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Bobby Risto

 

Bobby’s Geschichte hat mich unheimlich beeindruckt als ich das Interview mit ihm auf dem HPO-Podcast letztes Jahr gehört habe. Bobby kann seine Gedanken und Ansichten sehr gut in Worte fassen und seine Thesen sind sehr überzeugend. Er weiß auch wovon er spricht. Denn er lebte selbst vier Jahre als Bodybuilder vegan. Er war absolut überzeugt von der Moral und der Ethik. Nach zwei Jahren ging es aber mit seiner Gesundheit immer mehr bergab. Er wurde depressiv, bekam Angstzustände, hatte starke Verdauungsprobleme, war antriebslos und müde, konnte sich von seinen Sportverletzungen nicht mehr erholen und bekam Zahnprobleme. Um seine Muskelmasse nicht zu sehr abzubauen, musste er dann zusätzlich zur rein „natürlich veganen“ Kost mit künstlich veganen Eiweißpulvern supplementieren. Er hat auch über alle Nährstoffe in seiner Ernährung Buch geführt und akribisch seine Diät geplant. Ihm kann also niemand vorwerfen, dass er es einfach nicht richtig gemacht hatte, sagt er.  Damals lebte er in Thailand und schob den Grund für all seine Probleme auf die Umgebungseinflüsse und das Wasser dort, etc. Dann kamen erst nach vier Jahren die Einsichten über die Ernährung als Ursache all seiner Probleme. Die erste gesundheitliche Einsicht kam ihm, als er mit seiner Freundin morgens im Bett lag, absolut keine Libido verspürte, sondern stattdessen an sein bevorstehendes Haferflockenmüsli denken musste, weil das das Einzige war, was ihm damals noch Freude bereitete. Ihm war klar, dass irgendetwas nicht stimmte. Die zweite moralische Eingebung kam ihm als er in einem Restaurant auf einer Insel seinen veganen Burger verzehrte, und ein örtlicher Fischer wenige Meter daneben seinen frischen Fang zum Verkauf anbot. Da wurde ihm erst klar, wie hirnrissig dieser vegane Burger war und auch absolut nicht ökologisch vertretbar. Dessen Zutaten wurden ja irgendwo auf Äckern in der Welt angebaut, dann um die halbe Welt transportiert, wobei wohl auch viele Fische sterben mussten, dann vermutlich noch in einer Fabrik hergestellt, verpackt, eingefroren oder getrocknet, mit viel Energieaufwand. Dass seine vegane Moral eine falsche Moral war, wurde ihm damit einfach erstmals und dann aber für immer klar. Sein erstes Stück Fleisch hatte eine so starke Wirkung auf seinen Gemütszustand. Er hat es förmlich gespürt. Und so, hat er erfahren, ergeht es ganz vielen Veganern.

 

Seitdem leistet er mit seinem YouTube-Kanal Bobby’s Perspective unermüdlichen Einsatz für die Aufklärung gegen diese Mangelernährung. Er findet es insbesondere beängstigend, dass so viele Jugendliche, die ja aufgrund ihrer Orientierungssuche so beeinflussbar sind, von Nahrungsmittelfirmen geködert werden, um auf YouTube für alle die veganen Produkte zu werben. Gerade Jugendliche befinden sich im Wachstum und benötigen die wertvollen essentiellen Nährstoffe aus tierischen Produkten.

 

Inzwischen ist Bobby wieder zurück nach Mazedonien gezogen, wo, wie er sagt, seine Heimat liegt Er ist aber in Leverkusen aufgewachsen und spricht deshalb natürlich perfekt Deutsch, auch wenn sein Kanal auf englisch verfasst ist. Ihr könnt ihn aber gerne auf deutsch kontaktieren via YouTube oder Instagram @bobbys.perspective.