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Karotten

 

Die guten Karotten! Natürlich und ursprünglich? Fehlanzeige!

 

Die Wildmöhre ist weiß oder lila und zum Verzehr nicht geeignet. Sie diente unseren Vorfahren zur Empfängnisverhütung oder Abtreibung, so berichtet Udo Pollmer im Deutschlandradio.

 

Die orangene Farbe erhielt die Karotte von den Niederländern. Dabei handelt es sich um den Farbstoff Betacarotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Der Zucker wurde ebenfalls hineingezüchtet. Die natürlichen Pestizide oder Abwehrstoffe wurden ihr zu großen Teilen herausgezüchtet. Es handelt sich dabei um Polyacetylene. Während die Wildmöhre noch 6 g pro kg enthielt, sind es bei der heutigen Karotte nur noch 100 mg pro kg. Polyacetylene sind auch als chemischer Kampfstoff gelistet. Dennoch liest man heute, dass es sich bei Polyacetylenen um ein antiallergisches oder anticancerogenes Antioxidans handelt. Wie mit den meisten Studien an Antioxidantien, konnten die positiven Effekte aber nur in der Petrischale gezeigt werden. Am Mensch traten genau die gegenteiligen Effekte ein, nämlich allergie- und krebsauslösende Wirkungen. In Tierstudien, wo man mit größeren Mengen dieses Nervengiftes experimentiert hat, ergaben sich sogar Schäden am Gehirn.

 

Karottensaft ist deshalb sicher nicht zu empfehlen und auch keine Karottenkur.

 

Was das Vitamin A anbetrifft, so sind wir Menschen ohnehin nur zu einem geringen Prozentsatz in der Lage, das Betacarotin in die bioverfügbare Form Retinol umzuwandeln.

 

Auch wenn kleine Mengen Karotten sicher nicht schädlich sind, repräsentieren sie, wie die meisten Gemüsesorten, kein für den Menschen natürliches oder gar ursprüngliches Nahrungsmittel.

 

Die Quellen findet ihr unter dem verlinkten Beitrag von Udo Pollmer.

 

 

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