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Mammut

Als ich im Jahr 2004 unter schwerem Morbus Basedow, einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, leidete, begann für mich die Suche nach der richtigen Ernährungsform. Zunächst bin ich auf esoterische Bücher und auch auf Bücher zur veganen Ernährung gestoßen. Sie waren sehr schön zu lesen. Die Worte waren so harmonisch und schön…
Dann bin ich über meinen Endokrinologen, der als Professor keine Kassenzulassung hatte und somit unabhängig von unserem Gesundheitssystem war, nach acht Monaten Wartezeit im Jahr 2007 auf Low Carb gestoßen und da fiel mir dieses Buch in die Hände. Das Buch war nicht so harmonisch und schönredend geschrieben. Dafür aber sind die Argumente sehr logisch und zusammenhängend schlüssig. Herr Worm erklärt die Hintergründe einer gesunden Low Carb Ernährung und deckt viele Missinterpretationen und Missdeutungen der gesundheitlichen Studien durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und die Pharmaindustrie auf.
Viele probieren Low Carb oder Keto, aber beschäftigen sich nicht mit den Zusammenhängen dahinter! Jeder hat Rückschläge bei einer Ernährungsumstellung, aber nur wer Wissen über das Wieso hat, steht wieder auf und macht weiter!

Meine Autoimmunerkrankung ist komplett verschwunden ohne Radioiodtherapie. Durch Low Carb und anschließend Keto. Für Fachleute unter euch: Ich hatte im Peak 2007 TRAK-Werte von 20,14. Über dem Wert 16 hieß es, dass die Heilungschancen gleich Null wären, ohne Radioiodtherapie. Die TRAK-Werte, zuletzt gemessen im Jahr 2013, bei 0,48 (<1,5), also vollkommen im Normbereich. Die letzten Jahre habe ich noch Schilddrüsenhormone bekommen, zuletzt mit 37,5 microgramm. Diese habe ich jetzt aber endgültig abgesetzt und spüre nur noch bei längerem Fasten einen Druck auf die Schilddrüse, weshalb ich es auch versuche zu umgehen.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Beate (Donnerstag, 02 März 2023 06:11)

    Sehr interessant!
    Schon cool, wieviele Verbesserungen man schon duch lc erreichen kann und dass angeblich unheilbare Diagnosen umkehrbar sind. Die Pharmaindustrie möchte uns lieber als Dauerpatienten. Für viele ist es allerdings bequemer, Pillen einzunehmen, als sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.
    Leider haben Ärzte meist keine Ahnung und kein Interesse, welchen Einfluss man durch Ernährung haben kann um Gesundheit herbeizuführen.
    Auf den Unis ist das auch kein Thema.