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Vitamin A

Jetzt wollte ich meinen alten Beitrag zur Bioverfügbarkeit des Vitamin A’s etwas aufhübschen und noch einmal nachlesen, ob meine Behauptungen auch wirklich richtig waren. Aber als ich auf Wikipedia die Umwandlung von Beta-Carotin in Vitamin A nachgelesen habe, sah ich, dass es eigentlich noch schlimmer ist. Selbst die Menschen, die die pflanzliche in die tierische, und somit verfügbare, Variante umwandeln können, tun dies nur zu ca. 3 %!

 

Es gibt wohl einige Menschen, die das Beta-Carotin aufgrund genetisch fehlender Enzyme (Iren, sollen das z.B. sein, habe ich in einem Podcast gehört) gar nicht in Retinol, also nutzbares Vitamin A umwandeln können.

 

Die beste Quelle, um gut bioverfügbares Vitamin A zu erhalten, ist es, Leber zu essen. Dabei sollte man sich aber nicht abschrecken lassen von den derzeitigen Warnungen über zu hohe Retinolmengen, die zu einer Vergiftung führen könnten. Diese traten nur in Verbindung mit eingenommenen Nahrungsergänzungsmitteln, nicht mit dem Verzehr von Innereien auf. Eine Menge von ca. 100 g Leber pro Tag bzw. 700 g Leber pro Woche ist keine Menge, die zu Problemen führen könnte. Es wird erzählt, dass die Eskimos die Leber von Eisbären nicht verzehrt hätten, weil sie einen extrem hohen Gehalt an Vitamin A hätte. Dr. Paul Saladino denkt, dass das aber eine Mär ist und klärt zu diesen Gegebenheiten im Sapien Podcast, Episode 3, auf. (https://www.sapien.org/post/sapien-podcast-ep3-animal-based-diets-sapien-vs-carnivore)

 

 

 

 

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