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Slowcooking

 

Weston A. Price war ein Zahnarzt, der zwischen den Jahren 1930 und 1938 die Welt bereist hat, um insbesondere indigene Völker aufzusuchen und ihre Zahngesundheit und Ernährung zu analysieren.

 

Er kam eigentlich überall zu demselben Schluss. Dort, wo die Versorgung mit nährstoffarmem oder Weißmehl oder Maismehl stattgefunden hat und die Menge an tierischen Lebensmitteln nurmehr einen geringen Anteil ausmachte, war es schlecht um die Zahngesundheit der Völker bestimmt. Meist kam die Degeneration durch die Annahme westlicher Essensgewohnheiten. Das galt für Völker in Afrika genauso wie in Polynesien, Südamerika oder Neuseeland. Meist konnte er auch einen Zusammenhang nicht nur zwischen der Zahngesundheit und der Ernährung, sondern auch sonst zwischen dem gesamten Körperbau und der Zahngesundheit feststellen. Auch charakterlich meinte er, dass diese abgeschiedenen Völker sehr friedlich waren und Kriminalität praktisch nicht auftrat.

 

Selbst in Europa fand er diese Unterschiede. Von der Zivilisation gänzlich abgeschiedene Bergdörfer am Matterhorn und oberhalb des Rheintals hat er untersucht. Auch dort fand er kaum Karies und gesund gewachsene Leute. Sie aßen zwar Getreide, aber nur Roggenbrot, das mit Sauerteig gemacht wurde. Beim Sauerteig werden ja ein Großteil der Lektine zerstört. Er bemerkte aber auch, dass der Käse auf dem Brot so dick war wie die Brotscheibe selber. Außerdem aßen sie viel Fleisch, Innereien, und Knochenbrühe.

 

Inzwischen wird das Wissen von Weston A. Price mit der Weston Foundation weitergegeben unter der Leitung von Sally Fallon Morell @sallyfallonmorell in Form von zahlreichen Büchern und auch Kochbüchern sowie Artikeln auf deren Webseite.

 

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