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Carnivore medium

 

Bei dieser Carnivore-Variante handelt es sich um die gängigste. Das Verhältnis von Fett zu Eiweiß in Gramm beträgt hier 1:1. Somit erhält man 67 % der Kalorien aus Fett und 33 % der Kalorien aus Eiweiß. Der Fettanteil im Fleisch müsste dann 17 % betragen. Wer mageres Fleisch mit Talg oder Schmalz (100 % Fett) mischt, der müsste zu 100 g magerem Fleisch 15 g extra Fett geben. Hierbei ist aber eingerechnet, dass selbst mageres Fleisch einen Fettanteil von 5 % enthält.

 

Vorteile: Die Goldene Mitte! Ich denke, dass jeder, der mit Carnivore beginnt, hier gut und sicher aufgehoben ist. Vor allem, wenn er schon durch die ketogene Ernährung oder durch längere Fastenperioden fettadaptiert ist, dürfte die Umstellung auf Carnivore hier keine Probleme darstellen. Die Menge an Eiweiß ist auch für Kraftsportler im richtigen Verhältnis, so dass auch hier kein Abfallen der Muskelkraft zu spüren sein sollte.

 

Wer im Supermarkt Hackfleisch kauft, der hat hier den richtigen Anteil von ca. 17 % Fett. Ein Steak muss dagegen schon etwas stärker durchwachsen sein, wie oben auf dem Bild zu sehen, um diesen Anteil widerzugeben. Auch Ochsenschwanz dürfte in etwa diesem Fettgehalt entsprechen. Viele Sorten Bratwurst und Lyoner haben meist diesen Anteil an Fett.

 

Wer dieses Verhältnis kontinuierlich einhält, der dürfte gut in der Ketose sein bei ca. 1,0 mmol/l.

 

Nachteile: Wer durch diesen Fettanteil das Gefühl hat, zu viel Eiweiß zu konsumieren, der sollte dann auf noch mehr Fett übergehen. Woran erkennt man ein zu viel an Eiweiß? Unheimlichen Durst nach dem Essen, Hitzewallungen, das Gefühl, Bäume ausreißen zu können, sprich zu starke Unruhe, zu niedrige Ketonwerte unter 0,5.