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Hunde und Katzen

Viele Tiere, die in der Wildnis leben haben mit Viren, Bakterien oder Parasiten zu tun. Zur Zeit geht bei uns im Wald die Räude bei den Füchsen um, eine Art Milbenbefall, der ihnen schwer zu schaffen macht. Glücklicherweise haben wir für unsere häuslichen Vierbeiner alle medizinischen Möglichkeiten, um solch einen Milbenbefall zu bekämpfen. 

 

Wenn es aber um die leidige Fettleibigkeit, den Zahnstein, Krebs oder gar Diabetes geht, sind wir alle mitsamt des Arztes hilflos. Von diesen Zivilisationskrankheiten werden wilde Tiere aber durchgängig verschont. Ich frage mich, wie es sein kann, dass uns dieser Zusammenhang von niemandem erklärt wird! Nein, ein Hund oder eine Katze ist eben wohl nicht adaptiert an Kohlenhydrate oder jegliche pflanzliche Kost.

 

Im jüngsten Interview des HPO Podcasts erzählt der Tierarzt Travis Einertson, wie er in zahlreichen Fällen durch ein Verschreiben kohlenhydratfreier Kost den Diabetes bei Katzen und Hunden rückgängig macht oder auch deren Fettleibigkeit.

 

In obigem Foto seht ihr meinen Boxer, der von klein an ein reiner Carnivore ist. Ich füttere ihn sogar nur mit rohem Fleisch, Innereien und Knochen. Frisst er mehr, wird er muskulöser und kräftiger, aber niemals fetter. Seine Zähne sind nach vier Jahren noch immer ganz ohne Zahnstein. Auch eine Autoimmunerkrankung oder Allergie ist durch diese Ernährungsweise unwahrscheinlich. Er riecht so richtig nach Hund und stinkt oder fettet nicht so aus dem Fell, wie alle anderen Hunde, die ich manchmal streicheln muss. Ja, da sind wir aus der Familie richtig empfindlich gegenüber anderen Haustieren geworden!

 

Glücklicherweise habe ich einen Metzger gefunden, der mir Fleischreste vermischt mit Innereien und Knorpel in 15 kg Tüten vorbeibringt. So spart er die teure Entsorgung der Reste und ich habe ein gutes Gewissen, da wir kaum Energie durch Transport, industrielle Verarbeitung oder Verpackung auf dem Gewissen haben.