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Sehkraft

Hört sich fast schon so an wie ein Wunder. Aber für die Verbesserungen der Sehkraft unter der Carnivoren Ernährung gibt es sicher eine Erklärung.

 

 

Woran kann das wohl liegen? Wie alle Muskeln und alles Gewebe sich durch die Carnivore-Ernährung aufbauen, so wird es wohl auch um die Augenmuskulatur geschehen. Ohne Antinährstoffe durch Pflanzen, kann der Körper endlich alle Mineralien nutzen, die Vitamine sind bioverfügbarer, gesunde tierische Fettsäuren kann der Körper unmittelbar nutzen und es gibt keine Protease-Inhibitoren mehr, die die Aminosäureaufspaltung verhindern.

 

Insbesondere die Zufuhr von dem tierischen Vitamin-A-Äquivalent, Retinol, stärkt die Sehkraft. Retinol steckt in tierischen Fetten, in der Leber, im Hirn und natürlich insbesondere in den Augen und dem Fleisch, Fett und Gewebe drumrum.

 

Vilhjalmur Stefansson erwähnt in seinem Buch „The Fat of the Land“ mehrmals, dass die Inuit mit großer Begeisterung immer das Fett und das Fleisch hinter den Augen priesen und aßen.

 

Dass dieses Fleisch auch so heilsam ist, war auch den Indianern klar. Im Buch „Physical Degeneration“, Kapitel 15, berichtet Dr. Price wie er auf einer seiner Reisen zu den indigenen Völkern einen Ingenieur unter den Goldsuchern in den Rocky Mountains traf. Der erzählte ihm, dass die Indianer ihn vor Blindheit bewahrt hatten. Bei der Überquerung der Rocky Mountains zu Fuß, verlor er sein Augenlicht, was wohl eine Vitamin-A-Mangelerscheinung (Xerophtalmie) war. Er konnte nicht mehr weiter wandern. Ein alter Indianer, der des Weges kam, erkannte das Problem und fing für ihn Forellen aus dem nächsten Bach. Dann gab er ihm die Fischköpfe zu essen und betonte, dass er auch die Augen mitessen solle. Nach zwei Tagen hatte sich seine Sehkraft vollkommen wiederhergestellt.

 

Dr. Surya Narayanan, @carnivore.physician, berichtet auch in unserem Fleischzeitpodcast, Episode 27, von einer Verbesserung seiner Sehkraft um eine Dioptrie.

 

Augenarzt Dr. Chris Knobbe erklärt auch in mehreren Vorträgen, dass die altersbedingte Macular Degeneration (AMD) durch eine veränderte Ernährungsweise umkehrbar und heilbar ist. Er macht insbesondere die Kohlenhydrate und die pflanzlichen Saatenöle dafür verantwortlich. Diese Erkrankung tritt bei immer jüngeren Leuten und insbesondere bei Diabetikern auf, was eine Stoffwechselerkrankung als Ursache unterstreicht. Um 1900 gab es sie überhaupt noch nicht. (https://youtu.be/SmrncwpaZRM)

 

Dr. Catherine Shanahan beschreibt in ihrem Buch „Zellnahrung“ in Kapitel 2 auch, dass eine mangelnde Vitamin-A-Versorgung in der frühen Kindheit die Hornhautverkrümmung verursacht. Im Weiteren berichtet sie, dass der direkte Zusammenhang zwischen der Vitamin-A-Versorgung und der Augenentwicklung auch an einem Experiment an Schweinen in den späten 1930ern von Prof. Hale durchgeführt wurde. Die Säue bekamen während einer Trächtigkeitsperiode Futter ohne Retinol und es kamen Ferkel ohne Augen zur Welt. In der nächsten Trächtigkeit mit ausreichender Vitamin-A-Versorgung brachten dieselben Säue vollkommen normale Ferkel zur Welt.

 

Sverige, ein Rohcarnivore aus Deutschland, der gerne provokativ auf Veganerdemonstrationen rohes Fleisch isst, berichtet auch, dass seine Sehkraft durch Carnivore vollkommen wiederhergestellt wurde und er aber auch das „Sungazing“ bei Sonnenuntergang und Sonnenaufgang betreibt. (https://youtu.be/2ZlsLEiMngI) Vielleicht bewirkt die langwellige Sonnenstrahlung der tiefstehenden Sonne, die ja bekanntlich eine größere Eindringtiefe besitzt, hier tatsächlich eine Stimulation zur Heilung des Auges.

 

Um möglichst natürlich wie möglich zu leben, habe ich vor 1,5 Jahren die Sonnenbrille abgeschafft! Stellt euch vor, alle Tiere würden mit einer Sonnenbrille rumlaufen. Was würden wir da denken? Na klar, dass sie auf diese Art und Weise schlechtere Augen bekommen müssten, weil sich ihre Augen gar nicht mehr anstrengen müssen. Den Augenmuskeln so zu entlasten ist nicht förderlich und unnatürlich, und ein Blick in die untergehende Sonne vielleicht sogar heilsam!

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Gundula (Donnerstag, 19 August 2021 16:06)

    Meine Sonnenbrille habe ich schon seit Jahrzehnten entsorgt. Darüber bin ich sehr glücklich. - Und ich kann auch eine kleine Weile direkt in die Sonne sehen, was ich gerne öfters mache. Oder auch beim Hundespaziergang immer wieder einen Blick zur Sonne werfen. :-)

  • #2

    Andrea Sabine Siemoneit (Donnerstag, 19 August 2021 21:17)

    Liebe Gundula, das freut mich! Ja, die Sonnenbrille ist vermutlich eine der zigtausend Utensilien, die man uns einfach verkaufen möchte, um das Leben komplizierter zu machen.