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Umstellung auf Ketose

 

Worauf muss man sich einstellen, wenn man in den Fettstoffwechsel wechselt, der Körper Ketonkörper produziert und diese als Energiequelle nutzt?

 

Wenn man die Menge der Kohlenhydrate in der Nahrung auf unter 20 g pro Tag vermindert, braucht der Körper zunächst seine Kohlenhydratreserven auf. Dabei verliert er vor allem Wasser, denn ein Großteil der Glucose aus den Kohlenhydraten ist im ganzen Körper in Form von Glykogen gespeichert. Das Gewicht sinkt allein durch den Wasserverlust um 2 bis 3 kg. Gleichzeitig wird viel Salz ausgeschwemmt. Deshalb ist es nötig, viel Salz zu sich zu nehmen. Entweder grobe Körner lutschen oder feines Salz in Wasser auflösen und trinken. Zu erkennen ist der Salzmangel an Krämpfen und Kopfschmerzen.

 

Die Adaption braucht eine Weile. Wer absolut noch nicht fettadaptiert ist, kann in der ersten Zeit neben Müdigkeit und Abgeschlagenheit sogar Fieber bekommen.

 

Zu Beginn der Fettadaption genügt eine Messung mit Urinstreifen. Nach einiger Zeit ist der Körper aber gut adaptiert und es werden nur noch wenige Ketonkörper ungenutzt ausgeleitet. Dann ist eine Blutmessung oder eine Atemmessung besser geeignet.

 

Ab 0,5 mmol/l spricht man vom Fettstoffwechsel. Ab 1,0 mmol/l ist man dann schon tiefer in Ketose, was natürlich besser ist.

 

Krebskranke, Epileptiker und schwer Kranke reduzieren auch die Eiweißaufnahme so stark und erhöhen den Fettanteil, dass sie in eine tiefere Ketose mit Ketonwerten von 3 bis 7 mg/l gelangen.

 

Zu letzterer therapeutischen Ketose kann ich folgende Podcasts empfehlen: Peak Human, Part 35 mit Prof. Dr. Thomas Seyfried, Diet Doctor Podcast #25 mit Alison Gannett.

 

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