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Paleo-ketogene Diät

 

Mit diesem Beitrag möchte ich mich auf die Informationen berufen, die ich aus zwei Podcasts erhalten habe. Zum einen der HPO Podcast Nr. 84 und der Peak Human Podcast Nr. 52 jeweils mit Frau Dr. Zsofia Clemens. Sie ist eine der Ärzte aus der Paleomedicina Klinik in Budapest, die angibt, alle chronischen Krankheiten, wie Krebs, Diabetes Typ II, bei früher Diagnose auch Typ I, Epilepsie, Morbus Crohn, Rheuma, Depressionen und Autoimmunkrankheiten heilen zu können. Von mehreren Quellen habe ich diese Wirksamkeit der Diät auch bereits sehr bestätigt bekommen und da sie der Carnivore Diät sehr ähnlich ist, möchte ich hierbei ausführen, was es damit auf sich hat.

 

Die Diätart wird paleo-ketogene Diät (engl. Paleolithic ketogenic diet), kurz PKD, genannt. Sie umfasst eine zu Beginn ausschließlich tierische Ernährung mit einem hohen Fettanteil und der Zufuhr von Innereien als verstärkte Vitamin- und Nährstoffquelle. Der Eiweißanteil ist relativ gering mit 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht. Das Verhältnis von Fett zu Eiweiß in Gramm sollte ca. 2 zu 1 betragen. Ab diesem Verhältnis von 2:1 bzw. noch höher spricht man auch von einer therapeutischen ketogenen Diät, die vielerorts auch für die Behandlung von Krebs und Epilepsie genutzt wird. Alle Krankheiten werden in der budapester Klinik mit derselben Ernährung geheilt und ohne jegliche Nahrungsergänzungsmittel oder Medizin.

 

Die Ursachen für alle chronischen und zivilisatorischen Krankheiten werden im Zuckerstoffwechsel und im löchrigen Darm vermutet. Deshalb werden zu Beginn der Behandlung neben den Zucker- und den Insulinwerten auch Marker für eine Beurteilung des löchrigen Darms abgenommen. Hierfür hat die Klinik in Budapest ein besonderes Verfahren, das den Grad der Darmdurchlässigkeit bestimmen soll.

 

Ich bin zwar nicht durchgängig bei dieser Diät, aber zu den Zeiten, zu denen ich mich daran halte, geht es mir richtig gut, ich habe unheimliche Energie. Ein Besuch der Klinik steht bei uns noch bevor, aber definitiv auf der Liste.

 

Infos unter www.paleomedicina.com.