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Voll-sein versus Satt-sein

 

Der Unterschied zwischen Satt-sein und Voll-sein!

 

Während viele unter der Carnivoren Ernährung auf einen Schlag einen perfekten Rhythmus mit Hunger- und Sättigkeitsgefühl erreichen, merken andere, dass sie doch trotz besserem Wohlbefinden unter der Carnivoren Ernährung zunächst zunehmen.

 

So in etwa erging es auch mir und so blieb ich auf meinem Plateau. Ich fühlte mich zwar sehr viel besser und wollte nicht mehr zurück, aber eigentlich war ich, wenn ich mein altes Essverhalten auf die Carnivore Ernährung anwende, durchgehend voll und übersatt!

 

Was läuft hier falsch? Die Nur-Fleisch-Ernährung ist nun mal wesentlich nährstoffdichter als eine gemüsereiche Ketodiät. Ich bin es bisher gewohnt gewesen, bis zum Voll-sein zu essen, wenn die Dehnungsrezeptoren des Magens Zeichen geben. Außerdem habe ich mit gelegentlichen Binge-Eating-Attacken, also einem Kontrollverlust beim Essen, meinen Magen vermutlich sehr gedehnt.

 

Deshalb versuche ich, wenn es mir möglich ist, meine Mengen abzuwiegen. Viele haben sich bereits gewundert, warum ich so kleine Mengen zu mir nehme. Nach diesen Mahlzeiten habe ich zunächst für circa 10 Minuten ein komisches Gefühl, weil meine bisherigen Signale mir sagen: „Es geht noch mehr! Du bist noch nicht voll!“. Aber dann bereitet sich das Sättigungsgefühl in mir aus. Das Hormon Leptin entfaltet seine Wirkung. Es ist ein richtig zufriedenstellendes Satt-sein, das mir für die nächsten Stunden auch weiter ganz viel Energie und Kraft gibt, statt Müdigkeit und Erschöpftsein. Ich komme so mit zwei Mahlzeiten am Tag aus. Das Körpergefühl ist viel sensibler, wenn man einfach nur satt ist, statt voll zu sein! Ein kleiner aber feiner Unterschied!

 

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