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Studien aus der Petrischale

 

Als Studienart Nummer 4 möchte ich gerne die Laborexperimente anführen, die ohne Mensch und ohne Tier, aber mit Zellen und Bakterien in der Petrischale durchgeführt werden. Auch sie können zu neuen wichtigen Erkenntnissen führen, um Zusammenhänge besser zu verstehen.

 

So hat man zum Beispiel durch solche Experimente festgestellt, dass die Gluconeogenese, also die Verzuckerung von Eiweiß nur auf Bedarf geschieht, nicht von alleine durch Zufuhr von zu viel Eiweiß. Dazu wurde Metabolischen Zellen Eiweiß zur Verstoffwechslung zugefügt. Sie wandelten dieses ohne Signal durch Insulin in Fettsäuren um, nicht in Glucose. (@benbikmanphd)

 

Ein Nachteil dieser Versuche aus der Petrischale ist, dass man nur Zusammenhänge im ganz Kleinen, nicht aber im Großen mit dem Zusammenspiel der Hormone oder des Immunsystems finden kann. Übrigens ist auch das ein Aspekt, der zeigt, dass man kein Fleisch im Reagenzglas züchten kann. Laut Prof. Mitlöhner im HPO Podcast müssten hierzu sterilste Bedingungen herrschen. Denn in den Zellzüchtungen gibt es kein Immunsystem, das Bakterien bekämpfen könnte. Man müsste also Unmengen an Antibiotika einsetzen oder eben sterilste Bedingungen schaffen. Für eine Massenproduktion also utopisch.

 

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