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  • Arachidonsäure

    Warum die Phobie gegenüber Arachidonsäure in Schweinefleisch und Wurst unbegründet ist Arachidonsäure als Bösewicht Ihr kennt sicher folgendes Szenario: Da geht Frau Mustermann zum Arzt und beklagt sich über ihre Gelenkschmerzen. Der erklärt ihr, sie solle sofort auf Schweinefleisch jeglicher Art verzichten, wegen dem hohen Gehalt an Arachidonsäure. Arachidonsäure ist als Omega-6-Fettsäure schwer entzündungsfördernd. Sie lässt ab sofort Schweinefleisch weg und wundert sich, dass ihre Gelenkschmerzen doch nicht besser werden. Saatenöle enthalten hohe Mengen an Omega-6-Fettsäuren   Warum wohl nicht? Nun sie konsumiert fortan wesentlich mehr pflanzliche Fette statt tierischer Fette. Und somit nimmt sie noch größere Mengen an mehrfach ungesättigten Omega-6-Fettsäuren zu sich. Pflanzenöle enthalten 50 bis 80 % Omega-6-Fettsäure, die sogenannte Linolsäure. Schweineschmalz nur 5 bis 10 % Linolsäure und ca. 1,5 % Arachidonsäure. Wir können Linolsäure nicht als Energiequelle nutzen. Einen Teil wandeln wir in Arachidonsäure um. Aufgrund der mehrfach ungesättigten Form dieser Fettsäure, geht sie sehr viele Reaktionen zur Sättigung ein. Das sind Oxidationen. Und jede Oxidation ist eine winzig kleine Entzündungsreaktion im Körper. Auf die großen Mengen extrapoliert bedeutet dies aber, dass viele Entzündungen im Körper stattfinden werden. Kein Wunder also, dass Frau Mustermann keine Erleichterung bei ihren Gelenkschmerzen erfährt. Arachidonsäure essentiell   Die vielgescholtene Arachidonsäure dagegen erfüllt in unserem Körper viele wichtige Funktionen, auf die wir nicht verzichten können. Zum einen ist Arachidonsäure in unserem Gehirn genauso wichtig wie die tierische Omega-3-Fettsäure DHA. Sie beide sind darin zu gleichen Teilen vorhanden. Außerdem ist sie bei der Reparatur der Zellwände wichtig, auch bei der Muskelreparatur. Sie ist wichtiger Signalgeber im Körper für verschiedenste Funktionen, wie der Nierenfunktion. Jeder Heilungsprozess ist auf die Arachidonsäure angewiesen. Schlechtes Omega-3- zu 6-Verhältnis durch Saatenöle und Getreide   Dass wir heutzutage insgesamt zu viel Omega-6-Fettsäuren zu uns nehmen, liegt nicht an den tierischen Fetten! Das ist eine absolute Mär. Aber am Fleisch verdienen ja kaum Nahrungsmittelkonzerne und auch Pharmafirmen haben kein Interesse daran, dass man durch Nahrung gesund würde. Deshalb gibt es so viele Mythen, die uns das Fleisch abspenstig machen.    Infos aus: „Do you have arachaphobia?” von Dr. Giorgia Ede und   “Mehr Fett!” von Ulrike Gonder und Dr. Nicolai Worm 2010, S. 38

  • Mythen und Fallen unserer Ernährung! - Buchtipp

    "Die Befreiung aus den Krankheitsfallen" von Marianne Eglin und Stefan Schaub Eigentlich könnte diese Buch von Marianne Eglin und Stefan Schaub ein Buch zur Empfehlung der Carnivoren Ernährung sein. Denn, ich kann darin kaum noch etwas Positives über Obst, Gemüse, Getreide oder Nüsse lesen. Es ist wirklich sehr ausführlich geschrieben und gut strukturiert. Nacheinander wird über die Probleme und über die Mythen zu Weizen, Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett, Cholesterin, Verdauung, Säure-Basen-Haushalt, Salz und Vitamine. Am Ende gibt es auch eine Staffelung pflanzlicher Produkte nach ihrer Schädlichkeit.   Es ist durchaus ein Wissensschatz, auf den man immer zurückgreifen kann. Ernährungsmythen – Buchtipp Udo Pollmer

  • Udo Pollmer – Lebensmittelchemiker - über Mythen zu Ernährung und Gesundheit  

    Cholesterin, Salz, Skorbut, Schwermetalle, Übersäuerung Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker und Mitbegründer der Plattform EU.L.E. eV (Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften) erklärt auf unterhaltsame Weise, wie sich so viele Mythen im Bereich Ernährung und Gesundheit durch Falschinformationen in unseren Köpfen festgesetzt haben. Warum Cholesterin für unseren Körper ein wichtiger Stoff ist, warum die Übersäuerungstheorie auf falschen Grundlagen beruht, warum Salz für uns lebensnotwendig ist und keinen erhöhten Blutdruck verursacht. Ob die Weltmeere tatsächlich durch uns Menschen zu so hohen Schwermetallbelastungen gekommen sind, warum Beriberi kein Vitaminmangel, sondern eher eine Vergiftung war, und vieles mehr!    Udo Pollmers Beiträge könnt ihr auf YouTube unter Pollmers Mahlzeit hören oder auf der Seite des EU.L.E. eV. nachlesen. Auch bei www.deutschlandfunkkultur.de gibt es die Beiträge von Pollmers Mahlzeit als Audiodateien zu hören.      Udo Pollmer hat auch zahlreiche interessante Bücher geschrieben, die es auf der Seite des EULE.E.V. nachzusehen gibt.

  • Carnivore führt nicht zu Nährstoffmängeln!

    Tierisches enthält alle Nährstoffe Du isst wirklich nur Fleisch?   Eine Ernährung, die primär auf tierischen Produkten basiert, wirkt auf die meisten Menschen eher exzentrisch. Den individuellen Speiseplan auf so wenig Lebensmittel einzuschränken, kann erstens nicht zufriedenstellend und zweitens absolut nicht gesund sein. Eine Google-Bildersuche mit dem Wort Vitamine zeigt dir etliche bunte Bilder von Obst und Gemüse. Absolut passend zu den Assoziationen, die die meisten zu dem Begriff haben.    Fakt ist: Alle vom Menschen benötigten Nährstoffe können problemlos durch tierische Lebensmittel gedeckt werden. Es ist tatsächlich so einfach.    Es gibt keine essentiellen Nährstoffe in Pflanzen, die nicht in tierischen Produkten zu finden sind. Mit “essentiell” sind Stoffgruppen gemeint, die unverzichtbar für den Körper sind, nicht selbst gebildet werden können und daher durch Nahrung aufgenommen werden müssen.    Viele Nährstoffe (Vitamin A, Vitamin B12, DHA, Carnitin, etc.) sind sogar ausschließlich in tierischen Lebensmitteln zu finden. Gemessen am Kaloriengehalt von Fleischprodukten ist deren Vitamin- und Mineralstoffdichte bemerkenswert hoch. Als Beispiel: Nur ca. 5 Gramm Rinderleber reichen aus, um laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) den Tagesbedarf von Vitamin A für einen erwachsenen Mann abzudecken.     Vitamin C   Das Krankheitsbild Skorbut, das auf einen Vitamin C (Ascorbinsäure) -Mangel zurückzuführen ist, steht in keinem Zusammenhang zu einer fleischbasierten Ernährungsweise.    Eine Carnivore Ernährung mit wenigen Kohlenhydraten hat den Effekt, die Aufnahme von Vitamin C zu erleichtern und den Körper mit geringeren Mengen ausreichend versorgen zu können. Die Ursache hierfür liegt bei der starken Ähnlichkeit der Molekülstruktur von Glukose und Ascorbinsäure. Beide werden vom menschlichen Körper mithilfe desselben metabolischen Prozesses absorbiert. Wenn die zwei Substanzen gleichzeitig zur Verfügung stehen, gibt der Körper allerdings der Verstoffwechselung von Glukose den Vorrang.    Alle Kohlenhydrate, egal ob in Brot, Obst, Gemüse oder Milchprodukten, werden im Verdauungstrakt durch Enzyme zu Glukose (Traubenzucker) aufgespalten. Über die Darmschleimwand wird diese dann aufgenommen und in den Blutkreislauf gebracht. Je kohlenhydratreicher die Ernährung gestaltet wird, desto schlechter ist die Aufnahme von Vitamin C gewährleistet. Carnivore Ernährungsweisen haben diesen Nachteil in der Regel nicht. Lediglich bei einer Variante, der “Animal-Based-Ernährung”, werden geringe Mengen von Kohlenhydraten strategisch eingesetzt und somit auch Vitamin C benötigt.    Carnivore Diät und Nährstoffversorgung Auf diese Weise lässt sich auch das Phänomen von Carnivore-Anhängern erklären, die über Jahre hinweg ausschließlich Muskelfleisch essen und keinerlei Mangelerscheinungen haben. Im Gegenteil, mögliche Symptome, die auf eine zu geringe Zufuhr schließen lassen könnten (Schwäche, Reizbarkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen), wurden nach kurzer Zeit der Umstellung erfolgreich überwunden.    Die in frischem Fleisch geringfügig enthaltenen Mengen Vitamin C reichen bei einer Carnivoren Ernährung aus, um den Körper adäquat zu versorgen. Nichtsdestotrotz ist es ratsam, zusätzlich Organe wie Leber und Niere zu konsumieren. Hier ist nicht nur die Konzentration von Ascorbinsäure, sondern auch vieler anderer essentieller Nährstoffe signifikant höher.  Keine Nährstoffmängel und kein Vitamin-C-Mangel   Kalzium   Ein weiterer Vorwurf wird in Bezug auf das Mineral Kalzium gemacht. Der Nährstoff ist nicht nur verantwortlich für gesunde Knochen und Zähne, sondern auch für die Muskel- und Nerventätigkeit des Körpers. Die von der DGE empfohlene Tagesempfehlung von beachtlichen 1000 mg ist zugegebenermaßen schwer mit Fleisch und Organen zu erreichen. Ob diese Vorgabe jedoch auch für eine Carnivore Ernährung und nicht nur für eine Diät nach Standards der Ernährungspyramide zutreffend ist, zweifeln wir an.    Eine Studie aus dem Jahr 1928 [1] beobachtete 2 Männer, die eine strikte Nose-to-Tail Ernährungsweise hatten. Alles, was der Körper eines Tieres entbehren konnte, stand also auf dem Speiseplan. Kalziumhaltige Knochen oder Knochenbrühe wurden allerdings nicht konsumiert. Einer der beiden Teilnehmer war Polarforscher Vilhjálmur Stefánsson, der zuvor bereits über mehrere Jahre mit den Inuit zusammenlebte und über 9 Jahre deren traditionelle Carnivore Ernährungsweise praktizierte. Fasziniert von der Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Inuit, verfasste er das Buch “Not by Bread Alone”, indem er den Speiseplan des Volkes analysierte.    Unter konstanter Beobachtung eines New Yorker Krankenhauses wurden die Männer über den Zeitraum eines Jahres regelmäßig untersucht, um mögliche Veränderungen des Blutbildes und Gesundheitszustands dokumentieren zu können. Resultat der Studie war, dass Stefánsson und Andersson bei bester Gesundheit blieben. Keiner der beiden litt unter Nährstoffmangeln, Zahnverfall oder Nierenproblemen. Auch der Blutdruck beider Teilnehmer war im Normalbereich.    Die Ernährung der Männer lieferte allerdings maximal 25 % der empfohlenen Tagesdosis Calcium. Ein offensichtlicher Mangel konnte jedoch nicht diagnostiziert werden (1). An diesem Punkt könnte man argumentieren, dass der Zeitraum eines Jahres möglicherweise nicht lang genug war, um deutliche Mangelsymptome hervorzurufen.    Auch aus diesem Grund wurde 12 Jahre später [2] veranlasst, die Zusammensetzung der Knochen von Inuit mit einer vergleichbaren Ernährungsweise zu analysieren. Traditionell bereiten auch diese keine Knochen zu, noch kochen sie nahrhafte Brühen mit ihnen. Fisch ist als regelmäßige Calciumquelle auch auszuschließen, da dieser nur selten zu fangen war. Die verfügbare Beute beschränkte sich auf Meeressäuger wie Walrosse und Robben. Die Untersuchungen der Inuitgebeine ließen auch hier keine Hinweise für einen Calciummangel feststellen.    Antinährstoffe   Eine Ernährung, die ausschließlich Fleisch beinhaltet, erleichtert die Aufnahme von Mineralien. Um diesen Zusammenhang zu erklären, hilft es, den Begriff “Bioverfügbarkeit” zu erläutern. Im Hinblick auf Ernährung beschreibt die Bioverfügbarkeit eines Nährstoffes dessen Menge, die über physiologische Stoffwechselwege verdaut, resorbiert und dem Körper zur Nutzung bereitgestellt werden kann.    Da Stoffe wie Phthalate [3] und Oxalate [4] nachweislich Störfaktoren bei der Verstoffwechslung von Calcium sind, vermindern sie die Bioverfügbarkeit des Minerals. In tierischen Lebensmitteln gibt es diese Komponenten, die unter dem Sammelbegriff Antinährstoffe zusammengefasst werden, nicht.    Wer auch hier die Einstellung “lieber Vorsicht als Nachsicht” hat, sollte sich Sardinen, Kefir oder Rohmilchkäse auf den Speiseplan schreiben. Falls du auf diese Lebensmittel nicht gut reagierst und jegliche Trigger für CED, Depressionen oder Autoimmunsymptome eliminieren möchtest, ist mit einer soliden Menge Knochenbrühe gut beraten.    Magnesium   Auch Magnesium ist nicht mangelhaft in einer Carnivoren Diät. Ohne die Schwankungen der Wassereinlagerungen durch den Auf- und Abbau der Glykogenspeicher sinkt der Bedarf des Körpers [5]. Um jedoch hier die tägliche Mindestmenge (350-400 mg für Männer, 300-350 mg für Frauen) zu decken, müssten Carnivore Puristen allerdings 1 ½ kg Rindfleisch vertilgen. Fisch wie Hering und Lachs kann hier von Vorteil sein.    Vitamin B1   Ein Vitamin-B1-Mangel ist auch bei einer Beef-Only Ernährung leicht zu vermeiden, wenn man auf Rinderherz zurückgreift. Bereits 200 g reichen, um die empfohlene Tagesdosis (1,0 mg bei Frauen und 1,2 mg für Männer) zu decken. Auch Milz und Niere sind gute Quellen.    Vitamin E   Ein weiterer essentieller Nährstoff, der laut Meinungen vermeintlicher Experten nicht ausreichend mit Carnivore abgedeckt werden könne, ist Vitamin E. Die Aufgabe des Nährstoffs ist der Schutz von Zellen, Herz und Immunsystem. Er hemmt Entzündungsprozesse und unterstützt die Elastizität der Blutgefäße. Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin, was bedeutet, dass der Verzehr von fetthaltigen Lebensmitteln die Aufnahme erleichtert.    Die am reichhaltigsten mit Tocopherol (chemischer Begriff des Vitamins) gesättigten Lebensmittel sind Lachsrogen und Kaviar. Falls du nun befürchtest, dass der finanzielle Bankrott droht, können wir dich erleichtern. Vitamin E wirkt als effektives Antioxidans. Der empfohlene Bedarf der DGE ist auch hier nur angemessen für eine kohlenhydratreiche Diät. Carnivore reduziert aufgrund des Ketonstoffwechsels erheblich oxidativen Stress [6] und verbessert die Aktivität der Mitochondrien. Auch die großen Mengen nährstoffdichter, gesättigter Fette, gestalten die Aufnahme fettlöslicher Vitamine effektiver. Größere Mengen Vitamin E wie bei der deutschen Standardernährung sind daher nicht nötig. Gute tierische Quellen sind neben Fischrogen, Forelle und Hühnereier.    Vitamin K    “Da auf grünes Gemüse bei der Carnivore Ernährung komplett verzichtet wird, muss zwangsläufig ein Vitamin-K-Mangel auftreten" ist die Argumentation diverser “Ernährungsexperten”. Vitamin K ist ein Überbegriff für Phyllochinon (K1) und Menachinon (K2). Ersteres spielt eine Rolle bei der Blutgerinnung und ist tatsächlich überwiegend in grünem Gemüse zu finden. In Fleisch und anderen tierischen Erzeugnissen kommt die Substanz in geringerer Konzentration vor. Ein K1 Mangel ist extrem selten und häufig auf eine gestörte Darmflora zurückzuführen, die die Aufnahme des Stoffes ins Blut verhindert.    Menachinon ist für arterielle Gesundheit und starke Knochen unerlässlich und hauptsächlich in tierischen Produkten zu finden. Empfohlene Tagesdosen beziehen sich lediglich auf die notwendigen Mengen von Vitamin K1. Es wird davon ausgegangen, dass K2 durch bakterielle Prozesse im Darm gebildet wird. In der Praxis ist das leider nicht der Fall [7]. Um dem Körper allerdings genügend zur Verfügung zu stellen, eignen sich fermentierte Produkte wie Kefir oder Rohmilchkäse. Auch hier können wir wieder die Empfehlung geben, Leber zu essen.    Die Behauptung, dass Vitamin K1 bei Carnivore nicht genug vorhanden ist, lässt sich mathematisch leicht widerlegen. Eine Tagesdosis von 600 g Muskelfleisch vom Rind genügt, um Empfehlungen gerecht zu werden. Da wir es auch hier mit einem fettlöslichen Vitamin zu tun haben, gestaltet sich die zelluläre Aufnahme ideal.    Dass eine Ernährungsform, die sich ausschließlich auf Rindersteaks, Muskelfleisch und Fett beschränkt, extrem gute Resultate zeigt, um Autoimmunkrankheiten und CED (Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen) zu heilen, ist mittlerweile kaum von der Hand zu weisen. Um jedoch optimale Vitalität gewährleisten zu können, werden Organe wie Leber, Milz und Herz benötigt. Sie gehören zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln, die es gibt und ermöglichen, bereits mit kleinen Mengen den täglichen Bedarf verschiedenster Vitamine und Mineralien abzudecken.    Ihr könnt den Autor erreichen unter chris@carnitarier.de .    [1] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0021925818768427     [2] Is Calcium Needed on a Carnivore Diet? | Paul Saladino MD    [3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25799571/     [4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15153567/     [5]  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4549665/     [6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5012517/     [7] Rhéaume-Bleue, Kate 2018: Vitamin K2 und das Calcium-Paradoxon S.78

  • Kein Vitamin-C-Mangel als Carnivore!

    Warum es unter zig tausend Nur-Fleisch-Essern noch keinen Fall von Skorbut gibt!   Fleisch enthält Vitamin C Hierfür sind drei Erklärungen unter den Wissenschaftlern im Umlauf. Zum einen sind die aktuellen Angaben über den Vitamin-C-Gehalt von Fleisch nicht korrekt. Es ist nicht so, dass Muskelfleisch gar kein Vitamin C enthält. Es gibt Leute, die seit zehn bis zwanzig Jahren nur Muskelfleisch, also keine Innereien, zu sich nehmen. (Siehe z.B. Charlene und Joe Andersen , Amber O‘Hearn ( www.empiri.ca ), Ash Simmonds ( www.ashsimmonds.com ).   Vitamin C aus Fleisch beim Kochen stabiler Zum Zweiten wird das Vitamin C im Fleisch beim Kochvorgang nicht so stark geschädigt wie dies beim Vitamin C aus pflanzlichen Produkten der Fall ist. (siehe www.paleomedicina.com ) Vitamin-C-Bedarf ohne Kohlenhydrate geringer Zum Dritten benötigt man Vitamin C hauptsächlich bei der Verstoffwechslung von Kohlenhydraten. Ohne diese ist der Bedarf an Vitamin C also nicht so groß. ( Video von Dr. Ken Berry „Going Carnivore – What about Vitamin C ? ) Die historischen Fälle von Skorbut unter Seemannsleuten und Expeditionen in die Arktis traten auf, da diese trockenes Brot und Zwieback als Nahrungsmittel mit aßen! Somit wurde das wenige Vitamin C, welches sie aus dem Fleisch bekamen durch den Glucosestoffwechsel verbraucht. Außerdem weiß man nicht wie frisch ihr gesalzenes oder getrocknetes Fleisch war. Der Vitamin C-Gehalt war sicher wesentlich vermindert gegenüber frischem Fleisch. Es gibt außerdem Hinweise, dass die bei der Herstellung von Zwieback entstehende Threonsäure skorbutartige Symptome verschärfen kann [1].   Kollagen aus frischem Fleisch beugt Skorbut vor Frisches Fleisch ist ein Anti-Skorbut-Mittel [2]. Skorbut bedeutet eine Unfähigkeit des Körpers, Kollagen zu bilden. Dazu benötigt der Körper die Aminosäuren Prolin und Lysin in der hydroxylierten Version [3]. Diese ist nur in frischem Fleisch zu finden, nicht in Dörrfleisch. Die männlichen Massai nehmen im Jugendalter nur Fleisch, Milch und Blut zu sich. Es treten bei ihnen keine Formen von Skorbut auf [4].   [1] https://www.deutschlandfunkkultur.de/mythos-wundervitamin-vitamin-c-und-die-maer-vom-skorbut-100.html und https://www.youtube.com/watch?v=h9FKRM5EfMw [2] Stefansson 1961, S. 150 [3] https://en.wikipedia.org/wiki/Scurvy [4] https://borntoeatmeat.com/vitamin-c-and-all-meat-diets/

  • Gefahren in rohem Schweinefleisch?

    Toxoplasmen, Trichinen, Salmonellen, Aujeszky-Virus Dry-aged Schweinefleisch Es wird vor dem Verzehr von rohem Schweinefleisch gewarnt. Aber warum? Welche Erreger können sich darin befinden oder sich darin entwickeln und warum? Immer häufiger kann man heutzutage dry-aged Schweinefleisch erwerben. Das Fleisch wird unter trockenen Bedingungen und bei kühlen Temperaturen für bis zu 6 Wochen gereift. Hier scheint also kein großer Unterschied zu Rind- oder Lammfleisch von Wiederkäuern zu sein. Schwein wird traditionell häufig gepökelt Gepökelter roher Schinken ist allen als haltbar bekannt. Durch das Pökeln werden in der Salzlake Bakterien abgetötet, nicht aber Viren oder manche Parasiten. Deshalb wird auch in der Schwangerschaft vor rohem Schinken gewarnt. Toxoplasmen Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch den Parasit Toxoplasma gondii ausgelöst wird. Das sind eukaryotische Einzellerlebewesen, die sich in den Zellen von Tieren und Menschen vermehren können. Überträger ist hauptsächlich die Katze, die selbst keine Krankheitssymptome dadurch zeigt. Beim Menschen verläuft diese Erkrankung zumeist auch symptomlos. Lediglich in der Schwangerschaft besteht die Gefahr, dass sich das Ungeborene infizieren kann, dessen Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Dann kann es schwere Komplikationen geben, insbesondere wenn die Mutter noch keine Antikörper gegen den Erreger gebildet hat. Ein Test zu Beginn der Schwangerschaft ist deshalb aufschlussreich, um diese Immunität der Mutter festzustellen. Ich war zu Beginn meiner Schwangerschaften noch nie mit dem Erreger in Kontakt gekommen oder die Erreger wurden immer bereits von meiner Magensäure abgetötet, denn ich hatte keinen Schutz. Das war für mich sehr verwunderlich, da ich in meinem Leben schon sehr viel rohes Schweinefleisch oder rohen Schinken gegessen hatte. In Deutschland gab es in den Jahren 2001 bis 2010 18 gemeldete Fälle dieser Infizierung in der Schwangerschaft [1]. Die letzte Studie an Toxoplasmose in der Gesamtbevölkerung in Deutschland wurde zwischen 2008 und 2011 durchgeführt. Da waren 54 % der getesteten Personen mit dem Erreger infiziert. Allerdings gab es einen großen Altersunterschied: Unter den 18-29-Jährigen waren nur 20 % infiziert, unter den Senioren mit 70-79 Jahren dagegen 77 % [2] . Dies zeigt, dass es wohl tatsächlich an der Stärke der Magensäure liegt, wie sehr man den Erreger abwehren kann, denn die Magensäure wird mit dem Alter immer schwächer. Trichinen Trichinen sind Fadenwürmer, deren Überträger auch Schweine sind. Sie werden durch das Kochen, Pökeln oder Einfrieren abgetötet. Sie lösen die Magen-Darm-Erkrankung Trichinellose beim Menschen aus. Heute wird Schweinefleisch oder Wildschweinefleisch immer auf Trichinellen hin untersucht, bevor es vom Metzger vermarktet werden darf. In Deutschland gab es in den Jahren 2001 bis 2010 genau 6 Trichinellosefälle beim Menschen [3]. Aujeszky-Virus Das Aujeszky-Virus ist der Grund, weshalb man davon abrät, Hunden rohes Schweinefleisch zu geben. Diese Viruserkrankung ist aber für den Menschen vollkommen harmlos. Bei Hunden verläuft sie dagegen wohl meist tödlich. Unter Hausschweinen gilt das Aujeszky-Virus heute als ausgestorben. Allerdings häufen sich die Fälle bei Wildschweinen wieder. Solange die Vorschriften für einen Doppelzaun zwischen Haus- und Wildschweinen bestehen, ist die Gefahr einer Übertragung allerdings gering [4]. Salmonellen Salmonellen gibt es nach wie vor in Schweinefleisch. Frisches Schweinefleisch war laut einer Untersuchung zu 0,4 % mit Salmonellen kontaminiert. Dieser Prozentsatz ist verglichen mit Geflügel noch sehr gering [5]. Salmonellose ist eine Erkrankung, bei der Durchfall, Erbrechen, Bauch- und Kopfschmerzen auftreten. Immer mehr Salmonellenerkrankungen treten aber auch durch den Verzehr pflanzlicher Lebensmittel, wie Kräutertees, Sprossen, Tomaten und Melonen auf [6]. Es ist aber ganz wichtig, zu betonen, dass Salmonellen nur bei relativ schwacher Magensäure mit einem pH-Wert über 4,0 überleben können [7]. Wer eine gesunde Magensäure hat, der hat dabei pH-Werte um die 0,8 bis 2,0. Bei diesem pH-Wert überleben Erreger nicht länger als 15 Minuten [8]. Bei carnivorer Ernährung ist die Gefahr zudem gebannt, da man keine großen Volumina an Obst und Gemüse zu sich nimmt, die diese Magensäure schwächen würden. Rohe Fleischprodukte und Magensäure [1] https://www.bfr.bund.de/de/toxoplasmen__toxoplasma_gondii_-54398.html [2] https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/T/Toxoplasmose/Toxoplasma_gondii_in_Deutschland.html;jsessionid=C5BC77D36F24C009AD27889B84582EE6.internet081 [3] https://www.bfr.bund.de/de/trichinen__trichinella_-54396.html [4] https://tierseucheninfo.niedersachsen.de/startseite/anzeigepflichtige_tierseuchen/klauentiere/aujeszkysche_krankheit/aujeszkysche-krankheit-107874.html [5] https://www.medica.de/de/News/Archiv/Salmonellen_Schweinefleisch_nach_wie_vor_bedeutende_Infektionsquelle [6] https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/lebensmittelhygiene/krankmachende_mikroorganismen_und_viren/salmonellen/salmonellen-107757.html [7] https://www.bav-institut.de/de/faqs/show/Welche-Relevanz-haben-Salmonellen-in-Lebensmitteln [8] Karstädt, Uwe, TAS-Verlag: Die Säure des Lebens, S. 27

  • Die Paläo-ketogene Diät (PKD)

    Die paleolithische ketogene Diät der Paleomedicina-Klinik in Budapest   Paleolithische ketogene Diät als Wundermittel Mit diesem Beitrag möchte ich mich auf die Informationen berufen, die ich aus zwei Podcasts erhalten habe. Zum einen der HPO Podcast Nr. 84 (20.03.2019) und der Peak Human Podcast Nr. 52 (21.08.2019) jeweils mit Frau Dr. Zsofia Clemens. Sie ist eine der Ärzte aus der Paleomedicina bzw. ICMNI Klinik in Budapest, die angibt, alle chronischen Krankheiten, wie Krebs, Diabetes Typ II, bei früher Diagnose auch Typ I, Epilepsie, Morbus Crohn, Rheuma, Depressionen und Autoimmunkrankheiten heilen zu können. Von mehreren Quellen habe ich diese Wirksamkeit der Diät auch bereits sehr bestätigt bekommen, und da sie der Carnivoren Diät sehr ähnlich ist, möchte ich hierbei ausführen, was es damit auf sich hat. Paläo-Ketogene Diät und Ernährung Wenig Eiweiß, viel Fett, therapeutische Ketose   Die Diätart wird paleo-ketogene Diät (engl. Paleolithic ketogenic diet), kurz PKD, genannt. Sie umfasst eine zu Beginn ausschließlich tierische Ernährung mit einem hohen Fettanteil und der Zufuhr von Innereien als Vitamin- und Nährstoffquelle. Der Eiweißanteil ist relativ gering mit 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht. Das Verhältnis von Fett zu Eiweiß in Gramm sollte ca. 2 zu 1 betragen. Ab diesem Verhältnis von 2:1 bzw. noch höher spricht man auch von einer therapeutischen ketogenen Diät, die vielerorts auch für die Behandlung von Krebs und Epilepsie genutzt wird. Die Menge, die verzehrt wird, beläuft sich dabei für Männer und Frauen gleichermaßen auf circa 400 g insgesamt pro Tag. Einige würden hier einwenden, dass es sich um eine unterkalorische Diät handelt. Allerdings ist es erwiesen, dass die Energienutzung im ketogenen Stoffwechsel mit ca. 2,0 mmol/l Ketonkonzentration im Blut wesentlich höher ist. Es werden dabei dreimal mehr ATP-Körper in den Zellen produziert, so dass man nur ein Drittel der Kalorien benötigt, die man im Kohlenhydratstoffwechsel benötigt.   Eine Ernährung für alle gegen den durchlässigen Darm Alle Krankheiten werden in der Budapester Klinik mit derselben Ernährung geheilt und ohne jegliche Nahrungsergänzungsmittel oder Medizin. Die Ursachen für alle chronischen und zivilisatorischen Krankheiten werden im Zuckerstoffwechsel und im löchrigen Darm vermutet. Deshalb werden zu Beginn der Behandlung neben den Zucker- und den Insulinwerten auch Marker für eine Beurteilung des löchrigen Darms abgenommen. Hierfür hat die Klinik in Budapest ein besonderes Verfahren, das den Grad der Darmdurchlässigkeit bestimmen soll, den sogenannten PEG-400-Test. PKD ist eine spezielle Art der Carnivoren Ernährung   Dr. Clemens erzählt, dass ein Großteil ihrer Kunden bereits Carnivoren sind, die immer noch nicht ihre gesundheitlichen Probleme in den Griff bekommen. Sie sieht die Hauptursache im Verzehr von Milchprodukten, Wurstwaren und zu großen Mengen. Denn Eiweiß wirkt, in zu großen Mengen verzehrt, wie Zucker aufgrund der Gluconeogenese, die also ihrer Ansicht nach nicht bedarfsgesteuert ist. Paläo-Ketogene Diät im Vergleich zu Carnivore   Infos unter  www.paleomedicina.com . Weitere Interviews sind inzwischen vorhanden: Dr. Csaba Toth bei HPO Podcast am 24.08.2018 Dr. Zsofia Clemems auf der Carnivore Conference am 15.04.2019 Dr. Zsofia Clemens bei Dr. Shawn Baker auf dem MeatRX Podcast am 09.06.2020 Dr. Zsofia Clemes bei Dr. Eric Berg am 25.01.2021

  • Hardcore-Veganer mit 54 dem Tod nahe, durch Fleisch gerettet

    Migräne mit Sehstörungen, Untergewicht, Gelenkprobleme Nach 40 Jahre Fleischverächtens kam die Umkehr   Als Hardcore-Veganer mit 54 am Ende des Lebens. So fühlte sich Dirk Liesenfeld nach 40 Jahren Ideologie als Fleischverächter. Diese Verblendung hatte ihn zu folgenden Gebrechen geführt: Migräne mit Sehstörungen, Erbrechen, Mouche volants, Untergewicht trotz Leistungssport, Hautproblemen, Gelenkproblemen, zweimaligen Bandscheibenvorfällen, Schlaflosigkeit, Entzündungen, Schwellungen, verstopfte Nase, Arthritis, Rheuma, Eitertaschen im Mund, Tinnitus, Blähbauch, Schweißausbrüchen.    Mit PKD kam die erste Besserung Er ahnte, dass das Ende seines Lebens gekommen ist, wenn er so weitermacht. Durch das Wiedereinführen von Fleisch ist seine Gesundheit zu 20 % wiedergekommen, durch das Einführen von “Dirty Carnivore” (mit Milchprodukten und Gewürzen) zu weiteren 30 %. Mit PKD (paleolitische ketogene Diät) ging es dann noch weiter bergauf. Sein Zonulintest deutete auf einen stark undurchlässigen Darm hin. Er nahm zwar an Gewicht ab, aber sein Spiegelbild zeigte ihm, dass es gut war. Der Fettanteil sank, der Wasseranteil auch, aber die Muskulatur stieg langsam an.  Ohne Kohlenhydrate geht es aber nicht   Nach längerer Zeit mit PKD fühlte er sich aber dann doch wie ausgemergelt. Er vermutet, dass eine zu geringe Insulinausschüttung kaum noch anabole Signale erbrachte. So nahm er ganz wenige Kohlenhydrate in Form von Reis und Dextrose zu sich. Damit ging es wieder bergauf. Heute ist er besser fettadaptiert als zu Beginn der carnivoren Reise, so dass er wieder mehr Fett inkludiert und nun ein Weglassen der kleinen Kohlenhydratmengen immer besser möglich ist.     Des Weiteren berichtet er von den Symptomen der Oxalatausscheidungen, der Veränderung des Schlafes und der Entzugsphase von Kohlenhydraten, die einem Drogenentzug gleichkam.    Heute bietet Dirk Seminare an zum Thema Keto und Carnivore in Verbindung mit dem Aufenthalt in der Natur.    Ihr könnt Dirk erreichen unter www.liesenfeld.de oder www.Keto.berlin .

  • Als Frutarier auf 42 kg abgemagert zum Roh Carnivore

    Episode 77: Johannes über Vegetarismus und Veganismus, Nährstoffmängel, Abmagerung und seine Rettung durch Carnivore Johannes stammt aus einer vegetarisch geprägten Familie. Seine Geschwister und er spuckten immer auf das Bild eines Spanferkels in einem Kochbuch, so sehr waren sie davon überzeugt, dass Fleisch essen etwas Schlechtes ist. Was er aber erst im Nachhinein erkennen kann: Er war immer sehr klein, schmächtig und kränklich als Kind. Auch in der Schule erbrachte er als Jugendlicher immer schlechtere Leistungen. Als ihm die vegetarische Ernährung immer mehr Verdauungsstörungen bereitete, wechselte er 2014 zum Veganismus. Damit ging es ihm zwar körperlich und seelisch gut, aber er magerte zunehmends ab. Mit einer Körpergröße von 179 cm hatte er am Ende nur mehr 42 kg. Gerade diese seelische Zufriedenheit führt er heute darauf zurück, dass sein Körper selbst genau das bekam, was man verträgt, nämlich Obst und Fleisch. Nur, dass es sich bei dem Fleisch um sein eigenes handelte und er deshalb immer mehr an Körpersubstanz verlor. Natürlich hielt ihn insbesondere die ethische Motivation bei dieser extremen Ernährungsweise, und das, obwohl er von anderen gewarnt wurde und ihm auffiel, dass er immer weniger Kraft hatte und auch ständig ans Essen denken musste. Wer heute den Suchbegriff „Epitome of Malnourishment“ bei YouTube eingibt, der findet zahlreiche Bilder dieser Veganer und Frutarier, die sich selbst durch ihre Ernährungsweise aufzehren.   Im Internet hörte Johannes dann über Sverige von der Carnivoren Ernährung und stieg schließlich um. Er blieb bei rohen Produkten und konsumierte zunächst hauptsächlich rohe Eier und Rohmilch. Dann wurde die Fleischkomponente immer größer. Innerhalb von 8 Monaten gewann er wieder 25 kg an Körpermasse dazu. Heute wiegt Johannes 72 kg und fühlt sich so wohl wie nie zuvor.   Ihr findet Johannes auf Instagram unter @Primal_jo Weiterer Podcast zum Thema Raw Primal und Frutarismus

  • Verbesserungen durch Raw Primal Carnivore nach 4 Jahren vegan!

    Episode 78: Alexandra im Interview Alexandra, 24 Jahre, lebte 4 Jahre lang vegan. Am meisten haben ihre Zähne darunter gelitten. Aber auch körperlich mit Haarausfall und psychisch hat sie unter der Mangelernährung gelitten. Im Podcast erklärt sie außerdem ausführlich, was die Raw Primal Ernährung nach Aajonous Vonderplanitz bedeutet. Wie es sich ohne Salz und mit rohem Fleisch, rohen Milchprodukten und Obst lebt.

  • Mit 36 g Zucker ins Koma!

    Was bedeutet ein Blutzuckerspiegel von 600 mg/dl? Ohne Insulin könnte eine Scheibe Brot uns zum Verhängnis werden Wessen Blutzuckerspiegel über 600 mg/dl ansteigt, der fällt ins Koma! Das entspricht bei durchschnittlich 6 Litern Blut im Körper einer Zuckermenge von insgesamt 36 g. Diese enthalten zum Beispiel ca. 70 g Brot, also zwei Scheiben! Natürlich passiert dieser Zustand glücklicherweise nur bei schweren Fällen von Diabetes, die nicht früh genug erkannt werden. Denn unsere Bauchspeicheldrüse arbeitet ja schließlich den ganzen Tag auf Hochtouren, um eine Überzuckerung zu vermeiden. Es ist aber nicht verwunderlich, dass manche Ärzte aus der Keto/Carnivore-Szene Kohlenhydrate als toxisch bezeichnen, wenn der Körper bei so geringen Mengen im Blut bereits Probleme bekommt. Kohlenhydrate als Haupt-Makronährstoff unsinnig Ich frage mich, weshalb man einen Makronährstoff, der für uns so gefährlich werden kann, als Hauptnährstoff empfiehlt? Warum sind Kohlenhydrate ganz unten als Grundlage auf der Nahrungsmittelpyramide? Unser Körper ist aus Fett und Eiweiß aufgebaut. Wir können diese Makronährstoffe nicht aus Glucose, also Kohlenhydraten, bilden, außer Fettspeicher. Umgekehrt aber schon! Wir können aus Fetten und Eiweiß Kohlenhydrate herstellen. Ein normaler Blutzuckerspiegel bedeutet 4,8 bis 6 g Glucose im gesamten Blutkreislauf Noch zur Info:  Im nüchternen Zustand liegt unser Blutzuckerspiegel ca. bei 80 bis 100 mg/dl, was also 4,8 bis 6 g Zucker bzw. Glucose insgesamt entspricht. Nach dem kohlenhydratreichen Essen wird dann beim gesunden Menschen ein Maximum von 200 mg/dl. Übrigens enthält unsere gesamte Blutmenge dagegen 20 g Salz. Dabei wird hier ein Maximum von 4 g pro Tag empfohlen…   Wer sich ketogen ernährt, hat niedrigere Blutzuckerwerte und nicht diese Blutzuckerspitzen. Ich habe zum Beispiel auch nach dem Essen meist einen Wert um 90 bis 100 mg/dl.

  • Hashimoto mit Carnivore & Lebensstilveränderungen geheilt

    Dr. Anja Rieckert, Gesundheitswissenschaftlerin im Interview Strenge Löwendiät über Jahre   Anja, 35, Doktorin der Gesundheitswissenschaften, litt unter starker Müdigkeit und wusste bereits durch ihren Beruf, dass die Studien vielfach falsch ausgelegt werden. Es wurde bei ihr Hashimoto diagnostiziert. Um diese Erkrankung in den Griff zu bekommen, begann sie mit Carnivore, weil diese Ernährungsweise für sie am meisten Evidenz zu haben schien. Sie zog die Lion Diät sehr streng mit nur grasgefüttertem Rind für mehrere Jahre durch.   Hashimoto und Carnivore-Therapie   Erden, Lichtgesundheit und Lebensstil Zusätzlich implementierte sie das Erden, die Vermeidung von Blaulicht und die Wahl des richtigen Wassers in ihren Lebensstil. Dadurch kann sie nun besser schlafen und hat ihre TPO-Antikörperwerte von 1000 auf 26 gesenkt. Nach drei Jahren Carnivore sind auch ihre Unverträglichkeiten Geschichte und sie fügt immer häufiger andere Lebensmittel hinzu, die sie jetzt auch gut verträgt. Dennoch bleibt sie größtenteils bei grasgefüttertem Rindfleisch.      Sie berät inzwischen online vor allem Selbstständige bei chronischer Erschöpfung und ist auf Instagram unter @dr.anjarieckert . Hashimoto und Carnivore-Lebensstil

  • Hashimoto und Schilddrüsenfunktion mit Carnivore

    Endometriose, Zöliakie, Stress und Cortisolspiegel Gesundheit über die Carnivore Ernährung Yvonne ist 42 Jahre alt und hat sich aufgrund ihrer langen Krankengeschichte mit Endometriose und Hashimoto bereits sehr viel mit fachlichen Inhalten rund um Hormonhaushalt und Schilddrüsenfunktion auseinandergesetzt. Sie ernährt sich seit 3 ½ Jahren carnivore. Folgende Themen beinhaltet dieser Podcast des Weiteren: Autoimmunerkrankungen, Zyklusstörungen, Schokoladenzysten, Zöliakie, Magenentzündungen, Darmzotten, durchlässiger Darm, Schilddrüsenunterfunktion Anämie, Verdauungsprobleme, Probleme beim Start mit der carnivoren Ernährung, Proteinmengen, Fettzufuhr, Cortisol, L-Thyroxin, Östrogendominanz, Progesteron, Vitamin D, Muskelaufbau, Haarausfall, Supplementation, Nahrungsergänzungsmittel. Bei Fragen könnt Ihr Yvonne unter der E-Mail-Adresse info@healthmonkeys.de erreichen. Hashimoto und Schilddrüsenfunktion mit Carnivore

  • Carnivore gegen Hashimoto!

    Franziska im Gespräch: Essensgelüste, Blähbauch, Haarausfall, Leberflecken, Gewichtsprobleme Franziska ist auf ihrer Suche nach einer Lösung gegen Hashimoto und für mehr Wohlbefinden vor 1,5 Jahren auf die Carnivore Ernährung gestoßen. Sie hat seitdem viele Verbesserungen erzielt, nicht nur gegen Hashimoto, sondern auch was ihre Haut, ihre Haare, ihre Figur, ihre Essensgelüste und ihre Leberflecken anbetrifft.   Franziska kennt sich mit Ernährung sehr gut aus, insbesondere in Bezug auf die Autoimmunerkrankung Hashimoto. Sie hat unter anderem eine Ausbildung als Primal Health Coach in den USA absolviert. Sie bietet Gesundheits-Coaching in Einzelberatung und auch als Online-Kurse mit Gruppencoaching an.   Sie erklärt uns in dieser Folge auch die Problematiken beim Konsum von lektinhaltigem Getreide bei Hashimoto, insbesondere im Bezug auf den durchlässigen Darm.   Seid gespannt auf diesen Podcast!   Ihr findet Franziska entweder unter www.genussundglueck.de .

  • Metzger im Gespräch

    Einblicke in das Metzgerhandwerk Die Metzgerei Holzner liegt im Osten Münchens und bezieht ausschließlich Fleisch aus der Region im Umkreis von 4 km. Stefan Holzner legt Wert auf eine Nose-to-Tail-Verarbeitung, was bedeutet, dass er auch viele Innereien in seinen Wurstprodukten verarbeitet. Stefan schmecken genauso wie uns Carnivoren eher die fetthaltigeren Stücke vom Rind und vom Schwein. Stefan erklärt, dass Kochwurst gar kein Nitritpökelsalz enthält. In rosa Wurst steckt eigentlich auch nur ein kleiner Anteil von 100 mg/kg verglichen mit Gemüse, wie Salat von 1000 mg/kg. Seit 1,5 Jahren führt Stefan seinen Wurstprodukten keinen Geschmacksverstärker mehr zu, auch keinen Hefeextrakt. Stattdessen verwendet er starke Gewürze wie Muskat, Kardamon, Ingwer, Chilli und Piment. Mit dem Projekt „Kaisersberger Wohlfühlschwein“ leistet die Metzgerei zusammen mit den Landwirten einen Beitrag für mehr artgerechte Haltung und gegen Massentierhaltung. Demnächst möchte Stefan einen Onlineshop eröffnen, und auf unser Zureden hin wird er vielleicht auch fertiges Rinderschmalz im Glas anbieten. Stefan bezeichnet sich als „Chinese unter den Salamiherstellern“, denn er stellt viele Sorten, auch mediterrane, her. Allerdings gibt er zu, dass er aufgrund von zu großer Feuchtigkeit nicht das Original perfekt nachmachen kann. Seine Wurstwaren enthalten nicht mehr als 0,1 % Zucker, was für alle No-Carb-Anhänger natürlich sehr gut ist. Stefan erklärt außerdem, wie man Pulled Beef oder Pulled Pork herstellt und wie die Reifung im Dry Ager funktioniert. Metzgergespräch zu Wurst und Nitrit

  • Trockenfasten

    Traditionelles Fasten für Gesundheit und Anti-Aging Reduktion von Entzündungen, schnelle Fettverbrennung  Intervallfasten, Heilfasten, OMAD (One Meal A Day) sind beliebte Strategien, den Appetit zu regulieren, Insulinresistenz vorzubeugen und geistige Klarheit über den Tag zu gewährleisten. Von der Förderung der Zellteilung, der Reduktion von Entzündungen bis hin zur schnelleren Fettverbrennung: Die Vorteile von Fastenperioden über lange und kurze Zeitfenster sind bereits umfassend erforscht, Trockenfasten jedoch kaum.  Trockenfasten heißt: Nichts trinken!   Wie der Name bereits vermuten lässt, verzichtet man neben fester Nahrung auch komplett auf Flüssigkeiten. Der empfohlene Maximalzeitraum ist jedoch um einiges kürzer und beträgt 48 Stunden. Achtung: Trockenfasten ist eine extreme Methode, die nicht ohne Risiken ist. In schlimmsten Fällen kann es zu Dehydrierung, Nierenbelastung und Elektrolytstörungen führen. Daher sollte diese Fastenmethode nicht bei Hitze und körperlicher Belastung praktiziert werden.   Die letzte Mahlzeit ist entscheidend Beim Trockenfasten spielt die Einnahme der letzten Mahlzeit eine große Rolle. Durch die Abwesenheit von Flüssigkeit werden genau diese zuletzt aufgenommenen Lebensmittel optimal bakteriell gespalten, was eine nachhaltige positive Veränderung im Mikrobiom ermöglicht. Über den Zeitraum der Fastenperiode vermehren sich Bakterien, die Entgiftungsprozesse ermöglichen. Zu den wichtigsten Stämmen, die vorhanden sein müssen, gehören Bifido-, Lactobacillus- und Akkermansiabakterien.    Um diese zu kultivieren, ist der Konsum von proteinhaltigen, tierischen Lebensmitteln ideal.  Vor der Fastenperiode ist es ideal, eine große Fleischmahlzeit zu sich zu nehmen. Durch die Abwesenheit von Wasser wird über einen Zeitraum von 8-10 Stunden eine optimale Nährstoffabsorption gewährleistet. Weder Mineralien oder wasserlösliche Vitamine, noch Bakterien werden ausgeschwemmt.   Zellerneuerung Ohne äußere Flüssigkeitszufuhr muss der Körper stärker auf eigene Ressourcen zurückgreifen, was dazu führen kann, dass entzündliche Prozesse im Körper reduziert werden. Wie bei anderen Formen des Fastens wird auch beim Trockenfasten die Autophagie angeregt – ein Prozess, bei dem beschädigte Zellbestandteile abgebaut und recycelt werden. Dieser Mechanismus unterstützt die Zellerneuerung.   Trockenfasten über kurze Zeiträume, wie es im Ramadan praktiziert wird (from dawn to dusk), führt erwiesenermaßen zu Gewichtsverlust und Verbesserungen bei Insulinresistenz und erhöhtem Blutdruck [1]. Es hat anti-atherosklerotische, anti-entzündliche und anti-tumorale Effekte [2]. Verbesserungen bei Migräne, Allergien, Darmbeschwerden   Weitere ausführliche Studien gibt es allerdings kaum zu dem Thema Trockenfasten. In Facebookgruppen und anderen Social-Media-Plattformen lassen sich jedoch zahlreiche Aussagen über die enormen Vorteile dieser Praxis finden. Von Verbesserungen bei Migräne und Allergiesymptomen bis hin zu Hilfe bei Darmbeschwerden. Ich selbst habe die Vorteile von kurzem aber regelmäßigem Trockenfasten selbst beim Heilungsprozess meiner Neurodermitis erfahren können. Beim Kampf gegen chronische Krankheiten ist Trockenfasten ein extrem unterschätztes Werkzeug. Trockenfasten gegen Prädiabetes   [1] https://www.bcm.edu/news/dawn-to-dusk-dry-fasting-leads-to-health-benefits-in-the-study-of-immune-cells [2] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9731888/

  • Stressoren in der heutigen Zeit, Reduktionsdiäten, etc.

    Uwe Werner, Paleo-Coach im Gespräch Uwe wurde in seinem Studium der Krankenpflege bereits früh skeptisch gegenüber der Schulmedizin, auch wenn er deren Notwendigkeit bei schweren Erkrankungen nicht leugnen möchte. Er war lange Zeit ein Anhänger der vegetarischen Dr. Bruker-Bewegung. Zunächst hat er eine Heilpraktikerausbildung abgeschlossen, später kam er durch Recherchen in die Paleo-Richtung. Bei Dr. Jens Freese absolvierte er schließelich eine Ausbildung zum Paleo Coach. Durch Paleo ist er schließlich auf Carnivore gestoßen, was er nun als Paleo 2.0 bezeichnet.   Er unterscheidet zwischen dem gesundem Mensch, bei dem Prävention im Vordergrund steht, und dem kranken Menschen, bei dem therapeutische Ansätze gefragt sind.   Stress und Darmsanierung sind ein wichtiger Augenmerk in Zeiten von Corona. Eine Reduktionsdiät, PKD (paleolithische ketogene Diät) oder AIP (Autoimmunprotokoll) ist bei leaky gut zur Heilung des Körpers unerlässlich. Letztlich sieht er das Wohlbefinden als besten Indikator für Gesundheit. Die psychische Motivation ist im Coaching essentiell. Coaching braucht Zeit. Ein carnivorer Ansatz ist gerade bei Frauen oftmals sehr schwierig. Bei Pflanzlichem, sollte man sich überlegen, was tatsächlich bereits in der Steinzeit verzehrt wurde. Die Lebenserwartung der Steinzeitmenschen wird fälschlicherweise so niedrig angesetzt. Heute sind aber auch toxikologische Belastungen aus unserer Umwelt nicht zu vernachlässigen. Außerdem sollte man bei jedem Nahrungsmittel berücksichtigen, dass die Interessen von Industrie und Big Pharma sehr groß sind. Die Forschung am Mikrobiom, zeigt, dass bereits ein Umdenken in der Wissenschaft stattgefunden hat. Veganer verstricken sich dagegen in widersprüchlichen Gedanken. Gerade der Dogmatismus ist eine problematische Lebenseinstellung. Uwe erklärt einige Aspekte zum Milchkonsum. Die Mengen, die er empfiehlt, richten sich nach der Aufnahmefähigkeit durch den jeweiligen Patienten sowie nach dessen Verfassung und sportlichem Leistungsgrad. Manchmal findet Uwe deshalb auch Nahrungsergänzungsmittel sehr sinnvoll. Stressoren und Paleo in Blue Zones

  • Paleo, Mikroben und Nährstoffe

    Episode 97: Paul Seelhorst im Interview Paul Seelhorst, 38, ist Unternehmer, Darmimmuntherapeut und Gründer der Firmen Fairment, Medumio und Viktilabs. Im Interview beschreibt er seinen eigenen Gesundungsweg zu Paleo und jetzt zu einer fleischbasierten Ernährung, reich an Nährstoffen und fermentierten Produkten. Er war in Deutschland der Initiator der Paleoconvention in Berlin und vernetzte damals die Paleoanhänger miteinander. Aus diesen Kongressen ist die Initiative zur Herstellung von fermentierten Produkten, wie Kombucha erwachsen. Inzwischen stellt seine Firma fairment außerdem Biotika zur Unterstützung des Darmmikrobioms her sowie Knollen für Kefir und weitere fermentierte Lebensmittel. Mit der Firma medumio organisiert er nun Online-Gesundheitskongresse zu verschiedensten Themen aus dem Gesundheitsbereich. Daraus ist auch die Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln erwachsen. Mit der Firma viktilabs hat er damit eine dritte Plattform gegründet für eine Versorgung mit Nährstoffen. Paleo-Mikroben, Nährstoffe und Blue Zones

  • Uwe Werner: Paleo-Coach über Blue Zones

    Implikationen für eine Carnivore Ernährung Uwe Werner, Heilpraktiker und Paleo-Coach, referiert in seinem Vortrag auf dem Carnivore Convent 2024 über mögliche Gründe für ein längeres Leben der Menschen in den Blue Zones. Eins steht fest: Sie aßen auf alle Fälle auch sehr viel Fleisch. Aber Essen und Nahrung ist nicht alles...   Ihr könnt Uwe erreichen unter u.werner@t-online.de . Blue Zones und Paleo-Mikroben

  • Berichte über die Ernährung antiker Völker

    Kelten, Germanen, Hunnen, Mongolen und Alanen Olympische Athleten aßen viel Fleisch Immer wieder interessant, wie sehr sich die zivilisierten Völker über ihre wilderen Zeitgenossen geäußert haben. Fleisch und tierische Produkte scheinen den Kelten, Germanen, Hunnen, Mongolen und Alanen gut getan zu haben. Aber auch die Athleten bei Olympia aßen viel Fleisch, um diese körperlichen Leistungen vollbringen zu können.   Galen über die Olympioniken: "Schweinefleisch bewirkt das kräftigste Aussehen."   Platon über Polydamas von Skotoussa: "Er ernährte sich zur Steigerung seiner Körperkraft von Rindfleisch" [1].   Über die Essgewohnheiten der Germanen Caesar über die Germanen 1: “Und sie ernähren sich nicht viel von Getreide, sondern größtenteils von Milch und Vieh, sie sind viel auf Jagd. Dies nährt sowohl durch die Art der Nahrung als auch das tägliche Training und die Freiheit des Lebensstils, weil sie von Kind an keine Pflicht oder Disziplin gewöhnt sind und überhaupt nichts gegen ihren Willen machen, die Kräfte und bewirkt Menschen von ungeheurer Körpergröße.” [De bello Gallica IV, 1] Caesar über die Germanen 2: "“Sie treiben keine Landwirtschaft, und der Großteil von deren Nahrung besteht aus Milch, Käse, Fleisch.” [De bello Gallica VI, 22]   Tacitus über die Germanen: “Die Speisen sind einfach, wildwachsende Früchte, frisches Wild oder geronnene Milch: ohne Zubereitung, ohne Gaumenkitzel treiben sie den Hunger aus.” [ Germania 23] Über die Kelten   Poseidonius über die Kelten: “Die Kelten sitzen auf trockenem Stroh und lassen sich ihre Mahlzeiten auf hölzernen Tischen servieren, die sich nur sehr wenig über die Erde erheben. Ihre Speise besteht aus nur wenig Brot, aber einer großen Menge Fleisch, entweder in Wasser gekocht, an Holzkohle oder an Spieße gebraten. Sie essen sauber, aber nach Art der Löwen. Mit beiden Händen halten sie ganze Fleischteile und beißen das Fleisch mit dem Munde ab.” [Poseidonius von Apamea, 135 bis 50 v. Chr.] Über die Mongolen   Chinesen über die Mongolen: “Die Chinesen bemerkten mit Verwunderung und Abscheu die Fähigkeit der mongolischen Soldaten, mit wenig Nahrung und Wasser lange Perioden zu überleben.” [2] Über die Hunnen   Ammanius über die Hunnen: “Die Hunnen benötigen kein Feuer und keine Gewürze. Sie essen die Wurzeln wilder Pflanzen und halbrohes Fleisch aller möglichen Tiere, das sie zwischen ihren Schenkeln oder auf dem Pferderücken halten, um es zu erwärmen.”  Über die Alanen   Ammanius über die Alanen: “Sie haben keine Hütten und benötigen keinen Pflug. Sie leben in Wägen und ernähren sich von Fleisch und Unmengen an Milch. Wenn sie an eine satte Weide kommen, stellen sie ihre Wägen im Kreis auf und essen ausgiebig. Dann ziehen sie weiter, wenn die Weide abgegrast ist. Es fehlt ihnen nie an Nahrung, weder für sich selbst noch für ihre Tiere.” [3]   [1]  "Vor allem die Ringer trieben es beim Essen auf die Spitze" | L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG ( gerda-henkel-stiftung.de ) [2] Gudwis, Elias 2024: Homo Carnivorus, S. 58 [3] Ammanius, Marcellius, XXXI, 2 (Quelle in Homo Carnivorus entdeckt)

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