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Blutzuckerkurve

Gelüste sind ein wichtiges Signal des Körpers, etwas essen zu müssen. Meist steckt dahinter ein Unterzucker. Dieser ist gefährlich, weil die wichtigsten Organe dabei nicht ausreichend versorgt werden. Man sollte Unterzucker also auch aus gesundheitlichen Gründen vermeiden. Wer im Ketostoffwechsel ist, hat kaum Blutzuckerschwankungen. Seine Insulinausschüttungen sind sehr gering. Die Mahlzeiten enthalten kaum Zucker oder Stärke. Es muss also auch kaum Zucker in die Zellen gebracht werden. Der gesamte Blutkreislauf enthält übrigens nicht viel mehr als 6 g, also 1 g pro Liter Zucker im Blut! Höhere Dosen sind gesundheitsgefährdend. Deshalb könnte man Zucker und Stärke auch als toxisch bezeichnen! Wie versorgt der Körper also im Ketostoffwechsel seine Organe und Muskeln mit Energie? Das meiste an Energie bezieht der Körper aus Ketonkörpern, die aus Fett hergestellt werden. Die Glucose erhält der Körper aus Eiweiß, das mit dem Mechanismus der Gluconeogenese hergestellt wird. Das geht ganz langsam und konstant. Es wird so viel produziert, wie der Körper braucht. Der Blutzuckerspiegel bleibt stetig und konstant. Kein Unterzucker, kein Überzucker, konstante Energie über den ganzen Tag! Wer das ganze noch optimieren möchte, weil einige Lebensmittel doch in der Ketoernährung mehr Insulin ausschütten, der kann ja mal Carnivore ausprobieren. Keine pflanzlichen Produkte. Damit lässt sich der Zustand des guten Körpergefühls und der Ketose noch durchgängiger erleben.