinflusst. Sehr schockierend: ein Forschungsteam fand in jeder von 62 untersuchten Plazentas Kunststoffteile in der Größe von 1000 Nanometern bis 5 Millimetern. Die Exposition gegenüber endokrinen Disruptoren in Mikroplastik während der Schwangerschaft oder im Kindesalter kann das Wachstum und die Entwicklung beeinflussen, einschließlich der neurologischen Entwicklung. Erhöhtes Risiko für Stoffwechselstörungen Auch Störungen des Insulin- und Glukosestoffwechsels können aus der Einlagerung von Mikroplastik resultieren. Was folgt, sind eine erhöhte Insulinresistenz und somit ein gesteigertes Risiko für Stoffwechselstörungen und Diabetes. Wenn man nicht fernab von Städten und der Zivilisation lebt, ist es schwer, der Plastikkontamination aus dem Weg zu gehen. Einige stark belastete Produkte sind Kosmetik und Körperpflegeprodukte: Kunststoff wird oft in Duschgels, Zahnpasten und Make-up verwendet. Besonders häufig findet man es in Peelings als Schleifpartikel. Kleidung als Quelle für Mikroplastik Synthetische Fasern wie Polyester, Nylon oder Acryl lösen sich beim Waschen von Kleidung und gelangen ins Abwasser, wo sie schließlich in die Umwelt gelangen. Aus diesem Grund ist auch das Leitungswasser stark verunreinigt. Auch Meer- und Tafelsalz enthalten häufig Mikroplastikpartikel, da bei der Salzgewinnung Meerwasser verdampft wird, das Mikroplastik enthält. Nicht verwunderlich, dass sich entsprechend viele Partikel in Muscheln, Austern und Garnelen befinden, da sie konstant Wasser filtern. PET aus Plastikflaschen Untersuchungen haben gezeigt, dass Wasser aus Plastikflaschen oft kleine Kunststoffpartikel enthält, die sich höchstwahrscheinlich von der Flasche selbst abgelöst haben. Die Untersuchung der Columbia University fand beispielsweise zwischen 110 000 und 370 000 winzige Plastikfragmente pro Liter Wasser, wobei 90 Prozent davon Nanoplastik waren. Die häufigsten identifizierten Kunststoffe waren Polyethylenterephthalat (PET) und Polyamid. Leider sind auch Glasflaschen betroffen. Hier wurden ähnlich starke Rückstände gefunden. Grund hierfür: Beim Reinigungsprozess von Mehrwegflaschen werden nahezu immer Plastikbürsten benutzt. Überraschenderweise wurde am wenigsten Plastik in Einweg-Pfandflaschen aus PET nachgewiesen. Geschirr und Schneidebretter aus Kunststoff Schneidebretter aus Kunststoff sind eine weitere verlässliche Quelle, aber auch Küchenutensilien, wie Pfannenwender oder Kinderbesteck. Immer mehr Unternehmen beginnen, ihren Tee in Teebeuteln aus Kunststoff zu verpacken – entweder Nylon oder Polyethylenterephthalat (PET). Nur 1 Teebeutel kann durch Aufbrühen mit heißem Wasser 11 Milliarden Mikroplastikteilchen sowie 3 Milliarden Nanoplastikteilchen freisetzen. Untersuchungen zeigten, dass in allen Mineralwässern in Deutschland Mikroplastik enthalten ist. Deutlich mehr allerdings lässt sich in Bier finden. Die Spitzenwerte lagen bei Mineralwasser mit 7,3 Fasern pro Liter, bei Bier mit 78,8 Plastikfasern pro Liter. Der massiven Belastung, die nicht zuletzt auch durch die Verschmutzung des Grundwassers durch Fleecematerial und Polyester in Kleidung bedingt ist, scheint man schwer entkommen zu können. Es gibt jedoch erfolgreiche Methoden, Mikroplastik zu entgiften. Warme Bäder und probiotische Lebensmittel für eine gesunde Darmflora. Heiße Bäder zur Ausleitung Heiße Bäder ab einer Temperatur von 40 Grad Celsius regen das Lymphsystem an und erweitern Gefäße, um angestaute Partikel zu lösen und auszuleiten. Hierfür sind rohe Fette extrem nützlich, da sie eine entscheidende Rolle beim lymphatischen Transport spielen. Für den wichtigsten und letzten Prozess der Entgiftung ist ein ausgeprägtes Mikrobiom des Darms unverzichtbar. Bei der Ausscheidung von Plastikpartikeln ist es wichtig zu verhindern, dass eben diese nicht wieder über die Darmschleimhaut aufgenommen werden. Bei Verstopfungen neigt der Körper dazu, dem Stuhl Wasser zu entziehen. Auf diesem Weg können vermehrt Giftstoffe resorbiert werden. Probiotische Lebensmittel verbessern die Ausleitung Ist eine Vielzahl fleißiger Bakterien im Darmtrakt vorhanden, erleichtert das hingegen die Ausscheidung von toxischen Stoffen und die Aufnahme essenzieller Nährstoffe. Eine gesunde Darmflora fördert eine intakte Darmschleimhaut, die als physische Barriere wirkt und verhindert, dass Fremdstoffe, einschließlich Mikroplastikpartikel, in den Blutkreislauf gelangen. Eine starke Darmschleimhaut reduziert das Risiko, dass schädliche Substanzen den Darm durchdringen. Bestimmte Bakterien wie die der Bifido- und Lactobacillus fördern die Bindung und Ausscheidung exogener Schadstoffe. Beide kultiviert man durch den Konsum tierischer Proteine. Ein übermäßiger Wasserkonsum ist hier nicht von Vorteil, denn, insbesondere bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme, er spült Bakterien aus unserem Verdauungstrakt aus. Probiotische Lebensmittel ohne Schadstoffe wie Lektine und Gluten helfen dabei, dass sich die hilfreichen Mikroorganismen vermehren. Wer in der Lage ist, Milchproteine gut zu verdauen, ist mit rohem Colostrum von Tieren aus Weidehaltung und Rohmilchkefir gut beraten. Eine gezielte Carnivore Diät hat den Effekt, dass sich das Mikrobiom vervielfältigt. Das liegt nicht nur an der Elimination nahezu aller Antinährstoffe. Auch Pestizide, Schwermetalle und Schadstoffe wie Bindemittel werden auf ein Minimum reduziert. [1] https://www.hormonspezialisten.de/indikationen/testosteronmangel/
- Insulinausstoß bei:
Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate Insulinausstoß bei Eiweiß klein bis mittel, bei Fett winzig! Fast alle wissen bereits darüber Bescheid, dass der hohe Insulinausstoß beim Verzehr von Kohlenhydraten unser gesamtes Hormonsystem durcheinanderbringt, Wassereinlagerungen fördert, den Fettabbau unterbricht. GLYX-Index Dass auch ein niedriger glykämischer Index keine Vorteile bringt, weil wir dann über einen längeren Zeitraum mit der Verdauung der Kohlenhydrate beschäftigt sind und die Fettverbrennung wieder für eine zu lange Zeitspanne verhindert wird, ist auch schon wohl bekannt, denn vom GLYX-Index spricht niemand mehr. Keto Jetzt ist Keto in. Alle sind sich einig, dass es ihnen auf alle Fälle besser damit ergeht. Die Gelüste werden weniger aufgrund der geringeren Blutzuckerschwankungen. Die Wassereinlagerung sind dauerhaft verringert, aufgrund der geleerten Glykogenspeicher. Ein gutes Gefühl. Die Phasen der Fettverbrennung werden länger, die der Insulinausschüttungen kürzer und weniger stark. Unterschiede gibt es bei Keto aber schon. Manche nehmen sehr schnell ab. Anderen ergeht es aber nicht so gut. Meiner Ansicht nach liegt dies an der unterschiedlichen Ausprägung des Insulinausstoßes beim Eiweißkonsum. Einige haben bereits eine starke Hyperinsulinämie entwickelt. Dr. Robert Cywes behauptet, dass manche sogar 30-mal mehr Insulin bei Proteinen ausschütten als andere. Laut den Forschungen von Dr. Ben Bikman ist es aber nicht die Gluconeogenese, die sie herauswirft, denn diese würde nur in Ketose eintreten ohne Insulin und auch nur nach Bedarf des Körpers. PKD Dr. Zsofia Clemens von Paleomedicina allerdings behauptet, dass eine Restriktion des Eiweißes sehr wichtig ist, um in Ketose zu bleiben. Sie sagt, Eiweiß kann fast wie Glucose wirken. Grundsätzlich beobachte ich, dass Männer und junge Leute viel stärker schon im leichten Ketostoffwechsel abnehmen als Frauen über 40. Vermutlich trifft hier die Erklärung von Dr. Cywes zu, was bedeutet, dass sie am ehesten unter einer Hyperinsulinämie leiden. Vielleicht sind es auch einfach die Lebensumstände, dass sie meist viel in der Küche wurschteln und dadurch viel zwischendurch knabbern. Denn jeder Geschmack im Mund löst eine Insulinausschüttung aus. Es ist auf alle Fälle ratsam ein wenig mit den Eiweißmengen zu experimentieren und für sich selbst die ideale Menge zu finden. Aber eins bleibt klar: Am wenigsten fett macht Fett!
- Hautausschläge, Zuckersucht, Talgzyten, Fettleber, etc.
Bioscandiagnostik, Wasserfiltersysteme Ivy hat seine Gesundheit von Vegan zu Keto und schließlich zu Carnivore sehr verbessert. Bessere Konzentration, bessere Verdauung, Wegfall von Hautausschlägen, Elimination von Zucker als Suchtmittel, Grützbeutel am Kopf, Rückgang der Fettleber. Seine Diagnosen macht er selbst als Coach mithilfe der Bioscan-Gesundheitsdiagnostik. Er vertreibt außerdem die Wasserfiltersysteme, bei denen sowohl Umkehrosmose als auch Aktivkohlefilter und weitere Filter sowie Remineralisierungen und Energetisierungen zum Einsatz kommen. Sein Instagram-Profil lautet @ivy_craze__ und seine Webseite www.coach-Ivy.com .
- Weidehaltung im großen Stil
Wasserbüffel, Wagyu, Fleckvieh, Angus Simone Hartmann ist Geschäftsführerin der TZG Ernstroda GmbH, einer ehemaligen LPG im Thüringer Wald mit 1250 ha Acker- und 1750 ha Grünland. Ein Großteil des Grünlandes kann nur mittels der Beweidung mit Rindern, Wasserbüffeln, Schafen oder Ziegen genutzt werden. Sie betreiben vorwiegend Mutterkuhhaltung mit aktuell circa 1900 Rindern. darunter auch Wagyu-Rindern. Die Wasserbüffel sind insbesondere für die feuchteren Wiesen gut geeignet. Zu dem Unternehmen gehört eine eigene Schlachtung, Verarbeitung und Direktvermarktung ihrer Produkte. Die GmbH hat 51 Mitarbeiter und 20 Gesellschafter. Im Gegensatz zu einem Familienbetrieb müssen die Landwirte hier keine Überstunden ohne Ende machen, sondern gehen ganz normalen Arbeitszeiten nach. Entscheidungen werden unter den Gesellschaftern mehrheitlich getroffen, was auch dem Einzelnen ein Stück weit die Last der Verantwortung abnimmt. Simone beklagt allerdings den zunehmenden Verwaltungsaufwand, der den Landwirten auferlegt wird. Denn weniger Zeit für die Tiere und die Landwirtschaft zu haben, ist nicht im Sinne der Nachhaltigkeit. Außerdem bleibt am Ende die Rentabilität auf der Strecke. Das Grünland wird in Deutschland bereits viel zu wenig genutzt, weil es sich für viele Landwirte nicht lohnt. Eine Photovoltaikanlage im Grünen mit Beweidung durch Schafe wird nun das nächste Projekt der TZG Ernstroda. Webseite des Unternehmens: www.tzg-ernstroda.de ; Online-Shop: www.bauernmarkt-ernstroda.de Weidehaltung und Wagyu-Zucht
- Carnivore Umfrage zu Veränderungen
84 % Verbesserungen bei Hunger und Gelüsten Fragen aus der ersten deutschen Carnivore Studie In Anlehnung an Dr. Rainer Klement's @rainer_j_klement erste deutsche Carnivore Studie, habe ich in der größten aktiven Carnivoren Gruppe, dem Carnitarier Chat, ein paar Umfragen getätigt: Warum seid ihr zu Carnivore gewechselt? Welche Ernährungsform habt ihr vor Carnivore praktiziert? Welche Veränderungen habt ihr durch die Carnivore Ernährungsweise erfahren? Hauptsächlich Verbesserungen Kaum eine Verschlechterung erfuhren die Teilnehmer bei ihrer Gesundheit insgesamt, beim Energielevel, beim Fokus, der mentalen Klarheit, dem Gedächtnis, chronischen Erkrankungen sowie den Gelüsten. Bei der Gesundheit insgesamt bewerteten sogar 80 % eine Verbesserung und bei Hunger und Gelüsten sogar 84 %. Lediglich beim Ausdauersport (9 %), dem Kraftsport (7 %) sowie dem Schlaf (10 %) gab es etwas mehr Teilnehmer, die eine Verschlechterung verzeichneten. Carnivore-Umfrage und Essensgelüste
- Gelüste sind ein Signal des Körpers
Mit konstantem Blutzuckerspiegel aus der Hunger-Schaukel Hunger ist häufig ein Unterzucker Gelüste sind ein Signal des Körpers. Oft steckt dahinter ein Unterzucker. Dieser ist schädlich, weil die wichtigsten Organe dabei nicht ausreichend mit Glucose versorgt werden. Man sollte Unterzucker also auch aus gesundheitlichen Gründen vermeiden. Wie kommt Unterzucker zustande? Nach dem Konsum von kohlenhydratreichen Mahlzeiten wird sehr viel Insulin ausgeschüttet, sodass zuviel Zucker aus dem Blut in die Zellen geschleust wird. Im Blut herrscht dann ein zu niedriger Blutzuckeranteil, In Ketose niedrigere Insulinausschüttungen Wer in Ketose ist, hat kaum Blutzuckerschwankungen. Seine Insulinausschüttungen sind sehr gering. Die Mahlzeiten enthalten kaum Zucker oder Stärke. Der gesamte Blutkreislauf enthält übrigens nicht viel mehr als 6 g Zucker, also 1 g pro Liter. Höhere Mengen sind gesundheitsgefährdend. Fettsäuren und Ketonkörper als Energiequelle Wie versorgt der Körper also in Ketose seine Organe und Muskeln mit Energie? Das Meiste bezieht der Körper aus Fettsäuren. Einige Zellen bedienen sich aber lieber an Ketonkörpern, die aus Fett hergestellt werden. So zum Beispiel das Gehirn oder der Herzmuskel. Die Glucose erhält der Körper aus Eiweiß, das mit dem Mechanismus der Gluconeogenese in der Leber hergestellt wird. Das geht ganz langsam und konstant. Deshalb bleibt auch der Blutzuckerspiegel stetig und konstant. Kein Unterzucker, kein Überzucker, sondern konstante Energie über den Tag verteilt.
- Eier vom mobilen Hühnerstall!
Artgerechte Ernährung Omega-3-Gehalt höher Eier vom mobilen Hühnerstall! Artgerechte Ernährung und Omega 3! Ich finde sie klasse, die mobilen Hühnerställe! Wusstet ihr, dass ein Huhn eigentlich ein Allesfresser ist und sich in der freien Natur von Schnecken, Käfern, sonstigen Insekten und etwas Gras mit Samen ernähren würde? Die Fütterung von Hühnern alleine mit Getreide ist somit für die Tiere alles andere als artgerecht. Auch die Fettzusammensetzung im Eigelb ist auf diese Weise heute sehr Omega-6-lastig im Gegensatz zu früher. Tiere haben immer frisches Grün Die mobilen Hühnerställe sind deshalb meiner Ansicht nach ein Schritt in die richtige Richtung. Hier haben Hühner im frischen Gras die Möglichkeit alles an Insekten und Grün abzubekommen. Sobald die Freilauffläche abgegrast und braun ist, wird der Hühnerstall oder das Gehege so verlegt, dass die Tiere wieder frisches Grün und frischen Humus zum Wühlen und Schaben bekommen. Mobile Hühnerställe und artgerechte Haltung In der regenerativen Landwirtschaft wird es als ideal angesehen, wenn man die Hühner nach den Rindern über die Wiese laufen lässt. Dann können sie sich nämlich an den im Kuhdung wachsenden Insekten laben. Früher fand man die Hühner ja auch viel auf den Misthaufen der Bauernhöfe. Dass die Hühner bei der Freilandhaltung Sonnenstrahlung abbekommen, tut dem Vitamin-D–Gehalt im Eigelb sehr gut. Selbst bei winterlichen Minustemperaturen sieht man einen Großteil der Hühner immer im Freien. Das zeigt, wie gut ihnen diese Haltung tut. Aufgrund des grünen Futters, ist der Betacarotingehalt im Ei höher. Das hat wiederum Auswirkungen auf die Vitamine A und K2 im Ei, die ebenfalls in größeren Mengen vertreten sind. Übrigens gibt es Unterschiede bei der Fütterung. Manche Hühner werden ohne Sojaschrot gefüttert. Dann sind die Eier oft besser verträglich für uns. Denn bei der Fütterung mit Soja landen Spuren der aggressiven Lektine aus Soja auch im Ei.
- Artgerechte Haltung für seltene Rassen
Episode 72: Nutztier Arche Sonntag Vor zehn Jahren wussten Thorsten und Diana noch kaum etwas von Landwirtschaft. Sie kauften sich einen landwirtschaftlichen Hof, weil sie mehr Platz für ihren Motorradanhängerverleih benötigten. Doch wie es so schön heißt: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt…. Inzwischen sind sie als Quereinsteiger zu absoluten Experten im Bereich der regenerativen Landwirtschaft und artgerechter Tierhaltung geworden. Sie haben mit viel Herzblut und Kreativität diesen Bauernhof aufgebaut, der nun für Schweine, Rinder, Hühner, Esel und Gänse ein Zuhause bietet. Außerdem haben sie sich der Zucht seltener Rassen verschrieben, weshalb ihr Hof als Nutztier Arche bezeichnet wird. Gegenüber Interessierten sind sie sehr offen, denn sie können im Ferienhaus oder Schäferwagen Gäste beherbergen. Thorsten experimentiert sehr viel im Bereich regenerativer Landwirtschaft und veröffentlicht seine Erkenntnisse wöchentlich auf seinem YouTube-Kanal Nutztier Arche Sonntag . Auf Instagram ist er ebenfalls zu finden unter @nutztierarchesonntag sowie unter seiner Webseite www.nutztier-arche-sonntag.de .
- Depressionen mit Carnivore besiegen!
Sarah – Mit Carnivore aus der Depression Sarah lebt nun seit knapp drei Jahren carnivore. Es ging ihr psychisch sehr schlecht. Sie wurde mit zahlreichen Depressionsarten diagnostiziert. Sie war drei Mal auf psychiatrischer Reha, hatte keine Arbeitsstelle und wusste eigentlich kaum einen Ausweg. Nachdem sie im Internet geforscht hat, kam sie zunächst auf die ketogene Ernährung. Es ging ihr dann auch tatsächlich nach einer Ketogrippe wesentlich besser. Sie hatte mehr Energie und ihre Depressionen klarten auf. Als sie dann wegen mangelnden finanziellen Mitteln auf Gemüse und Salate verzichtete, erkundigte sie sich in den Foren, ob das denn überhaupt von den Nährstoffen her ausreichend sei. Da wurde sie dann gleich weitergeleitet zur ZeroCarb-Community, die ihr auf alle Fälle bestätigen konnte, dass sie keine Mangelerscheinungen haben würde. Der Begriff „Zero Carb“ stammt von den älteren Carnivoren, die diese Ernährungsweise bereits vor 15 Jahren so genannt haben. Der Weg zu Carnivore war somit für sie frei. Und sie erfuhr eine noch stärkere Verbesserung ihrer Gesundheit in jeglicher Hinsicht. Ihre Depressionen verschwanden zu einem sehr großen Anteil. Heute hat sie endlich eine feste Arbeitsstelle und genießt nebenbei ihre Freizeit mit ihrem Hund oder dem Internet. Ihre Kunstwerke, die sie als Grafikdesignerin geschaffen hat, könnt ihr auf ihrer Webseite sehen. www.sarah-rosenhahn.de Zum Thema Carnivore besitzt Sarah durch ihre vielen Recherchen inzwischen ein sehr großes Wissen an Zusammenhängen zwischen Mineralstoffen und Makronährstoffen, natürlich auch in Verbindung mit Depression. Sie unterstützt deshalb inzwischen als Administratorin die Facebook-Gruppe "Carnivore Ernährung" . Und falls ihr ihre Geschichte etwas genauer erfahren möchtet, dann hört doch den Fleischzeitpodcast mit ihr.
- Warum sich Fibromyalgie durch Carnivore verbessern kann!
Fibromyalgie korreliert mit Insulinresistenz Fibromyalgie betrifft immer mehr Menschen und ist jetzt auch ein anerkanntes Krankheitssyndrom . [1] Natürlich eine neue Erkrankung, die es ermöglicht Schmerzmittel und sonstige Medikamente zur verschreiben. Dass es sich dabei möglicherweise um die Folge einer Insulinresistenz handelt, wird selten erwähnt. Das bestätigen aber mittlerweile zwei Studien von Miguel A. Pappolla [2][3]. Der HbA1C-Wert war bei Fibromyalgie-Patienten höher als bei einer Kontrollgruppe. Die Symptome konnten durch das Diabetes-Typ-2-Medikament Metformin gelindert werden, welches die Insulinresistenz in kleinem Maße verbessert. Durch eine Carnivore oder ketogene Ernährung kann man jedoch die Insulinresistenz stark verbessern. Daher ist eine Intervention mit Ernährungsumstellung wesentlich effektiver als jegliche Medikamentation und sollte immer als Erstes angegangen werden. Quellen: [1] https://www.aerzteblatt.de/archiv/64880/Fibromyalgiesyndrom [2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6502334/ [3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33740353/
- Woher kommen die Ernährungsratschläge?
Wenn man irgendeine neue Erkenntnis der Ernährungswissenschaft in den Medien liest, ist es immer sehr ratsam, zu wissen, um welche Form der Studie es sich ursprünglich gehandelt hat. Zu allererst möchte ich hier anführen, dass es leider für Universitäten und Forschungsinstitute keine Pflicht ist zu Beginn die Studie anzumelden. Auf diese Art und Weise gibt es zahlreiche Studien, die nie veröffentlicht werden. Wenn das Ergebnis nicht dem Gewünschten entspricht, wird die Studie einfach in der Schublade verschwinden. Das ist nicht im Sinne der Aufklärung der Wahrheit. Es gibt verschiedene Studienarten, die ich in einer Folge mit ihren Vor- und Nachteilen erklären möchte. 1. Am häufigsten werden epidemiologische Studien durchgeführt. Es handelt sich dabei um ausgewertete Fragebögen, teilweise auch über Jahre hinweg, an einer sehr großen Personenzahl. Diese Studien sind relativ kostengünstig, da eine maschinelle Auswertung der Fragebögen möglich ist. Welche Erkenntnisse kann man aus diesen Studien ziehen? Man kann herausfinden ob eine Korrelation zwischen zwei Faktoren zu finden ist. Zum Beispiel Menge an gegessenem Gemüse versus Anfälligkeit für Erkältungen. Findet sich hier eine Korrelation, zum Beispiel viel Gemüse, wenig Erkältungen, dann wird die Erkenntnis der Studie oftmals sofort publik gemacht und der Zusammenhang als erwiesen angesehen. Was aber kaum berücksichtigt wird ist der Grad der Korrelation und die Frage des Warum! Korrelation heißt nicht Kausalität! Der Zusammenhang wird nicht untersucht. Und es werden viele weitere Faktoren nicht berücksichtigt. So waren Vegetarier in den letzten Studien immer gesünder als Fleischesser. Da Vegetarier früher aber allgemein weniger Süßigkeiten und Fast Food aßen und aus der Oberschicht kamen, konnte diese Korrelation gefunden werden. Sobald man nur Vegetarier und Fleischesser mit gesundem Lebensstil betrachtete, fiel diese Verbindung ganz weg. (siehe Worm, Syndrom X, Kapitel „Kann Fleischeslust Sünde sein.“) Eine der stärksten Korrelationen, die man im Gesundheitsbereich je finden konnte, war die zwischen Lungenkrebs und Rauchen, nämlich von 0,716. Der Korrelationskoeffizient liegt immer zwischen 0 und 1! Meist wird aber angegeben, um wie viel das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, erhöht ist, wenn man Raucher ist. Man spricht hier vom relativen Risiko. Das liegt in diesem Fall zwischen 15 und 30, also 1400% bis 2900%. Solch ein hoher Wert wird sonst in keiner epidemiologischen Studien gefunden. Meist werden erhöhte Risiken von 10 bis 50 % genannt, was einem Wert von 1,10 bis 1,50 entspricht. Eigentlich gelten Werte unter 2,00 (Risiko um 100 % erhöht) aber nicht als aussagekräftig. Dr. Nadir Ali hat zum Beispiel im HPO-Podcast erwähnt, dass man durch die Einnahme von Statinen seine Cholesterinwerte zwar zu fast 100 % senkt, seine Herzinfarktrisiko aber nur um 0,5 %. Dennoch werden Statine bis heute eigentlich zur Senkung des Herzinfarktrisikos eingesetzt und diese 0,5 % wurde groß gefeiert! Was aber verschwiegen wurde: Das Risiko an Diabetes oder an Krebs zu erkranken, ist durch die Einnahme von Statinen um 50 % gestiegen. Es kommt also immer auf die genaue Betrachtung der Studien drauf an. Und so wie einige Aufklärer diese getan haben, ist ein Großteil der Epidemiologischen Studien irgendwie schräg interpretiert worden. 2. Klinische Studien sind zwar sehr viel genauer und man kann mit ihrer Hilfe auch leichter kausale Zusammenhänge erfassen. Der Nachteil ist jedoch, dass sie sehr viel teurer sind als eine epidemiologische Studie. Die Teilnehmer müssen ganz engmaschig kontrolliert werden. Häufig wird ihre Ernährung vorgegeben und sie müssen sich ständig Bluttests oder Untersuchungen unterziehen. Man kann sich also leicht vorstellen, dass die Zahl der Teilnehmer meist nur im Bereich von maximal Hundert liegt im Gegensatz zu epidemiologischen Studien mit Tausenden von Teilnehmern. Leider ist die Abbrecherquote auch sehr hoch, denn oft ändert sich die Lebenssituation der Probanden und sie geben die Teilnahme an der Studie auf. Niemand kann ja dazu gezwungen werden. Für Wissenschaftler ist es also ein sehr großer Aufwand Fördergelder für eine klinische Studie zu erhalten. Für Pharmafirmen zur Testung von Medikamenten sind klinische Studien natürlich eine Voraussetzung. Aber im Bereich Ernährung ohne Nutzen für eine Firma sieht die Sachlage schon wesentlich schwieriger aus. Es gibt also wenig bis kaum klinische Studien zum Thema ketogene Ernährung und gar keine zum Thema Carnivore. Schade, denn hier könnten Zusammenhänge besser verstanden werden. 3. Professor Ben Bikman führt Tierversuche mit Mäusen im Bereich Insulin und Fettstoffwechsel durch. Diese Tierversuche sind sicher sehr hilfreich. Aber wie sich an dem Beispiel „Acrylamid“ gezeigt hat, sind die Schlussfolgerungen nicht immer auf den Menschen übertragbar. Man muss da sicher auch immer noch weitere Studien zu Rate ziehen, bevor man Erkenntnisse daraus zieht. Die YouTube Videos von Professor Bikman zu sehen, empfehle ich jedem! 4. Wenn an Zellen in der Petrischale experimentiert wird, so können auch kausale Zusammenhänge gefunden werden. So hat man zum Beispiel die Tatsache, dass die Gluconeogenese, also die Verzuckerung von Eiweiß nur auf Bedarf geschieht, über solch ein Experiment gezeigt. Metabolischen Zellen, denen Eiweiß zur Verstoffwechslung zugefügt wurde, wandelten dieses ohne Signale in Fettsäuren um, nicht in Glucose. Ein Nachteil dieser Versuche ist, dass man nur Zusammenhänge im ganz Kleinen, nicht aber im Großen mit dem Zusammenspiel der Hormone oder des Immunsystems finden kann. Übrigens ist auch das ein Aspekt, der zeigt, dass man kein Fleisch im Reagenzglas züchten kann. Laut Prof. Mitlöhner im HPO Podcast müssten hierzu sterilste Bedingungen herrschen. Denn in den Zellzüchtungen gibt es kein Immunsystem, das Bakterien bekämpfen könnte. Man müsste also Unmengen an Antibiotika einsetzen oder eben sterilste Bedingungen schaffen. Für eine Massenproduktion also utopisch. 5. Keiner muss heutzutage mehr ängstlich sein, eine ketogene oder carnitarische Diät durchzuführen. Es gibt zwar bisher kaum bis gar keine Studien, die diese Ernährungsweisen als sicher einstufen, aber es sind in den sozialen Medien und im Internet bereits unzählige Menschen, die über ihre Erfahrungen mit diesen Diäten berichten. Auch viele Ärzte haben bereits veröffentlicht, wie sich die Blutwerte ihrer Patienten durch eine ketogene Diät oder gar durch die Carnivore Diät verändern. Dass der LDL-Wert im Fettstoffwechsel steigt, sich aber dafür das wichtige Verhältnis von HDL zu Triglyceriden verbessert ist bereits tausendfach berichtet worden. Diese Form der Anekdotischen Evidenz wird von vielen Ärzten noch abgestritten. Sie existiert aber doch und ist für unsere Ernährungsform ohne die Unterstützung mit Forschungsgeldern unerlässlich. Dr. Shawn Baker bezeichnet diese Form der Evidenz als Studienform mit der Teilnehmerzahl N: Von N = 1 zu N = Viele (N equals one to N equals many) Im Grunde stinkt das der gesamten staatlichen Medizinbranche, dass wir uns alle selber bilden auf diese Art und Weise. Aber dann zeigen wir ihnen eben einfach den Stinkefinger zurück. Pech gehabt.
- Carnivore Einkaufsliste
Was kann man noch kaufen als Carnivore Rind Hohe Rippe, entweder Entrecote zum Kurzbraten oder Tellerfleisch zum Schmoren/Slow cooking T-Bone Steak reine Rinderhack Burger Zwerchrippe, entweder zum Grillen oder Slow Cooking Brust, entweder in Scheiben zum Kurzbraten, was aber gute Kaumuskeln benötigt oder zum Schmoren / Slow Cooking Kronfleisch, ohne Sehnenplatte zum Kurzbraten geeignet Schulter zum Schmoren / Slow Cooking Ochsenschwanz, zum Slow Cooking oder für die Suppe Markknochen, zum Mark löffeln oder für die Suppe Mischung aus Sandknochen für die Gelatine oder fleischigen Knochen für den Geschmack in der Suppe Ochsenbacken, zum Schmoren Kalbsfüße für eine gelatinereiche Suppe Kalbskopf für Kalbskopfsülze Fisch und Meeresfrüchte Lachs Forelle Aal Makrele Krabben / Garnelen Muscheln Tintenfische / Calamari Dorschleber aus der Dose Matjesfilets geräucherter Fisch Bismarckheringe Kaviar Lamm Koteletts Keulen Rippchen Gehacktes Schwein Schweinerippchen / Spareribs zum Grillen Schweinebauch / Wammerl zum Grillen oder braten im Ofen Pulled Pork, aber ohne Zuckermarinade Schweineschulter Schweinegeschnetzeltes Schweineschnitzel, eventuell mit Schweinekrusten paniert Geräucherter Schweinebauch / Bacon Wurstprodukte jeglicher Art Schinken jeglicher Art Schweinefüße für gelatinereiche Suppe oder Sülze Schweinekopf für Schweinskopfsülze Innereien Leber Herz Zunge Nieren Lunge Milz Kalbsbries (sweetbread) Hirn vom Kalb, Lamm oder Schwein, denn da ist der Verzehr erlaubt Geflügel Keulen Flügel Brust Fette Butterschmalz Butter Schweineschmalz, entweder pur oder mit Grieben Rindertalg, oft roh Nierenfett genannt Rinderschmalz daraus Rinderfettabschnitte, was beim Zerlegen anfällt Gänseschmalz Dorschleberöl aus der Dose mit der Dorschleber Sonstiges Eier Sahne, Crème fraîche Käse Einkaufsliste für Muskelaufbau
- Muskeln und Gesundheit
Da rühmen sie sich immer! Die Dünnen meinen, sie seien etwas Besseres als die Dicken! Aber wer nicht genügend Nährstoffe zu sich nimmt, um Muskelmasse aufzubauen, der wird auch für den sonstigen Körperaufbau nicht genügend Baustoffe besitzen. Das betrifft Organe, Haut, Blutgefäße, Knochenaufbau, Hirn und Nervensystem.Es ist also nicht nur ein Trend der Zeit, dass wir muskulöse Menschen heutzutage schön finden. Es steckt dahinter wohl ein gut geleiteter Instinkt, der uns auch auf einen gesunden Körper aufmerksam macht. Viele Langlebigkeitsstudien zeigen auch, dass Menschen mit mehr Muskulatur länger leben und stärker gegenüber Krankheiten gerüstet sind. Gerade ältere Menschen leiden unter Muskelschwund. Sie sollten eigentlich eiweißreicher leben, denn ihr Verdauungssystem ist nicht mehr so effizient.
- Vitamin A
Bioverfügbarkeit von Retinol und Betacarotin Betacarotin ist nicht Vitamin A Beta-Carotin ist die pflanzliche Form des Vitamin A. Retinol ist die tierische Form des Vitamin A. Um Vitamin A zu nutzen, muss es in unserem Körper erst von der pflanzlichen in die tierische Variante umgewandelt werden. Diese Umwandlung läuft bestenfalls zu einem Anteil von 3 %! Es gibt wohl einige Menschen, die das Beta-Carotin aufgrund genetisch fehlender Enzyme (Iren, sollen das z.B. sein, habe ich in einem Podcast gehört) gar nicht in Retinol, also nutzbares Vitamin A umwandeln können. Retinol ist ein fettlösliches Vitamin, welches in tierischen Fetten vorkommt. Insbesondere bei Tieren, die eine Grasfütterung genossen haben. Vitamin A, sprich Retinol, ist wichtig für unsere Sehkraft. Zusammen mit Vitamin D ist es außerdem für den Aufbau und die Remineralisierung unserer Zähne und Knochen zuständig. Hierzu empfehle ich das Buch von Ramiel Nagel: Karies heilen, 2012. Die beste Quelle, um gut bioverfügbares Vitamin A zu erhalten, ist es, Leber zu essen, am natürlichsten vom Weiderind. Dorschlebertran oder Fischköpfe Dorschlebertran ist ebenfalls eine sehr gute Quelle... wems schmeckt. Vitamin A steckt auch in den Augen der Tiere. Die Inuit und auch die Chinesen konsumieren deshalb auch die Fischköpfe komplett. Auch Käse und Butter aus Milch von grasfressenden Kühen sind reich an Vitamin A. Dabei sollte man sich aber nicht abschrecken lassen von den derzeitigen Warnungen über zu hohe Retinolmengen, die zu einer Vergiftung führen könnten. Diese traten nur in Verbindung mit eingenommenen Nahrungsergänzungsmitteln. Es wurden in den 70er Jahren Dosen von bis zu 200 000 Einheiten pro Tag verschrieben. Die Angaben über Retinol in der Leber variieren von 5 mg bis 18 mg pro 100 g Leber. Dies entspricht in internationalen Einheit 17 000 IU bis 60 000 IU. Paleomedicina empfiehlt eine Menge von 400 g Leber pro Woche zu verzehren, um nicht nur seine Nährstoffvorräte mit Vitamin A aufzufüllen. Auch Zink, Eisen und B-Vitamine sind in großen Mengen enthalten. Toxizität von Vitamin A Es wird erzählt, dass die Eskimos die Leber von Eisbären nicht verzehrt hätten, weil sie einen extrem hohen Gehalt an Vitamin A hätte. Das gilt auch für die Leber von carnivoren Fischen, wie dem Thunfisch. Schweine, die heute aufgrund der Sojanahrung vegan ernährt werden, haben einen Vitamin-A-Mangel und müssen dieses Vitamin als Nahrungsergänzungmittel bekommen, um nicht schwere Schäden zu bekommen. Vitamin A und bessere Sehkraft
- Mineralienräuber Phytate
aus Getreide und Hülsenfrüchteä Phytate sind Mineralienräuber Im Körper werden Phytate zu Phytinsäure (Inositol-Hexaphosphat IP6) umgewandelt. Letzteres bindet dann Eisen, Zink, Phosphor, Kalzium sowie Magnesium und verhindert in unserem Verdauungstrakt die Aufnahme dieser Mineralien [1]. Wiederkäuer haben Bakterien, die diese Phytate im Darm auflösen können, den menschlichen Verdauungstrakt passiert die Phytinsäure dagegen ungehemmt. Eisen aus pflanzlichen Quellen wird stärker gebunden als Hämeisen Insbesondere zu Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln hat die Phytinsäure eine große Affinität, nicht so bei Hämeisen aus tierischen Lebensmitteln. Das erklärt den wesentlich größeren Eisenmangel bei Vegetariern gegenüber Fleischessern trotz der an und für sich nicht großen Unterschiede bei der Aufnahmemenge von Eisenmolekülen [2]. In einer Studie von Brune wurde gezeigt, dass Weizenkleie die Eisenabsorption um 90 % hemmt [3]. Zinkabsorption durch Phytate verringert Die verringerte Absorption von Zink durch Phytinsäure wurde in einer Studie von Solomons 1979 gezeigt. Der Konsum von Austern ohne Beilagen hatte eine wesentlich höhere Zinkkonzentration im Blut zur Folge als mit Bohnen bzw. Mais-Tortillas. Mais-Tortillas führten zu der größten Hemmung der Aufnahme [4]. Das macht eine vegetarische Ernährung erst recht kritisch, da sie bereits weniger essentielle Aminosäuren enthält. Durch eine verminderte Absorption von Nährstoffen besteht ein weiterer Risikofaktor. Da Phytinsäure die Aufnahme von Kalzium hemmt, könnte ein hoher Phytatkonsum langfristig das Risiko für eine reduzierte Knochendichte und Osteoporose erhöhen, vor allem bei Menschen, die ohnehin wenig bioverfügbares Kalzium konsumieren [5]. Einweichen hilft nicht Einweichen von Getreide führte kaum zu einer Verminderung der Phytinsäure, Kochen und Fermentieren dagegen schon, wobei die Fermentation die größte Reduktion zur Folge hatte [6]. Vermutlich wurden die Haferflocken deshalb in Großbritannien früher gekocht. Auch Sauerteigbrot war bei unseren Vorfahren beliebter als Hefebrot. Phytate und Eisenaufnahme Phytate hemmen außerdem die Aufnahme von Eiweiß, indem sie die Enzyme Trypsin und Pepsin blockieren [7]. Phytate sind in allen Samen enthalten, wie Getreide und Hülsenfrüchten. [1] Wikipedia: Phytinsäure. [2] Annika Waldmann, Jochen W Koschizke et al. 2004: Dietary iron intake and iron status of German female vegans: results of the German vegan study . [3] M Brune, L Rossander, L Hallberg. 1989: Iron absorption: no intestinal adaptation to a high-phytate diet. [4] Solomons NW et al. 1979: Studies on the bioavailability of zinc in man III. Effects of ascorbic acid on zinc absorption. [5] Ferial Dendougui & Georg Schwedt. 2004: In vitro analysis of binding capacities of calcium to phytic acid in different food samples. [6] Rasha Mohamed K, Esmat A. Abou- Arab. 2011: Effect of legume processing treatments individually or in combination on their phytic acid content. [7] V.R. Mohan, P.S. Tresina, E.D. Daffodil. 2016: Antinutritional Factors in Legume Seeds: Characteristics and Determination.
- Eisen
Bioverfügbarkeit von Eisen Hämeisen versus pflanzliches Eisen Aus tierischen Quellen ist der Mineralstoff Eisen wesentlich besser bioverfügbar als aus pflanzlichen Quellen. Während man bei Rindfleisch mit einem Gehalt von 2,2 mg Eisen pro 100 g 12,5 % davon aufnehmen kann, also 0,275 mg, liegt die Rate bei Roter Beete mit 0,8 mg pro 100 g wesentlich niedriger, nämlich nur bei 1 bis 5 %, was einer Eisenmenge von 0,005 mg bis 0,04 mg entspricht. Das liegt zum Einen daran, dass in tierischen Produkten die Hälfte des Eisens in Form von Hämeisen vorliegt. Das ist die organische Form, die im Grunde rote Blutkörperchen darstellt. Antinährstoffe verhindern Eisenaufnahme Zum Zweiten enthalten tierische Produkte keine Antinährstoffe, wie die Phytinsäure , die die Aufnahme im Verdauungstrakt hemmen. Und zum Dritten sind einfach in tierischen Produkten größere Mengen an Eisen enthalten. So enthält Rindfleisch pro 100 g eben auch schon das 2,5-fache an Eisen gegenüber Roter Beete. Alles zusammen ergibt aber letztlich den Effekt, dass man über Rindfleisch ja nach Gehalt der Antinährstoffe im Gemüse 7- bis 55-mal mehr Eisen aufnehmen kann als über Rote Beete.
- Viszerales Fett
Zwischen den Organen verbirgt sich die Gefahr Unterhautfett bei Sumoringern kein ungesundes Zeichen Was ist der Unterschied zwischen viszeralem Fett und subkutanem Fett? Ersteres befindet sich im Bauchraum zwischen den Organen, zweites direkt unter der Haut. Interessanterweise haben zum Beispiel Sumoringer zwar eine große Menge Bauchfett, aber kein viszerales Fett. Das viszerale Fett, auch intraabdominales Fett genannt, wurde nämlich als starker Marker für allerlei zivilisatorische Erkrankungen, wie Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes, Arteriosklerose und auch für das Krebsrisiko festgestellt. Wer eine Fettleber hat, durch hohen Kohlenhydrat-, Zucker- und vor allem Fruchtzuckerkonsum, der hat auch im gesamten Bauchraum eine große Menge an Fett. Dieses umschließt sogar die Arterien des Herzens und interessanterweise haben Leute dann auch vermehrt Verkalkungen in den Arterien. Dr. Sean Omara @drseanomara führt regelmäßig MRT’s an Patienten durch, um ihren viszeralen Fettanteil im Körper zu bestimmen. Dabei ist ihm dieser Zusammenhang aufgefallen. (HPO-Podcast #190) Er erzählt, dass es schockierend ist, wie stark der Grad der viszeralen Verfettung insbesondere bei langjährigen Veganern ist. Er hat auf diese Weise schon so den ein oder anderen Veganer von dessen Diät abgebracht. Denn viele erscheinen von außen total schlank. Innen zeigt sich dann aber eine große Menge Fett von mehreren Kilos zwischen den Organen. Im Gegensatz dazu haben die Carnivoren so gut wie gar kein viszerales Fett. Ein Zeichen für einen gesunden Metabolismus. Männer haben häufig größere Mengen an viszeralem Fett als Frauen bei gleichem BMI Auf der Seite von www.trillium.de wurde auch darauf hingewiesen, dass kein Zusammenhang zwischen BMI und viszeralem Fett besteht. Männer haben häufig größere Mengen an viszeralem Fett als Frauen bei gleichem BMI und man vermutet, dass daher die Herzinfarktraten bei Männern größer als bei Frauen sind. Zwar ist ein MRT wesentlich teurer als ein CT, dafür aber wesentlich strahlungsärmer und genauer. Viszerales Fett und Abnehmprogramm Viszerale Fettzellen können keine weißen Blutkörperchen mehr bilden und senden entzündliche Proteine aus Prof. Dr. Benjamin Bikman erkärt in seinem Buch „Why we get sick“, dass die Fettzellen um die Organe die Organfunktionen beeinträchtigen können. Es ist auch entzündlicher als subkutanes Unterhautfett. Viszerale Fettzellen können keine weißen Blutkörperchen mehr bilden und senden entzündliche Proteine aus. Sie werden zu gefährlichen “Schwammzellen”. Außerdem akkumuliert viszerales Fett bis zu 10-mal mehr Giftstoffe als subkutanes Fett. Cortisol führt auch zu einem stärkeren Zuwachs an viszeralem Fett. Wenn man viszerales Fett aus einer Maus in eine andere gesunde Maus implantiert, wird letztere unmittelbar insulinresistent. Bei subkutanem Fett bleibt die Maus insulinsensitiv. „Wenn es schwabbelt, ist es gut.“, sagt Bikman. Viszerales Fett und Gesundheit Sumoringer haben wenig viszerales Fett, obwohl sie 7000 bis 10 000 Kalorien am Tag essen. Ihre Fettpolster bestehen also hauptsächlich aus subkutanem Fett. Sie haben ganz normale Blutzucker- und Blutfettwerte. Nach ihrer Sportlerkarriere entwickeln Sumoringer aber häufig Diabetes, wenn sie nicht mit dem Sporttreiben fortfahren und auch weiterhin so große Kalorienmengen zu sich nehmen. (Matsuzawa Y, 2009)
- Carnivore CO2 - Fußabdruck
Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht selbst einen Mond lang in seinen Mocassins gelaufen bist Falschinformationen zum CO2-Fußabdruck Heute wurde ich gefragt, ob ich nicht ein schlechtes Gewissen hätte, wenn ich mich nur von tierischen Produkten ernähre. Es sei ja bekannt, dass der CO2-Abdruck beim Fleischkonsum so viel größer sei als bei pflanzlichen Produkten. Ich behaupte nach dem Standpunkt meines aktuellen Wissens, dass diese zur Zeit in den Medien kursierende These schlichtweg falsch ist. Warum, werde ich im Folgenden aufzeigen, doch ich bitte jeden, der jetzt weiterliest, auch meinen Beitrag „Gibt es eine Verschwörung gegen unsere Gesundheit?“ zu lesen. Dann weiß man nämlich, wer in unserer Welt die Fäden zieht. Keiner der großen Lebensmittelkonzerne verarbeitet viel Fleisch! Ich frage mich, warum gerade viele Linksaktivisten, die sich sonst gegen die Großindustrie wehren, gerade was das Thema Fleischkonsum anbetrifft, dieser nur so zuarbeiten. Das wachsende Gesundheitssystem hat auch einen steigenden CO2-Fußabdruck Dann möchte ich noch einen zweiten Gedanken vorneweg richten, der nur indirekt mit dem Thema zu tun hat, ob Fleisch einen höheren CO2-Konsum zur Folge hat. Wenn der Fleischkonsum nämlich, wie sich unter der Carnivore-Bewegung in den USA zur Zeit herausstellt, eine so viel bessere Gesundheit zur Folge hat, ist es dann nicht energetischer Blödsinn ein Volk voll lauter kranker Leute zu haben, die auf Medizin und sonstige Nahrungsergänzungsmittel angewiesen sind. Der CO2-Ausstoß der Pharmabranche ist in den USA nämlich bereits um ein Vielfaches größer als der durch die Viehhaltung entstandene. Superfoods aus aller Welt ohne CO2-Fußabdruck? Die ideale Umgebung für Wiederkäuer ist die Weidehaltung. Keine andere Form. Getreide, Soja und Mais machen die Tiere genauso wie uns krank. Damit ist auch der Konsum von Milchprodukten in Frage zu stellen, denn dazu müssen die Rinder Kraftfutter erhalten. Die Produkte, die „umweltbewusste“ Leute zur Zeit bei uns verzehren, kommen zu einem großen Teil von weit her. Das betrifft Früchte, Öle, Getreide und Soja. Energieverschwendung durch Transportwege werden nicht berücksichtigt. Regionalität als Carnivore ist bei mir eine hohe Prämisse! Die Weiterverarbeitung von Getreide und Hülsenfrüchten zu allen möglichen Produkten benötigt viel Energie und Verpackungsmaterial! Nose-to-tail ist nachhaltig Wer carnivore lebt, der schreckt auch meist nicht vor Innereien, Knochen und Unmengen an Fett zurück, die von all den Leuten im Kohlenhydratstoffwechsel als eklig empfunden werden. Wir sind also auch gute Resteverwerter und produzieren wenig Abfall. In der Weidehaltung ist Bewässerung nicht nötig. Jeder Tropfen Regenwasser wird von dem Humus aufgenommen und versickert nicht wie auf Ackerflächen. Dass die Nussplantagen in Californien den Grundwasserspiegel senken, ist bekannt. Auch der Avocadoanbau verbraucht Unmengen an Wasser. Die Kokos- oder Palmölplantagen verdrängen den Regenwald. Weidehaltung das Beste Weidetiere verwandeln tatsächlich das anspruchslose Gras in besten Eiweißnährstoff mit großer biologischer Verfügbarkeit für uns. Ohne tierische Eiweiße müssen wir wesentlich größere Mengen an pflanzlichen Eiweißen zu uns nehmen, scheiden aber wesentlich mehr ungenutzt aus! Dazu kommt, wie ich bereits in einem weiteren Beitrag geschrieben habe, dass 60 % unserer weltweiten landwirtschaftlichen Flächen zu nährstoffarm oder klimatechnisch zu ungünstig für den Anbau von Getreide oder gar Hülsenfrüchten sind. Sollen diese Flächen versumpfen? Dann hätten wir wirklich ein Problem mit der Ernährung der Weltbevölkerung. Falsche Zahlen von Prof. Mitlöhner entlarvt Laut Studien von Professor Frank Mitlöhner an der UC Davis Universität widerlegen die neuesten Behauptungen bei Weitem, dass die CO2 Emissionen der Wiederkäuer so hoch sind. Die größten Anstiege beim Methan rühren übrigens vom Fracking hat man herausgefunden, denn die Zahl der Wiederkäuer hat nicht zugenommen in der letzten Zeit. Inklusive Futtermittelherstellung, Methanausstößen, Dung und Transport kommt man für die USA auf einen Wert von 3,3 %, in Irland, mit viel Weidehaltung, aber kaum Industrie, auf 33 %. An diesen Zahlen muss also ganz stark herumgedoktert worden sein. Und da sind wir wieder bei den Interessen….
- Prediabetes ohne Sport mit Carnivore besiegt!
Ben im Interview Prediabetes durch hoher Nüchternblutzucker Ben fühlte sich Anfang 30 zu schlapp und krank für sein Alter. Er war mit 110 kg auf 185 cm übergewichtig und litt unter einem hohen Nüchternblutzucker sowie Bluthochdruck. Er hatte außerdem Probleme mit Neurodermitis. Die üblichen Ernährungs- und Verhaltensregeln, weniger Fleisch und Fett zu essen sowie sich mehr zu bewegen, haben bei ihm nichts gebracht. Er war ein ganzes Jahr lang Vegetarier, aber auch das brachte ihn nicht weiter. Rückblickend kann er da nur den Kopf schütteln, wenn er an all die industriell verarbeiteten Ersatzprodukte denkt, die er damals konsumiert hat, mit dem Glauben, etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Darmprobleme, Neurodermitis verbessert Als Wissenschaftler im Bereich Immunologie wollte er sich nicht mit dieser Ausweglosigkeit zufrieden geben. Zunächst begann er mit der ketogenen Ernährung, und mit der Umstellung auf den Fettstoffwechsel litt er stark unter der Ketogrippe. Das Gewicht purzelte dabei anfangs schon sehr stark. Dann kamen allerdings Probleme wie Blutzuckerschwankungen und Verdauungsprobleme hinzu und sein Gewicht stagnierte. Also beschloss er die Umstellung auf Carnivore. Sein Gewicht ging weiter runter, seine Blutwerte waren weiterhin sehr gut. Auch wenn sich die Darmprobleme noch einige Zeit fortsetzten, ging es ihm so gut wie niemals zuvor. Auch seine Autoimmunprobleme waren verschwunden, nämlich die Neurodermitis oder Juckreiz. Inzwischen treten diese Symptome nur noch auf, wenn er etwas nicht Konformes gegessen hat. Und für diese Signale ist er heute dankbar. Abnehmen ohne Sport Während der Abnehmphase hat Ben keinen Sport getrieben. Als er dann sein Zielgewicht erreicht hatte, kam aber auf ganz natürliche Weise das Bedürfnis, sich zu bewegen und Sport zu treiben. Sein gesamter Biorhythmus hat sich dadurch verbessert. Und heute treibt er intensiven Sport, was er sich früher nie erträumt hätte.




















