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Weideflächen

60 % der landwirtschaftlichen Flächen taugen nur als Weidefläche

Dieser Anteil an Grasland ist so hoch und kann nicht verringert werden, da viele Böden zu karg sind oder das Klima zu kalt ist, um dort Ackerbau für Getreide, Hülsenfrüchte oder Gemüse zu betreiben.

Diese Grasländer können also nur für Viehhaltung genutzt werden. Würde man sie versumpfen lassen, hätte man ein noch viel größeres Ernährungsproblem. Wiederkäuer haben die tolle Gabe, dass sie durch ihre vielen Mägen das nährstoffarme Gras in für uns gut bioverfügbares Eiweiß und Fett umwandeln können! Fleisch und Milchprodukte aus Weidehaltung haben einen wesentlich höheren Anteil an Omega-3-Fettsäuren, dem gut bioverfügbaren tierischen Vitamin A sowie Vitamin D und K!

Die Weidehaltung ist außerdem eine artgerechte Tierhaltung!

Hätte man in trockenen Regionen die Weidehaltung statt des Ackerbaus betrieben, wären dort große Flächen nicht durch Verwüstung bedroht gewesen, denn Weiden verhindern Verwüstung. Sie erhalten den CO2-speichernden Humus und nutzen jeden Tropfen Regenwasser ohne ihn versickern zu lassen.

Der intensive Ackerbau laugt die Böden aus. Viel chemischer Dünger ist nötig. Das Spritzen der Pestizide tötet unsere Insekten. Die Ernte auf Äckern mit großen Landmaschinen bedeutet viele tote Kleintiere. Im Rüben- und Gemüseanbau ist eine Bekämpfung von Nagetieren durch Fallen oder Gifte nötig, denn sie fressen sonst alle Wurzeln ab. „Wer ohne Sünde ist, ihr lieben Veganer, der werfe den ersten Stein.“

 

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