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Chris

 

„Ich habe eigentlich vegan gelebt aus ethischen und „gesundheitlichen“ Gründen, habe sehr viel Sport gemacht, verdammt viele Hülsenfrüchte gegessen und sehr viele Haferflocken. Somit habe ich sehr viele Antinährstoffe zu mir genommen und das hat mir nicht gut getan. Ich hatte große Hautprobleme und habe mich sehr ermüdet gefühlt.

 

Also bin ich zunächst auf eine Art Paleo-Diät nach dem Autoimmun-Protokoll gestoßen. Sie war sehr hilfreich und brachte mir eine Verbesserung der meisten Symptome durch Süßkartoffeln, grünem Gemüse und Fleisch in großen Quantitäten. Das hat für mich recht gut funktioniert und ich habe gemerkt, wie sehr tierische Produkte die Gesundheit enorm verbessern können. Es blieben ein paar Wehwehchen. Ab und an Hautprobleme und starke Lethargie manchmal, also nicht wirklich optimal.

 

Dann bin ich das erste Mal auf das Thema Carnivore über den Joe Rogan Podcast mit Jordan Peterson gekommen. Die Möglichkeiten, die diese Diät eröffnen sollte, fand ich sehr interessant. Also habe ich die Kohlenhydrate reduziert und mich am Ende nur noch von gekochtem Fleisch ernährt. Dabei hat sich mein Hautbild sehr schnell aufgeklärt. Es war ein sehr spürbarer Unterschied, auch was die mentale Klarheit anbetrifft. Ich fühlte mich ruhiger, hatte insgesamt nicht mehr diese Blutzuckerachterbahnen, hatte keinen großen Hunger mehr. Ein weiterer Effekt war, dass ich sehr sehr stark abgenommen habe und meine Blutwerte sich sehr verbessert haben. Mein Eisenwert ist in die Norm gerückt, mein B12-Wert auch, Vitamin A war damals noch zu niedrig, aber ich denke, dass er jetzt auch im Normbereich ist, weil ich sehr viel Leber inzwischen esse. So habe ich mich zwei Monate nur von gekochtem Fleisch ernährt. Was ich aber zugeben muss, ist dass ich dennoch Verdauungsprobleme hatte. Es waren natürlich sehr sehr große Mengen, die ich verzehrt habe.

 

Also bin ich auf die Videos von Sv3erige gestoßen, der Fleisch roh isst. Das habe ich dann ausprobiert. Wieder habe ich einen großen Unterschied bemerkt, was eben jetzt schlussendlich die Verdaubarkeit anbetrifft und generell dieses Bauchgefühl. Rohes Fleisch ist einfach wirklich besser verdaulich.

 

Dann bin ich auf Aajonus Vonderplanitzes Buch „We want to live“ gestoßen und auf ein paar andere Bücher, die ich sehr inspirierend fand. Die Einzelheiten hierzu möchte ich nicht ausführen, aber dass rohes Fleisch noch sehr viel gesünder ist, davon bin ich überzeugt. Auch was meine Energie und gleichzeitig eine stärkere Leichtigkeit im Alltag anbetrifft. Bei bestimmten Dingen, die ich esse, wie beispielsweise Rinderfett habe ich große Entspannungseffekte, die ich spüre, wie geerdet fühlt sich das dann an. Und das Sättigungsgefühl ist bei rohem Fleisch wesentlich besser. Natürlich ist es auch sehr praktisch, weil ich nicht kochen muss und keine Rückstände in der Küche entstehen. Demzufolge bin ich jetzt sehr sehr glücklich.

 

Was auch komplett verschwunden ist, das sind meine saisonalen Allergien. Meine Augen haben immer gejuckt. Das ist vollends verschwunden. Ich fühle mich morgens ausgeschlafen und nicht mehr lethargisch über den Tag.

 

Gesundheitliche Nachteile habe ich eigentlich jetzt keine mehr. Nur, was den Kraftsport anbetrifft, merke ich schon, dass ich nicht mehr so viel Pump habe. Also nicht mehr so viel Glykogen in den Muskeln. Sie sind manchmal etwas flach. Das kann ich aber durch extra große Mengen Fleisch wieder bessern. Das ist aber der einzige negative Effekt, der mir einfallen könnte.

 

Über den Tag verteilt esse ich ca. 1 Kilogramm Fleisch. Davon ca. 800 g Hackfleisch, dann noch Zander, Rinder- oder Hähnchenleber, ca. 50 g Rinderfett und ca. 50 g Kokosfett.“

 

Chris lebt in der Nähe von Berlin und ihr könnt ihn jederzeit bei Fragen auf Instagram kontaktieren unter @diesonnesatan_ oder per Email cregen@gmail.com

 

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