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Daniel Pugge

 

Daniel Pugge ist ein bekannter YouTuber, hat Sport studiert und war bei der Bundeswehr im militärischen Fünfkampf. Als Sportler interessierte er sich früh für Ernährung und kam auf LowCarb und Keto. Mit Keto hatte er schließlich sehr viele Erfolge, erreichte auch Bestzeiten und konnte diese Erfolge in verschiedenster Hinsicht messen. Daniel beschreibt, was er so über einen Tag verteilt isst. Mit Dave diskutiert er über Ballaststoffe, die Belastung der Verdauung beim Laufsport, Nährstoffe in Eiern und Milchprodukten. Ketonwertmessungen findet er nicht so wichtig, da die Fettverbrennung wichtiger ist als die Ketonmenge im Blut. Zu hohe Ketonwerte nützen deshalb nichts. Wie klappt ein Leben mit dem ketogenen Stoffwechsel, metabolische Flexibilität, welches Umstellungsprobleme erwarten einen. Durch kohlenhydratreiche Kost, sind die Glykogenspeicher gefüllt. Dann ist bei sportlicher Betätigung eine höhere Lactatproduktion in Gang, sprich Milchsäure. Die Ausdauer ist dadurch nicht so langanhaltend im Vergleich zu einem ketogenen Stoffwechsel ohne Wassereinlagerungen. Daniel erklärt aber, wie man gezielt mit kleinen Kohlenhydratmengen während oder kurz vor dem Wettkampf seine Leistungen verbessern kann. Ein CGM bietet sich als gutes Kontrollwerkzeug an, um zu sehen, wie der Körper auf bestimmte KHs reagiert. Über Obst, Beeren und deren Preis-Leistungsverhältnis, insbesondere was die Nährstoffdichte anbetrifft, diskutieren Dave und Daniel. Ganz ohne KHs zu leben, ist ein Stressfaktor für den Körper, wenn er die Gluconeogenese ganz hochfahren muss. Das ist auch beim abendlichen Einschlafen ein Problem. Ein Blick auf die Naturvölker. Über die Notwendigkeit von Innereien.

 

Ernährungstabelle von Daniel Pugge mit Excel programmiert. Lebensmitteldatenbanken, Nährstoffabdeckung. Ernährungscoaching, Tracking, Fettmessung, Körperfettanteil. Mehr Körpergewicht bedeutet mehr Belastung für die Gelenke. Ohne die Glykogenspeicher ist das alleine schon ein großer Vorteil. Proteinbedarf als Sportler, psychische Stimmung mit mehr Protein. Gluconeogenese bei zu viel Protein.

 

Videokurse zu neuen Themen, wie Dopamin, Zuckersucht, Schlafqualität, dauerhafte Ketose, Biohacking, Darmprobleme, Diabetes, Honig, Studien in vitro zu sekundären Pflanzenstoffen, Elektrolyte, Natrium, Kalium, Magnesium und die Verträglichkeit mit dem Magen, Dogmagtismus.

 

Ihr findet Daniel auf Instagram unter @danielpugge, insbesondere auf YouTube unter Daniel Pugge oder auf seiner Webseite www.danielpugge.de.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Sonja (Freitag, 05 November 2021 20:31)

    Vielen Dank für den sehr interessanten Beitrag! Eine Rückfrage zur Glukoneogenese wäre, ob sie nun bedarfsgesteuert ist oder von der Proteinaufnahme (oder vlt. sogar, abhängig von anderen Faktoren, beides sein kann). Beide Varianten habe ich schon gehört. Generell ist mir noch nicht klar, was der Körper wann mit der in Form von Fett oder Eiweiß aufgenommenen Energie macht, wenn sie nicht sofort verbrannt wird. Wenn es Insulin braucht, damit die Energie als Fettdepot eingelagert wird, könnte es dann sein, dass der Körper je nach Leptin-Message aus den Fettzellen nicht nur das Hungergefühl drosselt, sondern auch nur noch gewisse Insulinmengen ausschüttet (solange man keine Carbs isst), um über die Verwertung der aufgenommenen Energie zu "entscheiden"? Kann es bei physiologisch gesehen ausreichenden Energiedepots sein, dass Überschüsse an Protein oder Fett anderweitig verwendet bzw. entsorgt werden? Oder geht das nur, wenn man z.B. im richtigen Moment trainiert hat und die Aminosäuren dann in Hypertrophie "umgewandelt" werden? Ich lande zum Beispiel unabhängig von der Makro-Nährstoff-Verteilung, solange sie nicht aus zuviel raffinierten Lebensmitteln besteht, nach einer gewissen Zeit immer wieder beim fast identischen Körpergewicht, wenn ich ohne große Kalorien-Restriktionen esse und wenig bis moderat Sport mache. Mein Eindruck ist, dass der Körper ab diesem Punkt nur noch sehr langsam zunehmen würde, aber das gleiche gilt leider auch fürs (dauerhafte) Abnehmen. Das Wohlbefinden, das durch wenig Körperfett, Beweglichkeit und einen flachen Bauch ensteht, gehört scheinbar einer anderen Kategorie an als das, was der Körper als comfort zone abgesteckt hat (oder aber es liegt an einem jahrelang "antrainierten" Kalorienüberschuss, der sich entsprechend auf die Hunger- bzw. Appetitwahrnehmung ausgewirkt hat). Für das eine muss ich dauernd ein bisschen oder auch mehr als ein bisschen kämpfen, für das andere immer ein bisschen Unwohlsein und Unzufriedenheit akzeptieren. Ich finde, beides sollte gleichzeitig möglich sein, die Frage ist nur, wie? Die Antwort kann wohl nur individuell gefunden werden, trotzdem wäre es hilfreich, die verschiedenen Mechanismen im Zusammenhang mit Energieaufnahme, Aktivitätslevel, Glukoneogenese und Fetteinlagerung grundsätzlich besser zu verstehen - auch was die Zeitintervalle betrifft, in denen bestimmte Vorgänge stattfinden, aber auch die Rolle des Hormonhaushalts. Vielleicht gibt es ja zu dem Themenkomplex mal einen vertiefendes Interview :-)