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Fett macht Fett

 

Im Gegenteil! Wer mehr Fett isst, ist auf Dauer schlanker, nachzulesen z.B. im Buch „Mehr Fett!“.

 

Wer sich fettarm und kalorienarm ernährt, nimmt in der ersten Zeit ab. Allerdings ist diese Diät nicht lange durchzuhalten, weil die Hormone, die zufrieden und glücklich machen, unzureichend produziert werden können. Über kurz oder lang gibt man die Diät auf.

 

Unsere Gesellschaft isst große Mengen an fettarmem Essen, mit vielen Zwischenmahlzeiten. Seitdem werden wir immer dicker. Das hat große und häufige Insulinausschüttungen zur Folge. Insulin hemmt die Fettverbrennung und schleust den Zucker in die Zellen. Dort wird er entweder verbrannt (Zappel- oder Zuckelphilipp) oder in Fett umgewandelt. Bauchspeck ist immer durch Insulin hervorgerufen!

 

Tiere mästet man nicht mit Fett, sondern mit Getreide!

 

Ungesättigte pflanzliche Fette findet man zu Unmengen in Saatenölen. Sie sind leider sehr reaktiv und oxidieren leicht. Oxidation bedeutet Entzündung. Saatenöle erzeugen also im Körper viele Entzündungsprozesse! Außerdem sind Saatenöle voll von giftigen Formen des Aldehyd, der Stoff, den wir im Plastik so fürchten. Während wir ihn dort aber nur in Nuancen wirklich aufnehmen, tun wir dies unwissenderweise zu Unmengen in allen Ölen, die wir zum Braten oder in Salaten verwenden!

 

Gesättigte Fette ermöglichen die Ketonproduktion. Der Brennstoff, den wir für das Hirn seit langem vernachlässigt hatten, wird nun als Heilsbringer gegen Alzheimer, Demenz, Autismus, Epilepsie und Migräne angesehen!

 

Omega-3 und Omega-6 sind in tierischen Fetten nur zu einem kleinen Anteil vorhanden. Genau in dem richtigen Verhältnis und fertig zur Aufnahme durch unser Hirn!

 

Literaturtipps hierzu:

 

·       „Mehr Fett!“, 2010 systemed, Ulrike Gonder, Dr. Nicolai Worm,

 

·       „The Big Fat Surprise“ Scribe UK 2015, Nina Teicholz

 

·       „The Paleo Diet“, Houghton Mifflin Harcourt 2010, Loren Cordain

 

·       “The GAPS-Diet”, Dr. Natasha Campbell-McBride